jetzt nicht mehr... aber damals mit 16 :)
13.06.2006
Pro:
freie Zeiteinteilung, relativ kurze Arbeitszeiten, "eigener Chef"
Kontra:
Bezahlung kann schon öfters schwanken, unter Druck, Stress pur, nervige Kunden, schlechtes Gewissen?
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Einstellungschancen:
Aufstiegschancen
Verdienstmöglichkeiten:
Sozialleistungen:
 ookasan
Über sich:
Mitglied seit:28.07.2003
Erfahrungsberichte:158
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 95 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
hallo liebe Leserinnen und Leser, nach meinem Kassiererbericht möchte ich nun noch einen Bericht zum Thema Nebenjobs fertigstellen. <Der Anfang> Diesmal geht es um den Interviewer oder die Interviewerin. ich selbst habe das mit dem 16ten Lebensjahr zwei Jahre lang gemacht. Bei einer bestimmten Firma, die eher unbekannt war im Gegensatz zu emnid usw. . Ich bin dorthingegangen, weil es die nächstmögliche Stelle war, in meiner Umgebung. Direkt in der STadt und ich wohne halt auch direkt in der Stadt. Gekommen bin ich an diese Arbeit durch eine Anzeige in der Zeitung. DA muss ich ehrlich zugeben - sind viele Anzeigen für Callcenter ect. - das war allerdings die erste Stelle, worum ich mich beworben habe.
<Die "Einarbeitung"> Ich habe dort angerufen und sie haben mir gleich einen Termin zur einarbeitung bzw. eher gesagt Einführung gegeben - gleich in der selben Woche. Dort angekommen waren dort ziehmlich viele Leute verschiedenen Alters anwesend. Wir bekamen einen Bogen mit allem drauf, was der Chef uns da erzählt hat. Diese Einführung ging um Dinge wie z.B. die Zeiteinteilung, die Einhaltung der Termine, das Verhalten im Interview, die Bezahlung, die notwendigen Daten... <notwendige Daten?> Im nachhinein wundert es mich schon etwas, dass die Leute der Firma eigentlich nicht mehr haben wollten, als meine Kontodaten zur Überweisung meines GEldes. Außerdem natürlich Telefonnummer und Adresse. Aber es gab weder eine Aufforderung zur Lohnsteuerkarte noch zu einem Sozialversicherungsausweis. Die Arbeit konnte daher so gut wie so fort anfangen, worüber ich mich sehr gefreut hatte - denn schließlich war ich erst zarte 16 Jahre alt und habe mich um jede 5 Euro gefreut :)
<die Arbeit beginnt> Die Arbeit beginng dann, sobalt man am PC eingeloggt ist. Man hat seinen Namen als Passwort, sodass ein Passwort unnötig ist. Dann klickt man im Menü auf das Interview, das der Chef einem sagt, welches man bearbeiten solle. Und los kanns gehen: eine Adresse und Telefonnummer wird angezeigt, natürlich auch der Name. Alles soll aber unter sich bleiben, also keine Informationen an die Aussenwelt! Mit den "f-" Tasten kann man dann mit der Tastatur die Weisungen betätigen wie z.b. "Anrufen" oder "protokoll" oder "Verschieben" usw. Man meldet sich dann beim Angerufenen mit Namen und Forschungsinstitut und los geht das Gespräch... <Tipps> Man fragt sich jetzt vielleicht, warum ich schon mit den Tipps anfange. Aber das ist der Knackpunkt an diesem Job: die meisten LEute, die angerufen werden haben keine Lust auf ein 20 Minütiges Interview. Daher ist das Geheimnis der Arbeit, gut um den Finger zu wickeln und vollzuquatschen ;)
1. Deutlich sprechen, lächeln und sowieso; immer freundlich sein! 2. Unbestimmte Zeitangaben machen wie z.b. "Ein paar minuten". 3. Krumme Zeitangaben machen: z.B. "7 Minuten" oder "13 Minuten" 4. Termin vereinbaren ( daducht hat man ihn schon an der Angel, nur zu einem nächsten Zeitpunkt ) 5. Vortäuschen, dass man Feierabend hat - natürlich erst nach diesem Interview ( ist zwar gelogen, aber hey - schließlich geht es um Geld) ... es gibt sicher noch tausend mehr Tipps, die ich in meinen lausigen 2 Jahren garnicht kennengelernt habe... zumal: < freie Zeiteintelung - gut oder schlecht?> ich kann zwar von mir sagen, dass ich 2 Jahre dort war aber: Das Problem an freier Zeiteinteilung ist einfach, dass man im Monat schonmal dazu kommen kann, dass man nicht viel arbeitet - da man eigfach keine Lust dazu hat und nieamandem dazu verpflichtet ist. Daher war das höchste, was ich verdient hatte 250€ . Da muss man sich überlegen, ob es besser ist, einen 400€ Job zu nehmen - kommt halt immer drauf an ob man für etwas bestimmtes Sparen will oder nicht. Ich in meinem Fall habe mir einen festen Job gesucht, als ich meinen Führerschein finanzieren wollte. Da ist festes Gehalt einfach ein muss, auch wenn man für nen Euro weniger die Stunde arbeitet.
< die Bezahlung, in meinem FAll eher ungewöhnlich?> Es gibt viele große Forschungsinstitute, die pro Stunde bezahlen und dann noch pro Interview. In meinem Fall war es so: Pro Computer musste ich pro Stunde 3 Euro Miete bezahlen. pro Interview gab es dann GEld. so viel Geld, dass mein niedrigster Lohn 4,80€ und mein höchster 15€ die Stunde gewesen ist. Man erschreckt natürlich erstmals vor diesen 3€ Miete, aber man kann wirklich nicht ins Minus kommen :) Vielleicht hat ja auch jemand von euch damit erfahungen gemacht - also ein Forschungsinstitut ohne festen Stundenlohn? Es kam mir nämlich immer so vor, als sei unsere Arbeitsstelle etwas außerirdisch *g*.
< was man mitbringen muss > Mitbringen muss man das Alter von 16 Jahren, es gibt aber auch Agenturen, die erst 18 Jährige nehmen. Außerdem unbedingt: die Deutsche Sprache beherrschen können, starke nerven für ein langes Durchhaltevermögen!! etwas zu Trinken, und Ehrgeiz! Man sitzt wirklich am PC und ist total unter STress, seine Interviews zu machen, da nur man selbst dafür verantwortlich ist, wie viel man verdient - jedenfalls in meinem Fall. Und das war schon oft anstrengend!
Ich vergebe diesem Job 4 Sterne, da ich finde, dass er eigentlich für das Geld ok ist. Den Abzug gibt es durch den total Stress und die heißen ohren danach :D freie Zeiteinteilung - Meiner Meinung nach eine gute Sache! Absolutes Plus: KeINE nervigen Chefs, die einem sagen du machst das und das falsch - im Gegenteil. Man kann irgendwo sein eigener Chef werden. Danke fürs Lesen und Kommentieren!
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
Mehr über dieses Produkt lesen
|
|
16.11.2008 08:12
das klingt doch mal nach einem interessanten job
23.11.2006 14:06
Ich habe das einmal gemacht und nie wieder.. Ich war total deprimiert nachdem ich in drei Stunden gerade mal 2 Interviews erfolgreich geschafft habe..Und die Bezahlung war auch ganz furchtbar.
04.11.2006 14:13
das war sicher ein sehr interessante erfahrung ... .-)) ich kenne das nur von der gegenseite ... .-) lg mozarteum