Microsoft Windows 98 Second Edition 98 Komplettes Paket

Erfahrungsbericht über

Microsoft Windows 98 Second Edition 98 Komplettes Paket

Gesamtbewertung (272): Gesamtbewertung Microsoft Windows 98 Second Edition 98 Komplettes Paket

 


Win 98 SE und ICS

4  23.11.2000 (28.11.2000)

Pro:
Internetverbindungsfreigabe für mehrere Computer des Heimnetzwerkes

Kontra:
kann teuer werden

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Geschwindigkeit

Stabilität:

Installation

Benutzerfreundlichkeit

mehr


Sylverl

Über sich:

Mitglied seit:02.05.2000

Erfahrungsberichte:275

Vertrauende:239

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 115 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Liebe LeserInnen!

Dieser Artikel richtet sich an alle PC-Benutzer, die mit dem Betriebssystem „Windows 98 SE“ arbeiten, mit mehreren Computern über eine Internetleitung ins Internet einsteigen wollen und nach geeigneten und kostenlosen Alternativen suchen.

Windows 98 SE bietet eine neue Funktion an (im Gegensatz zu Windows 98 oder W98), genannt ICS (Internet Connection Sharing // Internet-Verbindungsfreigabe), die ermöglicht, dass eine Internetverbindung zwischen mehreren Computern des Heimnetzwerkes freigegeben werden kann.

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Mein Weg zu ICS:
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Bis vor ein paar Monaten arbeitete ich am Computer meines Freundes, der mittels der Standleitung von CHELLO (Telekabel) mit dem Internet verbunden war. Da mich Ciao sehr gefangen nahm und mein armer Freund deshalb kaum mehr mit seinem PC arbeiten konnte, musste ein zweiter Computer her. Der PC wurde angeschafft, aber nun standen wir vor dem Problem, dass wir nur einen Internetzugang hatten. Als erstes galt es ein Netzwerk zu konfigurieren, um die zwei PC’s zu verbinden. Das Netzwerk wurde mittels dem „Netzwerk Starter Kit“ (Ethernet Hub, 2 Netzwerkkarten, UTP-Kabel und notwendiger Treiber- und Diagnosediskette) hergestellt und mittels Windows 98SE konfiguriert.

Das erste Programm, das meinen PC ins Internet brachte war die Testversion von Winroute, die wir 30 Tage lang benützen konnten und ohne Probleme lief. Nach Ablauf der Frist versuchten wir es mit der
Testversion von Wingate, die leider wieder nach 30 Tagen auslief. Nun stand ich wieder vor der Frage, welches Programm meinen Compi ins Internet bringen könne und ich informierte mich ausführlich im WWW, wobei ich stundenlang Infos über Sygate, den Jana-Server, Win-Proxy und andere Internet-Sharing-Programme sammelte.

In einem Netzwerk-Forum fand ich dann eine Beschreibung zum ICS von Windows 98 SE und ich dachte mir: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt zu nah...“.

Ich krempelte meine Ärmel hoch und begann, meinen Computer mittels ICS für die Internetfreigabe vorzubereiten und seit 3 Tagen ist es endlich soweit, ich kann wieder an meinem PC bei Ciao arbeiten *gg*.

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Beschreibung von ICS:
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Hier gebe ich die Daten aus der Windows-Hilfe über die Internetverbindungsfreigabe wieder:

Der Computer, der mit dem Internet kommuniziert (der Gateway-Computer) leitet die Anfragen anderer Computer des Heimnetzwerks zum Internet weiter, wobei die Internetverbindungsfreigabe natürlich auch so konfiguriert werden kann, dass die Internetbenutzer Zugang zu Web-, E-Mail- und Game-Servern in Ihrem Heimnetzwerk haben.

Der Gatewaycomputer stellt den anderen Compis des Heimnetzwerkes IP-Adressen und Namensauflösungsdienste zur Verfügung.
Wenn ein Computer des Netzwerks eine Anfrage an das Internet stellt, wird seine private IP-Adresse zum Gateway-Computer übertragen, der sie in die Internet-IP-Adresse des Gateway-Computers übersetzt und sie dann zum Internet sendet. Wenn die Ergebnisse übertragen werden, übersetzt der Gateway-Computer die IP-Adresse wieder zurück und leitet sie zum entsprechenden Computer des Netzwerks um. Der einzige Computer des Heimnetzwerks, der für das Internet erkennbar ist, ist der Gateway-Computer. Kein anderer Computer des Heimnetzwerks hat eine direkte Verbindung zum Internet.


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Die notwendigen Schritte zur Internet-Verbindungsfreigabe:
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1. ERSTELLUNG EINES NETZWERKES (in unserem Falle mittels Hub, 2 Netzwerkkarten, UTP-Kabel und der Konfiguration des Netzwerkes im Windows mittels Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft Netzwerke).
2. KONFIGURATION DES GATEWAYCOMPUTERS (vorausgesetzt, die Internetverbindung ist vorhanden und funktioniert - in unserem Falle die Standleitung über CHELLO):
In der Systemsteuerung/Netzwerk/TCP/IP -> Adapter der Netzwerkkarte, die für das Heimnetzwerk zuständig ist, muss die IP-Adresse 192.168.0.X (bliebige Zahl von 0 - 50) und die SubNet-Mask 255.255.255.0 vergeben werden.

Installation des ICS => Systemsteuerung - Software - Windows Setup - Internet Programme => in diesem Menü muss man die Internetverbindungsfreigabe aktivieren. Nach dem man auf OK gedrückt hat, wird die Win98SE-Installationsdiskette verlangt und dann gibt es natürlich einen Neustart.

Nachdem der Compi wieder gestartet wurde, erscheint der Assistent für die Internetverbindungsfreigabe: Einstellungen - Internet-Verbindungsfreigabe aktivieren. Nun muss man den DFÜ-Adapter wählen, der die Verbindung zum Internet hat und die Netzwerkkarte für das Heim-Netzwerk anklicken. Wenn dies alles erledigt ist, wird man dazu augefordert, eine mit „Clientdiskette“ beschriftete Diskette einzulegen, auf der die Einstellungen gespeichert werden - dann wieder den Rechner neustarten.

Habt Ihr eine DFÜ-Verbindung, dann geht in die Systemsteuerung und klickt auf die Internetoptionen - startet die Verbindungen und wählt die DFÜ-Verbindung aus, die für das ICS verwendet werden soll. Dann bei Einstellungen nachsehen, ob die Option „Diese Verbindung nicht für Internetprogramme zulassen“ deaktiviert ist und auf erweitert klicken. Hier muss man die Anzahl der Minuten nach denen die Verbindung getrennt werden soll und die Option „Verbindung trennen, wenn diese nicht mehr benötigt wird“ aktiviert werden.

ACHTUNG ACHTUNG: Ich habe einen Artikel bei Ciao gelesen, wo ein Mitglied eine horrende Telefonrechnung aus folgendem Grund serviert bekommen hat:

Nur wenn beim Gateway die Option „Passwort Speichern“ aktiviert ist, versuchen die anderen Rechner im Netzwerk nicht unbemerkt eine Verbindung zum Provider herzustellen, denn wenn dieses Passwort beim Client zurückgewiesen wird, fallen jedesmal Kosten für eine kurze (einsekündige) Verbindung an.

Wird das Passwort aber gespeichert, führt das aber zu einem ähnlichen Problem. Es wird dann anscheinend ohne Nachfrage vom Gateway eine Internet-Verbindung hergestellt. Einziger Vorteil: Man sieht wenigstens dass eine Verbindung besteht und kann sie wieder trennen.


Kleines Fazit:
ICS ist bei meinem jetzigen Wissen eher geeignet für Standleitungen.

3. KONFIGURATION DES CLIENT-COMPUTERS:
Es gibt zwei Möglichkeiten, den Client vorzubereiten:
a) Man gehe mit der Clientdiskette zum PC, der ins Internet kommen soll und führe die Datei icslset.exe aus. Lt. Windows konfiguriert dann diese Datei den PC so, dass er auf das Internet zugreifen kann => dem Client werden die notwendigen IP’s zugewiesen.
b) Wenn dies nicht klappt (wie bei mir) empfehle ich die manuelle Konfiguration:
Der TCP/IP -> Netzwerkkartenadapter für das ICS erhält folgende Einstellungen =>
IP-Adresse: 192.168.0.X+1
Subnet Mask: 255.255.255.0
DNS: aktivieren => Host: Clientname und Suchreihenfolge für DNS-Server: hier müsst Ihr die DNS des Gateways herausfinden (am besten bei der Freigabe nachsehen)
Gateway: 192.168.0.X (IP-Adresse des Gatewaycomputers)
WINS-Auflösung - deaktivieren

Nun müsste mit den richtigen Browsereinstellungen (seht einfach beim Gateway-PC nach) alles klappen und die Internetverbindung zur Verfügung stehen - wie bei mir *gg*.

4. WIE FINDET MAN HERAUS, OB DER CLIENT INTERNETFÄHIG IST?
a) Beim Client soll im MS-DOS-Modus Ping und die zugewiesene IP-Nr. eingegeben werden=> wenn Ping ausgeführt wird, dann funktioniert das Netzwerk und der Client findet den Host
b). Zum Host gehen und hier ping und ciao.com eingeben - wenn dies geht, die IP-Adresse notieren!
c). Beim Client soll Ping und die notierte IP-Adresse eingegeben werden => wenn dies funktioniert dann ist der Client internetfähig!!!!!
d) Wenn ich dann im Browser des clients noch eine ip-adresse eingebe und es funktioniert, dann ist alles bestens!!!!!!!! *hipp hipp hurra*
5. Geht noch immer nichts, dann schnappt Euch den Gateway-PC und sucht im Internet die Microsoft Seite auf, hier findet Ihr bestimmt Hilfe.

Grosses Fazit: Seit 3 Tagen surfe ich mit meinem Client-PC im Internet und kann nicht über Probleme klagen - die Verbindung ist gleich schnell wie immer, die Downloads klappen und Windows ist nicht instabiler wie sonst auch *gg*.

Wirklich letzts Fazit: Ich weiss nicht, ob jetzt die Computer-Profis unter Euch die Hände zusammenschlagen und Oh Jesus Maria rufen werden, aber ich bin sehr zufrieden mit dieser Internet-Sharing-Lösung. Sollte auf negative Punkte stossen oder etwas darüber hören, so werde ich es Euch wissen lassen.

Danke für das Lesen dieses kurzen Textes!

Liebe Grüsse von Sylverl

23.11.2000 um 20.28 Uhr

PS: Danke an Steffuzius, dass Du mich auf den Fehler aufmerksam gemacht hast!!!!
PSS: Danke M@C!


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jockel2001

jockel2001

26.02.2002 15:52

du gehst nur auf das ics ein und sonst nihcts über windows 98 se, so nur ein hilfreich. bye jockel2001

Deuterium

Deuterium

12.02.2002 21:03

Ist zwar nur zu einem bestimmten Thema über Windows 98 SE, aber dafür sehr gut geschrieben :o)

Darkhound

Darkhound

12.07.2001 14:23

Sorry, ich muss mich korrigieren...unter Win 2000 geht's ja auch ohne ICS, daß der Client ins Internet kommt (mit freigegebenen IP's halt). Nee, ich meinte, daß wir ab und zu Probleme hatten, als wir beide noch Win98SE nutzten *g* Sorry für den Nachtrag :o)

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