Metropolis - Deluxe Edition (DVD)

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Metropolis - Deluxe Edition (DVD)

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Erfahrungsbericht über "Metropolis - Deluxe Edition (DVD)"

veröffentlicht 01.05.2017 | XXLALF58
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Der Sinn des Lebens besteht in dem Unsinn des Lebens, und der Unsinn des Lebens besteht darin, neuen Unsinn zu erzeugen. (Buddhistische Weisheit)
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Action:
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"Die da oben - die da unten"

Metropolis - Deluxe Edition (DVD)

Metropolis - Deluxe Edition (DVD)

Einleitung:

Aus aktuellem Anlass, weil wir heute den 1. Mai schreiben, dem „Tag der Arbeit“, der in Deutschland seit 1933 als gesetzlicher Feiertag gilt, wenngleich er bereits das erste mal und das auch nur einmalig 1919 abgehalten wurde, veröffentliche ich diesen Bericht, dem dieses Thema zugrunde liegt, dem ursprünglichen Kampftag der internationalen Arbeiterbewegung.

Um was für eine DVD bzw. Film es sich dabei handelt? Natürlich um "Metropolis" der 1927 gedreht wurde, dem eine doch sehr interessante Geschichte zugrunde liegt, die heute noch genauso aktuell wie damals ist.

Zunächst einmal kurz. Was hat Regisseur Fritz Lang (1890-1976) den Anstoß gegeben, diesen gigantischen Stummfilm zu drehen.

Dazu habe ich irgendwo mal gelesen, dass er Mitte der 20er Jahre auf einer Schiffsreise nach Amerika, am Abend, als es anfing dämmrig zu werden, und er von der Reling aus die Skyline von New York aus dem Meer auftauchen sah, wobei er dann sah, wie so nach und nach die Lichter der Wolkenkratzer angingen, welche sich dann im Hafenwasser reflektierten und zu glitzern begannen, malte er sich schon mal in Gedanken diese gigantische Hintergrundkulisse auf Leinwand aus. Seine Frau Thea von Harbou lieferte den passenden Roman dazu, in welchem ein Großstadtdrama aus dem 20. Jahrhundert drin vorkommt.

Und obwohl Hollywood Fritz Lang mit sehr verlockenden Verträge für sich gewinnen wollte, zumal er ja für seine erfolgreichen Filme wie "Dr. Marbuse, der Spieler" (1922) und "Die Nibelungen" (1924), schon Weltruhm erlangte, zog er dennoch zurück nach Berlin, zumal ihm dort die modernsten Aufnahmetechniken Europas zur Verfügung standen. Dort drehte er mit seinem befreundeten UFA-Produktionschef Erich Pommer, den recht teuren, ersten Science-Fiction-Großfilm "Metropolis", damals, im Jahre 1927, als Stummfilm.

Nun kurz zum Inhalt des Films:

Metropolis, so kann man sagen, ist die Stadt der Zukunft, wenngleich sich der sozialen Konflikte unter den Einwohnern, Anfang des 20. Jahrhunderts ungemein zuspitzt, sodass eine krasse Zwei-Klassen-Gesellschaft entsteht. Tief unter der Erde in düsteren Katakomben, man kann auch schon Gefängnis dazu sagen, kommt und geht ein Heere von Arbeitersklaven in stummen Kolonnen tagtäglich zur Schicht. Ihre tägliche, monotone Arbeit besteht darin, wie mechanische Puppen, riesige, monströse Maschinen zu bedienen, um die herrschende Ausbeuterschicht der Manager und Führungskräfte, zufrieden zu stellen. Diese Arbeitersklaven, die mit gesenktem Kopf und hängenden Schultern, tagaus tagein ihrer Arbeit nachgehen, vermissen am meisten zwei Dinge, von welchen sie noch nie was gehört haben, nämlich Licht und Freiheit, wogegen in der lichten Oberstadt, wo "der Club der Söhne" , das Metropolis der Reichen existiert, diese in Saus und Braus leben, Luxus in Hülle und Fülle und des technischen Fortschritts zu finden ist.
Nun, von wem wird dieses Metropolis beherrscht? Das ist Joh Fredersen (Alfred Abel), der nur eine Antwort auf die Frage hat, wo all die Menschen seinen, die sein Reich mit unendlich viel Energien versorgen. Nämlich: dort wo sie hingehören. Ein "Menschenschänder", so würden wir heute dazu sagen.

Klar, dass eines Tages diese Sklavenarbeiter gegen ihre Unterdrücker sich zur Wehr setzen, sprich eine Revolution heraufbeschwören, wobei diese Unterstützung von dem doch sozial eintretenden und ebenso eingestellten Sohn Freder (Gustav Fröhlich) bekommen, dessen Vater dieses Imperium leitet.

Eines Tages begegnet Freder Maria (Brigitte Helm), die aus der Unterwelt, der Arbeiterklasse kommt, mit einer Schar Kinder an der Hand, die mit ihnen den Weg nach oben gefunden hat, wobei sie ihnen den Luxus zeigt, auf welchen sie verzichten müssen, und ihnen erklärt, dass dies ihre Brüder sind. Freder ist vom Anblick Marias so fasziniert, sodass er ihr heimlich folgt, und dabei das "andere" das "finstere" Metropolis dabei kennenlernt, wobei er Augenzeuge eines schrecklichen Unfalls an einer Maschine wird, der viele Menschenleben dabei kostet. Freder kommt nun Metropolis wie ein Moloch, ein gefräßiges Ungeheuer vor, dass laufend Menschenleben verschlingt, nur um weiterleben zu können.
Im Grunde kann man dies auf heute bezogen sagen, dass die Menschen "verheizt" werden. Oder mit dem Sprichwort: "Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen".

Freder, der das Herz noch am rechten Fleck hat, berichtet seinem Vater von diesem Unfall, der es jedoch nur als Bagatelle hinstellt, und nur die Maschine sieht, die kurzzeitig ausgefallen ist. Die Drohung seines Sohnes, dass es eventuell zu einem Aufstand der Arbeiter kommen wird, nimmt Joh Fredersen nicht ernst, wobei er von Grot (Heinrich George), dem Wächter der Herzmaschine, zwei Zettel zugesteckt bekommt, mit welchen er aber nichts anzufangen weis. Dass ähnliche Zettel schon seit längerer Zeit unter den Arbeiten grassieren, das erfährt Joh Fredersen jetzt erst, woraufhin er seinem Sekretär Josaphat (Theodor Loos) fristlos kündigt. Mit dieser Niederlage wird Josaphat nicht fertig, woraufhin er sich umbringen will, was jedoch Freder verhindert, und ihn in seinem Haus aufnimmt.

Einen "Spitzel" schickt Joh Fredersen den beiden hinterher, die sich in die Unterwelt, der Arbeiterklasse begeben, wobei dieser Augenzeuge wird, als Freder an einer Maschine einen völlig erschöpften Arbeiter ablöst.

In der Zwischenzeit hat Joh Fredersen den Erfinder Rotwang (Rudolf Klein-Rogge) aufgesucht, der ihm den Sinn des geheimnisvollen Zettel verdeutlichen soll. Etwas verdutzt, schaut er Rotwang schon an, als er auf eine Katakombe schließt, die sich tief in der Unterwelt befindet. Bevor sie sich zu dieser Katakombe aufmachen, führt Rotwang noch seinen menschenähnlichen Roboter vor, der bald die menschliche Arbeit ersetzen wird.

Von einem Versteck aus beobachten sie, wie eine junge, hübsche Frau, Maria, zu den Arbeitern spricht, wobei sie ihnen vom Turmbau von Babel erzählt und Mut macht durchzuhalten, bis der "Vermittler" kommt, der die beiden Völker von Metropolis miteinander versöhnt. Freder befindet sich unter der Arbeitergruppe, wobei er sich nicht nur in Maria, die Sprecherin der Arbeiter, verliebt, sondern sie auch in ihn. Sie verabreden sich für den nächsten Tag, jedoch schon kurze Zeit später, wird Maria von Rotwang entführt, wobei der Erfinder einen teuflischen Plan ausführen soll, dem ihn Joh Fredersen an geheißen hat. Nämlich er soll einem Roboter das Aussehen Marias geben, sodass diese Maria dann die Arbeiter aufwiegelt, und er als Unternehmer dann einen Grund sieht, noch härter gegen diese vorzugehen.

Als er am anderen Tag Maria nicht am vereinbarten Treffpunkt an findet, sondern ihre Hilferufe aus Rotwangs Haus hört, will er sie retten, woraufhin auch er von diesem verrückten Erfinder gekidnappt wird, aber dann doch frei kommt, und die falsche Maria, die der echten täuschend ähnlich sieht, in den Armen seines Vaters vorfindet.

Ob nun die Roboter-Maria die Befehle ausführen kann, die man ihr gibt, dazu muss sie auf einer Party der feinen Leute, halbnackt einen sehr aufreizenden Tanz aufführen, dessen Wirkung hypnotisch auf all die Anwesenden wirkt. Nun also ist die Roboter-Maria bereit die Arbeiter aufzuwiegeln, wobei diese schnell zum Aufstand bereit sind, und Freder es schwer hat, sie zu überzeugen, dass dies nur eine Maschine ist, und nicht die echte Maria. Auf jeden Fall gibt die Roboter-Maria zu erkennen, dass Freder Fredersens Sohn ist, was natürlich die Arbeiter noch wütender macht, wobei sie nun beginnen die Maschinen zu demolieren, und auch vor der Herzmaschine nicht halt machen. Was sie damit angerichtet haben wird ihnen erst dann bewusst, als gewaltige Wassermassen in die Stadt einbrechen, und hunderttausende drohen zu ertrinken, darunter auch die Kinder, die jedoch gerettet werden, als Freder die echte Maria befreit. Nun wird es den Arbeitern bewusst, was sie getan haben, woraufhin sie die Roboter-Maria auf dem Scheiterhaufen verbrennen, was natürlich ihrem Schöpfer in rage versetzt, der nun Jagt nach der echten Maria macht, wobei Freder, der Kapitalistensohn, zu Hilfe kommt und Rotwang besiegt. Nun stellt er sich, dieser Kapitalistensohn, als der so lang ersehnte "Vermittler" zwischen den sozialen Schichten, zwischen seinen Vater, dem Großunternehmer und den Arbeitern von Metropolis, wobei er ihnen damit beweisen kann, dass zwischen Hirn und Händen, das Herz sein muss.

Nun zu meiner eigenen Meinung:

Stummfilme habe ich mir schon eine kleine Ewigkeit nicht mehr angesehen, wobei in diese Geschichte um Metropolis tiefe innere Beweggründe verankert sind, die heute wie damals nichts an ihrer Gültigkeit verloren haben.

Schaut man sich Metropolis mal genauer an, so erkennt man sofort, dass diese Stadt zweigeteilt ist. Da sind zunächst die außerordentlichen Hochbauten, in welchem alles Glück oben an der frischen Luft ist, wobei sich die Arbeiter in ihrer grauen Einheitskleidung, in der Tiefe zu Tode rackern dürfen. Man sieht darin diese ganze vertikale Gliederung dieser Stadt und ihre soziale Struktur.

Die freien Menschen von Metropolis tyrannisieren die Sklaven, deren Arbeitszeit 10 Stunden beträgt, wobei, wenn man sich die Uhren von Metropolis genau anschaut, der Tag 10 Stunden hat, die Stunden der Arbeit, wobei diese als eine Art Knechte der Großstadt in der Tiefe der Erde, bei ewigem Kunstlicht hausen.

Welche Chef´s trauern nicht diesen Zeiten hinterher, wo der Mensch, Knecht = Leibeigener war, den man nur zu herumkommandieren brauchte, und welche die Befehle auch folgsam ausführte.

Heute kann man sich, wenn man Glück hat, seinen "Sklaventreiber" ja selber aussuchen. Nur sollte man sich nicht zu früh freuen, zumal diese Sklaventreiber reden oftmals miteinander und haben immer den längeren Arm.

Okay, ein 10 Stunden Arbeitstag ist heutzutage recht selten, obwohl es durchaus Berufssparten gibt, bei welchen ein Arbeitstag kein Ende nehmen mag, wobei heute noch massenweise Arbeiter bei Kunstlicht in den Fabrikhallen ihre Tätigkeit verrichten. Ebenso gibt es sehr viele Arbeiter die Monatelang keinen Sonnenstrahl sehen, da sie sehr früh aus dem Haus müssen, und erst spät wieder heimkehren, wenn es schon wieder dunkel wird/ist.

Sehr schön kommt dies in der Filmszene zum Ausdruck, als die Massen von Sklaven in Metropolis, diese unpersönlichen Gestalten mit hängenden Schultern und mit zeitlosen Gewändern bekleidet, und die nichts anderes kennen, sprich gewohnt sind, als ihren Kopf zu beugen, was soviel zum Ausdruck bringt, dass sie sich in ihr Geschick ergeben.

Ich denke, dass Fritz Lang irgendwie eine Vorahnung hatte, wie die Zukunft in der Arbeitswelt abläuft, als er dieser Menschenmasse ihre monotone, eintönige und gleichmäßige Bewegungsabläufe gab, der gleichsam einem Trauermarsch, oder den Gang zum Schlachthaus gleich kommt. Im Grunde sind diese armen Geschöpfe keine Menschen mehr, einer unterirdischen Welt, sondern sind noch bedauernswertere Automaten, als die Roboter-Maria, die das Ebenbild der richtigen Maria ist. Diese Geschöpfe sind dem Rhythmus der recht komplizierten Maschinen angepasst, sodass ihre Arme zu Speichen eines riesigen Rades werden, die erst nach 10 Arbeitsstunden Ermüdungserscheinungen zeigen dürfen.

In dieser Szene kommt diese Hoffnungslosigkeit sehr gut zum Ausdruck, der gekennzeichnet ist mit dem schleppende Gang zur Arbeit und dem gesenktem Haupt, das schon einem Gang zum Schlachthaus gleichkommt. Tagtäglich begegnet man solchen Gestalten, wobei ich nur mal an die Pendler denke, die all morgendlich mit Zügen, U-Bahn usw. zu den Fabriken und Arbeitsplätzen eilen, sich ihrem Schicksal ergeben und keinen Ausweg haben. So ist der Mensch auch heute nur ein Teil einer Maschine, die nie still stehen darf, wobei sich oftmals die Kollegen nur beim Schichtwechsel an der Pforte kurz sehen. Der eine geht raus, hat Feierabend und für den anderen fängt die Arbeit erst an.

In der Szene in welchem der Moloch von Maschine nur so die Arbeiter verschlingt, kann man auch heute nichts anderes dazu sagen, zumal es sehr wenige Personen gibt, die in ihrem einst erlernten Beruf bis zur Rente tätig sein können oder sind, wobei einfach ausgedrückt der Mensch = Maschine ist, die eines Tages abgenützt und verbraucht ist, und die dann ersetzt werden muss. Diese Worte sind wohl grausam, aber wahr. Im Grunde was tun denn diese Führungskräfte? Sie mühen sich ab, wie sie ältere Mitarbeiter kostengünstig loswerden, zumal diese mit der Zeit ohnehin zu kostenintensiv sind/werden, um diese durch jüngere Mitarbeiter zu ersetzen. Im Grunde sind wir nur lebendes Inventar das sich beliebig ersetzen lässt, genauso beliebig sind die Produktionsstätten. Heute hier und morgen schon weg. Und was bleibt, ist nur der Knecht.

Heute wie damals zählt nur die Rentabilität und der Gewinn, wobei das Wort Nächstenliebe oder Menschlichkeit in keiner Bilanz, egal in welchem Unternehmen und Branche, nicht mal erscheint.

Fritz Lang ordnet nicht nur "Maschinenmenschen" eine bestimmte Form zu, sondern lässt ihren Körper mit der Maschine eins sein, eine Einheit bilden, wobei diese dann im Halbkreis oder Dreieck erstarren. Super inszeniert. Oder diese Szene, die voll Leben ist, als während der Überschwemmung, die Kinder zur menschlichen Traube zusammenlaufen und sich auf der letzten noch nicht überspülten Insel aus Beton an Maria festhalten und -klammern. Diese Bild, mit den erhobenen, flehenden Armen, gleicht einer Pyramide.

Ich habe den Eindruck, dass diese Szenen, die ich oben beschrieben habe, einem gigantischen Ballett gleich kommen, das wiederum so ausgewogen und harmonisierend wirkt, dass es eine Freude ist es sich anzusehen.
Oh je, wie hab ich mir den Kopf zerbrochen, wie ich die Schlussszene am besten zum Ausdruck bringen kann. Aber ich denke mal so geht's.

Wenn man Metropolis als simples, einfaches Räderwerk betrachten, muss einem ja aufgefallen sein, dass nur "Herz" und "Gefühl" fehlt, damit sich die Feinde versöhnen. Und wenn man bedenkt, dass uns diese Geschichte was von trivialen, erhabenen und altväterlichen Romantik erzählt, so hat man doch irgendwie das Bedürfnis, dass es doch irgendwie gehen muss. In der Schlussszene sieht man dann, wie der Sohn des Herrschers über Metropolis, das "Herz" seinem Vater, das "Hirn" mit einer brüderlichen Handbewegung mit dem Maschinenmeister, dem "Arm" versöhnt.

Eine schöne, rührselige Szene, und so schön sentimental, so finde ich, wobei dies doch wiederum zeigt, dass Männer, nicht alle, oftmals zu stolz sind um ihre eigenen Schwächen zuzugeben. Da braucht es manchmal einen "Schubs" von einem dritten, das es zu einem solch inszenierten Happyend kommt. Aber ich denke mal ganz real, und sag, dass ist nur ein wunderschönes Märchen, von welchem man nur träumen kann. Denn dass solche Einigung in der Arbeitswelt mal stattfindet, ist ein Märchen und bleibt ein Märchen. Aber ein wunderschönes.

Nun kurz die Daten zur DVD "Metropolis" (Transit Classics - Deluxe Edition)

Originaltitel "Metropolis"
Produktionsland Deutschland:
Produktionsjahr: 1927

Regie: Fritz Lang
Drehbuch: Thea von Harbou, Fritz Lang
Musik: Myles Boisen, Gottfried Huppertz
Director of Photography: Karl Freund, Günther Rittau, Walter Ruttmann
Schnitt der Urfassung: Fritz Lang
Spezialeffekte: Ernst Kunstmann, Konstantin Irmen-Tschet, Erich Kettelhut
Kamera: Karl Freund, Günther Rittau
Produktion: Erich Pommer

Darsteller: Alfred Abel (Johann Joh Fredersen), Brigitte Helm (Maria / Maschinenmensch), Gustav Fröhlich (Freder, Johanns Sohn), Rudolf Klein-Rogge (Rotwang, der Erfinder), Fritz Rasp (Der Schmale), Theodor Loos (Josaphat), Erwin Biswanger (Georgy, Nr. 11811), Heinrich George (Grot, Wächter der Herzmaschine), Olaf Storm (Jan), Hanns Leo Reich (Marinus), Heinrich Gotho (Zeremonienmeister), Margarete Lanner (Dame im Auto), Max Dietze, Walter Kühle, Arthur Reinhardt, Erwin Vater, Georg John (Arbeiter), Grete Berger, Olly Böheim, Ellen Frey, Lisa Gray, Rose Lichtenstein, Helene Weigel (Arbeiterinnen), Erwin Alberti (Der schöpferische Mensch) Rolf von Goth (Sohn in den Ewigen Gärten)

Format: Deluxe Edition, PAL
Sprache: German (Dolby Digital 5.1), German (Stereo)
Untertitel: Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Deutsch
Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
Anzahl Disks: 2
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Universum Film GmbH
Erscheinungstermin: 7. April 2003
Produktionsjahr: 1927
Spieldauer: 118 Minuten

Extras: Audiokommentar von Enno Patalas, der dem Film in den 80er Jahren neuen Glanz gab. Außerdem beinhalten die Extras eine ca. 44minütige Dokumentation von Patalas, die sich außerdem um die Entstehungsgeschichte des Films dreht. Des weiteren gewähren die Extras einen kurzen Einblick, wie die Filmrestaurierung von statten ging. Mit einer Bilderschau mit Werkfotos, entschwundenen Szenen, Architekturskizzen etc. sowie Biografien zu 13 Mitgliedern des Stabs und der Besetzung, schließen die Extras ab.

Insgesamt gesehen bieten die Extras der zwei DVDs eine große Menge an Information, was nicht allein nur die Technik der Restaurierung anbelangt, sondern auch die Entstehungsgeschichte selbst, bei der der zeitgeschichtliche Hintergrund mit-einbegriffen ist. Interessant ist es auch, wenn man sich den Film auch einmal mit dem Audiokommentar von Enno Patalas ansieht. Mehr dazu möchte ich nicht verraten.

Aus meiner Sicht ein wirklich sehr sehenswerter Film, dem ich gerne die volle Punktezahl gebe.

Fazit: Geniales, sozialkritisches Trugbild


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • ceridwen66 veröffentlicht 20.06.2017
    Glückwunsch zum verdienten Brilli :-)
  • Ela675 veröffentlicht 18.06.2017
    Glückwunsch zum Brilli und BH noch von mir
  • Flubber59 veröffentlicht 16.06.2017
    Freue mich für Euch !!! Und hier noch ein BH und meine Glückwünsche !!! ... LG
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EAN: 0828765029698

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