Meine 7 schönsten Schneeeulenfotos

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Erfahrungsbericht über "Meine 7 schönsten Schneeeulenfotos"

veröffentlicht 24.01.2007 | SabineG1959
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Über sich :
Ihr Lieben, ich wünsche Euch allen eine scholne Adventszeit frohe Weihnachten und einen guten Rutsch :)
Ausgezeichnet
Pro Schneeeulen sind wunderschöne Tiere
Kontra nix
sehr hilfreich

"~ Schneeeulen - mit 3 E ~"

Schneeeule aus Soos

Schneeeule aus Soos

Ihr Lieben,

Schneeeulen sind besonders schöne Vögel, und nachdem wir in Soos in der Tieraufzuchtstation eine besonders goldige fotografiert haben, habe ich sie sehr in mein Herz geschlossen. Auf meiner Homepage habe ich sowohl Biologisches speziell über die schneeeulen und Mystisches über Eulen allgemein und weiße Eulen - auch nachteulen *g* zusammen getragen. Ich kopüiere hier nun beides aus
http://www.sabines-kaleidoskop.de/Schnee-Eule.htm/ und
http://www.sabines-kaleidoskop.de/Eulenmystik.htm/ heraus.

Aber zunächst zu den Fotos: das erste ist "unsere" Eule in Soos, die anderen sind aus dem Zoo in Hof/Saale, über den ich ja kurz in meinem Hof-Bericht geschrieben habe.

~*~

Nun also die Schnee-Eulen-Seite, auf der es noch einige weiter führende Links gibt, die ich hier nichit noch kopiere:

Wir trafen diese Schnee-Eule im kleinen Tierpark im Moor von Soos bei Hajek nahe Franzensbad/Františkovy Lazně in Böhmen/Tschechien. Ihr natürlicher Lebensraum sind die Tundren von Island, Nordeuropa, Sibirien, Alaska, Kanada und Grönland, wo sie wegen der ganzjährigen dicken Schneeschicht mit ihrem weißen Federkleid gut vor Feinden geschützt ist, was allerdings während der Brutzeit im kurzen Sommer weniger gilt, da die Schneeeule im schneefreien Sommer brütet. Weiter südlich als in den Gebirgen Norwegens kommt sie natürlicherweise nicht vor. Nur von 1967 bis 1975 konnte man auf den Shetland-Inseln brütende Schneeulen beobachten, und bei Nahrungsmangel wagen sie sich weiter in südliche Gebiete vor.

Lange Zeit hielt man die Schneeulen für die einzige Art der Gattung Nyctea, bis molekularbiologische Ergebnisse zeigten, dass sie mit den Uhus (Bubo) verwandt sind. Hier nun die Klassifizierung:

Klasse: Vögel (Aves)
Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Eulen (Strigiformes)
Familie: Eigentliche Eulen (Strigidae)
Gattung: Uhus (Bubo oder Nyctea)
Art: Schnee-Eule (Nyctea scandiaca oder Bubo scandiacus)

Größe, also Maße und Gewichte:
Körperlänge: 53 - 66 cm
Flügelspannweite: 140 - 165 cm
Gewicht: 1,2 - 2,4 kg

Schneeeulen haben ein dichtes Federkleid, das bei ausgewachsenen Männchen fast ganz weiß wird, während das der Weibchen und jüngeren Vögel braune Flecken und Bänder ausfweist. Die Jungvögel haben ein anthrazitgraues Federkleid. Schneeeulen haben einen runden Kopf mit gelbem Augen und einem schwarzen Schnabel, der mit vielen kleinen Federchen, den Vibressen, bedeckt ist. Auch die Füße sind durch dichte Federn gut geschützt vor Kälte und dem Einsinken im Schnee.

Hauptnahrung der Schneeule sind Kleinsäuger wie z.B. Mäuse aber vor allem die berühmten Lemminge, von denen sie als "Überlebbenswanderer" abhängig ist. Das heißt, dass die Schneeule quasi den Lemmingen folgt, in schlechten Lemmingjahren aber auch größere Tiere wie Schneehasen und Enten jagt oder dem Polarfuchs und anderen die Beute abjagt, was man Klepto-Parasitismus nennt, und im Notfall sogar Aas frisst. In Küstenregionen fischt die Schneeeule auch - wie genau, das wurde allerdings noch nicht untersucht - und fängt kleine Seevögel.

Die Jagd als solche wurde aber schon beobachtet. Schneeeulen jagen - im Gegensatz zu den anderen Eulen - auch tagsüber, am liebsten aber in der Dämmerung. Sie lauern auf bodennahen "Ansitzen" wie Felsbrocken und Baumstämmen auf ihre Beute und fliegen sie dann an. Falls sie sie nicht erwischen, laufen und flattern sie hinterher. Hier erweisen sich die oben erwähnten Federn an Zehen und Füßen als ausgesprochen nützlich: Bei gespreizten Zehen wirken sie wie ein Schneeschuh, der die Eule am Einsinken hindert und daher zum schnellen Laufen auf dem Schnee befähigt, so dass sie eine reelle Chance hat, ihrer Beute zu Fuß nachzujagen und sie auch zu erwischen. Außerdem suchen Schneeulen Verstecke ab oder versuchen, die Beute aus ihrem Bau zu treiben. Nicht umsonst sind Eulen das Symbol der Weisheit.

Schneeeulen lieben Schnee und Regen und eiden zu starke Sonnenbestrahlung. Sie können stundenlang bewegungslos auf Hügeln, Steinen oder Baumstämmen stizen und die Gegend beobachten. Auf diese Weise sehen sie Feinde sehr früh und können sich in Sicherheit bringen. Sie verstecken sich zwar nicht, gehen ihnen aber aus dem Wege. Sollte dies nicht möglich sein, haben sie auch eine große Auswahl an Drohgebärden vom harmlosen Schnabelaufreißen und Gefiedersträuben bis zum drohenden Fauchen mit Kampfstellung reichen. Während der Brutzeit sind sie wesentlich aggressiver auch zu ihren eigenen Artgenossen als in der übrigen Zeit, wo sie als Einzelgänger leben und sich nur in schweren Wintern zu losen Schwärmen zusammen finden. Da sie kaum natürliche Feinde haben, könnte dies auch ihr auffalend sorgloses Verhalten erklären. Der größte Feind sit der Mensch, der ihre Umweltbedinugnen durch Klimaerwärmung und direkte Aktivitäten in ihrem Lebnsraum zerstört.

Da die Sommer nur sehr kurz sind, findet die Balzzeit bereits im Winter statt. wobei noch nicht geklärt ist, ob sich immer wieder dieselben Paare zusammenfinden oder ob sich jedes Jahr neue Paare bilden, die in dieser Zeit aber weitgehend monogam leben. Ebenfalls sehr aggressiv können sich auch die Revierkämpfe der Männchen gestalten, bis das jeweilige Gebiet abgesteckt ist.

Hat er seine Liebste erwählt, dann vollführt er seinen Balztanz vor ihr, und nach einem gemeinsamen Duett zeigt er ihr verschiedenen potentielle Nistplätze, wobei er sich dort in "Engelsstellung" positioniert und sein Werbegeschenk, meist einen Lemming, hin legt. Ohne Lemming läuft gar nix bei Schneeeulens! Nimmt sie sein Geschenk an und ist für ihn entflammt, dann sucht sie seinen Körperkontakt. Zur Paarung klettert er auf ihren Rücken und stützt sich seitlich mit den Flügeln ab.

Ab Mai beginnt die Brutzeit. Das Weibchen scharrt bevorzugt in einem Gebiet mit kleinen Hügeln, Felsrücken und -vorsprüngen eine Erdmulde, in die sie - je nach Nahrungsangebot - jeweils im Abstand von 2 Tage 3-11 Eier legt, die sie allein ausbrütet, während das Männchen sie mit Nahrung versorgt. Nach ca. 1 Monat schlüpfen die Jungen, ebenfalls im Abstand von jeweils 2 Tagen. Auf diese Weise werden die ältesten und damit stärksten Jungen gut versorgt und überleben auch verschlechterte Nahrungsbedingungen, während die kleinsten und jüngsten sterben. Die Überlebenden sind nach 6-7 Wochen flügge und haben dann nur noch wenig Zeit, eigene Jagderfahrungen zu machen, bevor der Winter wieder einbricht, so dass die Sterblihckeit der Jungen sehr hoch ist. Die wenigen natürlichen Feinde der Schneeeule, Raubmöwen und Polarfüchse, haben es vor allem auf die Eier aus unbewachten Nestern abgesehen und dezimieren auf diese Weise ebenfalls den Bestand der jungen Schneeeulen.

Eine berühmte Schneeeule ist Hedwig, die Schneeeule aus den Harry-Potter-Romanen. Außerdem ist die Schneeue der offizielle Vogel der kanadischen Provinz Québec.

~*~

Nun die Eulenmystikseite:

Die weiße Eule ist noch heute mit Weisheit verbunden. Das Sprichwort "Eulen nach Athen tragen" bedeutet nichts anderes, als dass es Quatsch ist, in die - in der Antike - Stadt der weisesten Männer ausgerechnet Weihest tragen zu wollen. Ebenso wird die Eule mit dem Tod in Verbindung gebracht: "Wenn ein Käuzchen ruft, dann stirbt jemand." So galt die weiße Eule bei den Algonquin-Indianern Kanadas als Vogel des Todes und des Winters, der den Nordwind erschuf.

In Vergessenheit geraten ist jedoch das Wissen darum, dass die weiße Eule auch der Vogel der Hebammen war. So ranken sich um dieses Thema viele Sagen. Bei den Babyloniern z.B. wurden nächtliche Eulenrufe für die Geister von Müttern gehalten, die bei der Geburt gestorben sind und nun nach ihren Kindern rufen. Im Mittelalter wurde die Eule Nachthexe genannt, und weibliche Geister mit Eulenflügeln fürchtete man als Kindesräuberinnen.

Ebenfalls im Mittelalter wurden insbesondere Hebammen, die das Wissen über Geburt, Verhütung, Heilkräuter etc. besaßen, als Hexen verbrannt. Und so wundert es nicht, dass das lateinische Wort für Eule, Einzahl: strix, Mehrzahl: strigens, zunächst zur Bezeichnung für Hebammen und Hexen war, aus dem sich dann das italienische Wort "strega" für Hexe entwickelte.

Eine christliche Legende verbindet die Eule mit der Großen Göttin, der Muttergöttin und Mutter Gottes, die vor unserem männlichen, patriarchalen Gott angebetet wurde. Sie, die am Anfang alles Leben gebar, mutierte unter dem patriarchalen Gott als Hebamme, die dem Leben auf die Welt verhalf, zur garstigen Hexe, die ausgerottet werden musste (weil sie zu viel wusste?) Laut dieser Legende also war die Eule eine von den drei ungehorsamen Schwestern der dreifachen Göttin - also ein Teil dieser dreifachen Göttin, die die Zeit der Blüte, der Reife und der Ernte symbolisierte sowie Erde, Meer und Unterwelt - die sich dem neuen patriarchalen Gott des Krieges und (der Verherrlichung) des Todes widersetzte, der die alte Ordnung zerstörte, um sich selber an die Spitze und über die Frau und alles Lebendige zu setzen. Aufgrund ihres Widerstandes gegen diesen neuen Gott wurde sie in einen Vogel verwandelt, der niemals das Licht der Sonne sehen sollte. Entgegen dem daraus resultierenden alten Glauben an die Tagesblindheit der Eulen, können Eulen bei allen Lichtverhältnissen jedoch gleich gut sehen.

Was den Menschen im Mittelalter ebenfalls unheimlich war, war der geräuschlose Flug der Eulen und ihre Fähigkeit, ihren Kopf um 180° zu drehen, weshalb sie noch zusätzlich der Dämonisierung zum Opfer fiel.

Folgende Göttinnen wurden mit der Eule in Verbindung gebracht oder konnten sich in Eulen verwandeln: die schwarze Lilith, die noch vor Eva mit Adam im Paradies gewesen sein soll, damit also Adams erste Frau gewesen ist oder wäre, die griechische Athene, Göttin der Weisheit, die römische Minerva, die der Athene nachempfunden wurde, die kanaanitische Todesgöttin Anath, die eulenäugig Mari, die auf die syrische Augengöttin zurück geht und allessehende Göttin der Wahrheit und des Gesetzes war und die als sumerische Mari-Ischtar oder Mari-Anna die geheimnisvolle und weise Schöpferin war, die - man höre und staune! - vor langer, langer Zeit in Jerusalem als die Geliebte unseres Gottes Jahwe oder Jehova verehrt wurde, und zu guter Letzt noch die walisische Erdgöttin Blodeuwedd.

Heute noch gehört die weiße Eule aus dieser alten Tradition heraus zu Halloween, dem ursprünglich keltischen Totenfest, das - wie alle der Göttin geweihten Feste - in der Nacht gefeiert wurde, diese hier in der vom 31. Oktober auf den 1. November, also genau in der Mitte zwischen der Herbsttagundnachtgleiche an Herbstanfang und der heiligen Nacht der Wintersonnenwende, in der das kommende Licht begrüßt wurde.

~*~


Ich freue mich auf Eure Kommentare und Meinungen.

Alles Liebe von Sabine :)

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Baerchen2571 veröffentlicht 27.06.2010
    das sind ja schöne Tiere! Liebe Grüße
  • Creedy18 veröffentlicht 01.04.2009
    Ich liebe Eulen
  • innocence667 veröffentlicht 06.03.2007
    Die sind ja sooooooooo schön, hab´ ´nen Eulenkalende in meinem Zimmer hängen.........:-)
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