Ich bin begeistert....
11.11.2001
Pro:
supereinfache Bedienung, gute Software
Kontra:
noch keine festgestellt
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Scan-Qualität:
Geschwindigkeit
Benutzerfreundlichkeit
Installation
Verarbeitung
Bedienungsanleitung
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 Josef_D
Über sich:
Warum hat jemand ein Küken in der Handtasche und warum setzt sie das Küken auf einen Restauranttisch...
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 72 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
... und das kommt leider sehr selten vor. Aber mein Diascanner MICROTEK FilmScan 35 hat es mir sofort angetan. Daß ich letztens mein Arbeitszimmer renoviert habe, dürfte eigentlich kaum jemanden interessieren. Daß ich zuvor aber ungefähr einen Kubikmeter oder mehr Dias aus dem Zimmer herausholte vielleicht schon eher. Wohin damit fragte ich mich. Einfach so wegschmeissen war mir zu schade. Immerhin stellen diese Dias etwa 10 Jahre meines Lebens dar.
Wie so oft konnte mir Ciao weiterhelfen. So wußte ich nach sehr kurzer Zeit, daß es Dia Scanner gibt. Mir war sofort klar, so ein Gerät mußte her. Um den günstigsten Internetanbieter herauszufinden begab ich mich auf die Internetseiten von www.guenstiger.de und fand das Gerät zum Preis von DM 349,- , immerhin billiger als in einer als supergünstig angepriesenen eBay-Auktion. Ich bestellte letzten Sonntag und gestern war es dann soweit, die Auslieferung erfolgte. Ein Tragepaket mit Treiber-CD, einem Handbuch, das Gerät selbst nebst Netzteil war etwas lieblos in einem Umkarton gedrückt worden. Zum Glück war nichts beschädigt und das neue Gerät zierte alsbald meinen Schreibtisch. Dank USB-Anschluß schnell angeschlossen konnte die Softwareinstallation beginnen. Kernstück der Software ist ein Twain-Treiber, mit diesem kann der Scanner in jede Grafiksoftware eingebunden werden so daß man direkt mit seinem Lieblingsprogramm zu Werke gehen kann. Nach Auswahl der Scan-Quelle öffnet sich ein Preview-Fenster, in dem die wichtigsten Scan-Parameter eingestellt werden können. Bis zu 19200 dpi kann die Auflösung heraufgestellt werden, a) ist das keine echte optische Auflösung mehr und b) werden die Dateien dann gigantisch. Ich entschied mich für die optische Auflösung von 1800 dpi, immerhin belegt ein gescanntes Bild damit immer noch 12 MByte Ram-Speicher. Als JPG abgespeichert sind die Dateien nur etwa 400 kByte groß. Damit passen schon einige auf eine CD.
Ein Preview wird in etwa 8-10 Sekunden erstellt. Ist das Dia gedreht eingelegt, kann man es per Software einfach drehen, der eigentliche Scan, der etwa 30 Sekunden dauert, beginnt dann automatisch an der richtigen Bildkante. Toll gemacht. Die Ergebnisse können sich sehen lassen, wie gesagt, ich bin begeistert. Ein gescanntes Dia hat 2472x1704 Bildpunkte in 16 Millionen Farben, wirklich erstaunlich, was der Kasten aus einem Kleinbildfilm herausholt. Das Gerät verarbeitet Positive wie auch Negative gleichermaßen. Ich begann gleich gestern Abend mit dem Scannen, bis zu meinem nächsten Bericht kann es nun allerdings noch etwas dauern. Trotz aller Begeisterung für die Technik merkte ich schnell, daß mein Vorhaben, den besagten Kubikmeter einzuscannen, ein langwierige Sache werden wird. Aber egal, schließlich ist Rom auch nicht an einem Tag erbaut worden.
Technische Daten des FilmScan 35: ================================== USB - Anschluß, Plug and Play Konfiguration Versorgungsspannung 12 V DC, ein Netzteil gehört zum Lieferumfang Optische Auflösung 1800 * 1800 dpi Farbtiefe 36 Bit Scanbereich 24 * 36 mm Gewicht unter einem Kilogramm Größe 268 * 66 * 16 mm
SOFTWARE auf mitgelieferter CD: =============================== Presto! PageManager Deluxe ImageFolio Photo Album Mr. Photo Gold Cyber View Zusammenfassung ===============
Zu einem fairen Preis von 349,- Mark (Achtung unbedingt Preisvergleich!!) bekommt man ein wirklich tolles Gerät mit dem auf einfache Weise jahrelang angesammelte Dias und Bildnegative eingescannt und archiviert werden können. Etwa Geduld muß man allerdings mitbringen. Ich schätze meinen noch zu scannenden Bildervorrat auf einige Tausend Stück, mal sehen, vielleicht schreibe ich ja ein Update, wenn ich fertig bin. Das Gerät, die optischen Eigenschaften und die Qualität des Scans haben mich voll überzeugt, gerne gebe ich fünf Sterne dafür. Solltet Ihr in der nächsten Zeit nichts von mir hören, Ihr wisst jetzt was ich tue. Bis dann
Josef_D
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13.04.2002 13:01
>>>Wer für die oben genannten Zwecke 2000 DM in den Sand setzen kann, Minolta, Nikon und Canon bieten sich dafür an. Ich denke das kann ich nicht so stehen lassen, denn die teureren Markengeräte haben durchaus Ihre Vorteile gegenüber dem FilmScan 35. Als Beispiele seien da, automatischer Filmstreifeneinzug, Software die Kratzer und Staubrückstände auf dem Film beseitigt und die Geschwindigkeit zu nennen. Außerdem versagt der FilmScan35 nach längerer Nutzung (ab einer Stunden am Stück) schnell seinen Dienst und zeigt alle Bilder nur noch in blau an... Außerdem ist er bei mir jetzt nach 6 Monaten kaputt gegangen, ein Lampenfehler der laut Auskunft des Herrstellers aber ein Verschleißfehler ist und deshalb nicht ersetzt wird. Eine Reperatur würde 150 Euro kosten ;). Naja ich hab mir jetzt einen Nikon Coolscan gekauft, das ist wenigstens qualität.
01.01.2002 20:54
Danke - damit ist meine Entscheidung für dieses Gerät gefallen! Die Preisunterschiede kann ich übrigens nur bestätigen. Augen auf beim Kauf! CU, Markus
11.11.2001 15:29
Dieses Gerät wäre eine Überlegung wert, weil ich auch noch Unmengen an Dias habe. Sehr informativer Bericht! Klasse. Gruß Christine