Merida Speeder T2

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Merida Speeder T2

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Fast wie ein Silberpfeil

4  06.10.2005

Pro:
Sportlichkeit gepaart mit Alltagstauglichkeit

Kontra:
fast nichts, siehe Testbericht

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

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Fanatic284

Über sich: Sport war, ist und bleibt hoffentlich ein wichtiger Teil in meinem Leben. Berichte zu diesem Thema s...

Mitglied seit:05.07.2002

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Vorwort

Auf der Suche nach einem Rad, dass ein gewisses Maß an Alltagstauglichkeit mitbringt, aber auch geeignet ist um an Triathlonwettkämpfen für jedermann teilnehmen zu können bin ich auf das Speeder T2 von Merida gestoßen. Es handelt sich um ein so genanntes Fitnessbike, sagen wir mal eine etwas abgespeckte Variante eines Rennrades.

Einsatzbereich

Ich fahre damit täglich (einigermaßen Wetter vorausgesetzt) zur Arbeit, trainiere damit für Triathlon oder wenn ich verletzungsbedingt nicht laufen kann und nutze es für Radausflüge in Familie. Voraussetzung ist, dass die Radwege und auch die Radwanderwege einigermaßen in Ordnung sind, für unbefestigte Wege ist es nicht geeignet.

Technische Daten des Rades

Ich nenne hier nur ein paar Daten, wer es detaillierter braucht, schaut bitte unter www.merida.de unter den Modellen aus 2004 nach oder sieht sich das Modell von 2005 an, welches nur leicht modifiziert ist und eine andere Optik (Farbe) bekommen hat. Das Modell 2004 ist silbergrau mit schwarzen Verzierungen.

Rahmen: Speeder, AL 7005
Größe : 57,5 cm
Farbe: mattsilber
Schaltwerk: Shimano Sora Triple
Gänge: 24
Umwerfer; Shimano R443
Bremsen: IKE Royal Cartridge
Gewicht: 10,3 kg

Alles in allem wurden hier hochwertige Komponenten verbaut. Merida ist bekannt für solide und stabile Rahmen und absolut saubere Verarbeitung. Komponenten wie z. B. Alurahmen und Speichen aus Edelstahl lassen auch eine lange Lebensdauer ohne Rost erwarten. Das erfreulichste ist für mich, dass ich das Rad, nach einer ausgiebigen Probefahrt und ein wenig feilschen für 479,- € erstanden habe. Der Listenpreis betrug damals 549,- €. Ich meine ein fairer Preis.

Fahrleistungen

Es sieht nicht nur fast aus wie ein Rennrad, es fährt sich auch ähnlich. Bretthart, sicher durch die sehr schmale Bereifung mit bis zu 8,5 Bar Druck gefüllt. Das Rad ist mit 10,3 kg angenehm leicht. Sicher kann man ein Pinarello mit unter 8 kg Kampfgewicht erweben, dann kostet aber allein schon der Rahmen über 2.000,- €. Guter Geradeauslauf, sehr direktes Fahrgefühl, gut zu dosierende Bremsen, einfach tolles Gefühl und sauschnell. Ein verstellbarer Vorbau wäre wünschenswert, aber die Sitzposition geht trotzdem in Ordnung, jedenfalls ist sie auch ein Ende bequemer als bei einem Rennrad. Hinzu kommt ein edler Sattel aus Leder.

Die Hohlkammerfelgen (Alex Road Lite) mit der Bereifung Maxxis Detonator, 700x28, refl. stecken Schläge durch schlechte Straßen und Radwege erstaunlich gut weg, will meinen sie sind ausreichend stabil. Auch die Schweißnähte des Rahmens halten hohe Belastungen bisher gut aus und der Rahmen ist ausreichend verwindungssteif. Die Gratwanderung zwischen niedrigem Gewicht gepaart mit ausreichender Stabilität scheint gelungen. Wenn man der Website des Herstellers glauben darf, wird auf die exakte Ausführung der Nähte besonderer Wert gelegt. Leider gewährt der Hersteller trotzdem nur die gesetzliche Gewährleistung von 2 Jahren. Ich meine, dass 5 Jahre durchaus angemessen wären, aber nach Aussage des Fachhändlers gab es bisher noch keine Reklamationen wegen Materialfehlern. Woll'n wir's mal glauben!!

Um ohne Probleme mit der Ordnungsmacht zu bekommen am öffentlichen Verkehr teilnehmen zu können, habe ich eine Beleuchtung (Stecklichter mit Batterien), eine Klingel und Speicherückstrahler montiert. Zusätzlich haben die ab Werk montierten Decken der Laufräder reflektierende Flanken.

Über die Shimanokomponenten brauche ich wohl an dieser Stelle keine Worte zu verlieren. Am wohlsten fühlt sich das Bike natürlich auf aalglattem Asphalt. Es besteht jedoch die Möglichkeit andere Laufräder mit komfortablerer Bereifung zu montieren und dann sind auch die zum Teil schlechten Radwege in unseren Städten für empfindlichere Gemüter erträglich. Ich empfehle den Weg zum Fachhändler des Vertrauens, dann ist man immer gut beraten. Ganz "zarte" Radler greifen vielleicht noch zu einer gefederten Sattelstütze.

Da es sich bei solchen Rädern um Sportgeräte, mindestens aber um sportliche Alltagsgeräte handelt, sollte der regelmäßige Service beim Fachmann selbstverständlich sein, denn gut zentrierte Laufräder, funktionstüchtige Bremsen und eine exakt eingestellte Schaltung sind Grundvoraussetzung für Fahrspaß und Sicherheit.

Die serienmäßig verbauten Pedale (VP-120A) sind griffig und bieten guten Halt ohne dass Spezialschuhe getragen werden müssen.

Fazit

Ein sportliches Rad mit Alltagstauglichkeit zu einem akzeptablen, fairen Preis, an dem man mit ein wenig Pflege sicher viele Jahre Freude haben kann.


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MasterT86

MasterT86

07.10.2005 09:57

Als ferrarie Fan solte ich dich jetzt bemitleiden, wenn das Fahrrad fast so schnell wie ein Silberpfeil ist *grins* Aber ein schöner Bericht. Lg

Reiner1

Reiner1

07.10.2005 02:06

Was will man an einem Rennrad noch abspecken außer dem Fahrer? Trotz der Straßentauglichkeit (nach StVO) fehlen doch vermutlich noch die vorgeschriebenen Rückstrahler an den Pedalen wenn ich nicht irre ? (Bevor Du mich jetzt falsch verstehst, ich halte diese Vorschriften für absolut übertrieben) Gruß Reiner

Jamba1123

Jamba1123

06.10.2005 21:54

ordentlicher bericht, will dir zwar nicht die euphorie nehmen, aber die sora-gruppe kannste getrost wegwerfen... ich finde die ist einfach nur, in jeder hinsicht, mist, aber was will man bei diesem preis auch erwarten?!?

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