Michael and me
19.04.2012 (31.05.2012)
Pro:
viele tolle Musikclips, viel Hintergrundinfos, Michael Jacksons Musik
Kontra:
-
Empfehlenswert:
Ja
 Sylviane
Über sich:
***beLIEve *** "When ever I accept my own doubt & insecurity, I´m more open to other people. Th...
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In schwierigen Zeiten hat es sich für mich immer bewährt, Musik zu machen oder zumindest zu hören. Das war schon in meinen Kinder-und Jugendzeiten so. Musik gibt Kraft, Musik geht ans Herz und löst Emotionen. Besonders viel Zuspruch und Kraft finde ich persönlich in der Musik von Michael Jackson. Sie wirkt inspirierend und kraftvoll. Und diese Energie, diese Kraft, die die Musik ausstrahlt, wirkt auf den Zuhörer. Besonders wirken die Videos von Michael Jackson auf mich, die Short Films wie er selbst immer sagte. Und wenn man viele seiner Videos bedenkt, waren es auch eher kleine Filme als bloße Musikvideos. Besonders, wenn ich da an „Thriller“ denke. Doch ich möchte heute gern ein wenig weitergehen, weiter weg von den „Thriller-Zeiten“ und bei den Short Films zur DANGEROUS halt machen. Ich möchte Euch die DVD vorstellen, die zu Dangerous herausgekommen ist und eben die Short Films enthält und einige Preisverleihungen in dieser Ära. Beginnen wir einmal mit dem Cover der DVD.
Cover: Das Cover ist identisch mit dem Cover der CD „Dangerous“ . Wir sehen hier kein Foto von Michael wie wir es noch bei der Vorgänger CD „BAD“ gesehen haben. Wir sehen hier ein Bild, ein Kunstwerk, das viel Symbolismus in sich trägt und viele Dinge, die Michael Jackson ausmachen beinhaltet. Es ist alleine schon interessant, sich dieses Bild anzusehen. Wir sehen Michael hinter einer Maske. Hier sind nur die Augen zu sehen, die einen eindringlich ansehen. Wir sehen Engel, die eine Krone halten. Ein Symbol, das oft bei Michael Jackson vorkommen soll. Auch später noch. Es gibt Tiere, Wildtiere, die scheinbar über einem Tor in eine Fantasiestadt abgebildet sind. Eine Hand mit Tapes an den Fingern, wie Michael es manches Mal für seine Auftritte machte, hält ein Kind mit einem Schädel eines toten Tieres in den Armen in die Höhe. Selbst Michael Jackson ist als kleine Figur in diesem verschlungenen Wirrwarr zu entdecken. Eine Welt, geheimnisvoll, aufregend und bedrückend zu gleich scheint sich hier auf zu tun in dieser Zeichnung. Ein wenig gefährlich wie es scheint. Dangerous eben...
Die Filme: 11 Short Films sind auf dieser DVD zu finden. Dabei sind es nicht nur die Videos zu Michaels Musik, sondern auch Mitschnitte von Events, an denen Michael teil genommen hat und die wichtig Stationen seiner Karriere bezeichnen. Ich möchte Euch nun gern die Filme im Einzelnen vorstellen.
Carmina Burana: Die DVD beginnt mit einem interessanten Intro. Es enthält viele Mitschnitte von Konzerttouren, viele beeindruckende Begebenheiten, wie Michaels Aufmarsch mit Militär oder Polizei. Ein tolles Intro für die DVD. Beeindruckend wie Michael Jackson selbst.
Black or white: Das erste richtige Video, oder den ersten richtigen Short Film, den wir sehen ist Black or White. Das Video hat damals weltweit für Aufregung gesorgt, da es in der Originalfassung, die wir hier auch sehen, die berüchtigte Panther-Sequenz enthält. Diese war damals Gesprächsthema Nummer eins. Man warf Michael Gewaltverherrlichung ein sehr stark sexuell ausgeprägte Handlungsweise vor. Doch letztlich war das wohl ein gekonnter Schachzug, um das Video ins Gespräch zu bringen. Auch wenn Michael sich dafür entschuldigte und sagte, dass er niemanden Schaden mit dem Video zufügen wollte. Er habe in seinem extremen Tanz nur den Panther symbolisieren wollen. Letztlich war das Video aber nicht alleine durch diese Tanzsequenz am Ende des Films berühmt. Selbst als sie nur noch „reduziert“ zu sehen war, ohne den Panthertanz, war es bemerkenswert. Denn Michael hatte hier auf neue Technologien gesetzt, dem Morphing zum Beispiel, das Menschen quasi in einander übergehen lässt. Man sieht erst die eine Person, deren Gesicht und dann mit den Bewegungen des Kopfes erscheint eine andere. Es geht fließend in einander über. Diese Technik war damals neu und kostete Unsummen. Doch es machte Michaels Film einmalig und berühmt. Aber nicht nur das Ende des Films ist beeindruckend. Für den Vorspann so gesehen hat er eine kleine Spielfilmszene gedreht mit Macaulay Culkin (Kevin allein zu Haus), der laut Musik hört und dabei seinen Vater beim Fernsehen stört, als dieser ihn zur Ordnung ruft, die Tür zuknallt und ein gerahmtes Poster von Michael an seiner Tür zu Bruch geht, holt der Steppke eine E-Gitarre und schließt diese
Bilder von Michael Jackson - Dangerous/The Short Films (DVD)
an einen Verstärker an, der so laut ist, dass er seinen Vater durchs Dach katapultiert im Fernsehsessel und in Afrika bei den Löwen landen lässt. Dann erst beginnt „black or white“ richtig. Michael tanzt und singt mit vielen Völkern in deren landestypischer Art und Weise. Die Tänzer sind landestypischer Tracht zu sehen und in einer Umgebung, die auch typisch für den jeweiligen Abschnitt der Welt sind. So geht man mit Michael mehr oder weniger um die Welt. Doch nicht nur das, er singt auch auf der Freiheitsstatue und geht durchs Feuer. Das Video ist voll mit kleinen Highlights, alles zur Musik passend. Dann nachdem der eigentliche Film zu ende scheint, kommt es zur Panther-Sequenz. Hier sehen wir erst den Panther, der sich in Michael verwandelt und dann Michael mit seinem exzessiven Tanz. Es ist tatsächlich so, dass Michael hier sehr viel zerstört. Er zerschlägt Autofenster und „randaliert“ geradezu. Doch letztlich sind dort, wo er zuschlägt auch Parolen gestanden, die hetzerisch und menschenverachtend gewesen sind. Am Ende des Films kommt noch eine kleine Sequenz mit den Simpsons wohl zum „Runterkommen“ und dann als Schluss die Worte: PREJUDICE IS IGNORANCE. Ich denke, damit hat Michael der Intention seines Tanzes doch eine Erklärung gegeben. Dennoch ging das Video wie ein Lauffeuer um die Welt und es durfte lange Zeit komplett nur nach Mitternacht gesendet werden.
Nach dem eigentlichen Film sehen wir dann noch eine Art Making of. Wir bekommen Eindrücke von den Dreharbeiten und sehen sogar eine legendäre Tortenschlacht. Dieses Spaß machen ist bezeichnend für Michael (schon zu Jackson 5 Zeiten). Und auf Twitter habe ich gerade gelesen, dass seine Brüder, die im Sommer wieder vereint auf Tour gehen, auch heutzutage diesen „Foodschlachten“ nicht abgeneigt sind... Wir werden sehen, was wir später davon hören. Auf jeden Fall wird in diesem Making of die Energie deutlich, die in dem Ganzen steckt und der Spaß dabei.
Grammy Award: Nachdem wir nun Black or White genießen durften, kommt ein Ausschnitt einer Grammy Verleihung. Dort wurde Michael als living legend geehrt und zwar mit einer Laudatio seiner kleinen Schwester Janet. Dieser Ausschnitt ist wunderschön. Janet zeigt einen kleinen Schnelldurchlauf durch Michaels Leben vom derzeitigen Zeitpunkt zur Vergangenheit hin und spricht ihm dann seine Ehrung aus. Der Auftritt der Geschwister ist herzlich. Michael sieht dabei umwerfend aus und auch Janet ist ganz bezaubernd. Michaels Rede dreht sich um Medienberichte über ihn, die er gar nicht mehr liest und er macht sich sogar ein wenig lustig darüber. Dann versucht er ein wenig Verständnis für seine Person beim Publikum zu langen aufgrund der verloren Kindheit, da er ja praktisch unter den Augen der Welt aufgewachsen ist und auf viele für andere Kinder normale Dinge verzichten musste. Es ist eine nette Rede, die mich ein wenig an seinen später folgenden Song „Childhood“ erinnerte. Auf jeden Fall kommt Michael bei dieser Verleihung sehr strahlend, sehr gelöst und sympathisch rüber. Ein sehr schönes Material, das man uns da zeigte und wirklich wert durch diese DVD erhalten geblieben zu sein.
Super bowl Heal the world: In America gibt es jedes Jahr den Super bowl. Und es gibt immer eine besondere Show zu diesem Ereignis. 1993 war es an Michael Jackson für Unterhaltung beim Super Bowl zu sorgen. Eine legendäre Show entstand. Doch leider wird hier nur ein Teil davon gezeigt. Auf youtube kann man aber die ganze Performance sehen. Ich finde gerade, dass man hier den schwächeren Teil für diese DVD ausgewählt hat. Doch das ist wahrscheinlich alles Geschmackssache. Hier wird die Sequenz gezeigt, in der Michael „Heal the world“performt. Das ist mit Sicherheit ein wunderschöner Titel und auch ein wichtiger, gerade für Michael, der ja auch eine Stiftung in der Hinsicht ins Leben gerufen hat. Doch der andere Teil des Auftritts wäre schon spannender gewesen. Doch das nur nebenbei. Bei „Heal the world“ macht das ganze Publikum mit. Jeder Mensch auf den Tribünen hat ein farbiges Pappschild in der Hand das er auf ein Zeichen hin nach oben strecken muss. So erscheint dann auf der Tribüne das Bild von vielen vielen Kindern aller Rassen, was beeindruckend wirkt. Singen wird Michael dann in mitten einer Kinderschar, von denen einige in Trachten erscheinen, um die Länder dieser Welt zu symbolisieren. Ebenso begleitet ihn ein Gospelchor. Ein gigantisches Feuerwerk für die Sinne, wenn man so will. Grandios gemacht.
Remember the time: Remember the time ist auch wieder so ein Musikvideo, das wirklich den Charakter eines kleinen Spielfilms hat und das sogar mit Starbesetzung, denn Michaels Freund Eddie Murphy und Iman sind mit von der Partie. Erst sehen wir einige witzige Szenen aus einem Making of und dann geht es auch schon richtig los mit dem Film. Wir sind bei einem Pharao, dessen Gattin langweilig ist und die gern unterhalten werden möchte. So kommen allerlei Künstler und Darsteller und versuchen sie zu unterhalten. Doch jeder, der dieses nicht schafft, erleidet ein schreckliches Schicksal. Irgendwann kommt dann ein junger Mann, ein Magier oder dergleichen und verzaubert direkt die Pharaonin. Nicht nur mit seinen Künsten, die er gleich am Anfang seines Erscheinens präsentiert, sondern auch mit seinem guten Aussehen und seinem Charme. Das missfällt dem Pharao und so beginnt eine Jagd durch seinen Tempel, die Michael natürlich gewinnt, in der auf wundersame Art und Weise entschwindet. Das Video ist wirklich hervorragend gemacht und zählt meines Erachtens zu den stärksten Short Films überhaupt. Die Musik ist natürlich erstklassig und die Handlung ist aufwendig dargestellt. Das Interessante an der ganzen Geschichte ist eigentlich, dass der Text zu „Remember the time“ eigentlich recht modern ist und dieses vom Short Film her in die Zeit der Pharonen zu legen, ist schon gewagt, aber wie gesagt beeindruckend. Für meinen Geschmack sieht Michael in diesem Film wirklich umwerfend aus, strahlt vor Charme und wirkt einfach lebensbejahend.
Will you be there: Zu diesem Song gibt es keinen richtigen Short Film. Man hat hier einfach einen Auftritt gezeigt, der aber für sich genommen schon sehr beeindruckend und immer wieder bewegend ist. Michael Jackson begeistert in dieser Sequenz, kleine liebevolle Details zu diesem tiefgründigen Song ergänzen die Performance gekonnt. So gibt es einen kleinen Jungen, der den Text in Zeichensprache übersetzt und zum Ende des Liedes kommt ein Engel von oben herunter, der Michael mit seinen Flügeln umarmt, eine beschützende Pose. Ich finde dieses Lied ist immer sehr emotional und zeigt wie sensibel Michael Jackson als Musiker ist.
In the closet: Der nun folgende Kurzfilm ist meiner Meinung nach einer, in der Mann das Model Naomi Campell um ihre Rolle beneiden kann als Frau. Wer möchte nicht gern mit Michael tanzen, der in diesem Film den sexy Latin-Lover gibt? Er trägt ein weißes Hemd, eine schwarze Hose, die langen schönen Haare zum Zopf nach hinten gebunden. Unglaublich sexy von seiner Ausstahlung her. Und natürlich steht ihm das Model in nichts nach. Auch die Herren der Schöpfung bekommen hier etwas zu gucken. Es knistert vor Erotik. Michael Jackson kann also auch diese Seite von sich zeigen, was ihm sehr gut gelingt. Das Lied selbst hat auch einen sehr erotischen Touch und so ist der Short Film dazu wirklich bestens umgesetzt. Vor Beginn des eigentlichen Films werden Ausschnitte von den Dreharbeiten gezeigt. Sie zeigen ein paar Einblicke, die Michael als Spaßvogel zeigen beim Schießen mit einer Wasserpistole, was so bezeichnend für Michael ist. Ich habe so viele Biographien gelesen und weiß daher, dass er Wasserschlachten und all sowas in der Art geliebt hat. Schön, dass man hier als Zuschauer schon miterleben kann, dass es nicht nur Arbeit beim aufwendigen Dreh der Filme gab, sondern auch Spaß und das Michael für solche Späße tatsächlich zu haben war, Initiator derselben war und nicht so unnahbar und unantastbar wie viele Medien geschrieben haben.
Gone too soon: Gone to soon ist der Titel, der mich immer schwer schwer schlucken lässt. Letztlich ist es Michael selbst so ergangen. Auch er hat uns zu früh verlassen und das ist traurig. Doch nicht nur er, sondern auch andere liebe Menschen habe ich zu früh verloren und von daher reagiere ich auf diesen Song immer sehr sensibel. Er geht unter die Haut. Er berührt unheimlich. Doch nicht nur das ist es. Der Song ist einem Jungen gewidmet, den Michael kennen gelernt hatte und ein Stück seines Weges begleitet hat. Ryan White. Ryan hat Aids und er hat es schwer damit akzeptiert zu werden. Die Zeit damals war noch nicht so aufgeklärt und man nahm Michael nimmt sich des Jungen an und zwar bis zum bitteren Ende. Er wohnt 1990 seiner Trauerfeier bei, denn Ryan White durfte nur 19 Jahre alt werden...
Der Short Film ist sehr sensibel aufgebaut und zeigt eigentlich nur Szenen aus dem Leben von Ryan. Einmal nur sieht man Michael mit ihm zusammen auf Neverland. Sonst hält er sich bei diesem Video sehr zurück, überlässt Ryan die Hauptrolle. Eine wundervolle Geste. Mich erschaudert immer bei diesem Video, bin ich doch selbst Mutter vierer Kinder. Eines davon fast so alt wie Ryan werden durfte. Gone too soon trifft es auf den Kopf. Ich spreche Michael Jackson in der Hinsicht meine Ehrfurcht aus, dass er sich des Jungen angenommen hat. All dem Reden zum Trotz, dass Michael so wahnsinnige Angst vor Erkrankungen haben würde und daher immer den Mundschutz tragen würde. Hat er nicht gezeigt, wie sehr im das Wohl des Kindes am Herzen lag? Allen Vorurteilen diese schlimme Krankheit betreffend zum Trotz? Wie gesagt, mich bewegt der Kurzfilm immer wieder. Gänsehaut pur.
NAACP Image Awards:Hier wird wieder einmal eine Preisverleihung gezeigt, die Michael Jackson betraf. Eine kleine Sequenz nur, mehr nicht. Aber schön anzusehen.
JAM:Der Short Film zu Jam ist beeindruckend. Hier hat Michael Jackson sich prominente Verstärkung geholt im Basketballer Michael Jordan. Es ist absolut toll, diese beiden Männer mit einander zu sehen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Michael Jackson im Vergleich so klein, zart und wendig und Michael Jordan, so groß und kräftig, aber lange nicht so wendig. Das Video ist fetzig, sportlich und voller Bewegung. Es spielen hier auch viele Kinder mit, die sich tanzend zeigen und das Video sehr frisch gestalten. Es gibt hier auch Einblicke in die Dreharbeiten. Besonders toll ist es zu sehen,wie Michael dem anderen Michael versucht, das Tanzen beizubringen. Ich selbst bin vom Song Jam nicht so begeistert, doch mit dem Short Film sieht es ganz anders aus. Dieser ist einfach top und passt prima zu der leicht aggressiven Musik.
Heal the world:Mit „heal the world“ werden nun wieder leisere Töne angetreten. Wir hatten diesen Song schon beim Superbowlspektakel. So ist es ein wenig doppelt gemacht. Doch letztlich ist es hier das offizielle Video und das darf nicht fehlen. Schließlich liegt Michael diese Sache sehr am Herzen und das ist gut so. Das Video zu dem Film zeigt viele Missstände auf und berührt. Ich denke, gerade das geht zur Herzen und zeigt wieder einmal, dass Michael sich auch total zurücknehmen kann, nicht immer selbst im Mittelpunkt stehen will, besonders wenn ihm etwas sehr am Herzen liegt.
Give in to me:Das Video ist auch recht minimalistisch gehalten. Hier sieht man auch einen Auftritt Michaels und ein wenig Szenenwerk aus dem Publikum. Letztlich überzeugt hier mehr die Musik als das Video selbst.
I´ll be there: I´ll be there begeistert mich nun wieder komplett. Denn hier trifft der Junge Michael Jackson den Mann Michael Jackson. Er singt mit sich selbst praktisch den Song im Duett, den er schon zu Jackson 5 Zeiten groß gemacht hatte. Es ist eine wunderschöne Videoaufnahme, eine tolle Performance und irgendwie hat man das Gefühl, dass Michael hier seine Traurigkeit seine Kindheit betreffend verarbeiten und abstreifen will. Das Video ist sehr melancholisch. Doch am Ende hat man das Gefühl, dass er sich ausgesöhnt hat. Ich werde auch nicht müde zu sagen, dass Michael gerade in diesem Film wieder einmal umwerfend ausgesehen hat.
Who is it: Hier haben wir wieder einen Short Film mit mehr Handlung. Wir haben ein Mädchen, das sich mit Michael trifft. Er hat sich in sie verliebt. Doch sie ist letztlich dafür bezahlt worden, dass sie sich mit Männern trifft und macht das vielfach unter anderen Namen und anderem Aussehen. Michael scheint davon zu erfahren und beschließt das Spiel zu beenden. Er fliegt davon. Das Mädchen, das wohl wirklich etwas für Michael empfindet, will aus ihrem Leben ausbrechen. Doch es ist zu spät. Er ist gegangen. Einsam sieht man ihn an einem Geländer stehen und in die Ferne blicken. Das Video ist beeindruckend gemacht. Doch das Lied dazu ist es, was es zu dem macht, was es ist. Die Art und Weise wie er es singt, klingt schmerzvoll und anklagend. Ganz großartig gemacht.
Dangerous:Zu Dangerous gibt es kein eigentliches Video. Hier sehen wir Ausschnitte von Michaels Touren. Dazu gibt es im Vorwege noch einige Daten und Zahlen die Tour betreffend.
Meine Meinung: Ich finde die DVD sehr schön. Sie ist beeindruckend gemacht und sicherlich auch für nicht ganz so große Fans interessant. Es gibt einen schönen Einblick in das Wirken und Leben von Michael Jackson gerade auch durch die Segmente mit den Preisverleihungen. Die Videos sprechen für sich selbst und ich finde, dass Michael absolut recht hat, sie als Shortfilms zu bezeichnen. Denn es sind in den meisten Fällen wirklich richtige kleine Filme. Sie sind aufwendig produziert und das sieht man in den vielen kleinen Sequenzen, die das Making of zeigen. Man sieht den Spaß bei der Arbeit und das finde ich toll. Die Auswahl der Filme ist natürlich durch die Dangerous-CD bedingt. Doch diese sind eben meisterhaft umgesetzt. Selbst die Filme, die „nur“ Bühnenmaterial enthalten sind großartig. Man bekommt so einen Eindruck von den Konzerten, dem Feeling und man kann Michael dort eben bewundern, seine Energie spüren. Die Kraft.
Mich selbst berührt diese DVD sehr und ich habe sie schon oft gesehen und immer wieder viel Kraft daraus tanken können. Die positive Energie überträgt sich und das ist ein Phänomen. Die Spielzeit der DVD ist sehr lang. Es mag sich beim Blick auf die Titel nach wenig anhören, doch da immer noch etwas extra Material vorhanden ist, ziehen sich die einzelnen Sequenzen ein wenig in die Länge. Man kann einen schönen Abend mit dem Material verbringen. Und ich rate wirklich dazu, sich die DVD richtig bewusst anzusehen. Es gibt so viel zu entdecken und zu sehen, dass man sie nicht wie eine CD im Hintergrund laufen lassen sollte.
Spieldauer:Die DVD geht über 112 Minuten. Sie ist aber wirklich sehr kurzweilig gestaltet.
Altersfreigabe: Die DVD ist ab 12 Jahren frei gegeben. Das finde ich übertrieben. Denn meine 8 Jahre alten Töchter sehen diese DVD auch gerne mit mir. Was man sich dabei gedacht hat, die Altersfreigabe so hoch anzusetzen, weiß ich nicht. Vielleicht ist es in einigen Bereichen zu sexy? Oder sollte Gone too soon zu emotional für jüngere Kinder sein? Doch wahrscheinlich liegt der Knoten bei der Panther-Sequenz, die ja einige Zeit nach der Veröffentlichung erst nach Mitternacht ausgestrahlt werden durfte. Wahrscheinlich ist es dieses. Doch letztlich finde ich nicht, dass jemand daran schaden nehmen könnte. Letztlich ist es meiner Ansicht nach Ermessenssache, ob man seinen Kindern das Ansehen erlauben würde oder nicht. Ich habe da schon ganz andere Filme gesehen, die mit einer niedrigeren Altersfreigabe versehen waren und die ich meinen Kindern NIE zeigen würde in einem so jungen Alter.
Bild und Ton:Die DVD ist in Bild und Ton tadellos. Ich kann hier keinen Grund zur Klage finden.
Kaufort:Erworben habe ich die DVD in einem Elektronikfachmarkt.
Preis: Um die 9 Euro habe ich dafür gezahlt. Ich fand das ganz in Ordnung. Allerdings doch einiges nach der Veröffentlichung, weil sie mir kurz danach einfach zu teuer war. Doch zum Vervollständigen meiner Michael Jackson Sammlung, war das mit etwa 9 Euro ein guter Preis. Wenn auch eben etwas mit Verzögerung.
Fazit:Für mich auf jeden Fall ein Gewinn. Ich kann die DVD uneingeschränkt empfehlen. Sie begeistert mich und zeigt einfach ein schönes Bild von Michael Jackson.
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BH, die DVD hätte ich mir auch gekauft. An einige spitzenmässige Videos und Songs davon kann ich mich noch gut erinnern, weil sie einem nachhaltig in Erinnerung bleiben. LG jenni