Über sich:Bin Student und genieße das Leben. Verbringe Stunden meiner Zeit mit dem Lesen von Meinungen bei Cia...
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Also ich sah den Film nun schon zum dritten Mal. Einmal im Kino und zwei Mal im Fernsehen, aber er stimmt mich immer wieder aufs neue nachdenklich. Aber dazu später.
John Travolta darf mal wieder ran und diesmal spielt er den Erzengel Michael, der irgendwo auf einer Farm sein Quatier aufgeschlagen hat. Ein Reporterteam erhält einen Tip und macht sich auf den Weg. Anfangs noch ungläubig und immer mit den Gedanken an die Story eines Spinners erreichen sie die Farm. Sie sind jedoch recht schnell überzeugt, daß Michael ein echter Engel ist, auch wenn er sich gar nicht so gibt, wie man es von einem Engel erwartet. Er hat übergewicht, kratzt sich am Sack, ist ungepflegt und steht auf Sex. So stellt sich wohl wirklich niemand einen Engel vor. Jedenfalls machen sich die Vier nun auf nach Chicago um die große Story zu bringen und erleben dabei viel amüsantes und anstrengendes mit Michael, der im übrigen einige Komplexe zu haben scheint. Ein wenig "Schlachtensüchtig" scheint er auch zu sein, da er sich andauernd beim Kämpfen oder beim Baggern befindet.
Während des Films sind eine Menge sehr subtiler Witze versteckt und immer wieder kommt der Zuschauer ins Schmunzeln. So werden die Beatels als die vier neuen Apostel dargestellt. Erzählt wie das Schlangestehen und die Ehe von Michael erfunden worden sind. Die klassische Liebesgeschichte ist natürlich auch vorhanden und Tragik in einem gewissen Maße. Nichts desto trotz macht der Film alles in allem eher den Eindruck einer Komödie, als die eines Dramas. Man sollte ihn einfach mal gesehen haben.
Außerdem macht er mich immer ein wenig nachdenklich, denn am Ende macht die eine Reporterfigur eine sehr interessante Aussage. Es geht darum, ob der Mensch nun sein Schicksal selber in den Händen hält, oder ob er einfach nur eine Marionette an einem Faden ist. Immer wieder überlegenswert...