nun ja, zumindest der ein oder andere.
Ich sammle schon immer gerne Pilze, auch wenn diese in den letzten Jahren stark abgenommen haben. Leider wohne ich nun auch wieder in Sachsen Anhalt, wo es zwar auch Pilze gibt, die am meistverbreiteten sind mir jedoch unbekannt.Dennoch gelangen mir in der letzten Pilzsaison ein paar nette Bilder. Überwiegend jedoch in Brandeburg. :-)
Pilze sind eine schmackhafte Ergänzung auf dem Nahrungsplan und ich selbst trockne auch sehr viele, so hat man dann auch später noch etwas davon. Einfach später anfeuchten und in die Soße tun, schon hat man frische Pilze. Nach dem Sammeln aber darauf achten, dass die Pilze wirklich getrocknet sind. Am besten auf Zeitungen ausstreuchen, vorher in kleinere Stücke schneiden, sowohl Kappe wie auch Stiel. Zum weiteren aufbewahren eignen sich auch Papiertüten (zb die vom Bäcker), eventuell jedoch kleine Löcher rein stechen.Ein Ausflug in die Pilze eignet sich auch für einen Familienausflug und frische Luft ist immer gesund. Und Pilze als Beilage sind zu vielen Gerichten schmackhaft, wie zum Beispiel Wild oder auch die klassische Rinderroulade.
Bild 1 - PfifferlingeEin mittlerweile sehr selten gewurdener Pilz, den man zum Beispiel bei uns im Harz nicht antrifft. Er hat einen sehr kurzen Stiel, weshalb er dicht am Boden wächst, jedoch recht einfach erkennbar an seiner gelben Farbe - aber Vorsicht! Dieser Pilz hat einen weit verbreiteten Doppelgänger, welcher nicht zum Verzehr geeignet ist. Ein Merkmal bei diesem Pilz ist ein starker Stich ins Orange. Auch die Umrandung ist weniger ausgeprägt.
Bild 2 und 3 - RotkappeIn der letzten Pilzsaison habe ich ganze zwei Stück gefunden! Und zwar in Brandenburg, auch in den Wäldern auf der polnischen Seite der Oder, hat man sicher noch Glück. Dennoch leider auch ein Pilz der sehr selten ist. Hochstämmig, mit deutlich roter Kappe und ungeriffelter Unterseite. Der Stiel ist weiß mit schwarzem Muster. Wenn man mal einen findet, ist er ansich leicht zu identifizieren.
Bild 4 - SemmelpilzAuch nicht gerade in Massen zu finden, aber doch deutlich öfter als die beiden zuvor genannten. Er ist durchgehend in einer Farbgebung, braunton, und die Unterseite (auch bezeichnet als Schwamm oder Lamellen) ist nicht geriffelt. Jedoch hat auch dieser Pilz einen Doppelgänger, welcher eindeutig überwiegt und für den Neuling nur schwer zu unterscheiden ist. Daher würde ich empfehlen als solcher den Pilz lieber 'links liegen zu lassen'.
Bild 5 und 6 - MaroneDer gute alte Maronenpilz! Ein Klassiker den man auch eben hier im Harz antrifft. Letztes Jahr war es der von mir am meisten gefundene Pilz. Wohl generell in Deutschland oft zu finden. Leicht zu erkennen, denn der Schwamm verfärbt sich dunkel, wenn man drauf drückt. Dies ist aber nicht nur der deutlichste Hinweis sondern auch der wichtigste. Denn so oft dieser Pilz zu finden ist, gibt es auch einen ähnlich aussehenden - Unterschied: dieser verfärbt sich an der Unterseite nicht.
Bild 7 - SteinpilzEigentlich auch ein Klassiker, aber das Verbreitungsgebiet ist doch kleiner als bei der Marone. Oder aber der Bestand ist rückläufig. Jedenfalls war meine Ausbeute sowohl im Harz wie auch an der Oder, ehr gering. Der Pilz ist aufgrund seines dunklen, schön rund geformten Schirmes und dem weißen Stamm leicht zu erkennen. Auch besteht keine Verwechslunsgefahr mit giftigen Pilzen, denn jene die ihm ähneln, haben unten keinen Schwamm sondern sind geriffelt. Sofern die Umgebung und die Wetterlage stimmt, kann man von diesem Pilz auch Exemplare finden, deren Schirmdurchmesser bei gut 15cm liegt.
19.04.2009 12:28
Leider habe ich bei meinen Waldläufen zu selten eine Kamera dabei. LG
27.03.2009 23:53
Um solche schicken Bilder zuknipsen, reicht meine Digi leider nicht aus! Die Naturliebhaberin hat wieder zugeknipst ;-)!!!
26.03.2009 07:31
Pilze sind nun nicht unbedingt das, was ich gerne fotografiere.