Jetzt anregen lassen!
03.10.2004 (19.10.2004)
Pro:
Eine etwas andere Liste
Kontra:
Hier doch nicht . . .
Empfehlenswert:
Ja
 dcbe
Über sich:
Unglaublich - 10 Jahre!
Mitglied seit:03.05.2000
Erfahrungsberichte:246
Vertrauende:52
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Anläßlich meiner ganz privaten kleinen Bücherwoche muss natürlich dieser Beitrag ganz nach vorne... Hurra, es ist mal wieder Zeit für ein paar Bekenntnisse: Dieses altmodische anstrengende Zeug da, diese „Bücher“ sind mir wichtig. Sehr wichtig sogar. Die Dinger haben es geschafft, irgendwelche Gedanken an eine Karriere als Sportler/Bergsteiger/Surfer/Musiker schon früh zu vertreiben und mich auch noch zur Brille zu zwingen. Als Kind war ich jede Woche mindestens zweimal im Buchladen – fast alles Taschengeld und sehr sehr viel Zeit ging für bedrucktes und gebundenes Papier drauf. Seit Jahren kaufe ich 2-3mal pro Monat irgendetwas bei amazon und gehe genauso häufig in den stationären Buchhandel. Auf Flohmärkten stöbere ich mit großer Freude zwischen all den Buchclub-Vorzugsbänden aus den 50ern, den Kinderbücherm, den Konsaliks, Simmels und all den anderen Büchern für Nichtleser nach Schätzen. Beispiele? Originalausgaben von Grass, Böll, Walser, Bildbände aus den 60ern – all so ein Zeug, das Stück für einen Euro. Hat schon Suchtcharakter (bin also nicht bloß CD-Kaufjunkie). Zur Zeit habe ich allein Zuhause ungefähr 60 Regalmeter gefüllt, und es wird immer mehr. Dabei fällt es mir äußerst schwer, Lieblingskategorien zu benennen. Belletristik hält sich neben politischem Kram, „Fachbücher“ machen mir durchaus Freude, und gerade in den letzten drei Jahren hat sich auch noch eine bis dahin für unmöglich gehaltene Vorliebe für Lyrik entwickelt. Und es fällt mir genauso schwer, zehn „Lieblingsbücher“ zu benennen. Aber was soll’s, angeregt durch diverse Beiträge, besonders aber das herausragende ciao-Mitglied „Gemeinwesen“ versuche ich es einfach mal. Und weil mir keine bessere Reihenfolge einfällt, sind die ausgesuchten Zehn nach Erscheinungsdatum geordnet (ich kann mir halt Zahlen ganz gut merken)... 1596 (wahrscheinlich) William Shakespeare: „A Midsummer Night’s Dream“ Ein junger Shakespeare unterhält hochgestellte Kreise mit munterem Maskenspiel. Die Story ist bescheuert. Das Schauspiel aber macht GLÜCKLICH. Vielleicht nicht das anspruchvollste Werk des großen Unbekannten, vielleicht nicht das am allerhäufigsten gespielte. Für mich aber mit Abstand das Schönste (besonders dieser unsterbliche zweite Akt mit Puck und Elfen im Wald, hach). Ein Komödie ohne tieferen Hintersinn, aber mit jeder Menge Zauber. Muss hier rein. 1857 Charles Baudelaire: „Les Fleurs du Mal“, deutsch „Die Blumen des Bösen“ Französische Dichterlegende, großartige Poesie. Wahrscheinlich die letzte Lyrik von Weltgeltung. Natürlich kam danach noch viel von Anderen. Innovativeres, Verstörenderes. Aber das hier, das ist bei aller verschwitzten Salon-Düsternis schon toll. Es geht vordergründig um allerlei verderbtes Tun, böse Menschen, böse Dinge. Fand ich während einer kurzen Weltverweigerungsphase als Jugendlicher irgendwie anregend. Allerdings lese ich es erst jetzt mit echtem Genuss – ganz anders. Was daran so schrecklich „dunkel“ sein soll, keine Ahnung. Es bietet aber: Herrlich überdrehte Sprache, schwülstig, pathetisch, aufgeladen, manchmal anstrengend. Und darin wunderbar unterhaltend. Für mich ein überaus farbiges Portrait des 19. Jahrhunderts. 1928 Kurt Tucholsky: „Schloss Gripsholm“ Leicht, beschwingt, ländlich, sommerlich. Ein „modernes“ Liebespaar aus der Großstadt der 20er macht Urlaub, für drei Wochen, in Schweden. Der Dialog perlt munter und „echt“, die Sonne scheint, bei allen denkbaren Zweifeln an der Welt fühlen diese beiden Liebenden doch vorwiegend eins: Lebensfreude. Dass sie nebenher noch ein unglückliches Kind wieder froh machen, und dass da immer wieder Hinweise auf die zusehends dunkler werdende
Bilder von Meine 10 Lieblingsbücher
Zeit zu erkennen sind, das gibt der frohen Erzählung zusätzliche Tiefe. Immer wieder ein großer Genuss! 1969 Kenneth K. Goldstein: „The World Of Tomorrow“, deutsch „Morgen lebst du anders“ Ein Jugendbuch der späten 60er, voll mit bunten Bildern und unglaublich optimistischen Zukunftsvisionen. In der zweiten Hälfte der 70er habe ich das Teil für 2,- DM aus irgend einer Grabbelkiste gegriffen, angelockt vom Umschlagbild einer „Stadt der Zukunft“ (16spurig braust der Verkehr auf schlauen Autobahnen unter 60er-Jahre-Wohntürmen hindurch). Beschrieben wird die Welt für einen Jungen (ja ja) des Jahres 2067 – und vieles kommt mir heute schon mehr als vertraut vor. Bis auf die Visionen zur „Luft- und Raumfahrt“ – so sollten wir beispielsweise schon seit zwei Jahrzehnten mit der „Boeing 2707 SST“ mit rund 3000 km/h um den Erdball jetten. Hm, so eine Ölkrise hatte es da ja noch nicht gegeben. Ansonsten aber erstaunlich passend, was die amerikanischen Zukunftsforscher sich damals so erträumt haben. Ein Buch, in das ich auch noch in Jahrzehnten immer mal wieder hineinschauen werde, reich bebildert, auf säurefreiem Papier gedruckt. So hat es bei mir Sammlerfreuden ausgelöst. Ich schaue immer wieder nach solchen Prognosebüchern vergangener Jahrzehnte – und erfreue mich natürlich jedesmal am Abgleich mit der heutigen Realität. 1980 Cees Nooteboom: „Rituelen“, deutsch „Rituale“ Ein wunderbares Buch zum Auslösen „philosophischer“ Gedanken. Worum es geht: Inni hängt ab im Amsterdam der 60er und 70er. Er hat genügend Zeit und Geld, sich um allerlei Frauen und schöne Dinge zu kümmern. Dabei hilft auch das Erbe von Herrn Taads, einem abgeschieden in den Alpen verschiedenen Menschenfeind – und Exlover einer Tante. Inni lernt bei einem Kunsthändler Taads Sohn Philip kennen. Der hat sich in die weiße Dachkammer eines typischen Amsterdamer Hauses zurückgezogen – und lebt seine Idee vom alten Japan. Nach jahrelanger Suche findet er eine besonders seltene Teeschale und lädt Inni wie auch den Kunsthändler zu einer „richtigen“ Teezeremonie ein. Kurz darauf scheidet er freiwillig aus dem Leben, in der Dachstube findet sich die Teeschale - zerstört. Inni reflektiert die Lebensentwürfe von Herrn Taads und seinem Sohn – und findet dabei zu einem aktiveren Lebensentwurft. Zentrales Thema: Jeder Rückzug in Rituale ist abzulehnen. Inni, am Anfang nur durch einen gerissenen Strick am Suizid gehindert, öffnet sich der Welt, er eignet sie sich an, wird offener für andere Menschen – und dabei glücklicher. Wie dieser Prozess beschrieben wird, das hat mich mächtig beeindruckt. Die Menschen, denen Inni begegnet, das Zeitkolorit, alles ist in knapper einfacher Sprache überaus präzise geschildert. Die sanft ironische Distanz des Tons von Noteboom, und die Ernsthaftigkeit dahinter – das macht „Rituale“ ziemlich einzigartig. 1991 Bret Easton Ellis: „American Psycho“ Bald fünfzehn Jahre alt und aktueller denn je. Klar hat Ellis‘ großer Roman für mich auch biographische Bedeutung. Er spielt Ende der 80er, da war ich fast so alt wie der Protagonist, Patrick Bateman, ich wohnte einige Zeit am gleichen Ort (New York) – und ich kannte dort tatsächlich einige „Batemans“. All die von Ellis eingebrachten Zuspitzungen und Übertreibungen, sie sind richtig und absolut WAHR. Die Marken regieren, die Produkte und die Menschen dahinter sind austauschbar. Der Held, sehr weit „oben“ für sein Alter, mordet, pervers und grausam, als Bestätigung seiner individuellen Existenz und Unverwundbarkeit. American Psycho ist voller bitterer Komik, manischer Wiederholung, Virilität und der Suche nach Empfindung. Das Buch wird all die eher schlappen Nebenwerke des schon sehr jung zum Beinahe-Popstar gewordenen Autors überleben (logisch, dass die deutsche Übersetzung von einer Musikjournalistin kam). Dieser verstörende Roman wird in wenigen Jahrzehnten als das Buch gesehen werden, das eine Generation definierte. Und nein, ich habe den 10 Jahre zu spät gekommenen „Film zum Buch“ nie gesehen. Wozu auch? 1992 Haruki Murakami: „Kokkyo No Minami, Taiyo No Nishi“, deutsch „Gefährliche Geliebte“ Das erste Buch aus Japan, das mir jemals etwas gesagt hat. Und dann gleich so viel. Ein Enddreißiger Jazzclub-Besitzer erzählt die Geschichte seines Lebens, oder eher seiner Lieben. Da ist die erste Liebe des 12jährigen Einzelkinds in der Vorstadt, zart, durch die Jugend nicht erfüllt, früh durch Schulwechsel auseinandergerissen. Die Erinnerung läßt ihn sein Leben lang nicht los, und er wird sie wiedersehen. Seine zweite Liebe, vor der Uni, körperlich auch unerfüllt, aber intensiv. Er verläßt sie für Sex mit der Cousine, und sie zerbricht daran. Jahre der ziellosen Suche, des dumpfen Existierens. Dann die dritte Liebe, Erfüllung, Ruhe, Kinder, wirtschaftlicher Erfolg. Und dann trifft er die Erste wieder, schön ist sie geworden, viele Geheimnisse hat sie. Nach vielen Anläufen kommen sie zusammen. Es wird eine Begegnung mit dem Tod, und vielleicht war es auch alles seine Einbildung. Soviel zum Plot, doch es ist nicht allein die erzählte Geschichte. Das eigentlich Bemerkenswerte und Berührende an diesem Buch ist die tiefe Sehnsucht, die es durchzieht. Des Helden männliche Sehnsucht nach Gemeinsamkeit, nach stillem Verständnis, nach Ekstase, nach Erfüllung, immer wieder aufbrechend, nie wirklich ganz zu befriedigen. Hier ist ein moderner Großstadtmensch in Japan, und doch treiben ihn ganz allgemein menschliche Bedürfnisse, die Suche nach der idealisierten Frau und Liebe. Mehrmals mußte ich während des Lesens einhalten und innerlich applaudieren, es gibt jede Menge Szenen von unglaublicher Intensität und tiefer, anrührender Wahrheit. Lesen. 1998 Peter Stamm: „Agnes“ Sonntag, Sommer, auf einer Flußinsel in Frankreich. Georges Seurat ist Mitte Zwanzig, in wenigen Jahren wird er gestorben sein. Jetzt aber malt er noch eines der bekanntesten Bilder in der Nachfolge der Impressionisten, Menschen des Jahres 1884 vergnügen sich auf der grünen Inselwiese. Durch die Technik wirkt jedoch alles etwas statisch, hintergründig melancholisch. Was für eine gute Wahl für einen Buchtitel, und eigentlich der Hauptgrund für mich, „Agnes“ spontan zu kaufen. Der zweite Grund war der Schauplatz, Chicago. Dort hängt mittlerweile das großartige Bild und dort bin ich häufiger mal. Zur Story: Wochentag, es ist kalter April in der Chicago Public Library. Der Ich-Erzähler ist Mitte Dreißig, in wenigen Monaten wird eine gerade entstehende Liebe schon wieder gestorben sein. Jetzt sitzt er da, schreibt an einem Buch über amerikanische Eisenbahnen. Agnes ist seine Liebe, er wird mit ihr eine Zigarette rauchen, Kaffee trinken, Essen gehen, Liebe finden. Sie werden kurz zusammenziehen, in sein aseptisches Apartment in einem Hochhaus. Sie werden sich intensiv lieben, einen Sommer lang, die Stadt verlassen, kurz. Gemeinsam werden sie ihre Geschichte in Worte fassen, in den Computer eingeben. Es wird die Möglichkeit eines Kindes geben, doch nur kurz. Sechs Zentimeter Kind werden Agnes verlassen, nicht lebensfähig. Die Liebe der beiden wird dahingetupft bleiben, vergänglich, melancholisch. Woran es liegt? Vielleicht ist es seine Distanz, das Zögern, die fehlende Bereitschaft zu Aufgabe der sorgsam gebauten Existenz. Vielleicht ist es die Macht der Stadt, die Kraft zur Vereinzelung. Vielleicht ist es auch eine ganz grundlegende Unmöglichkeit dauerhafter Zweisamkeit. Vielleicht ist es nichts davon. Es muss offen bleiben. Stamm übernimmt Seurats Technik der kurzen Eindrücke. Kurze Sätze dominieren, kaum mal mehr als zehn Worte. Reduziert ist die Sprache, und doch ergibt sich ein sehr beeindruckendes Gesamtbild. Eine nachdenkliche Liebesgeschichte, viele kleine interessante Punkte, gespanntes Interesse, schließlich tiefe Rührung. Ich bin wirklich berührt von diesem Buch, es ist wahr, tief und anregend. Nichts zum schnellen Ablenken, aber doch ungemein zugänglich. Großes Lob. 1998 Björn Lomborg: „Verdens Sande Tilstand“, englisch „The Skeptical Environmentalist“ Selten hat ein eher trockenes Fachbuch, noch dazu von einem Statistiker, solch hysterisch wütende Reaktionen ausgelöst. Worum es geht? Stück für Stück zerpflückt Lomborg die gängigen Mythen der den schon seit Jahrzehnten den bevorstehenden Weltuntergang fürchtenden „Besorgten“ aus der längst dominierenden politischen Klasse Europas. Er benutzt dabei, perfide, exakt die selben Statistiken, die all die Umweltschützer und Globalisierungsgegner immer wieder als Beleg für ihre gar gräßlichen Kassandrarufe nutzen. Und findet dabei immer nur maßlose Übertreibungen, schlichtes Ignorieren der Realität und, schlimmer noch, reihenweise Unwahrheiten. Dabei wollte er ihnen ursprünglich doch ein solides Fundament liefern! Vom Saulus zum Paulus gewandelt stellt er überzeugt und überzeugend fest: Die Welt hat sich in den letzten 30 Jahren praktisch überall nur zum Guten der Gattung Mensch verändert. Noch nie ist es dieser Menschheit derart gut gegangen wie heute – und es wird, trotz mancher noch bestehender und auch nicht zu leugnender Probleme, immer schneller immer besser. Wer das nicht glauben mag, besorge sich bitte bitte dieses Buch. Anstelle von Ahnungen und Gefühlen liefert es unwiderlegbar schlicht – die Fakten. Es ist Hunderte Seiten dick, gerammelt voll mit Kurven, Zahlen, Fußnoten und Quellenhinweisen. Doch bei all dieser Fülle bleibt es stets einfach und gut lesbar und kommt stets sicher auf den Punkt, sachlich knackig und ziemlich unwiderstehlich. Ein wichtiges Buch, ein Buch das zumindest sehr nachdenklich machen sollte. Und vielleicht kann es ja ein paar Augen öffnen. 2000 Jean-Philippe Toussaint: „Autoportrait (a l’étranger)“, deutsch „Selbstporträt (in der Fremde)“ Zurück zur Leichtigkeit: Ein ganz schmales Bändchen, gerade mal 90 Seiten, gerade mal elf kleine Episoden, launig, reduziert, immer sanft ironisch. Und großartig! Prosaskizzen aus ganz eigener Haltung, ein brilliant distanzierter Beobachter und Menschenfreund auf dem vorläufigen Höhepunkt seines Könnens. Momentaufnahmen aus Tokyo, Hongkong, Berlin, Kioto, Vietnam, Tunesien – und Korsika, der Wahlheimat des eigentlich belgischen Autors. Alle Episoden unterhalten, rühren, freuen, überraschen. Und manche leuchten. Ganz besonders „Cap Corse (der schönste Tag meines Lebens)“. Habe ich mindestens 10 Mal gelesen, und es wirkt immer noch zuverlässig gegen jedes Stimmungstief. Vielleicht liebe ich das Teil so, weil mir da irgendwo eine Verwandtschaft zu sein scheint. Egal, es lohnt die Ausgabe, selbst wenn da nur so wenige Seiten sind. Oje, schon 10 Einträge geschafft, und dabei wollte ich doch noch sooo viel erwähnen. Die „Sterntagebücher“ von Lem vielleicht, Thomas Manns „Felix Krull“, Thackerays „Vanity Fair“, was von Dickens, Albert Drach, Thomas Bernhard, Harry Mulisch, David Trueba, Chuck Palahniuk, Jeffrey Eugenides, Jonathan Lethem. Vielleicht sogar noch den alten Irving aus der Ecke holen. Ist leider jetzt gerade kein Platz für da - und die Liste ist ja sowieso nur eine Momentaufnahme. Wenn ich sie mir noch mal so durchschaue, fällt schon auf, dass neben mancher Schärfe doch viel Hilfe zur guten Laune und Leichtigkeit dabei ist, keine langatmigen „Schmöker“, wenig Weltflucht. Dafür aber jede Menge frohe und aktive Annahme des Lebens. Auch das gibt es in Büchern...
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19.12.2011 00:51
Schloss Gripsholm hat mir auch sehr gut gefallen.
15.04.2006 22:52
Die, die ich davon gelesen habe, schätze ich auch sehr. Grund genug, mir den Rest vorzuknöpfen.
01.02.2005 00:51
Ich lese eh schon nicht gern und so schwere Kost wie Shakes"bier" schon gar nicht...aber Respekt wer Lust dazu hat und es macht!