Stabilität ohne Grenzen?
07.02.2004
Pro:
Gute Sicherheitseinstellungen, benutzerfreundlich, schneller Systemstart
Kontra:
Spionagefunktionen, Bluescreens, muss sich jedeweile neue Updates runterladen
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Geschwindigkeit
Stabilität:
Installation
Benutzerfreundlichkeit
mehr
 binpleite
Über sich:
Mitglied seit:04.08.2003
Erfahrungsberichte:20
Vertrauende:14
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 94 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Allgemeines Windows XP Professional ist ein auf NT basierendes Betriebssystem. Deswegen ist es sehr sicher, nicht wie seine älteren Vorgänger wie Windows 98… Windows XP Pro ist für Firmen mit komplexen Netzwerken gedacht. Windows XP Home Edition dagegen für Heimanwender. Diese Version ist um einiges leichter zu bedienen, als Professional und ist billiger. Leider wurde aus diesem Grund erheblich an den Systemtools gespart. Wie kam ich zu Windows XP? Ich hatte lange Zeit große Probleme mit Windows 98Se. Ich musste oft formatieren und reparieren. Dadurch war bei mir der Datenverlust fast Alltag. Aus diesem Grund musste ich nicht lange überlegen, um auf Windows XP umzusteigen. Die einzige Frage, die ich mir stellte war: Home oder Pro? Als ich die Preise verglich, entschied ich mich für XP Pro, da es um einiges billiger ist als die Home Edition. Ihr werdet euch jetzt wahrscheinlich fragen warum. Guckt bei „Preise“ nach. Lange Rede, kurzer Sinn. Nun möchte ich endlich in den richtigen Erfahrungsbericht einsteigen. Kleine Bemerkung am Rande: Für diejenigen, die sich den Bericht aufmerksam durchlesen, erwarten noch kleine Tipps und Tricks. Lieferumfang In der blauen Verpackung ist die bootfähige Windows XP cd im Jewel-Case und ein gedrucktes, deutschsprachiges Handbuch zu finden. Es ist zwar nicht viel was Microsoftda in sein Paket gepackt hat aber reicht meiner Meinung nach völlig aus. Das Handbuch hätte ausführlicher sein können.
Hardware-Anforderungen Windows XP braucht massenweise an Hardware. Offiziell wird benötigt: Prozessor mit 350MHz Arbeitsspeicher mit 128 SDRAM Festplattenspeicher mit 1GB VGA Grafikkarte am besten mit 3D-Beschleuniger 100% IBM kompatible Soundkarte
Wenn es nach mir ginge, ist das Quatsch, was sich da Microsoft ausgedacht hat. Ich würde jedem mind. 400MHz und unbedingt nicht weniger wie 256 MB SDRAM empfehlen. Die 1GB Festplattenspeicher reichen völlig aus. Wer sein Betriebssystem richtig eingestellt und optimiert hat, kommt auch mit etwas weniger Ressourcen aus. Unterschiede Home und Professional Bei den Grundfunktionen sind Home und Pro identisch. Die Unterschiede finden sich nur in der Netzwerkfunktionalität, das Dateisystem und den Administratorfunktionen. Meiner Meinung die reinste Geldmacherei.
-Remotedesktop -Offlinedateien und -Ordner -Skalierbare Prozessorunterstützung, d.h., dass man Windows XP Pro mit bis zu zwei Prozessoren betreiben kann. -Verschlüsselndes Dateisystem -Zugriffssteuerung -Zentrale Verwaltung -Gruppenrichtlinien -Servergespeicherte Benutzerprofile -Remoteinstallationsdienst (RIS) -Mehrsprachige Benutzeroberfläche Installation Die Installation von Windows XP ist im Vergleich zu seinen Vorgängern sehr einfach. Man muss nicht mehr so viel selbst machen. Aber für unerfahrene Benutzer kann es trotzdem zu Problemen kommen. Windows XP lässt sich nicht mehr über DOS installieren. Deswegen muss man das alte Betriebssystem updaten oder Windows XP per Boot-CD installieren. Erstmal ins Installationsmenü angekommen, kopiert Windowssetup alle wichtigen Dateien und Treiber in den Installationsordner. Achtung: Diejenigen, die ein Raid, S-ATA, oder SCSI Laufwerk haben, müssen während der Installation F6 drücken, um die benötigten Treiber von einer Diskette aus zu laden. Vergisst man diesen Schritt, erkennt Windows das Laufwerk nicht und die Installation wird abgebrochen. Nach einem Neustart ist dann alles so wie immer. man muss den Product Key eingeben und wird durchs Installationsmenü geführt. Neu ist, dass man Partitionen anlegen kann. Es ist im Vergleich zu FDISK relativ einfach. Ich würde bis nach der Installation warten und dann mit einem speziellen Programm wie z.B. Partition Magic die Festplatte aufteilen. Während dem Windows Setup muss man noch das Administrator-Passwort erstellen, Regional- und Spracheinstellungen vornehmen und Benutzerkonten erstellen. Die meisten Gerätetreiber installiert Windows gleich mit. Diese sind aber nicht empfehlenswert, weil sie nicht die Leitung und Stabilität des Herstellertreibers bringen. Nach ca. 15-30 Minuten ist die Installation auf einem 2GHz schnellen Rechner vollbracht. Nun muss man Windows XP nur noch telefonisch oder per Internet registrieren, um den Aktivierungsschlüssel zu erhalten. Der Schlüssel hebt dann die Höchstnutzungsdauer von 30Tagen auf. Für Firmen gibt es die Möglichkeit ein Corperate Key während der Installation einzugeben. Ihnen bleiben dann die ganzen Aktivierungen erspart. Mancher Privatanwender oder Raubkopierer kommt auf die Idee so einen Schlüssel zu benutzen. das ist illegal und man kann danach die Service Packs nicht installieren, was schon fast ein Muss bei Windows XP ist.
Nach der Installation... wird man von einer bunten Benutzeroberfläche begrüßt. Ein schön grüner Hintergrund mit einem Papierkorb auf dem Desktop und einer blauen Taskleiste. Zudem springt ein PopUp bei der Systemuhr auf, um eine Tour durch WinXP zu machen. Eine Neuerung, die sofort ins Auge springt, ist das Startmenü. Auf der "Haupt Startmenü Seite" steht der Benutzername mit einem Bild und eine Liste mit den am häufigsten benutzen Programmen. Wem das zu viel auf einmal ist, kann das immer noch in den Windows 2000 Style umstellen. Hardwareunterstützung WinXP unterstütz jede menge von Hardware. neu ist die Treiberzertifizierung. Was ist das? Microsoft gibt Zertifikate für Treiber raus, die Perfekt mit Windows XP zusammenarbeiten. Wenn mal ein nicht zertifizierter Treiber installiert werden soll, schlägt Windows Alarm. ich hatte bisher noch nie Probleme mit nicht zertifizierten Treibern, doch Vorsicht ist geboten.
Softwarekompatibilität Windows XP kommt super mit alten und neuen Programmen aus. Bei mir gab es bisher noch nichts, was bei mir nicht lief. Sollte man ein altes 16-Bit Programm haben, kann man bei den Optionen unter Kompatibilität einstellen für welches Betriebssystem das Programm gedacht ist. Stabilität Das war, ist und bleibt immer ein großes Thema bei Windows. Die Stabilität ist bei Windows XP deutlich verbessert worden aber auch noch nicht vorbildlich. Programme, die nicht mehr reagieren können sofort per Klick auf das X geschlossen werden, ohne Windows neu starten zu müssen. Über den Taskmanager können Programme und Prozesse, die Ihren Dienst verweigert haben beendet werden. Das einzige Manko bei Windows XP in Punkto Stabilität ist der gefürchtete BlueScreen, der auch Bill Gates bei der Neuvorstellung von Windows XP ganz schön blamiert hatte. BlueScreens kommen ganz plötzlich und unerhofft aus irgendeinem Hard- oder Software Fehler. Der ganze Bildschirm ist dann blau mit einer kaum verständlichen Beschreibung des Problems. Die einzige Möglichkeit den wegzubekommen ist ein Druck auf den Resetknopf.
Spionage Funktionen Sehr ärgerlich und störend sind die Spionagefunktionen unter Windows XP. Der Windows Media Player 8 und 9, der Internet Explorer und weitere Software funken über das Internet nach Hause und übermitteln irgendwelche Daten. Kein Mensch weiß welche. Um die Privatsphäre zu schützen, empfehle ich das kostenlose Tool XP AntiSpy, das man sich unter www.zdnet.de runterladen kann. Mit dem Proggy lassen sich sehr viele Spionagefunktionen von Windows XP und Office XP deaktivieren und noch weitere Einstellungen vornehmen. Preise Die Preise von Windows XP Professional variieren gewaltig. Die Vollversion schlägt mit 420€ zu Buche und das Update mit 250€. Meiner Meinung viel zu teuer. Welcher Schüler oder Student kann sich so was leisten?! Um die Raubkopiererei etwas einzudämmen. bietet Microsoft NUR das Update von Windows XP Professional für Schüler, Studenten und Lehrer zu einem Preis von 68€ an, die so genannte SSL-Lizenz. Allerdings läuft der Kauf dieser Software etwas anders ab als sonst. Man kauft sich im Geschäft oder Onlineshop lediglich einen Zettel. den man von der Schule unterschreiben lassen muss. Danach schickt mn der Zettel zu Microsoft und bekommt das Update zugestellt. Der Aufwand ist zwar etwas größer aber es lohnt sich alle mal.
Fazit Endlich hat es Microsoft geschafft ein modernes, stabiles und benutzerfreundliches Betriebssystem auf den Markt zu bringen. Jeder, der noch mit einem Vorgänger arbeitet, empfehle ich den Umsieg, sofern es hardwaremäßig möglich ist. Schlecht finde ich wie Microsoft seine Kunden mit der Spionagefunktion hintergeht und dass Windows XP Pro sehr hardwarehungrig ist. Ansonsten kann ich Windows XP Professional jedem weiterempfehlen.
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11.08.2006 09:55
Wo gibt es die Vision für EUR 68,-???LG D.
07.06.2005 10:40
Hey, binpleite! Kann mich BirgerS nur anschließen! Ich arbeite seit 6 Jahren mit Win98SE. Durch viel Lesen und Einstellen ist mein System nun sehr stabil und Datenverlust ist ein Fremdwort für mich. Bei Interesse lies mal meine 3 Berichte zum Tuning von Win98SE: http://www.ciao.de/Alles_mit_T__Test_2774787 http://www.ciao.de/Hardwarekauf_Tipps_Tricks__Test_2290670 http://www.ciao.de/MS_Windows_98__Test_2290667 Sicher ist ein System nicht durch die Plattform auf der es basiert, sondern durch vernünftigen Umgang mit dem System und z.B. der Behandlung von EMails und deren Anhänge. Auch durch ständige Testinstallationen und mangelhafte Programmierung der Installations- und Deinstallationsroutinen von Free- und Shareware kommt es durch verbliebenen Datenschrott in der Registry und Systemordnern zu Inkompatibilitäten im System. Dadurch sind Fehlfunktionen vorprogrammiert. Der User ist also zum Großteil für Systemabstürze verantwortlich. Für mich ein "hilfreicher" Bericht! Gruß Börsenfeger
30.12.2004 21:11
also schöner Bericht "sehr hilfreich" ich muss dazu sagen am anfang hat ich viele Probleme mit XP allerdings hat sich das gelegt seitdem ich weiss wie ich damit zuhandhaben habe *g*.