Meine Urlaubsfotos 2007 –
Da mache ich doch glatt auch mal mit…
Ich habe mich entschieden für mein Städtetrip nach Eichstätt im Altmühltal (Bayern)
^^VORGESCHICHTE^^
In diesem Jahr habe ich nur ein paar kurze Städtetrips unternommen, unter anderem war ich an meinem Geburtstag im Juni 07 2 Tage in Eichstätt im Naturpark Altmühltal (Bayern).
Wer mehr über dieses Städtle wissen möchte: www.eichstaett.info/Eichstätt ist Universitätsstadt, Bischofsstadt und Barockstadt, es gibt also wirklich sehr viel zu entdecken, da diese Stadt recht klein ist, kann man das auch ganz bequem und ohne Stress zu Fuß machen
Nur ca. 180 km westlich von meiner Heimatstadt entfernt lohnt sich dieser Ausflug total.
Eine sehr schöne und erholsame Landschaft mit viel Kultur und Geschichte. In wenigen km kann man viele verschiedene Dinge sehen und besuchen.
Außerdem kann man recht günstig eine Unterkunft finden und auch sehr gut essen gehen. Vor allem schmeckt das Bier dort sehr köstlich…
Mit meinen Fotos möchte ich euch ein wenig durch diese Gegend führen:^^Bild 1: ^^
Kurzbeschreibung:
Samstag Nachmittag, Ankunft in Eichstätt, Übersicht Fossiliensteinbruch
Ausführliche Beschreibung:
Die erste Station war der Fossiliensteinbruch (Jurazeit) auf dem Blumenberg, nur wenige hundert Meter von unserer privaten Unterkunft (im Internet gebucht) entfernt. Dort oben hat man einen herrlichen Ausblick auf die Landschaft und auch auf Eichstätt.
Man kann kostenlos auf den vielen Parkplätzen parken und entweder man möchte selbst nach Fossilien „hacken“ und suchen oder man kann nur durch spazieren und findet auch ein paar „normale“ Fossilien (Ammonite und kleine Fischle z.B.),
die man kostenlos mitnehmen darf.
Eintritt 2 Euro, ist i.O.
Wer möchte, kann sich eine Ausrüstung dort gegen eine geringe Gebühr ausleihen und nach verborgenen Schätzen buddeln, hacken und suchen.
Wer einen wirklichen „Schatz“ findet, muss so ehrlich sein und ihn am Kiosk oben zeigen, dann kommt dieser Fund ins Museum und man bekommt aber eine Summe dafür.Es gibt einen Kiosk und Toiletten und einen Spielplatz, alles ist sehr familiär gestaltet, so dass sich auch die Kids wohl fühlen.
^^Bild 2:^^
Kurzbeschreibung:
Die Schutzengelkirche im Zentrum von EichstättAusführliche Beschreibung:
Nachdem wir ziemlich staubig vom Steinbruch zurückgekommen sind, ging ess erst unter die Dusche, danach ins Zentrum zum Bummeln durch die barocke Stadt. Viele schöne Bauwerke sind dort zu sehen, die Häuser, Brunnen, Rathaus, Kirchen und Klöster.
Das hab ich gefunden:
Die Schutzengelkirche zu Eichstätt wurde von 1617 bis 1620 im Auftrag des Bischofs Johann Christoph von Westerstetten als Kollegienkirche der Jesuiten erbaut. Diesem vom Geist katholischer Reform erfüllten Bischof von Westerstetten, der 1614 die Jesuiten nach Eichstätt berief, gelang es, die Hälfe der in den Glaubenskriegen des vorherigen Jahrhunderts verloren gegangenen Gebiete seines Bistums wieder zum katholischen Glauben zurück zu gewinnen.
^^Bild 3:^^
Kurzbeschreibung:
Mein Geburtstags-Essen, mitten in der Eichstätter Fußgängerzone im ParkcafeAusführliche Beschreibung:
Nach dem vielen spazieren und gucken und fotografieren sehnte ich mich nach einem erfrischenden Bier und natürlich nach einer guten Mahlzeit.
Das Wetter war schön, draußen sitzen war also gut möglich, man kann die Leute beobachten, rauchen usw. und da dieser Platz sooooo gemütlich aussah, habe ich mich fürs Parkcafe entschieden.
Das Essen war gut und günstig, das Bier süffig und aus eigener Brauerei…
^^Bild 4:^^
Kurzbeschreibung:
Juramuseum in der Willibaldsburg, gefundene Skelette – ein PärchenAusführliche Beschreibung:
Mächtig thront das Wahrzeichen Eichstätts über der Stadt - die Willibaldsburg, ehemaliger Sitz der Fürstbischöfe und heute beliebtes Ziel für Fossilien- und Gartenbegeisterte.
Das Juramuseum ist ein absolutes Muss, so viele tolle Funde und Fossilien, ich war echt total begeistert.Versteinerte Dinosaurier wohin man blickt, einfach genial. Ein Mammut-Skelett, Aquarien, alles da.
Eintritt: 4 Euro, die sich wirklich lohnen!
^^Bild 5:^^
Kurzbeschreibung:
Der Bastiongarten der Willibaldsburg, im Hintergrund EichstättAusführliche Beschreibung:
Nach dem Besuch des Museums haben wir uns auch noch den wunderschönen Garten angeschaut. Sehr interessant und liebevoll gestaltet.
Auf der 1500 Quadratmeter großen Schmiedebastion der Willibaldsburg in Eichstätt entstand unter der Regie der Schloss- und Gartenverwaltung Ansbach ein neuer Garten mit dem Ziel, den Besuchern möglichst viele der ursprünglichen Pflanzenarten der Gartenanlage zugänglich zu machen.
^^Bild 6:^^
Kurzbeschreibung:
Figurenfelder, zwischen Eichstätt und LandershofenAusführliche Beschreibung:
Wir sagen tschüss zu Eichstätt und auf der Heimfahrt machten wir ein Besuch bei diesen lustigen und einzigartigen Figurenfelder.
In einer sanften Mulde auf den Hängen zwischen Eichstätt und Landershofen liegt das Hessental: Hier hat Alois Wünsche-Mitterecker, ein Eichstätter Bildhauer, im Grünen ein fesselndes Mahnmal geschaffen.
78 überlebensgroße Plastiken kauern, bäumen sich auf und kriechen auf dem Figurenfeld des Künstlers - ein eigentümlicher Gegensatz zu der kargen Juralandschaft des Hessentals. Einzelne Figuren weisen zunächst den Weg in die Mulde, wo sich die Figuren zu einem bizarr erstarrten Schlachtfeld zusammenfügen.
Über 20 Jahre hat Alois Wünsche-Mitterecker an diesen Figuren aus Portlandzement, Granit- und Basaltkörnern gearbeitet. Sie symbolisieren die Sinnlosigkeit von Krieg und Gewalt.
Man kann da schön dazwischen rumspazieren, so ganz kapiert habe ich diese Figuren aber nicht. Manche sehen sehr bizarr aus.
Dieses „Freie“ Museum, das einfach in der Landschaft liegt, kostet nichts. Leider ist der Platz auch etwas versteckt und wir waren die einzigen Besucher an dem Tag.^^Bild 7:^^
Kurzbeschreibung:
Römerkastell Pfünz
Ausführliche Beschreibung:
Auf der weiteren Heimfahrt (ca. 20 km von Eichstätt entfernt) haben wir uns noch zu guter Letzt ein wenig „Römer“ gegeben.
Mitten in der Natur, hoch oben mit einem wieder herrlichen Ausblick auf die Umgebung befindet sich das
Römerkastell Pfünz: auf den antiken Fundamenten ließ der Historische Verein Eichstätt in den Jahren 1988/89 diese Toranlage wieder aufbauen.
Es sind nur ein paar Steine, 2 Türme, die ungefähr darstellen, wie es hier früher wirklich ausgesehen hat. Die Funde, die man gemacht hat, sind allerdings im Museum der Willibaldsburg zu sehen.
Alles kostenlos, und wieder waren wir die einzigen Besucher.
Ich gebe es zu, es war ein wenig langeilig…Wer also einfach die Natur, ein bisschen Geschichte erleben und seine Ruhe haben möchte ist in Naturpark Altmühl bestens aufgehoben.
Ich hoffe, euch hat meine kleine Tour gefallen.
Viele Grüßle
Bettina
08.01.2012 13:42
sehr interessante fotos ...! :-) lg detlef
15.07.2011 04:03
Hey. von mir bekomsmt du wie von den meisten auch ein sehr hilfreich, Gruß Joachim
02.08.2010 10:07
Wow, das sieht ja toll aus. Ich war schon mal im Altmühltal, aber an diese fantastischen Aussichten kann ich mich nicht mehr erinnern. Viele Grüße!