Eine todbringende Steinskulptur mitten in der Sahara. Ein Rätsel, älter als die Menschheit. Eine Forschergruppe, verschollen in einem Höhlenlabyrinth. Und eine Frau, die als... mehr
Erfahrungsbericht von Paukenfrosch über Medusa / Thomas Thiemeyer 22.03.2009
Produktbewertung des Autors:
Unterhaltungswert
durchschnittlich
Spannung
durchschnittlich spannend
Wie ergreifend ist die Story?
berührt ein wenig
Pro:
nichts
Kontra:
alles
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
...und wieder mal habe ich ein Buch gelesen. Ein Buch, das den Leser von Algerien nach Niger durch die Sahara führt. Denn dort gibt es ein großes Geheimnis: Das Geheimnis der…
„Medusa“
von Thomas Thiemeyer
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Der Autor -------------
Thomas Thiermeyer wurde 1963 geboren. Er studierte Kunst und Geologie und veröffentlichte kurz später sein erstes Jugendbuch. Er arbeitete auch als grafischer Berater beim Ravensburger Buchverlag, bevor er sich selbständig machte, um als Illustrator zu arbeiten.
„Medusa“ (2205) ist sein erster Roman, dem weitere folgten:
Reptilia (2007) Magma (2008) Nebra (2009)
Heute lebt er mit Frau und Kindern in Stuttgart.
Weitere Informationen rund um den Autor findet man auf: www.thiemeyer.de
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Das Buch -------------
„Medusa“ erschien als Taschenbuch bereits im November 2005 beim Knaur Verlag für einen Preis von 7,95 €.
ISBN: 978-3-4266-3230-7
Ich bin im Besitz einer genehmigten Lizenzausgabe des Weltbildverlages. Dieses 350-seitige Taschenbuch erschien 2009 und kostet 4,95 €.
ISBN: 978-3-8680-0093-1
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Klappentext -----------------
Eine todbringende Steinskulptur mitten in der Sahara. Ein Rätsel, älter als die Menschheit. Eine Forschergruppe, verschollen in einem Höhlenlabyrinth. Und eine Frau, die als einzige die kryptischen Zeichen zu deuten vermag.
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Inhalt & Meinung -----------------------
Medusa ist eine Figur der griechischen Mythologie. Das Besondere an ihr sind ihre Schlangenhaare.
Eine solche Medusa-Figur findet die Archäologin Hannah in einer Sahara-Oase Algeriens. Die Inschriften dieser Figur führen sie nach Niger. Doch dort wird sie die Suche nach dem Geheimnis um die Medusa nicht allein durchführen. Ein Forscherteam von National Geographic Society wird sie mit Kameras und anderem technischen Gerät begleiten.
Hannah ist von ihrer Entdeckung begeistert und sehr neugierig darauf, was ihre Forschungen ergeben werden. Sie sieht sich schon als erfolgreiche Wissenschaftlerin in allen Zeitungen und Fernsehsendern. Zu dumm nur, daß sich in die Forschergruppe zwei Spione eingeschlichen haben, die zwar auch auf der Suche nach dem Geheimnis der Medusa sind, jedoch ganz andere Ziele verfolgen. Zu dumm auch, daß Durand, Befehlshaber der Nordlegion des Niger, ein falsches Spiel spielt.
Zwangsläufig kommt es zum Eklat…
„Medusa“ beginnt sehr schleppend. Man begleitet Hannah bei ihren Arbeiten in Algerien und ist bei ihr, als sie von einem Tuareg auf einen geheimnisvollen Ort mitten in der Wüste hingewiesen wird. Dort wird sie die Figur einer Medusa finden, die jedoch aus einem Material gefertigt ist, welches es im 500 km weiter entfernten Niger gibt. Da wird sie mit dem Forscherteam gemeinsam dem Geheimnis auf den Grund gehen.
Bevor es jedoch richtig spannend wird, hält Thiemeyer dem Leser Vorträge über längst vergangene Kulturen, über Astronomie, über das Leben und Überleben in der Wüste. Ellenlang beschreibt er die öde Landschaft. Das geht teilweise ganz schön ins Detail. Nicht nur, daß man dem irgendwann nicht mehr folgen kann, man will auch gar nicht, da man eigentlich an der spannenden Forscherstory interessiert ist. Aber die wird durch Sandstürme und andere Begebenheiten unterbrochen. Das macht das Lesen beschwerlich, denn der Text, zumeist nur spärlich mit wörtlicher Rede ausgestattet, zieht sich zäh dahin.
In der Mitte des Buches ist es dann endlich soweit: Man findet den Eingang zu einer Höhle, die in eine Welt führt, die man nur schwer begreifen kann. Ein unterirdisches Labyrinth mit prunkvoll verzierten und bemalten Wänden, die zudem von selber leuchten, mit weiteren Dingen bestückt, die von einer menschlichen Hochkultur zeugen, die bis dato völlig unbekannt war. Es gibt eine Insel in einem unterirdischen See und drei weitere Medusen.
Daß unterirdisch so manche Geheimnisse unserer menschlichen Vorfahren zu finden sind, ist denkbar. Aber in diesem Ausmaß dann doch nicht. Gab es in der ersten Hälfte nicht im Ansatz einen Hinweis darauf, wie sich dieser Roman entwickeln wird, so findet man sich jetzt in einem Science-Fiction-Abenteuer wieder. Und so was mag ich gar nicht.
Das Material der Medusen, insbesondere das des einen Auges, treibt die Forscher über kurz oder lang in den Wahnsinn. Befindet man sich in seiner Nähe, hört man Stimmen, berührt man es, dann kann man gedanklich in die Vergangenheit und in die Zukunft reisen. Doch letztendlich wird man wahnsinnig. – Das ist für mich völliger Unsinn, mit dem ich mich bis zur letzten Seite des Buches nicht anfreunden konnte.
Es gibt in dem Roman sicherlich so einige spannende Szenen. Diese trieben mich dann jedes Mal zum Weiterlesen an. Doch derer gab es leider zu wenig. Rivalitäten werden blutig ausgetragen, da es um pure Machtgier geht, andererseits wird geschmust und geliebt – aber das wirkt alles irgendwie gekünstelt und krampfhaft zusammengefügt. Eine klare logische Linie, die sich durch das gesamte Buch schlängelt, gibt es nicht.
Mich hat „Medusa“ enttäuscht. Die Story hat mich nicht sonderlich berührt. Es war auch kaum möglich, sich auf das Geschehen einzulassen, da Thiemeyer zu viele Dinge erzählt, die die Story eigentlich nur tangieren und somit von ihr ablenken. Auch fehlt es dem Buch an wörtlicher Rede, die etwas mehr Fluß in den Text gebracht hätte. Seitenlang nur stupider Text – das langweilt mich enorm. Hinzu kommt dieser ausgedachte Teil mit dem unterirdischen Labyrinth, wo sich eine Zweitwelt befindet. Da sind die Grenzen meiner Fantasie erreicht. Das ist zu viel für mich, wenn sich nichts Greifbares oder Realistisches mehr finden läßt.
Und so gebe ich diesem Buch nur zwei Sterne, denn immerhin war der Preis des Buches günstig, so daß mir diese Ausgabe nicht weh tut.
Pro: kraftvolle Bilder, exotische Kulissen, sorgsam recherchiert und mit Einfühlvermögen wiedergegeben, faszinierend und Phantasie anregend Kontra: nix Neues, Debütwerk mit dramaturgischen und logischen Löchern
Wie kam das Leben auf die Erde, wie die menschliche Kultur ins Dasein? Und sind wir die Ausnahme in den Weiten des Kosmos? Welche Spuren lassen sich zur Beantwortung dieser brennenden Fragen in Geologie, Anthropologie, Weltraumforschung und Geschichte fin ...
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Pro: guter Schreibstil, gut ausgearbeitet Kontra: nur teilweise spannend, logische Lücken
Vor einiger Zeit bekam ich von einer guten Freundin zwei Bücher mit dem Satz "Die Bücher sind hundertprozentig was für Dich". Aber lange habe ich das Lesen herausgezögert. Ich liebe Fantasy- und Historische Romane. Und damit hatten die Bücher nicht viel g ...
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Unterhaltungswert
Spannung
Wie ergreifend ist die ...
sehr hilfreich
07.09.2007
Medusen in Afrika Bewertung für Medusa / Thomas Thiemeyervon
schuchi2
Pro: sehr guter eigener Schreibstil, tolle Naturbeschreibungen Kontra: keine umwerfende Geschichte, könnte spannender sein
Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Meine Zeit hat es endlich mal wieder zugelassen, dass ich ein Buch nicht nur anfange, zu lesen, sondern auch auszulesen.
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31.03.2007
Abenteuer pur... Bewertung für Medusa / Thomas Thiemeyervon
jacquelinestauch
Pro: Interessant, ergreifend,spannend Kontra: viel zu kurz
Wer träumt nicht gerne von Abenteuer und ferne Länder? Diese kann man entweder erleben oder man holt sich die Abenteuer in Form von Büchern ins Haus. Ein Beispiel ist das Buch Medusa / Thiemeyer, Thomas @ Kurzbeschreibung @ Eine todb ...
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sehr hilfreich
15.02.2007
(02.10.2009)
Das Auge Bewertung für Medusa / Thomas Thiemeyervon
rider-of-apocalypse
Pro: Story, Stil, ... Kontra: -
Als ich vor einiger Zeit den Weltbild-Katalog eines Kollegen durchblätterte, entdeckte ich zufällig einen Roman namens REPTILIA, der von dem mir zuvor unbekannten Autoren THOMAS THEIMEYER verfasst wurde und da mich die in dem Katalog ...
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...würde es brennen.
In dieser Geschichte verbindet der Autor wahre Begebenheiten mit mystischer Fiktion, und das in einer Weise, die den Leser denken lässt, es könne alles wahr gewesen sein.
Da ich die Gegend um den Brocken ein wenig kenne, sehe ich diese Region jetzt mit anderen Augen. Einfach genial, wie Thomas Thiemeyer es schafft, so etwas zu suggerieren.
Hannah Peters, die mir schon aus dem Buch ?Medusa? bekannt ist, kommt mit ihren Forschungen nach dem Auffinden der Himmelsscheibe nicht weiter. Ihre Untersuchungen führen zu keinen neuen Erkenntnissen. Ihr Chef droht mit Kündigung, wenn sie ihm keine neuen Ergebnisse liefert.
Hannah, die ihren Job als Archäologin aber mit ganzem Herzen macht, will sich nicht damit abfinden und reist auf eigene Faust in den Harz.
Dort lernt sie ganz zufällig Michael kennen. Der kennt den Harz und dessen...
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