Produktbewertung des Autors:
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Hach ! |
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Nicht schon wieder |
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9. Dezember
1.
Sich selbst schenken ist nicht einfacher, sondern schwerer.
Wenn ich ein buch verschenke, das ich liebe, oder eine CD, sagen wir, die Sonette aus dem Portugiesischen von Elizabeth Barrett-Browning oder Musik von Rautavaara, dann kann ich dem Geschenk keine andere Bedeutung geben. Die Sonette bleiben Gedichte und werden nicht zu Kochrezepten. Rautavaara klingt „come un sogno“, wie ein Traum und nicht wie Meat Loaf. Mag auch Adorno raunen: „Wirkliches Schenken hat sein Glück in der Imagination des Glücks des Beschenkten“ – das klingt nun sehr nach Adorno, nicht wahr? –, dann hat er dennoch nicht einmal halb recht. Natürlich schenke ich, um den anderen glücklich zu machen. Wenn jemand unbedingt Meat Loaf hören will, werde ich ihm sicherlich nicht ausgerechnet Rautavaara schenken.
Wenn ich ihm Rautavaaras siebente Symphonie schenke, dann möchte ich, daß er ihn so liebt wie ich auch. Jeder auf seine Art, versteht sich. Vielleicht hört er aus der Traumverlorenheit nicht die Entrückung und die Ferne heraus und die kühle, intensive Sehnsucht, die ich höre, sondern seine eigenen Träume, aber es ist schon wichtig, daß er mein Geschenk so sein und sich entfalten läßt, wie es nun einmal ist, und darin auch nicht nur den symbolischen Gehalt sieht – daß ich ihn liebe und ihn mit meinem Leben vertraut machen will –, sondern daß er es selbst, „an sich“, liebgewinnt und schätzen lernt.
Na gut. Manchmal geht es schief. Aber meistens zum Glück nicht. Wenn wir uns aufrichtig bemühen, uns in unseren Geschenken auszudrücken, dann werden sie auch zu einem Teil unserer Persönlichkeit, unseres faszinierenden und liebenswerten Wesens.
Sich selbst verschenken fordert das gleiche. Ich will so bleiben, wie ich bin. Ich habe viele Jahre gebraucht, um so zu werden, nicht perfekt, aber aufregend und liebenswert. (Und vorzeigbar.) Es gibt genug zu entdecken; es reicht für viele Leben, und ich möchte jemand, mit dem ich eine Ewigkeit zusammen sein kann, denn am vollständigsten bin ich ICH SELBST, wenn und indem einer mich entdeckt, der mich liebt.
2.
Einojuhani Rautavaara:
7. Symphonie, „Angel of Light“
Violinkonzert „Angels and Visitations“
Royal Scottish National Orchestra, Koivula
Naxos
Eine gewisse Dozentin aus Tübingen wird noch Skizzen zu einem Aufsatz über Engel in der Musik veröffentlichen.
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Die verzauberte Prinzessin (4)
Mit klopfendem Herzen stand er da und bemerkte, daß der entsetzliche Gestank nach Blut, verwesenden Leichen und etwas Uralten, Unreinen immer stärker wurde. Da wußte er, daß das Ungeheuer auf ihn zukam.
Er vernahm seinen Schritt, dann seinen rasselnden, unerträglich stinkenden Atem, und schon im nächsten Augenblick wurde er von kalten schuppigen Armen gepackt. Hände legten sich um seinen Hals, er wurde zu Boden gestoßen, das Ungeheuer lag plötzlich über ihm, und der Würgegriff wurde immer fester. Der Prinz jedoch dachte an das, was die alte Frau ihm gesagt hatte. Er zwang sich, den Kopf nach vorne zu stoßen, und als seine Lippen das kalte Fleisch berührten, drückte er einen Kuß auf die feuchte Haut.
Das Ungeheuer brüllte laut auf vor Angst und Schmerz und ließ den Prinzen los. Er hörte, daß es sich entfernte. Der gräßliche Geruch wurde schwächer und schwächer. Da nahm er sich die Binde von den Augen und sah das Ungeheuer gerade noch am Rande der Lichtung, bevor es sich hinkend in die Finsternis des Waldes schleppte.
Mit einem letzten entsetzten Blick über die Lichtung eilte der Prinz in den Wald zurück und setzte seine Wanderung fort. Inzwischen begann der Morgen zu grauen, und als die Sonne aufging, fielen ihre Strahlen auf eine Wasserfläche. Im nächsten Augenblick sah der Prinz die Burg hoch oben auf einem Felsen über dem schimmernden Fluß, und zu ihren Füßen lag die Stadt.
Er ging zum Stadttor und sagte, wer er sei und woher er komme, und wurde sogleich wie ein Held begrüßt, denn er war wirklich der erste Prinz, dem es gelungen war, den Wald zu durchqueren. Er wurde vor den König geführt, der ihm um den Hals fiel und vor Dankbarkeit und Freude weinte, weil nun seine Tochter von dem Zauber befreit war. Der König war überglücklich, daß der Bräutigam seiner Tochter und sein Erbe ein so schöner, edler und mutiger junger Prinz war.
Man schickte nach der Prinzessin, und als sie den Saal betrat, sah der Prinz, daß sie jünger und lieblicher war, als er zu erträumen gewagt hatte. Ihre Augen waren von erstaunlicher Schönheit, und er, nachdem er einmal in diese Augen geschaut hatte, entbrennte in Liebe zu ihr und konnte gar nicht mehr aufhören, sie anzustarren. Sie war anmutig und bescheiden und lächelte ihn mit liebreizender Unschuld an, und der Prinz war in jeder Weise entzückt von ihr. Der König aber bewirtete ihn auf das köstlichste; dann rief er seinen ganzen Hofstaat zusammen und verkündete zur Freude des Prinzen, daß die hochzeit noch am selben Abend gefeiert werden sollte.
Im Schluß und in der ganzen Stadt wurde eine Proklamation verlesen. Ein großes Festbankett wurde vorbereitet, und alle hohen Herren und Damen kamen in ihrer schönsten Festkleidung herbeigeeilt. Der König, dessen Gemahlin schon vor Jahren vor Kummer gestorben war, damals, als die Prinzessin verzaubert worden war, gab dem Prinzen seine Tochter zur Frau, und alle Damen des Hofes weinten, wie es sich bei einem solchen Anlaß geziemt. Als das Fest seinen Höhepunkt erreichte, stahlen der Prinz und die Prinzessin sich fort zu ihrem Schlafgemach, das ihnen in einem der Türme hoch über dem Fluß bereitet worden war.
Die Prinzessin hatte eine Dienerin, die ihr (wie sie dem Prinzen erklärte) seit ihrer Geburt gedient hatte. Während der Prinz in dem großen Himmelbett wartete, entkleidete die Frau ihre Herrin vor dem großen Fenster, durch das sanft das Mondlicht flutete. Erst nahm die Dienerin ihr die Halskette und das Armband ab, dann zog sie ihr die Schuhe aus, dann löste sie ihr die goldenen Zöpfe, dann öffnete sie ihr den Gürtel und ließ ihr Gewand zu Boden gleiten; und der Prinz starrte mit wachsender Erregung auf die Schönheit, die da vor seinen Augen enthüllt wurde. Endlich zog die Dienerin das Hemd über den Kopf ihrer jungen Herrin, und sie stand da in all ihrer ungeschmückten Herrlichkeit vor ihrem Gemahl. Stellt euch seine Gefühle vor, als er den Blick langsam und voller Verlangen an ihrem Körper heruntergleiten ließ, von ihren Augen, von ihrem schlanken Hals über ihre vollen Brüste zu ihrem glatten Bauch, bis er, tief unten an ihrem Körper, ein dunkel leuchtendes Brandmal entdeckte, das die Form seiner Lippen hatte.
Er sprang aus dem Bett und stellte sich mit dem Rücken zur Tür, und seine Angst war noch größer, als sie es gewesen war, während er mit verbundenen Augen auf der Lichtung auf das Ungeheuer gewartet hatte.
Wenn morgen die Sonne scheint, erzähle ich weiter.
| weitere Erfahrungsberichte |
Monopoly Special Edition
Bewertung für Meine beste Geschenkidee von
feodosia_aurora
Pro: macht große Freude // einmalig // riesige Freude am Schenken
Kontra: sehr aufwendig // alle Materialien zusammen kosten schon ein paar Euro
Bei Geschenken für Familie und Freunde mache ich mir immer sehr viele Gedanken, weil ich gerne eine richtige Freude bereiten möchte. Es ist nicht immer leicht, sich etwas einfallen zu lassen, was einen Bezug zum Beschenkten hat, aber bisher ist mir immer ...
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sehr hilfreich
28.08.2004
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Jedes Mal dasselbe: Was schenk ich?
Bewertung für Meine beste Geschenkidee von
togri
Pro: kommt auf das Geschenk an
Kontra: kommt auf das Geschenk an
~°~ 1. "Die Erinnerung" ~°~
-> Für wen?
- für den Liebsten oder die Liebste
- für die beste Freundin oder den besten Freund (obwohl Jungs sich unter sich so etwas wohl eher nicht schenken würden)
-> Ihr braucht:
- eine Kladde oder etwas ähnliches O ...
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sehr hilfreich
27.11.2003
(04.12.2006)
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Der Schatz im Sprudelkuchen&silber ist er auch ;)
Bewertung für Meine beste Geschenkidee von
Jane123
Pro: schnell gemacht, billig, individuell
Kontra: müsst ihr wissen, ich mach meine Idee nicht schlechter, als sie vielleicht doch ist ;)
Hallo Ihr Lieben,
Meine Freundin hatte Geburtstag! Sie wurde 18. Ein großer Tag, der auch gebührend gefeiert werden sollte!
Meine bloße Anwesenheit war natürlich schon Geschenk genug ;) , aber ich wollte ihr auch mit etwas materiellem eine große Freud ...
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sehr hilfreich
23.10.2004
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Alle deine Freunde
Bewertung für Meine beste Geschenkidee von
Gamma-Rayz
Pro: persönlich, unvergänglich, schöne Erinnerung, preiswert
Kontra: kann stressig werden
1) Vorgeschichte
=
Geschenke sind was tolles, man bekommt etwas, was man vielleicht schon immer haben wollte, und muss noch nicht mal dafür bezahlen! Na ja, so egoistisch denke ich nun auch wieder nicht darüber, aber über Geschenke freut ...
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sehr hilfreich
15.09.2004
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Herr Goldsworthy
Bewertung für Meine beste Geschenkidee von
Anduil
Pro: Wenn Sie staunen,
Kontra: werden Sie mehr wollen.
Herr Goldsworthy befindet sich in der glücklichen Lage, eine Art Jungbrunnen entdeckt zu haben. Eigentlich müssen Sie über ihn nicht viel wissen, wissen Sie. Er tritt aus der Tür (aus irgendeiner Tür) und staunt. Das ist fast alles. Natürlich, ...
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sehr hilfreich
04.12.2004
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