Besser gehts nicht!
11.03.2001
Pro:
sehr sportlich
Kontra:
keines
Empfehlenswert:
Ja
 FredSniper
Über sich:
Mitglied seit:11.03.2001
Erfahrungsberichte:6
Vertrauende:4
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 54 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Mercedes hat dem Roadster SLK für sein viertes Produktionsjahr eine Frischzellenkur verpasst. Neben einigen optischen Retuschen hat sich vor allem unter dem Blech viel getan. Als Top-Motorisierung steht im SLK 320 ab Frühjahr 2000 ein standesgemäßer V6 Motor zur Verfügung. Das Basismodell SLK 200 bekommt wie der größere SLK 230 eine Kompressor-Aufladung spendiert. Der Cabrio-Spaß mit dem festen Klappdach beginnt künftig mit einem Einstiegspreis von 60.008 Mark für den SLK 200 Kompressor.
Rein äußerlich ist der renovierte SLK nur für den geübten Kenner als neuer Jahrgang zu erkennen. Auffälligstes Merkmal sind die seitlichen Blinkleuchten, die jetzt wie bei allen anderen Mercedes Pkw in den Gehäusen der Rückspiegel untergebracht sind. Mit einem dezenten Seitenschweller, der seine Verlängerung in den neu gestalteten Stoßfängern findet, soll die sportliche Linienführung des erfolgreichen Roadsters betont werden. Dynamik versprechen auch die Breitreifen im Format 205/60 auf 15-Zoll Alufelgen des SLK 200. Die beiden stärkeren Modelle rollen auf glänzenden 16 Zoll-Felgen, auf Wunsch können sogar mächtige 17-Zöller montiert werden. Modifizierte Heckleuchten, eine Edelstahlblende am Auspuffendrohr und die jetzt lackierte Kühlermaske sind weitere Merkmale der Modellpflege. Im Innenraum wurden die bisherigen Verkleidungen im Carbon-Look gegen solche im Aluminium-Design ausgetauscht. Die Passagiere können sich außerdem über bequemere Sportsitze freuen. Damit der SLK nicht nur sportlich aussieht, sondern sich auch so fährt, haben die Mercedes-Techniker dem Basistriebwerk des SLK 200 mit einem mechanischen Kompressor zusätzliches Leben eingehaucht. Die 2-Liter-Maschine sorgt mit 163 PS (120 kW) schon im tiefen Drehzahlkeller für vehementen Vortrieb, denn die maximale Durchzugskraft von 230 Newtonmetern steht bereits bei 2500 U/min zur Verfügung und bleibt bis 4.800 U/min konstant. Man müsste hier also statt von einer Drehmoment-Kurve eher von einer Drehmoment-Hochebene sprechen. Folgerichtig können auch die Fahrleistungen mit 8,2 Sekunden für den Sprint von 0-100 km/h und einer Höchstgeschwindigkeit von 223 Stundenkilometern überzeugen, zumal der Durchschnittsverbrauch von 9,9 Litern Super Bleifrei je 100 Kilometer einen für diese Fahrzeugklasse sehr guten Wert darstellt. Auch der Motor des SLK 230 Kompressor wurde überarbeitet. Er lässt mit 197 PS (145 kW) vier Pferde mehr bis zur Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h galoppieren. Das maximale Drehmoment von 280 Newtonmetern steht nun bereits bei 2.500 U/min zur Verfügung, anstatt wie früher bei 4.500 U/min. Beide Vierzylinder schaffen die strengen Euro-4 Abgasgrenzwerte, was im Falle des SLK 230 Kompressor eine einmalige Steuerbefreiung von 600 Mark bedeutet. Ganz neu in der SLK-Familie ist die 3,2 Liter V6-Maschine, die - mit Ausnahme der A-Klasse - auch in der übrigen Mercedes-Benz Modellpalette für einen gepflegten Antrieb sorgt. In dem schnittigen Roadster leistet der Drei-Ventiler 218 PS (160 kW) und entwickelt ein Drehmoment von üppigen 310 Newtonmetern bei 3.000 U/min. Folgerichtig sind die Fahrleistungen nicht von schlechten Eltern: 7,0 Sekunden von null auf 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 245 Stundenkilometern gelten auch im Reich der Sportwagen als brauchbare Werte. Die Folge von so viel Kraft ist ein Durchschnittsverbrauch von 11,1 Litern, der aber nur bei vorsichtigem Umgang mit dem Gaspedal realistisch sein dürfte. Allen SLK gemeinsam ist ab kommendem Frühjahr ein serienmäßiges Sechsgang-Schaltgetriebe, das sich durch sportwagentypische kurze Schaltwege und eine exakte Führung auszeichnen soll. Anders als bei den Limousinen und Kombis ist der sechste Gang als Fahr- und nicht als Schongang ausgelegt. Optional kann eine Fünfgang-Automatik geordert werden, die in der D-Stellung durch Antippen auch manuell geschaltet werden kann. Das Fahrwerk ist serienmäßig mit dem elektronischen Stabilitätsprogramm ESP ausgestattet und bietet durch Tieferlegung und eine andere Abstimmung ein noch sportlicheres und gleichzeitig sicheres Fahrverhalten. Mehr Sicherheit verspricht ebenfalls die verstärkte Karosserie, die mit serienmäßigen Side-Bags die Insassen vor den Folgen eines Seiten-Crashs schützt. Mercedes hat sich bei der Modellpflege des Erfolgs-Roadsters nicht auf einige zusätzliche Zierleisten beschränkt, sondern den SLK mit teilweise tief greifenden Veränderungen fit für das neue Jahrtausend gemacht. Damit geht auch der Aufpreis von etwas über 3.000 Mark für das Einstiegsmodell SLK 200 Kompressor in Ordnung. Ausstattungsbereinigt ist die Basisvariante mit 27 Zusatz-PS, Sechsganggetriebe und dem serienmäßigen ESP sogar günstiger geworden. Ab 60.088 Mark beginnt beim SLK 200 Kompressor das Frischluftvergnügen, der SLK 230 Kompressor kostet 66.004 Mark und der brandneue SLK 320 setzt mit einem Einstiegspreis von 77.604 Mark der Baureihe die Krone auf.
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21.12.2009 02:45
Siehe unten...
23.01.2004 21:28
Sorry, aber es sieht eher danach aus, dass Du einen Artikel aus einer Auto-Zeitschrift über die Modell-Pflege beim SLK abgeschrieben hast. Ich hatte eigentlich einen Erfahrungsbericht gesucht ;-)
23.11.2003 19:11
Eine gut Beschreibung aber wo ist bitte deine Erfahrung? Auf die kommt es doch in Ciao an oder? Bitte nicht böse sein. Grüsse