CompactFlash Cards
24.12.2002
Pro:
großer speicher
Kontra:
fällt mir ichts ein
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Zuverlässigkeit
Robustheit:
Dauer des Besitzes/der Nutzung
Häufigkeit der Nutzung
mehr
 drSensemann
Über sich:
Mitglied seit:01.01.1970
Erfahrungsberichte:98
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 88 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Die CompactFlash Cards (CF) gehören zu den kleinsten und austauschbaren Massenspeicher der Welt. Sie haben die Größe einer Streichholzschachtel und sind mehr als stabil. Oha, ich weiß wo von ich hier rede, denn ich bin auf eine drauf getreten, ist nichts passiert. Nunja, die geschützte Oberfläche macht die CF-Karten zu sicheren Speichermedien. Die CF-Karten gibt es in der Größe von 32 MB bis 512 MB. Ich habe durch meinen Laptop und im Büro wieder einige Erfahrungen mit diesen Karten gesammelt.
Wir kennen doch diese kleinen Schlitze am Handy, Walkman, Drucker oder Notebook. Hier kann man die CF-Karten reinschieben. Das schöne an den Karten will ich mal an einem Beispiel erklären. Nehmen ich hätte eine Digitalkamera, was ich tatsächlich nicht habe *schnief* und diese könnte dann (weil ich sie nicht habe) die Bilder auf der CF-Karte abspeichern. Ich bräuchte die Karte dann nachher nur noch in den Slot meines Laptops hinein zu schieben und von hier aus dann die Bilder auf der Karte abzurufen.
In der Praxis funktionierte das bereits einwandfrei, sogar normale Daten lassen sich über die Karten abrufen, auch kann man die CF-Karten generell als Festplatten nutzen. Diese Karten ermöglichen also den Datenaustausch von modernen Multimediageräten und zwar unabhängig vom Hersteller. Es ist also völlig egal, welche Karte man in welches Gerät steckt, sie funktionieren alle in allen modernen Multimediageräten. Auch ist es vollkommen Schnuppe, welches Betriebssystem hat. Es funktioniert und allen Systemen einwandfrei. Der Freie Markt aber unterscheidet trotzdem zwischen fünf verschiedenen Kartensystemen, wobei ich hier nur über die CF-Karten schreibe. Die Fünf Formate sind:
· Compact Flash · Smart Media · Multi Media · Secure Digital · Memory Stick. Die erste Version der CD-Karten wurde 1994 hergestellt. Die damalige Größe, entsprach dem damaligen Entwicklungsstand von genau vier Megabyte. Heute lachen wir darüber, aber damals war das schon sehr beachtlich. Hergestellt wurde die erste CF-Karte im übrigen von einer Firma namens San Disk. Die erste CF-Karte hatte eine Größe von 36,4 x 42,8 x 3,3 Millimeter. Das heißt im Klartext, sie passt in jede Streichholzschachtel. Bezeichnet wurde sie mit dem Namen „Compact Flash Karte Typ I“. Typ II und III unterscheiden sich hauptsächlich durch die größere Bauhöhe. Die Technologie wird von der Non-Profit Organisation Compact Flash Association ohne Lizenzgebühren an interessierte Firmen weitergegeben, solange sich diese dazu bereit erklären, die Compact Flash-Spezifikationen zu unterstützen.
Die Technik wurde an den PCMCIA-Standard der Computerindustrie angelehnt, so verfügt heute jedes Notebook über zumeist zwei Slots dieser Bauart. Die CF-Karte hat einen Controller in der Flash-Karte, dieser kümmert sich um die Verwaltung des Speichers. Der Vorteil hierbei ist, dass das Zusammenspiel mit älteren Endgeräten perfekt funktioniert. Auch die älteren Endgeräte kommen mit modernen 256 Megabyte Karten klar, müssen sich also um deren Verwaltung nicht kümmern. Da Compact Flash außerdem kompatibel zum IDE-Standard (Integrated Drive Electronic) ist, behandelt ein Computer den Flashspeicher wie eine Festplatte, was ich oben bereits sagte. Mit einer passenden Adapterkarte gelingt der Zugriff auf die Daten ohne zusätzliche Treiberinstallation.
Eine echte Sonderstellung nimmt das Micro Drive von IBM ein. Es sieht äußerlich aus wie jede andere Compact Flash Karte vom Typ II mit fünf Millimeter Bauhöhe erscheint, rotiert im Inneren eine miniaturisierte Festplatte. Damit sind bis zu einem Gigabyte Speicherplatz möglich. Die Kosten hierfür sind relativ gering, allerdings habe ich keine Ahnung wie viel sie kostet. Als Hinweis möchte hier einfügen, das eine CF-Karte von 256 MB etwa 160-180 Euro kostet, man kann also schätzen, das die Karte von IBM ungefähr über 500,00 Euro kostet. Sicherlich hat sie auch Vorteile, aber ich will hier nicht näher auf diese Karte eingehen, dazu wäre es auch nicht die passende Kategorie, ich wollte das vielmehr als Info für Euch geben.
Fast alle Hersteller von digitalen Kameras setzen auf den Compact Flash Standard. Nicht nur diese Hersteller, sondern auch fast alle Hersteller von PDAs und MP3-Playern setzen auf diesen Standard. Die vergleichsweise große Bauart gegenüber den heutigen Karten, ist der Oldie unter den Speicherkarten in Camcordern oder anderen winzigen Geräten wie Handys mit Musikwiedergabe und Laptopfunktionen nicht zu finden. Hier noch mal einige Daten über die Flashkarten im Überblick
Compact Flash (CF Typ I) SanDisk 36,4x42,8x3,3mm 10 Gramm Größe: 32- 256 MB Geeignet für · Digitalcameras · PDA´s · Handhelds · Oder Notebooks
Kontras fallen mir keine ein. Ich finde alles gut und wahrscheinlich ist es die neue Generation, von Speichern und Platten. Ich hoffe, dass auch dieser Bericht Euch wieder gefallen und freue mich schon über die Lesungen und Kommentare. Vielen Dank hierfür.
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18.05.2003 03:00
Hallo-:) Ich habe auch eine Compact Flash Karte mit 256 MB für meine Nikon Coolpix 2500.
01.01.2003 20:55
Gut geschrieben.
30.12.2002 09:40
Ein sehr gelungener Bericht!