Metropolis (Film 1927)

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Metropolis (Film 1927)

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Der erste Science-Fiction Film aller Zeiten

5  29.07.2000

Pro:
Großer Aufwand, gut inszeniert

Kontra:
Nur als Kaufvideo für Stummfilm - Freunde

Empfehlenswert: Ja 

Peer_1

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:64

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 5 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet

Metropolis - zuerst "etwa im Jahre 2000" spielend, später dann "etwa eine Lebensspanne in der Zukunft".Ein Stummfilm von Fritz Lang aus dem Jahr 1926. Das Szenario: Die Arbeiter werden von einer kleinen Zahl elitärer Herrscher unterdrückt. Sie leben in einer dunklen "Unterwelt" mit genau abgepasstem Lebensrhythmus. Wer den Arbeitsrhythmus nicht einhält, wird ersetzt und... Einige Arbeiter finden sich aber in Ihrer Freizeit zusammen, um eine Revolte zu planen. Sie werden angeführt von Maria, einer friedliebenden jungen Dame, die immer wieder zur Gewaltlosigkeit aufruft. Sie wird aber von einem genialen, aber verrückten Wissenschaftler, Rothwang, entführt und durch einen Roboter ersetzt. Das soll den Herrschern eine Legitimation zur Zerschlagung der Revolte geben. Diese falsche Maria führt die Arbeiter nun in eine gewaltsame Revolte, bei der es fast zur Zerstörung der ganzen Stadt kommt. Nur die Liebe zur echten Maria rettet alles...

Dieser Film, inspiriert von der Manhattener Skyline, stellte alles bisherige in den Schatten: Kosten von über 2 Millionen Mark und 37.383 Schauspieler und Statisten. Da er zunächst an den Kassen floppte, trieb der Film die UFA fast in den Ruin.

Hitler und Göbbels waren begeistert von diesem Film, als sie '33 an die Macht kamen, baten Sie Fritz Lang um Propaganda-Filme, daraufhin verließ Lang Deutschland.

Insgesamt ein hervorragender Film, zumindest wenn man die Muße hat, sich alte Stummfilme anzuschauen. Ein immer noch aktuelles Thema, wie ich meine, und das von 1926...
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
peregrinus

peregrinus

30.11.2002 15:42

Sachlich falsche Überschrift, inhaltlich... na ja, arg knapp.

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