Pendragon 2: Spannende und farbige Merlin-Saga
22.07.2000 (04.07.2008)
Pro:
spannend, farbig, stimmungsvoll, interessante Charaktere
Kontra:
vielleicht nicht immer historisch korrekt
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Niveau
Unterhaltungswert
Spannung
Wie ergreifend ist die Story?
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 mima17
Über sich:
Mein jüngster Bericht: "Titan-21" (Buch). +++ Brigitte Bardot (DVD) hungert nach Lesungen!...
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Der Brite Stephen Lawhead ist bislang hierzulande durch seinen Zyklus "Das Lied von Albion" und ein paar SF-Romane bekannt geworden. Seinen Durchbruch erlebte er erst mit dem Pendragon-Zyklus, der die drei Bände "Taliesin", "Merlin" und "Arthur" umfasst und schon 1987/88 entstand. Bislang sind bei R. Piper die ersten vier Bände inklusive "Pendragon" erhältlich, der im Original 1994 erschien. Bei Bastei-Lübbe erschien "Avalons Rückkehr", der vorerst letzte Pendragon-Roman. Der Zyklus verschmilzt unterschiedliche Sagenstoffe aus der Ursprungszeit des englischen Frühmittelalters, mit dem Schwerpunkt im 4. bis 5. Jahrhundert, der Zeit der Sachseninvasion. Der Bogen, den Lawhead spannt, reicht von Atlantis über die keltischen Barden und Druiden (Taliesin) bis zur Merlin- und Artussage, die uns vertraut ist. Der Pendragon-Zyklus - Taliesin (1988) - Merlin (1988) - Artus (1989) - Pendragon (1994) - Grail (1997) - Avalons Rückkehr (1999)Im Zyklus belässt es der bekennende Christ Lawhead nicht bei einer Nacherzählung von Liebes- und Heldengeschichten, wie das minderbegabte Autoren gerne tun. Vielmehr betrachtet er die Zeit, in der Englands größte Barden, Taliesin und Merlin, lebten, als die Periode des Übergangs von der alten keltischen zur neuen römisch-christlichen Religion und Kultur, oder mythologisch ausgedrückt: die Zeit des Zwielichts nach den keltischen bzw. römischen Göttern und vor der Durchsetzung des christlichen Glaubens auf den britischen Inseln, bedroht von der Dunkelheit, die von den Invasionen der Pikten, Angeln und Sachsen ausgeht. Handlung °°°°°°°°°°°In "Merlin" erzählt Lawhead spannend, farbig und vielleicht sogar historisch korrekt die Entstehung eines christlichen Reiches unter König Artus. Doch zuerst einmal versucht der junge Merlin seine ermordeten Eltern zu rächen. Dem Königssohn Merlin ist es bestimmt, Taliesins Vision vom Königreich Gottes auf Erden, das "Königreich des Sommers", Wirklichkeit werden zu lassen. Herangewachsen und ausgebildet zu einem Feldherrn, verliert er im Kampf gegen die Sachsen die Liebe seines Lebens, Ganieda, und zieht sich aus Verzweiflung in die Einsamkeit der Wälder zurück. Vor Erschöpfung halb tot, wird er vom "Kleinen Volk der Hügel" gerettet, versteckt lebenden Ureinwohnern im Norden. Er erlernt ihre Sprache und teilt ihre Visionen vom Untergang der Welt. Zurück in der Zivilisation, die ihn einholt, dient er den Mächtigen der Insel als weiser Ratgeber, wie ihn bis heute jeder kennt. Er sieht die Erben der Römer, der früheren Besatzer, einen nach dem anderen im Kampf um die Einheit Englands fallen. Schließlich stößt er in London das Schwert des letzten Hochkönigs in den Stein, auf dass es erst vom wahren König wieder herausgezogen werde. Artus, den Sohn Königs Aurelius', versteckt er. Der Rest ist Warten - auf den nächsten Band.Mein knapper Eindruck °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Mir hat die Umdeutung des Zauberers Merlin (eigentlich war das ein Titel und kein Name) zu einem Künder des kommenden Retters der (britischen) christlichen Menschheit wenig zugesagt, dafür genoss ich aber die farbige, unterhaltsame, ideenreiche Geschichte umso mehr. In neueren Merlin-Variationen lautet sein Name stets Embrys, die altbritische Form des römischen Namens Ambrosius.Michael Matzer (c) 2001/2004/2008ff Info: Pendragon 2 - Merlin, 1988; München, R. Piper, 1997, ISBN 3-492-22612-4
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10.05.2009 13:08
Super Bericht klasse beschrieben. lg
08.07.2008 21:53
die bäuche werden dicker, das hirn nimmt ab, es ist zum kotzen