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Meine Top Ten - alles nur geklaut

4  30.10.2004

Pro:
Erinnerungen an das WGT 2004

Kontra:
nicht unbedingt jedermanns Geschmack

Empfehlenswert: Ja 

Demelza

Über sich: Ich habe mir ein neues Lieblingszitat ausgesucht: "Meine Niedlichkeit überlagert die Brisanz me...

Mitglied seit:21.05.2003

Erfahrungsberichte:301

Vertrauende:32

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 16 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Alles begann mit dem WGT 2004, meinem ersten Besuch der weltweit größten mehrtägigen Veranstaltungen für Schwarze und schwarz Angehauchte. Für alle Besucher gab es ein Treffenbuch, dem die offizielle CD mit den hier auftretenden Künstlern beilag.

Leider traf sie nicht ganz meinen Geschmack, da nur 1 Song darauf war, der mir wirklich gefiel. Und da ich gerne eine persönliche Erinnerung an dieses wirklich schöne Treffen hätte, beschloß ich, mir 10 Lieder zusammenzumopsen, um eine würdigen Ersatz zu kreieren.

Dummerweise reichte das Potential in den Tiefen meines CD-Regals nicht aus, und so ging mein Projekt einen gänzlich anderen Weg. Es fanden sich nämlich Stücke, die mir noch besser gefielen und die ich gerne mal wieder öfter hören wollte - aber seht selbst:


1) Epica - Cry for the moon

Eine wahre Sinfonie, die zu Beginn an Conquest of Paradise erinnert, aber mit ihren Klassik- und Metalelementen fast eine kleine Oper für mich darstellt. Und der Mezzosopran der Frontfrau ist das Sahnehäubchen auf dem Irish Coffee.

2) Xandria - Ravenheart

Solch hohe Stimmen kenne ich nur von Within Temptation oder Nightwish, und trotzdem klingt Lisa Schaphaus ganz andes, geradezu zart - und von der Art der Instrumentierung paßt Ravenheart prima zu Cry for the moon

3) Haggard - Herr Mannelig

Genau wie Epica, traten Haggard auf der Parkbühne beim diesjährigen WGT auf. Ausgewählt habe ich die Italienisch gesungene Fassung, weil sie kürzer ist als die Haggard'sche Albumversion, der schwedisch gesungenen Version von In Extremo und dem Original von Garmarna (in schwedisch) - und weil sie genauso sinfonisch daherkommt wie die beiden ersten Songs hier auf meiner Sammlung.

4) Unto Ashes - Cover you with blood

Achtung: Stilwechsel. Eine weitere Band des diesjährigen WGT, die sich zur Abwechslung im Schauspielhaus die Ehre gab, als Bestandteil eines Dreierpakets, zusammen mit Dark Sanctuary und Daemonia Nymphe. Unto Ashes kann ich in keine Schublade stecken, dazu haben sie zu viele Facetten, erinnert mich teils an Hagalaz Runedance, haben andererseits etwas heavenly-voices-artiges oder folkiges. Cover you with blood ist dennoch alles andere als ruhig und strahlen eine Dramatik aus, die ich sonst nur bei Persephone entdeckt habe.

5) Delerium - Forgotten Worlds

Ein sehr langes, zum Versinken in Fantasywelten einladendes Lied, das zu einem Rollenspielabend passen würde.

6) Unto Ashes - Don't fear the reaper

Nochmal die selbe Gruppe. Diesmal mit einem ruhigen, zu Herzen gehenden Stück, das vermutlich schon x-mal vorher vertont wurde.

7) Trail of the bow - The court of the servant
8) Roedelius & Alquimia - Voces de mi terra
9) In the nursery - Allegory

Kommt der Kategorie "Forgotten Worlds" nahe


10) Staubkind - Schlaflied

Das einzige deutschsprachige Lied, welches ich von einem Zillo-Sampler gezogen habe. Es paßt zwar gar nicht so zum Rest, aber was tut man nicht alles, um einen würdigen Abschluß zu bekommen.


Hoffentlich dreht mir jetzt keiner einen Strick daraus, daß ich mir die Lieder auf einen Rohling kopiert habe, aber so habe ich wenigstens alle meine Lieblingssongs aus diesem Jahr auf einer Kopie, die ich beim Autofahren rauf und runter laufen lassen kann.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Arieve

Arieve

17.03.2006 15:43

Klingt alles sehr interessant, auch wenn ich (bis auf das Original von Herr mannelig) keines der Stücke kenne. Aber ehrlich gesagt würde mich die CD mit den 10 Liedern doch mal sehr interessieren. Du hast mich da echt neugierig gemacht.

riederwald

riederwald

04.07.2005 11:07

Das mit Delirium klingt gut. Muss ich mal reinhören. Ich glaub, die sind so ähnlich wie Lacrimosa und Mila Mar. Ich persönlich mag Fantasy Music sehr, allerdings weniger, wenn harte Gitarren dabei sind. Also Dead Can Dance und son Zeug Gruesse Thomas

logan

logan

03.11.2004 19:27

Jetzt habe ich auch ein ungefähres Bild davon, was Du so hörst. Ziemlich Symphonic Metal lastig. Da kann ich "An Elixir for Existence" von Sirenia empfehlen, auch wenn das sonst nicht so meine Abteilung ist. Falls Du's auch mal etwas härter und progressiver magst, rate ich zum Dead Soul Tribe Album " A Murder of Crows" - da gibt es bei einem Song auch Flötentöne zu hören. Ich merke, dass ich ziemlich out of touch bin, was momentan angesagte Metalbands angeht...

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  2. riederwald
  3. geschmacksneutral
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  1. bojorix

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