Wasserscheide Fichtelgebirge
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Das Fichtelgebirge liegt - geographisch gesehen - im Herzen Europas. Es hat die Form eines nach Osten hin offenen Hufeisens und besteht zum großen Teil aus wasserundurchlässigem Granit.Die hier an den Berghängen entspringenden Flüsse fließen in alle vier Himmelsrichtungen. ~ Die Eger entspringt am Fuße des Schneebergs nahe der Stadt Weißenstadt
(weitere Infos s. http://www.sabines-kaleidoskop.de/Eger-Ohre.htm)
und mündet im Osten bei Leitmeritz/Litomerice in Tschechien in die Elbe, die bei Hamburg in die Nordsee fließt.
~ Die (sächsische) Saale entspringt am Fuße des Waldsteins bei Zell und fließt nach Norden durch die neuen Bundesländer ebenfalls in die Elbe.
~ Der Weiße Main, der mit dem Roten Main zusammen den Main ergibt - Zusammenfluss bei Mainleus - entspringt am Ochsenkopf, fließt Richtung Westen und mündet hinter Frankfurt/Main und gegenüber von Mainz in den Rhein, der - wie die Elbe - in die Nordsee fließt, allerdings nicht bei Hamburg sondern in Holland hinter Rotterdam. Näheres siehe:
http://www.sabines-kaleidoskop.de/Rhein.htm.
~ Die Fichtelnaab mündet bei Windischeschenbach in die Waldnaab, die zusammen mit der Haidenaab die Naab bildet, die im Süden bei Regensburg in die Donau mündet:
Iller, Lech, Isar, Inn
Fließen rechts zur Donau hin,
Altmühl, NAAB und Regen
Kommen links entgegen.
Die Donau wiederum fließt
Kurzinfos s. http://www.sabines-kaleidoskop.de/Fluesse.htm
Quellenweg
~~~~~~~~Der Wanderweg "Quellenweg" verbindet sämtliche vier Haupt- und einige weitere "Neben"quellen miteinander. Er ist zu erkennen am schwarzen Q auf gelbem Untergrund, ist ca. 46 km lang und beinhaltet die folgende Strecke: Münchberg - Zell - Quelle der Sächsischen Saale - Egerquelle - Weißenhaider Eck -Karches - Weißmainquelle - Weißmainfelsen - Fichtelnaabquelle - Fichtelsee - Nagel - Luisenburg - Alexandersbad - Marktredwitz.
Ca. 500 m von der Weißmainquelle entfernt gibt es den Weißmainfelsen, ein Verwitterungsprodukt des Granits. Solche Felsformationen gibt es überall im Fichtelgebirge, besonders zu bestaunen aber im Felsenlabyrinth in Wunsiedel
(s. http://reisen.ciao.de/Felsenlabyrinth_Luisenburg_Wunsiedel__Test_3104235).
Von hier hat man eine wunderschöne Aussicht, wenn man sich die Mühe macht, die abenteuerliche Treppenkonstruktion hinauf zu steigen.Außer dem Quellenweg führen hier auch der Mainweg vorbei und der Goetheweg. Folgt man diesem talwärts gelangt man auf den Brunnenweg, wo es auch verschiedene kleinere Quellen gibt. Die Wörter Quelle und Brunnen werden hier im Fichtelgebirge - und anderswo? - anscheinend synonym benutzt. Wir sind an zwei Quellen vorbei gekommen, und zwar am Marienbrunnen, der als Nr. 5 ausgeschildert war, und am Rupprechtbrunnen, Quelle Nr. 6.
Die Fotos
~~~~~~~1. Egerquelle
Sie wurde 1923 an dieser Stelle gefasst. Ursprünglich lag sie weiter bergauf an der Stelle, an der heute der Zinnbach entspringt. Die ursprüngliche Quelle haben wir - noch nicht - besucht. Sie wurde weiter nach unten in leichter zugängliches Gebiet verlegt, weil ein "hohes Tier" aus früheren Zeiten die Egerquelle besuchen wollte, diesem aber der beschwerliche Weg zur heutigen Zinnbachquelle nicht zuzumuten war.
Ähnliches ist auch anderen Quellen widerfahren. Z.B. war die
2. Weißmainquelle
zu Goethes Zeiten auch noch an einer anderen Stelle als heutzutage.
Oberhalb der Aufschrift "Weißmainquelle" fanden wir ein Symbol, das uns an Mayahieroglyphen erinnert - waren die auch schon hier? *g*3. Fichtelnaabquelle
hier gibt es eine schöne Rastmöglichkeit mit Unterstellhäuschen.
4. Fichtelnaabquelle
Hier ist die Quelle selbst zu sehen.5. Marienquelle
und ich :)
6. Saalequelle
Sie entspringt direkt einem ehemaligen Bergwerk. Das Fichtelgebirge war das "Ruhrgebiet" des Mittelalters. Hier wurden vor allem Gold, Eisen, Zinn und Granit abgebaut. Die Abraumhalde dieses Bergwerks ist noch zu erkennen, der Eingang allerdings so gründlich verschüttet, dass er nicht mehr zu finden ist. Allerdings haben wir auf dem Naturlehrpfad noch eine weitere Halde und den heute noch offenen Eingang dazu gefunden, der heuet noch offen ist: ein großes Loch unter einer Baumwurzel, die Sicht ins Innere versperrt mit kunstvollen Spinnweben.
Die Quelle befindet sich im Münchberger Stadtwald nahe Zell am Waldstein. Auf besagtem Naturlehrpfad kamen wir wenig später auch an der7. Münchberger Stadtquelle
vorbei. Aus dieser Quelle wurde die Stadt Münchberg mit Trinkwasser versorgt. Hier gibt es wunderschönes Spielzeug, um hier im Wasser zu matschen. Demo siehe Foto ...
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen und Angucken.Alles Liebe von Sabine :)
25.03.2010 22:27
sehr schön
29.09.2007 19:11
Herrliche Fotos!! Liebe Grüsse Hannelore
08.10.2006 15:00
Ih liebe Fotos,und die Bescchreibung dazu ist super. Klasse LG J.