Traditionelle Weihnachtsgans

5  15.11.2011

Pro:
Yammi

Kontra:
-

Naala

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Hallo liebe Leser/innen;)


Wie bei vielen Familien gibt es auch bei uns ein traditionelles Weihnachtsessen.
Die beliebte und bekannte Weihnachtsgans mit Kartoffelklöße und Rotkraut.
So lange wie ich mich zurück erinnern kann gibt es die Weihnachtsgans immer am ersten Weihnachtsfeiertag.
Mir persönlich ist hier sehr wichtig, das die Gans von einem Bauern kommt und nicht aus einem Mastbetrieb!
Die Kosten für eine "glückliche" Gans bewegen sich von 50 € - 70 € (bei einer Gans so um die 5 - 6 Kg)!


Zutaten & Zubereitung


Gänsebraten:


'Zutaten:
  • Gans (vom Bauern)
  • 1 Apfel
  • 1 Zwiebeln
  • Salz

Die Gans abwaschen, von den restlichen Federn, sowie dem Hals befreien und mit Salz von innen und außen abreiben.
Einen Apfel und eine Zwiebel schälen, vierteln und mit evtl. vorhandenen Innereien wie z.B. Leber, Herz, Magen in die Gans legen.
Die Gans in einen geeigneten Bräter legen und diesen zur Hälfte mit Wasser Füllen.
Nun bei 150°C; 1,5 bis 2 Stunden, mit geschlossenem Deckel, im Ofen garen.
30 Minuten vor dem servieren den Deckel ab machen und bei 200 °C weitergaren bis die Gans schön braun und knusprig ist.

Klöße:


'Zutaten'
  • Kloßmasse
  • Toastbrot

Toastbrot in kleine Stücke schneiden und mit viel Butter oder Margarine kross anbraten.
Aus der Kloßmasse Klöße formen und in die Mitte das vorher gebratene Toastbrot legen.
Einen großen Topf mit Wasser zum kochen bringen, die Klöße hinein legen, den Topf von der Kochplatte nehmen und die Klöße durchziehen lassen bis sie alle an der Wasseroberfläche schwimmen.


Rotkraut:


'Zutaten'
  • 2 Gläser Rotkraut oder einen ganzen Kopf Rotkohl
  • Butterschmalz
  • 1 Zwiebel
  • Piment
  • Lorbeer
  • Zucker
  • Salz

2 Gläser Rotkraut, 1 Zwiebel, 5 - 15 EL Zucker (je nach Rotkraut), eine Messerspitze Piment, 1 Lorbeerblatt, 3 EL Butterschmalz, Salz in einem Topf mit, Wasser bedeckt, zum kochen bringen.
Alles einmal runter kochen lassen (bis das Wasser verflogen ist).
Eine Kelle Fett von der Gans abschöpfen und über das Rotkraut geben.
Die Zwiebel und das Lorbeerblatt entfernen.
Ab jetzt neben dem Topf stehen bleiben und das Rotkraut anschmoren (schon fast anbrennen) lassen, so das es richtig dunkel wird.

Anmerkung

Dieses Grundrezept kann man natürlich nach belieben umstellen oder erweitern.
Man könnte zum Beispiel:
- die Klöße halb und halb zubereiten
- das Rotkraut frisch oder aus dem Glas nehmen
- anstatt Butterschmalz, Schweineschmalz verwenden
- die Gans mit anderen Dingen füllen
Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt!
Zu diesem Essen gibt es bei uns als Nachtisch einen frischen Obstsalat und als Getränk meist Rotwein.

BON APPETIT;)


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Kommentare zu diesem Rezept
pinkdawn

pinkdawn

27.11.2011 01:38

Ich würde beim Rotkraut und beim Obstsalat bleiben, die Gans dürfte bei mir weiterleben ... ;-) lg

Nahariel

Nahariel

21.11.2011 17:37

ui, leckeeeer ;)

aquarius2

aquarius2

19.11.2011 18:40

Den Rotkohl würde ich selbst machen und die Gans käme bei mir vom Biobauern, dann fehlt nur noch meine Familie mit den 3 Neffen, die mit beim Essen helfen

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