Microsoft Windows 98 Second Edition 98 Komplettes Paket

Erfahrungsbericht über

Microsoft Windows 98 Second Edition 98 Komplettes Paket

Gesamtbewertung (272): Gesamtbewertung Microsoft Windows 98 Second Edition 98 Komplettes Paket

 


Stabilität und Leistung von Windows erhöhen

3  19.12.2000

Pro:
anwenderfreundlich, jeder Anfänger kommt gleich gut damit zurecht

Kontra:
instabil, hat viele Sicherheitslücken

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Geschwindigkeit

Stabilität:

Installation

Benutzerfreundlichkeit

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heromaster

Über sich:

Mitglied seit:05.08.2000

Erfahrungsberichte:22

Vertrauende:8

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 143 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo liebe Lesergemeinschaft!

Ich möchte Euch hiermit ein Hintergrundwissen bieten, womit ihr euren Computer und euer Windows besser verstehen und damit optimal arbeiten könnt.
Ich werde dies in Form von Kapiteln schreiben. Jedes einzelne Kapitel ist unabhängig und kann einzeln angewandt werden.
Ich werde hier auch, soweit möglich, kostenlose Programme mit vorstellen, die euch bei der Arbeit unterstützen.

1. Ein Anfang

Bevor man sich mit Windows an sich beschäftigt, sollte man sich erstmal Gedanken darüber machen, wie man seine Karten in den PC steckt, da auch hier schon mehr Leistung herausgeholt und Probleme mit Windows vermieden werden können.
Schaltet man seinen Rechner ein, wird nach einem kurzen RAM- und Laufwerks-Check vom BIOS (Basic Input/Output System; ist das Herzstück des Computers) die Tabelle angezeigt, was die Karten alles für IRQ`s bekommen (IRQ ist eine vom Prozessor angeforderte Unterbrechung, die an die Hardware des Computers gesendet wird. Die Hardware unterbricht ihre derzeitige Arbeit, um Informationen an den Prozessor zurückzugeben).

Die besagte Tabelle sollte man sich genauer anschauen. Dazu drückt ihr die Pause- oder Breaktaste. Hier liste ich euch die meist vorkommenden Begriffe auf, die euch das BIOS evtl. ausliefert.

Multimedia Device = Unter diesem Begriff sind Soundkarten, TV-Karten, Videoschnittkarten aufgeführt.

Display Controller = Hier ist die Grafikkarte gemeint

IDE-Controller = Dies sind die Controller der Festplatten

Mass Storage Controller = Dies ist die SCSI-Karte (Small Computer Sytem Interface)

Universal Bus Controller = Dies sind die USB-Anschlüsse (Universeller serieller Bus), wenn ihr daran Geräte angeschlossen habt.

Network Controller = Dies ist der Controller für die Netzwerkkarte

Neben der Beschreibung der angeschlossenen Geräte findet ihr die IRQ`s, die die einzelnen Geräte belegen.

Warum ist die IRQ-Belegung für die Geräte so wichtig?

Hierzu sollte man folgendes wissen: Das BIOS kann 16 IRQ`s verwalten, nummeriert von 0 - 15. Nachdem, was das BIOS für IRQ`s verteilt, richtet sich dann auch Windows. Man kann nur im BIOS die IRQ`s vergeben, nicht aber im Windows, auch wenn Windows diese Funktion integriert hat.
Dabei sind die IRQ`s 9 - 15 die, die vom Prozessor am schnellsten angesprochen werden. Je niedriger der IRQ, desto langsamer wird er angesprochen.
Die optimale Lösung ist natürlich, wenn jedes Gerät einen eigenen IRQ bekommt, da es zu keinen Überschneidungen kommt. Denn wenn sich zwei Geräte einen gemeinsamen IRQ teilen, dann wird die Leistung beeinträchtigt. Dies ist aber technisch kaum lösbar, da ich kein Mainboard kenne, wo nicht mind. zwei interne Anschlüsse einen IRQ teilen.
Dies ist aber nicht weiter tragisch, da nur bestimmte Geräte nur einen IRQ für sich alleine benötigen, damit die Leistung nicht beeinträchtig wird und Windows damit keine Probleme hat.

Welche Geräte sollten welche IRQ`s belegen?

Wir bereits erwähnt, kann unser System 16 IRQ`s verwalten. Jedoch ist die Auswahl der freien IRQ`s sehr eingeschränkt.
Die IRQ`s 14 und 15 sind von den IDE-Controllern (IDE = Integrated Device Controller, d. h. auf dem Laufwerk ist eine Elektronik angebracht, die die Laufwerke steuert) belegt. Der Co-Prozessor belegt den IRQ 13. Die Maus belegt in der Regel IRQ 12. Die Uhr belegt IRQ 8 und das Diskettenlaufwerk IRQ 6. Der Systemzeitgeber belegt IRQ 0 und schließlich benötigt die Tastaur den IRQ 1.
Bleiben uns also die IRQ`s 2 - 5, 9 - 11 und 7, wobei die IRQ`s 2 - 4 und 7 nicht freigegeben sind.
In der Regel sollten die Grafikkarte, die TV-Karte und die SCSI-Karte einen einzelnen IRQ bekommen, damit sie optimale Leistung bringen. Dabei sollten diese Geräte einen IRQ zwischen 9 und 11 bekommen.
Alle anderen Geräte können beliebige IRQ`s zugewiesen werden und dabei auch ihren IRQ mit einem anderen Gerät teilen.

Um herauszubekommen, welche Anschlüsse mit einem IRQ miteinander verbunden sind, gibt es drei Möglichkeiten. Die erste und einfachste ist ein Kontakt mit dem Mainboardhersteller zu ersuchen. Die zweite und umständlichere Lösung ist das Umstecken der Karten. Und als dritte und letzte Möglichkeit empfehle ich euch das Bios-Kompendium herunterzuladen. Es liegt zur Zeit in der Version 5.1 vor und erhältlich unter http://www.bios-info.de
Dort steht genau erklärt, wie man die IRQ`s verteilt, und was es für die meisten BIOS-Versionen es für Einstellungsmöglichkeiten gibt.
Ich bitte um euer Verständnis, doch dies würde hier vollkommen den Rahmen sprengen.

2. Partionierung der Festplatte

Seid ihr stolzer Besitzer einer Festplatte mit über einer Größe von über 12GByte, dann gibt es zwei wichtige Gründe, die Festplatte zu partionieren.

Hier kommt man leider nicht drumherum, dafür etwas Geld auszugeben. Der beste und sicherste Manager zur Partionierung von Festplatten ist sicherlich PartitionsMagic 6.0. Bestellen könnt ihr es unter http://www.powerquest.de oder beim Softwarehändler kaufen. Es kostet etwa 70,- DM.
Mit dem leicht verständlichen Handbuch von Partitionsmagic ist es ein leichtes, die Partionierung, die euch vorschlage, nachzuvollziehen.

Bevor ihr mit der Partionierung anfangt, ist es sehr sinnvoll, Scandisk auszuführen, da bei evtl. Fehlern auf der Festplatte mit höchster Wahrscheinlichkeit Daten verlorengehen.
Die ersten beiden Partitionen sollten eine Größe von etwa 2Gbyte besitzen und der restliche Platz für die dritte Partition verwendet werden.
Die zweite Partition muß bootbar sein.

Nachdem ihr die Festplatte geteilt habt, startet ihr das dazu mitgelieferte BootMagic und stellt ein, das die zweite Partition ins Bootmenü mit aufgenommen wird.
Nun installiert ihr ein zweites Betriebssystem. Welches Windows ist ihr darauf installiert, ist euch überlassen.

Um das neue Betriebssystem zu installieren, geht ihr wie folgt vor: Ihr startet euren Computer, und zeigt beim Boot-Menü auf die zweite Festplatte. Bootmagic wird versuchen, von diesem Datenträger zu booten, was ja aber nicht geht, weil die Festplatte leer ist. Nun führt ihr einen Neustart durch, wobei ihr jetzt die Installations-CD von Windows einlegt. Da der Zeiger für die Festplatten auf die zweite Partition zeigt, könnt ihr nun mit der Installations-CD Windows installieren.
Ihr müßt euch nur eintscheiden, mit welchem Betriebssystem ihr ins Internet gehen wollt. Am leichtesten ist es das erste Betriebssystem zu wählen, da ja bereits alles dort für das Internet konfiguriert ist.

Es dürfen auf keinen Fall alle drei Partitionen zu sehen sein, sondern nur die von dem jeweiligen Betriebssystem und die große Partition.
Warum ihr euch ein zweites Betriebssystem installieren solltet, erkläre ich gleich.

Warum die Festplatte teilen?

Der erste und wichtigste Grund ist der Schutz eures Computers. Das Internet ist ein gefährliches Pflaster für den Surfer. Man kann sich sehr leicht einen Virus aus dem Netz unfreiwilliger Weise auf dem Computer holen. Und dann hat man den Schaden. Windows ist zerstört, alle Daten weg.
Leider helfen die modernen Virenscanner nicht immer, da es immer wieder neue Viren gibt, und die Firmen einfach nicht hinterherkommen, einen effektiven Schutz dafür zu bieten. Das beste Beispiel dafür ist wohl der ILOVEYOU-Virus.

Deswegen gibt es diese Lösung mit zwei Betriebssystemen und einer großen Datenpartition zu arbeiten. Ein Betriebssystem ist dafür gedacht, im Internet surfen zu gehen. Und das andere, um damit zu arbeiten. Das Downloadverzeichniss sollte sich auf der großen Partition befinden. Der Grund dafür ist, das die meisten Viren nur die Festplatte verseuchen, wo sie "gespeichert" worden sind. Es gibt weniger Viren, die erkennen, das Windows sich auf einer anderen Partition befindet.
Deswegen haltet euch daran, das ihr dann nur mit einer Windowsversion ins Internet geht, damit ihr mind. ein lauffähiges Windows besitzt.
Natürlich, einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht, aber es gibt sehr, sehr wenige unbekannte oder neue Viren, die den Bootsektor der Festplatte zerstören und damit die gesamte Festplatte zerstören.
Es ist zwar ärgerlich, wenn man nach einem Virusbefall sich die Arbeit wieder machen muß, um den Datenverlust wiederherzustellen oder Windows zu reparieren und evtl. neu zu installieren, aber dies ist alles ersetzbar, solange man die persönlich wichtigsten Dateien auf dem Teil der Festplatte hat, der nicht sichtbar ist.

Somit ist es in Verbindung mit einem Virenscanner eine sehr sichere Möglichkeit, mit seinem Computer zu arbeiten.

3. Beschleunigung des Bootvorgangs und mehr DOS-Speicher

Hier möchte ich euch erklären, wie ihr den größtmöglichen Speicher für MS-DOS-Programme bekommt und nebenbei euren Bootvorgang beschleunigt.

Geht auf Startmenü --> Ausführen und tippt den Befehl SYSEDIT ein. Jetzt öffnet sich der Systemeditor von Win98.
Es werden fünf Fenster angezeigt, die Protocol.ini, die Win.ini, die System.ini (die drei könnt ihr wieder schließen), die Autoexec.bat und die Config.sys.

Als erstes sollte man überprüfen, ob in der Config.sys diese drei Zeilen vorhanden

DOS=HIGH,UMB
DEVICE=C:\WINDOWS\EMM386.EXE
DEVICE=C:\WINDOWS\HIMEM.SYS -TESTMEM:OFF

Alle weiteren Zeilen mit DEVICE sollten in DEVICEHIGH umgeändert werden. Und davor schreibt ihr ein REM, da ihr diese Befehlszeilen nicht benötigt.
Nun überprüft, ob in der Autoexec.bat vor dem Befehl C:\WINDOWS\KEYBOARD.SYS... ein LH steht. Wenn nicht, einfach davor setzen.
Bei den evtl. Treibern für die Soundkarte und der Maus könnt ihr ein REM davorsetzen, da Windows dafür selber ja seine Treiber hochlädt.

Nachdem ihr die Änderungen gespeichert und neugestartet habt geht auf Startmenü --> Ausführen und tippt den Befehl MEM ein. Nun solltet ihr mindestens über 590.000 Bytes freien DOS-Speicher haben. Ich persönlich habe 622.000 und ein paar zerquetschte erzielt.

Um eine weitere Beschleunigung zu erzielen und nebenbei auch noch Hauptspeicher zu sparen, klickt ihr auf Startmenü --> Ausführen. Dort gebt ihr den Befehl MSCONFIG ein. Ist dies geladen, klickt auf die Registrierkarte Autostart. Dort stehen alle Programme drin, die beim Autostart geladen werden. Dort könnt ihr alle Programme abwählen, die beim nächsten Start von Windows nicht mehr geladen werden sollen.
Danach werdet ihr zum Neustart aufgefordert.

Nun klickt ihr euer C-Laufwerk an und sucht im Stammverzeichnis die MSDOS.SYS. Bearbeitet diese Datei mit einem Editor.
Sucht die Zeile LoadTop unter [OPTIONS]. Dort schreibt ihr als Zahl eine 1, falls noch nicht eingetragen. Dies bedeutet, das alle Systemdateien in den hohen Speicher geladen werden sollen, wenn es geht, damit der maximale DOS-Speicher von 640k nicht damit belastet wird.
Nun schaut ihr nach, ob die Zeile DoubleBuffer vorhanden ist. Wenn nicht, fügt ihr die Zeile DoubleBuffer=2 unter [OPTIONS] ein.
Setzt hinter Logo den Wert 0. Damit schaltet ihr das Startlogo von Windows aus.
Mit dem Parameter BootDelay könnt ihr mit einem Wert bestimmen, wie lange die Tasten aktiv sein solle, um das Bootmenü zu zeigen. Minimum sollte man einen Wert von 3 wählen.
Mit dem Wert BootMenuDelay könnt ihr bestimmen, wie lange das Bootmenü aktiv sein soll, bevor es mit der markierten Stelle das Booten fortsetzt.Dort empfehle ich euch einen Mindestwert von 10.
Achtung!!!
Ihr dürft niemals diese beiden Werte auf 0 setzen. Dies ist einer Deaktivierung dieser beiden Funktionen gleichzusetzen und kann euch bitter bestrafen, wenn euer Windows nicht mehr hochfährt und, z. B., ihr die Lösung im abgesicherten Modus finden wollt bzw. müßt.
Ist der Wert 1 bei BootKeys, könnt ihr die Tasten F4 - F6 und F8 drücken, um das Bootmenü zeigen zu lassen.
Dies ist alles in allem, was ihr über die Msdos.Sys wissen solltet. Alle anderen Parameter solltet ihr so lassen, wie sie sind, damit ihr bei einem schweren Absturz nicht vor einer bösen Überraschung steht.

4. Weitere Optimierungsmöglichkeiten

Es ist euch bestimmt schon aufgefallen, das in eurem C-Stammverzeichnis es die WIN386.SWP vorhanden ist. Diese Datei ist die Auslagerungsdatei von Windows, wo Daten aus dem Hauptspeicher auf die Festplatte gespeichert werden. Die Auslagerungsdatei kann enorme Größen annehmen und das System verlangsamen, wenn sie zu groß ist.
Die Größe der Auslagerungsdatei kann man allerdings von Hand einstellen, woran sich Windows dann auch halten wird.
Klickt mit der rechten Taste auf das Arbeitsplatzsymbol und klickt auf Eigenschaften. Die Eigenschaften des Systems wird geöffnet.

Geht nun auf die Registrierkarte Leistungsmerkmale. Dort steht euer Status des Systems. Klickt als erstes auf Dateisystem unter Erweiterte Einstellungen.

Dort seid ihr auf der Registrierkarte Festplatte. Neben Standardnutzung dieses Computers
wählt ihr aus dem aufklappbaren Menü Netzwerkserver aus. Dies ist vor allem für das Internet sehr interessant, da damit im Internet die Daten im voraus geladen werden, d. h., der Explorer liest die Daten von den ausgehenden Links ein. Die Leseoptimierung stellt ihr auf 100%. Damit werden Daten im vorraus geladen.
Bei der Registrierkarte Diskette wählt ihr den einzigsten Punkt, Bei jedem Start nach Diskettenlaufwerken suchen, ab. Denn ihr werdet wohl kaum in die Versuchung kommen, öfters euer Diskettenlaufwerk auszuwechseln :-).
Bei der Registrierkarte CD-ROM stellt ihr die Größe des Zusatz-Cache-Speichers auf Groß, damit ihr euer CD-ROM schneller beim Kopieren von Daten arbeitet. Dies belegt allerdings 1238KByte Arbeitsspeicher. Und bei Zugriff optimieren für stellt ihr Quad-Speed oder höher ein.
Die nächste Registrierkarte ist nur interessant, wenn ihr über ZIP-Laufwerk, oder ähnliche austauschbare Speichermedien verfügt.

Nun klickt ihr auf OK und geht auf die nächsten Punkt Grafik. Dort stellt ihr die Hardwarebeschleunigung für eure Grafikkarte auf 100%, wenn ihr keine Probleme mit der Grafikkarte habt. Damit wird die maximalste Leistung aus der Grafikkarte herausgeholt.

Nun kommen wir zu der Optimierung der Auslagerungsdatei. Dies ist der letzte Punkt und wird virtueller Arbeitsspeicher genannt.
Klickt den zweiten Punkt an. Damit könnt ihr jetzt manuell die Größe der Auslagerungsdatei bestimmen. Die Auslagerungsdatei sollte sich auf C befinden, da dies bei einer geteilten Festplatte der schnellere Teil ist. Bei Minimum und Maximum der Größe der Auslagerungsdatei gebt ihr 512MByte ein.
Übernehmt diese Einstellungen. Ihr werdet zu einem Neustart aufgefordert. Nach dem Neustart geht ihr dann sogleich in den MS-DOS-Modus.
Im MS-DOS-Modus gebt ihr Scandisk X: (X ist das Laufwerk, was ihr scannen sollt) ein. Die Festplatte wird jetzt nach Fehlern durchsucht. Nachdem Scandisk erfolgreich auf allen Festplattenlaufwerken ausgeführt wurde, gebt ihr den Befehl Defrag X: ein.
Wurde alles erfolgreich ausgeführt, führt ihr nun den letzten Befehl aus: Scanreg /fix.

Was wurde gemacht?

Mit dem Befehl Scandisk wurden die Laufwerke nach Fehlern durchsucht und korrigiert. Dies ist wichtig, damit der Befehl Defrag ausgeführt werden kann. Defrag ist der Befehl zum Defragmentieren (neu anordnen) der Festplatte. Durch das Defragmentieren wurde unter anderem die Auslagerungsdatei neu angeordnet und der, falls vorhanden, freie Platz dafür reserviert. Damit hat die Auslagerungsdatei immer die feste Größe von 512MByte und ist an einem festen Platz. Damit können alle Programme logischerweise diese schneller ansprechen, da die Daten dann nicht mehr zerstückelt auf der Festplatte liegen.
Und zu guter Letzt haben wir die Registry von Windows repariert. Dort werden unnötige Einträge gelöscht und fehlende Systemeinträge wiederhergestellt.
Warum wir das im langsameren MS-DOS-Modus läßt sich folgendermaßen erklären. Defrag kann unter Windows die benutzten Programme und DLL`s (die Programmbiblotheken) nicht defragmentieren, da sie unter ständiger Benutzung stehen und damit so ein Zugriff verboten ist. Genauso verhält es sich mit der Registrierung. Unnötige geladenen Teile der Registrierung werden immer noch benutzt und können nicht entfernt werden.
Und letzendlich Scandisk. Wenn man Scandisk in Windows ausführen würde, und in den MS-DOS-Modus wechselt, werden wieder Daten auf die Festplatte geschrieben und dabei können wieder Fehler entstehen, die Defrag dann wieder feststellt.
So ist dieser Fehler ausgeschlossen.

5. Internet optimieren

Öffnet euren Internet-Explorer und geht im Menü auf Extras --> Internetoptionen. Bei der Registrierkarte Allgemein geht ihr auf Einstellungen bei Temporäre Internetdateien. Ihr solltet bei neuere Versionen der gespeicherten Seiten den Punkt Bei jedem Zugriff wählen. Damit wird die, auf die Festplatte gespeicherte Seite mit den Objekten nur aktualisert, wenn ihr wieder auf dieser Seite seid. Somit beschleunigt sich das Surfen im Internet, da der Internet Explorer nicht bei jedem Start alle Daten nach evtl. Aktualisierungen sucht. Ihr solltet für den Speicherplatz 1 - 2 GByte Festplattenspeicher verwenden, wenn ihr sehr oft im Netz seid und immer wieder Informationen sucht. Somit werden die Daten nach einem zweiten Besuch auf einer Webseite von der Festplatte geladen, womit dies das Surfen sehr beschleunigt.

6. Fast geschafft

Zu guter Letzt möchte ich euch noch ein paar Tips geben, womit ihr die Stabilität eures Systems erhalten könnt.
Installiert nicht zuviele Tools, die damit werben, sehr viel mehr Performance aus dem System herauszuholen. Denn dies geht kaum bzw. gefährdet die Stabilität von Windows. Ich habe euch gezeigt, das man fast nur mit Hilfe der eigenen Tools sein System tunen kann und mehr Komfort hat. Die Programmierer von Windows haben nicht umsonst viele Funktionen nicht mit aufgenommen zum Ändern, da sie selber wissen, wie instabil Windows ist.
Führt regelmäßig Scandisk, Defrag und Scanreg aus, damit euer System nicht langsamer wird. Ich empfehle euch dies in einem Abstand von einer Woche zu tun.
Als letztes schaut regelmäßig auf der Windowsupdate-Seite vorbei. Dort gibt es viele Fehlerbehebungen für euer Windows. Es sind meist auch Sicherheitslücken im Internet Explorer, die mit diesen Updates korrigiert werden.

Ich hoffe, ich habe euch auch ein bißchen Hintergrundwissen über Windows und den Computer allgemein verständlich rüberbringen können.
Wer Fragen hat oder mit etwas nicht einverstanden ist, mailt mir bitte an webmaster@heromaster.de

Viel Spaß mit eurem Windows wünscht euch euer
Heromaster

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Bond0077

Bond0077

03.04.2002 19:07

Länger geht´s nimmer.Spitze!!!

stonedbz

stonedbz

16.03.2002 11:52

Ein guter Bericht von dir, doch mittlerweile gibt es Windows XP und das ist um Meilen besser, gruß stone

Babykommt

Babykommt

14.12.2001 19:27

Wow, ziemlich lang, da hattest Du doch bestimmt wunde Finger :-)

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