Starke Doku über die erfolgreichste Heavy Metal-Band der Welt
04.10.2009
Pro:
Guter Preis, tolle Verpackung (Pappschuber), viele zusätzliche Szenen auf DVD2
Kontra:
Es geht ausschließlich um das Album "St . Anger"
Empfehlenswert:
Ja
 cybie86
Über sich:
Mitglied seit:08.10.2008
Erfahrungsberichte:15
Vertrauende:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 42 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
"Some Kind Of Monster" ist eine Art Videotagebuch, als das Album "St. Anger" produziert wurde. Obwohl "St. Anger" für mich vom Sound ziemlich "blechern" klingt und auch sowieso ziemlich böse ist, ist es eins meiner Lieblingsalben von Metallica. Man muss wohl auch zusätzlich das Album mögen, um auch diese DVD zu mögen.
Filmdaten Deutscher Titel: Metallica: Some Kind of Monster Originaltitel: Metallica: Some Kind of Monster Regisseur(e): Joe Berlinger, Bruce Sinofsky Produktionsland: USA Erscheinungsjahr: 2004 Länge: 140 Minuten Originalsprache: Englisch Altersfreigabe: FSK 6 Anzahl der Discs: 2 Bildseitenformat: 4:3 Untertitel: Deutsch, Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Polnisch, Rumänisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch
Die DVD zeigt interessante Einblicke in stressige Studiotage von der erfolgreichsten Heavy Metal-Band. Inmitten von Familie und Studio kommt es vor allem zwischen den 2 Metallica-Urgesteinen Hetfield und Ulrich (der eine ziemlich eigensinnige Zicke sein kann :D) oft zu Reibereien, weil sie sich jeweils vom anderen unterdrückt fühlen. Man glaubt beim Zuschauen, dass in diesem Moment eine der erfolgreichsten Bands einfach so zerfällt. Deshalb ist der ständige Begleiter auch ein Psychiologe, der die Band wieder zusammen bringen soll. Hetfield kommt während der Doku in eine Entzugsklinik und man glaubt, dass danach alles wieder wie vorher ist... doch auch danach gehen die kleinen Meinungsverschiedenheiten weiter. Als endlich ein neuer Bassist gefunden wird, mag man meinen, dass es mit Metallica wieder halbwegs bergauf ginge.
Die Doku ist ziemlich interessant und beinhaltet nicht nur einige witzige Momente, sondern auch interessante Einblicke in die Entstehung der Songs. So steht der Song "Shoot Me Again" für Lars Ulrich, der sich von der Napsterklage nicht mehr verärgern lässt. Bei Metallica denkt wohl jeder sofort an harte Männer, die wilde Partys feiern. Doch gerade in dieser Doku erkennt man, dass die Jungs zu erwachsenen Männern geworden sind, die eine Familie haben und das wilde Leben von damals satt haben. Hetfield fühlte sich nach dem Entzug "wie neu geboren" und weiss sein neues Leben zu schätzen.
Obwohl dieses harte Image einfach zu einer Metalband gehört, muss ich hier ganz stark betonen, dass Metallica mir seit dieser intimen DVD um einiges... sympathischer und näher ist als vorher als dass ich jetzt sage, Metallica ist für mich schwächer geworden. Wie sie privat in positiven Zeiten zusammen lachen, ihre Kinder ins Studio mitbringen oder sich vor einer Rede bei MTV Icon einfach mal zu dritt in den Arm nehmen, das finde ich einfach klasse! Für Fans ein Muss, allerdings muss man wohl dazu eine Sympathie für "St. Anger" haben, da es dort nur ausschließlich um dieses Album und die Musik davon geht.
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21.01.2011 11:54
Wäre was für meinen Mann...
07.10.2009 19:58
sollt ich mir mal reinziehen ;-) ... sry, aber dafür "nur" n hilfreich ... grüsse MOFFt
04.10.2009 21:09
Ein paar Infos zu Bild- und Tonqualität hätten es schon sein dürfen. :) lg