Lustige Vögel
21.11.2004
Pro:
Witzig - gut gezeichnet
Kontra:
da fehlen welche
Empfehlenswert:
Ja
 manwah
Über sich:
Keine Lust mehr auf Ciao. Im Moment blogge ich lieber:
http://blometrik.blogspot.co m
- Wer Lus...
Mitglied seit:26.10.2004
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 56 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Angefangen hat ja alles mit Micky Maus und mehr noch, mit Donald Duck. Irgendwann jedoch hat sich mein Interesse mehr in die Comics der alten Welt verlagert. Vor allem Goscinny und Franquin fand ich immer toll. Bei Comics mag ich eher lustige als ernste Sujets und deshalb sind die Mehrzahl meiner Lieblingsfiguren auch eher komische Gestalten.
7. Tunichgut (in Die Abenteuer des Großwesirs Isnogud) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Goscinny hat nicht nur Asterix gemacht. Neben dem etwas missratenen Um-pah-pah und dem wunderbaren Lucky Luke hat er auch bei „Die Abenteuer des Großwesirs Isnogud“ die Hände am Schreibblock gehabt. Doch mich hat der niederträchtige Isnogud (der Kalif anstelle des Kalifen werden will) nie so sehr interessiert. Auch die Figur des tumben Kalifen Harun al-Pussah fand ich nie sehr spannend. Dagegen ist der Charakter des Tunichgut, Mietsklave des Großwesirs, vielschichtig und sorgfältig ausgearbeitet. Tunichgut ist seinem Herren zwar treu ergeben, hat jedoch das Herz auf dem rechten Fleck und versucht Isnogud immer wieder auf den rechten Pfad zurück zu führen - was natürlich nie(!) gelingt. Neben Asterix ist diese Comicserie, die in Zusammenarbeit mit dem Zeichner Tabary entstand meine Lieblingsserie von Goscinny. 6. Die Piraten (in Asterix) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Noch einmal Goscinny, obwohl ich hier eher die zeichnerische Qualität Uderzos, seines Partners, hervorheben möchte. Asterix und Obelix sind großartig, keine Frage - doch sie wären nichts ohne die in jedem Band vorkommenden „Running Gags“. Neben dem gefesselten Barden Troubadix und den verprügelten Römern sind das eben auch die in jedem Band versenkten Piraten. Deren Schicksal ist es, irgendwo auf den Meeren um Gallien immer auf Asterix und, vor allem, Obelix zu treffen. Sowohl ihre stetige Begeisterung, dass sie ein Schiff plündern können, als auch ihre Niedergeschlagenheit wenn ihr Schiff mal wieder zerlegt wurde, ist von Uderzo genial in Szene gesetzt worden.
5. Percy Pickwick ~~~~~~~~~~~~~ Seines Zeichens Gentleman-Geheimagent in Diensten des MI-5 seiner Majestät, Queen Elizabeth II. Besonderes Erkennungszeichen: Sein blonder Schnurrbart und sein Einstellung, die stets very british ist. Das erkennt man an den Diskussionen mit seiner Haushälterin über die korrekte Temperatur eines Toasts. Nebenher rettet er, ganz in der Tradition James Bonds, immer mal wieder die Welt, bringt Terroristen zur Strecke oder fängt gewöhnliche Verbrecher. Im Gegensatz zu seinem Kollegen Bond jedoch mit viel mehr Ironie und Witz. Gezeichnet von Turk/de Groot, der Erfinder ist jedoch Raymond Macherot, der 1959 Pickwick erfand und die Serie Anfang der 60er an Turk weitergab. Demnächst erscheint der 19. Band „Jade“. 4. Snoopy ~~~~~~~ Ich habe den Beagle von Charlie Brown immer geliebt. Vor allem die Figur des Joe Cool finde ich großartige. Snoopy, zusammen mit seinem Kumpel Woodstock, sind einfach zum knuddeln. Stets stellen sie den Unsinn der Menschen bloß und witzeln darüber. Richtig toll wird es, wenn auch noch Peppermint Patty dazukommt. Die Peanuts von Charles M. Schulz sind sowieso prima, aber die drei sind meine Favoriten.
3. Marsupilami (in Spirou und Fantasio) ~~~~~~~~~~~~ Huba-Huba! Wie jedermann (jederfrau natürlich auch) weiß, kommt das Marsupilami aus Palumbien. Gefunden wurde es von Spirou und Fantasio in „Eine aufregende Erbschaft“. Je mehr Fantasio-Bücher herauskamen umso stärker wurde das Marsupilami der Star. Schließlich war es gleichermaßen niedlich, stark und schlau. Irgendwann hatte es sich so sehr verselbständigt, dass eine eigene Serie nötig war. Allerdings ist das der Zeitpunkt gewesen, an dem ich die Karriere des Marsupilamis nicht mehr recht verfolgt habe. Eingebunden in die Geschichten von Spirou und Fantasio hat es mir am Besten gefallen Der Belgier Franquin hat es zeichnerisch erfunden und damit seinen größten Erfolg gezeichnet. 2. Yoko Tsuno ~~~~~~~~~~~ Sie kommt aus Japan und ist Elektronikerin. Zusammen mit ihren beiden Freunden Vic und Knut entdeckt sie eine geheime, unterirdische Siedlung der Vineaner. Das sind blauhäutige Ausserirdische, deren Technik schon weit fortgeschritten ist. Nun ist Yoko Tsuno nicht nur ein Science Fiction Abenteuer, sondern häufig ganz irdisch. Eines spielt sogar teilweise in Wuppertal, meiner Geburtsstadt. Sehr häufig hat man es dann mit Mystery-Elementen zu tun. Yoko Tsuno ist keine kurvige Überfrau wie Lara Croft, sondern eher das nette Mädchen von nebenan - nur eben etwas zäher und gewitzter. Zufällig ist sie natürlich auch hübsch und war somit die erste und bisher einzige Comicfigur, in die ich ein klein wenig verknallt war. Roger Leloup erfand Tsuno in den 70ern. Zunächst sollte das Augenmerk auf alle drei gerichtet sein, doch Yoko Tsuno wurde immer erfolgreicher und schließlich war sie die Hauptperson. 1. Gaston ~~~~~~~ Gaston ist Bürobote. Übrigens in dem Büro, in dem Fantasio (siehe Marsupilami) der Chef ist. Aber er ist eindeutig unterfordert und deshalb versucht er sich immer mal als Erfinder, Entertainer oder hat eine andere „tolle“ Idee auf Lager. Ausserdem ist er auch ein wenig schusselig. Das alles zusammengenommen ist der Stoff für meine Lieblingcomicfigur. Stets hat er neue Ideen, wie man einen Büroalltag etwas prickelnder gestalten kann. Irgendwann durfte Gaston dann auch nach draussen und traf dort auf seinen Lieblingspolizisten, der ihm wegen seine alten Autos ans Leder wollte. Gaston ist zum schreien komisch und wenn er sein ganzes Können ausspielt, treibt er alle in den Wahnsinn. Franquin entwarf Gaston als Kontrast zum immer braven und pflichtbewussten Fantasio. Dabei ist ihm ein Charakter gelungen, dessen Mimik sehr gut und wandlungsfähig ist. Gleichzeitg sind die Texte prima - und auch prima übersetzt!! So, dass waren meine Top 7. Natürlich kommen einige nicht vor. „Calvin und Hobbs“, der Rest der Peanuts Mannschaft, Gin und Fizz um nur ein paar zu nennen. Dann gibt es natürlich auch noch Serien, die vom Ensemble leben. „Lucky Luke“ ist so eine. Der Held ist ja eher langweilig, aber zusammen mit den Daltons, Rantanplan usw. ist die Serie lustig und pfiffig. Oder Tim und Struppi, die eigentlich nur komplett funktionieren.
Bilder von Meine 7 beliebtesten Comic-Figuren
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12.10.2009 18:05
In Sachen Comics könnten wir Brüder sein... LG, Stefan
23.07.2005 02:23
Kokomiko mit dem "Hau drauf und Schluss" Boxer-Schwanz kenne ich noch aus einer Fix und Foxi Serie, wo es um einen Krieg in Asien ging (Pit und Piccolo). Die Piraten bei Asterix taten mir manchmal etwas leid, so viel Pech. Doch der Neger, der kein "r" aussprechen kann ist klasse: "Auf den Schiffen sind nu' 'öme'. Keine Gallie'. Nu' 'öme'. Das Mee' ist ge'adezu bedeckt mit 'öme'n" . Und kurz danach wurden sie wieder versenkt. LG Thomas
04.04.2005 17:03
Was finden viele denn so toll am Marsupilami. Ich konnte mich für den nie so begeistern. Dafür aber Asterix & Obelix, klar vor allem die Piraten. Lucky fand ich auch gut. Und Tim und Struppi habe ich auch sehr gern gelesen. Andere kenne ich teilweise gar nicht.