MeLuna Menstruationsbecher - Soft und Klassik / Größe S und M
Kaufanreiz
"Das ist aber ekelhaft!" denken und sagen wohl die meisten Personen (egal, ob männlich oder weiblich), wenn sie zum ersten Mal von einem Menstruationsbecher hören. Ich war selbst anfangs sehr skeptisch und so kam ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Isabel1989 über Meluna Menstruationsbecher 22.10.2011
Produktbewertung des Autors:
Kaufanreiz
Zufall
Tragekomfort:
sehr gut
Saugkraft:
sehr gut
Handhabung/Komfort:
gut
Pro:
Viele Vorteile gegenüber Tampons/Binden, Verarbeitung, Preis, Shop, verschiedene Ausführungen
Kontra:
Herausnehmen und Entfalten erfordert Übung
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
MeLuna Menstruationsbecher - Soft und Klassik / Größe S und M
Kaufanreiz
"Das ist aber ekelhaft!" denken und sagen wohl die meisten Personen (egal, ob männlich oder weiblich), wenn sie zum ersten Mal von einem Menstruationsbecher hören. Ich war selbst anfangs sehr skeptisch und so kam es, dass es einige Zeit gedauert hat, bis ich mir so etwas bestellt habe.
Kaufanreiz war für mich, dass ich weder Binden noch Tampons optimal finde. Die Vorteile eines Menstruationsbechers klangen vielversprechend und so wollte ich es auf einen Test ankommen lassen. Zudem klang das "Summer Special" von MeLuna gut. Zwar finde ich die Produkte von Lady Cup optisch ansprechender, aber schließlich bekomme nur ich den Menstruationsbecher zu Gesicht und trage den Aufbewahrungsbeutel nicht um den Hals...
Was ist das überhaupt?
Ein Menstruationsbecher oder auch "Cup" ist eine Art Kunststoffbecher, der ähnlich wie ein Tampon gefaltet eingeführt wird und das Menstruationsblut auffängt. Es gibt verschiedene Falttechniken. Nach dem Einführen dreht man ihn so, dass er sich vollständig entfaltet und ein Unterdruck entsteht. So bleibt der Becher an Ort und Stelle. Neben unterschiedlichen Größen gibt es auch verschiedene "Hilfsmittel" (wie Stiel, Kugel oder Ring), die sich am unteren Ende des Bechers befinden, um ihn leichter fassen und herausnehmen zu können.
Es ist von der Blutungsstärke abhängig, wie oft man den Becher am Tag herausnimmt, entleert und mit Wasser kaltem Wasser ausspült. Anschließend kann man ihn wieder einsetzen. Am Ende der Menstruation kocht man ihn aus oder badet ihn in einer Sterilisationslösung.
Grundsätzlich sind Menstruationsbecher wohl nichts richtig Neues, allerdings sind sie bis jetzt nicht weit verbreitet. Unterschiedliche Hersteller gibt es mittlerweile dennoch.
Über MeLuna Menstruationsbecher (www.meluna.eu)
HERSTELLER / VERTRIEB MeLuna – Innovationen aus Kunststoff Inhaber Frank Krüger Industriestrasse 7 91710 Gunzenhausen
www.meluna.eu
PRODUKTINFORMATIONEN "MeLuna ist der erste deutsche Menstruationsbecher, eine kostengünstige und umweltfreundliche Alternative zu Tampons und Binden. Die Menstruationsbecher sind kleine, becherförmige Damenhygieneprodukte aus Latex, Silikon oder im Fall der MeLuna aus dem Kunststoff TPE. Die MeLuna wird in die Scheide eingeführt um das Menstruationsblut dort direkt aufzufangen. Dabei saugt sie das Blut nicht auf, wie Tampons oder Binden, sondern sammelt je nach Modell zwischen 10 ml und 32 ml Flüssigkeit, die beim Toilettengang ausgeleert werden. Zusätzlich zum üblichen Stiel gibt es die MeLuna in den Variante
Garantiert ohne: Latex, Phthalate, Alkylphenol, Bisphenol-A Jede MeLuna wird zusammen mit einem Microfaserbeutel zur Aufbewahrung geliefert."
ZAHLUNGSARTEN Überweisung PayPal
VERSAND Je nach Artikelanzahl bzw- größe 2,50 €, 4,50 € oder 6,90 € mit der Deutschen Post innerhalb Deutschlands.
Lieferungen innerhalb Europas und selbst weltweit sind auch möglich, allerdings spare ich mir die Auflistung dieser Versandkosten hier aus Gründen der Übersicht.
Unter Umständen unterscheidet sich die Farbauswahl je nach Ausführung.
PREIS Ein Cup kostet unabhängig von der Ausführung 13,00 € zzgl. Versandkosten. Die Cups von anderen Herstellern kosten meist das Doppelte.
Meine Erfahrungen
BESTELLUNG Ich habe mich für den Cup von MeLuna entschieden und daher auf www.meluna.eu bestellt. Diese Seite ist meiner Meinung nach nicht ganz so ansprechend gestaltet wie beispielsweise die Seite von Lady Cup, aber sie wirkt auf mich auch nicht unseriös. Man findet sich zudem schnell zurecht und sie ist somit übersichtlich.
Im Shop findet man unter anderem die unterschiedlichen Größen und Ausführungen der Cups mit Bildern. Zudem kann man auch die Farbe auswählen und zu jedem Produkt kann man Kundenbewertungen lesen.
Dienstagnacht habe ich mir das "Summer Special" (2 Cups in unterschiedlichen Größen, 4 Reinigungstabletten, 1 Reinigungsbecher, 1 Beutel) bestellt und sofort eine Bestätigungsmail erhalten. Die Zahlung erfolgte mit PayPal und als Versandart wurde mir nur "Deutsche Post Maxibrief / Einschreiben" angeboten. Am Folgetag wurde meine Bestellung bereits verschickt und schon am darauffolgenden Tag hielt ich ein Päckchen in der Hand. Warum mir nur Versandkosten in Höhe von 2,10 € berechnet wurden und das Päckchen laut Aufkleber für 4,10 € verschickt wurde, weiß ich nicht so recht, aber als Kunde kann man sich da nun wirklich nicht beschweren. Später habe ich aber auf der Seite gelesen, dass die Versandkosten teilweise von der ausgewählten Zahlungsart abhängig sind.
Meine Bestellung war vollständig und gut verpackt. Außerdem erhielt ich als Gratismuster (kleine Mängel, aber voll funktionstüchtig) einen transparenten Klassik-Becher mit Stiel in Größe S dazu. Ich habe mich über diesen zusätzlichen Cup gefreut, zumal ich so direkt noch den anderen Weichheitsgrad testen konnte. Übrigens erhält man anscheinend immer ein Gratismuster, sofern noch welche verfügbar sind.
OPTIK Nun besitze ich den Menstruationsbecher von MeLuna also in Soft M cyan (?) mit Stiel, Soft S rosa (?) mit Kugel und Klassik S transparent mit Stiel. Bei den jeweiligen Farben bin ich mir nicht sicher, da ich sie im Set nicht auswählen konnte.
Anfangs war ich überrascht, wie klein die Cups sind, denn irgendwie habe ich sie mir größer vorgestellt. An der Oberseite besitzen sie zwei kleine Löcher und der obere Rand ist etwas dicker sowie leicht abgerundet. An der Unterseite befinden sich je nach Ausführung Stiel, Kugel, Ring oder eben nichts. Außerdem hat der Cup unten vier Ringe. Keine Ahnung, ob sie eine tiefergehende Bedeutung habe - ich nutze sie, um mir die enthaltene Blutmenge in etwa zu merken.
Sie bestehen aus einem recht flexiblen Material. Die Cups in Soft sind tatsächlich einen Tick weicher bzw. biegsamer als der Cup in Klassik.
VERARBEITUNG Die Verarbeitung kann ich nicht bemängeln. Selbst bei dem Gratismuster nicht und ich konnte erst nach eingehender Betrachtung sehen, dass lediglich eine Rundung am Stiel nicht ganz symmetrisch ist. Das beeinträchtig die Verwendung aber nicht. Das Material ist generell eher unempfindlich, so dass den Cups nichts ausmacht, wenn sie etwas grob mit längeren Fingernägeln angefasst werden.
Die Cups riechen auch nicht auffällig nach Plastik, was ich anfangs befürchtet habe.
MEINE BEDENKEN Meine größten Bedenken waren, dass ich mich beim Herausnehmen zu blöd anstelle und den Becher daher nicht entfernen kann. Ich sah mich bereits mit hochrotem Kopf bei meiner Frauenärztin sitzen ;)
Außerdem hatte ich Angst, dass ich mich beim Herausnehmen so ungeschickt anstelle, dass ich den Becherinhalt unfreiwillig verteile und eine Sauerei anrichte.
PRAXIS-TEST Praktischerweise konnte ich die Cups direkt nach der Ankunft unter echten Testbedingungen ausprobieren. Vor der ersten Verwendung habe ich sie vorsichtshalber sterilisiert - auf diesen Punkt gehe ich unter "Reinigung" noch genauer ein.
Zuerst habe ich den Soft-Cup in Größe S mit Kugel verwendet. Generell finde ich die C-Falttechnik am einfachsten und man kann sich die verschiedenen Techniken (unter anderem auf www.meluna.eu) im Internet anschauen.
Das Einsetzen stellt kein Problem dar, allerdings habe ich vorher auch alle erhältlichen Tampon-Größen problemlos verwendet. Ich kann mir gut vorstellen, dass gerade das Einführen sehr viel Übung und auch Überwindung erfordert, wenn man vorher keine Tampons oder ein einzuführendes Verhütungsmittel (wie z.B. den Nuva-Ring) verwendet hat. Zumindest wäre ich vor meiner "Tampon-Zeit" damit völlig überfordert gewesen. Generell finde ich das Einführen der Cups noch leichter als bei Tampons. Das liegt sicherlich daran, dass die Cups keinerlei Flüssigkeit aufsaugen und somit nicht so "stoppen" wie Tampons. Das kann meiner Meinung nach nämlich gerade an den schwächeren Tagen sehr unangenehm sein.
Schwieriger finde ich persönlich immer noch die Kontrolle, ob sich der Cup richtig entfaltet hat. Sehr oft habe ich gelesen, dass man mit dem Finger den Rand des Cups entlang fahren soll. Das klappte bei mir zunächst beim besten Willen nicht. Schon nach wenigen Versuchen konnte ich es aber relativ gut ertasten und ich ziehe einfach anschließend kurz am Cup. Wenn er richtig sitzt, hat sich ein Unterdruck gebildet, der das Ziehen erschwert und für ein leichtes (!) Stechen beim Ziehen sorgt. Allerdings schaffe ich es gerade bei meinen Soft-Cups manchmal nicht, sie zu drehen und vollständig zu enfalten, was bei mir leider nicht automatisch der Fall ist. Dagegen entfaltet sich mein Cup in Klassik in den meisten Fällen von alleine.
Noch schwieriger ist anfangs das Entfernen. Bereits beim ersten Versuch brach mir der Schweiß aus, weil ich den Cup einfach nicht zu fassen bekam und das Gefühl hatte, dass ich ihn lediglich immer weiter nach oben schiebe. Sofort hatte ich das Horrorszenario im Kopf, dass sich der Cup bis zum Gebärmuttermund schiebt und festsaugt - keine Ahnung, ob das anatomisch überhaupt möglich ist ;) Nachdem ich mich etwas beruhigt hatte, ging das Entfernen dann doch leichter. Schon nach wenigen Versuchen war das Entfernen kein großes Problem mehr für mich. Ich kann auch nicht beobachten, dass der Cup sind beim Tragen auffällig bewegt. Schließlich sorgt der Unterdruck bei korrektem Sitz dafür, dass sich der Cup gerade nicht bewegt. Man muss den Cup zum Entfernen einfach beherzt greifen oder seitlich leicht zusammendrücken, um den Unterdruck zu lösen. Mir persönlich helfen weder Kugel noch Stiel auffällig beim Herausnehmen, zumal man nicht einfach daran ziehen kann, sondern vorher den Unterdruck lösen sollte. Sollte man mal Probleme beim Herausnehmen haben, kann man den Cup zur Not ein bisschen nach unten pressen. Auch beim Herausnehmen finde ich die Klassik-Variante noch etwas komfortabler, so dass das Entfernen bei mir mittlerweile nur noch eine Sache von Sekunden ist.
Entgegen meiner Befürchtung habe ich es bisher auch noch nicht geschafft, den Becherinhalt beim Herausnehmen zu verschütten. Lediglich wenn der Becher quasi randvoll ist, muss man beim Herausnehmen etwas aufpassen. Man muss sich schon etwas ungeschickt anstellen, um den Becherinhalt zu früh bzw. unkontrolliert auszukippen.
Wie oft man den Cup entleeren muss, hängt von der jeweiligen Blutungsstärke ab. Obwohl ich an stärkeren Tagen meiner Periode immer Tampons der Stärke "Super Plus" verwendet habe und keine besonders schwache Blutung besitze, habe ich mich ganz optimistisch für die kleinste Größe entschieden. Tatsächlich ist mein Cup in Größe S an den Tagen der stärksten Blutung nach ca. 6 Stunden etwas mehr als halbvoll. Mein Cup in Größe M ist nach 6 Stunden etwa zu 1/3 gefüllt. Mit einem Cup in Größe M würde ich also theoretisch fast einen ganzen Tag auskommen. Generell habe ich mehrfach gelesen, dass Frauen aufgrund von Tampons und Binden die Blutmenge vollkommen falsch einschätzen. Sofern man noch nicht entbunden hat und/oder keine besonders starke Blutung besitzt, dürfte ein Cup in Größe S meist ausreichen.
Leider sind bei mir insbesondere die Cups in Soft manchmal nicht ganz dicht, was offensichtlich daran liegt, dass sie sich nicht richtig entfaltet haben. Sie fangen dann zwar noch eine recht große Menge auf, aber es geht auch eine ordentliche Menge daneben. Anders kann ich es mir nicht erklären, da in den meisten Fällen überhaupt nichts daneben geht und das unabhängig davon, an welchem Tag der Periode ich mich gerade befinde und welche Cup-Größe ich trage, so dass ich diese Faktoren ausschließen kann.
TRAGEKOMFORT Der Tragekomfort ist mit diesen Cups ebenso gut, wenn nicht sogar besser als mit Binden oder gar Tampons. Wenn der Cup richtig sitzt, spüre ich ihn nicht und man könnte ihn aufgrund des fehlenden Rückholbändchens glatt vergessen. Dabei ist es bei mir egal, ob ich einen Cup in Größe S oder in Größe M trage.
Übrigens musste ich die Stiele meiner Cups nicht kürzen. Als störend werden sie vermutlich nur empfunden, wenn der Cup zu tief sitzt.
ENTLEEREN Besonders gut finde ich, dass ich bei diesen Cups nicht befürchten muss, dass ich es nicht rechtzeitig zur Toilette zum Wechseln schaffe und daher ein kleines Missgeschick passiert. Das Fassungsvermögen ist größer als bei Tampons, so dass ich, wie bereits erwähnt, theoretisch sehr lange mit dem Entleeren warten könnte. Aus hygienischen Gründen versuche ich aber nicht länger als 8 Stunden zu warten.
Dazu kippe ich einfach den Inhalt in die Toilette und spüle den Cup kurz mit kaltem Wasser aus. In öffentlichen Toiletten, wo ich lediglich eine Toilettenkabine ohne Waschbecken zur Verfügung habe, wird der Cup mit etwas Toilettenpapier oder einem Taschentuch abgewischt. Schon mehrmals habe ich gelesen, dass man ihn mit Eigenurin (angeblich im Normfall steril) reinigen kann, aber das ist nichts für mich. Andere Verwenderinnen nehmen eine Flasche mit Wasser mit, um den Cup damit abzuspülen. Bisher konnte ich mit dem Entleeren immer warten bis ich wieder zu Hause bin, was mir persönlich am liebsten ist.
REINIGUNG Während der Menstruation reinige ich im Wechsel die Cups, die ich gerade nicht nutze. Mir ist einfach nicht wohl dabei, benutzte Cups herumliegen zu lassen, so dass ich sie lieber ein Mal zu viel in der Sterilisationslösung bade.
Auch abschließend sterilisiere ich sie mit den mitgelieferten Milton Tabletten. Davon waren vier Stück im "Summer Special" enthalten und für die Lösung benötige ich jedes Mal lediglich ein Viertel der Tablette, da eine Tablette für 5 Liter Sterilisationslösung gedacht ist. Zudem war im Set direkt ein praktischer Becher enthalten, den ich dafür nutzen kann. Alternativ kann man die Cups auch auskochen.
AUFBEWAHRUNG Zur Aufbewahrung wird der mitgelieferte Beutel empfohlen, denn die Cups sollen nicht luftdicht aufbewahrt werden. Meine drei Cups passen problemlos in den dunkellila Beutel. Mich stört allerdings, dass der Beutel ein bisschen fusselt. Da ich ihn zudem optisch nicht so richtig ansprechend finde und meine Cups irgendwie lieber getrennt voneinander aufbewahren würde, werde ich mir wohl noch Beutel von Ladycup bestellen.
VORTEILE Meiner Meinung nach hat die Verwendung dieser Menstruationsbecher also viele Vorteile:
- Keine austrocknende Wirkung - Großes Fassungsvermögen - Weniger Müll, also umweltfreundlicher - Preis in Verbindung mit der Langlebigkeit (kann 5-10 Jahre verwendet werden)
Für mich ist vor allem die fehlende Austrocknung wichtig, denn bei Tampons hatte ich damit oft zu kämpfen. Schließlich saugen sie alles auf, was die Angriffsfläche für Bakterien und Pilze vergrößert. Zudem hatte ich meist das Problem, dass ich einen Tampon auf Verdacht gewechselt habe, der aber noch gar nicht vollgesogen war, so dass das Entfernen und anschließende Einführen eines neuen Tampons ziemlich schmerzhaft war. Auch eine sehr schwache Periode ist bei der Verwendung von Cups unproblematisch. Mit den Cups ist selbst mehrmaliges Einsetzen und Herausnehmen gar kein Problem, weil sie eben nicht austrocknen und viel besser "gleiten" als Tampons. Man soll die Cups zwar nur während der Menstruation verwenden, aber man kann einen Cup manchmal schon ein paar Stunden vorher einsetzen, wenn man genau weiß, an welchem Tag die Blutung beginnt.
Sehr praktisch ist nun auch, dass ich auf der Toilette keine Mülleimer mehr benötige und somit auch keine Präsente in fremden Mülleimern hinterlassen muss. Wenn ich irgendwo zu Besuch bin, war es mir nämlich irgendwie immer unangenehm, wenn ich im Mülleimer einen blutigen Tampons hinterlassen habe, der selbst eingewickelt irgendwann sichtbar ist und müffelt.
Beim Toilettengang, Duschen und Schwimmen wird außerdem kein Tampon-Bändchen mehr nass :)
Ich muss mich auch unterwegs nicht mehr fragen, ob ich daran gedacht habe, Tampons einzustecken und ob ich auch die richtige Tampongröße mitgenommen habe.
HALTBARKEIT Ich verwende meine Cups noch nicht so lange, so dass ich zu der versprochenen Haltbarkeit von 5-10 Jahren noch nicht viel sagen kann. Diese Haltbarkeit klingt für mich aber nicht übertrieben. Vor allem wenn man mehrere Cups verwendet, dürfte sich die "Abnutzung" stark in Grenzen halten. Zumindest bei meinen Cups kann ich noch keine Veränderungen beobachten. Ich glaube, aus hygienischen Gründen würde ich sie trotz regelmäßigem Sterilisieren nach ca. 5 Jahren austauschen.
Fazit
Für mich eine tolle Sache und wirklich schade, dass es sich hierbei um ein "Nischenprodukt" handelt, das viele Frauen nicht kennen und das mit dementsprechend vielen Vorurteilen belastet ist. Ich bin jedenfalls froh, dass ich mich doch noch entschlossen habe, die Cups zu testen. Seitdem habe ich keinen einzigen Tampon mehr verwendet.
Diese Menstruationsbecher bieten meiner Meinung nach jede Menge Vorteile gegenüber Tampons und Binden. Sie trocknen nicht aus, bieten bei richtigem Sitz einen perfekten Tragekomfort und ein großes Fassungsvermögen. Als unhygienisch würde ich sie nicht bezeichnen, wenn man sie regelmäßig reinigt und schließlich sind weder Tampons noch die eigenen Finger steril. Die Verarbeitung der MeLunas kann ich bisher auch nicht bemängeln. Zudem ist der Online-Shop super.
Lediglich das Herausnehmen erfordert Übung und vermutlich teilweise auch etwas Überwindung. Zudem entfalten sich die Cups bei mir nicht immer richtig, was ein paar Missgeschicke zur Folge hat. Insgesamt überzeugt mich bis jetzt die Klassik-Version mehr. Sollten meine Cups irgendwann zu 100% dicht sein, würde ich glatt die Höchstnote vergeben, aber aktuell ist das leider nicht der Fall.
Den Preis finde ich günstig und ich habe das Geld schnell wieder eingespart, weil ich keine Tampons mehr kaufen muss. Zudem gehören die MeLunas noch zu den günstigeren Cups.
Insgesamt vergebe ich 4 Sterne und spreche eine Kaufempfehlung aus.
Pro: man spart Geld für Binden und Tampons und schont die Umwelt Kontra: saugt sich doch ziemlich arg fest
Schon seit einiger Zeit lese ich immer wieder hier und auch in Foren von Menstruationsbechern...meist ist vom MoonCup die Rede, aber inzwischen gibt es die Becher von mehreren Herstellern. Bisher waren mir die Becher einfach immer viel zu teuer, um mal ei ...
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Pro: praktisch, günstig, umweltfreundlich Kontra: erste Anwendung nicht ganz einfach
...eine Meluna? # Woher bekommt man die Meluna? # Was kostet die Meluna? # Wie wird die Meluna geliefert? # Wie wird die Meluna angewendet? # Wie wird die Meluna gereinigt? # Vor- und Nachteile # Fazit # Update Vor einigen Jahren habe ich, irg ...
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Heute handelt mein Bericht über MeLuna Menstruationstassen, der besonders für Mädchen und Frauen interessant sein dürfte, die keine Tampons vertragen und auch keine Binden tragen wollen oder die einfach keine Tampons mögen. ******************* Das Produ ...
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...1. Was ist ein Cup? 2. Hersteller 3. Welche Größen gibt es? 4. Design 5. Welche Falttechniken gibt es? 6. Anwendung 7. Reinigung und Aufbewahrung 8. Vor- und Nachteile von Cups 9. Preis und Haltbarkeit 10. Vorteile von Meluna gegenüber anderen Cups 11. E ...
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23.07.2009
(27.07.2009)
Nie wieder! Bewertung für Meluna Menstruationsbechervon
Minoschafus
Pro: umweltfreundlich, trocknet die Schleimhäute nicht aus Kontra: kompliziert in der Anwendung, schwierig und schmerzhaft zu entfernen
Ich muss ja immer alles ausprobieren. Ich kann einfach nicht anders. Bin immer auf der Suche nach Produkten, die mein Leben verbessern. Manchmal mache ich dabei ganz wundervolle Erfahrungen und entdecke Dinge, die mich begeistern. Manchmal erlebe ich dabe ...
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