+++Die Geschirrflüsterin +++
24.10.2010
Pro:
leise, gute Spülergebnisse
Kontra:
nichts entdeckt
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Bedienung
Design
Lautstärke
Zuverlässigkeit
mehr
 elfenblume56
Über sich:
mein zweiter Brilli !! WOW--vielen Dank
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Hallo, liebe Leser es soll doch tatsächlich Menschen geben, die ihren Autos Namen geben. Noch verbreiteter scheint aber die Gewohnheit, dass man seinen Geräten im Haushalt Namen gibt. Ach, bei Ihnen ist es auch so ? Nun, bei uns auch. Zumindest hat unsere Spülmaschine immer den Namen "Berta "gehabt. Wir haben jetzt eine Berta in dritter Generation, wovon eben dieser Bericht handelt. Rückblickend kann ich nicht mehr sagen warum der Name gewählt wurde, irgendwie war er eben eines Tages da. Mit Berta verbindet man eben den guten Geist des Hauses, etwas gemütliches, bodenständiges..und arbeitsames eben. Das meine Oma diesen Vornamen hatte und auch ganz dem vorher erwähnten Ideal entsprach, sei hier nur am Rande erwähnt... Unsere alte Berta -----------------------------
Ja unsere alte Berta war in die Jahre gekommen. Sie hatte sechzehn Jahre brav ihren Dienst geleistet. Nun gut, manchmal mussten wir schimpfen weil sie gepfuscht hatte. Die Auflaufformen mit Nudelgerichten wollten unter ihrer Hand nicht sauber werden und auch zwischen den Zinken der Gabeln blieb mal eine Tomatenschale hängen. Sie verbrauchte auch Unmengen an Spülmaschinensalz und ich vermute mal auch, das sie viel Strom fraß. Doch ansonsten war sie noch fit. Die Programmabläufe bekam sie noch gut in die Reihe, also keine Spur von Alzheimer. Auch hielt sie noch dicht, so dass noch keine Tena-Binden gebraucht wurden. Doch aus ökologischer und ökonomischer Sicht musste sie einfach durch eine Jüngere ersetzt werden. Das hatte der Chef und Haushaltsvorstand in Anbetracht einer fetten Gratifikation beschlossen. Da halfen auch meine Einwände von wegen "gute Seele" und "immer zuverlässig" nichts. Spülperle gesucht ------------------------------
Wir machten uns auf die Suche nach einer Nachfolgerin. Gute Erfahrungen hatten wir im Bereich Haushaltshilfen mit den Mitgliedern der Familie Miele gemacht. Aus dieser Familie stammte schon unsere Wäscherin und auch der Staub verschwindet in einem Mitglied dieser Familie. Hat man mal mit dem Hauspersonal gute Erfahrungen, so greift man natürlich auch darauf zurück. Wir durchstöberten die Angebote nach geeigneten Kandidatinnen. Der Familienname stand also fest. Dann sollte sie noch viel weniger Strom fressen und auch nicht soviel saufen, das waren wichtige Bedingungen. Die alte Berta war nämlich dem Suff verfallen und verbrauchte pro Spülgang Unmengen des kostbaren Nasses, das uns zwar von der Anschaffung nicht soo teuer wurde, doch der Abtransport ins örtliche Netz schlug dreifach zu Buche. Es gab mehrere Kandidatinnen für diesen Job, entschieden haben wir uns dann für
Miele G 1225 SCI Eco Line
Der Otto-Versand hat sie zu den günstigsten Konditionen vermittelt, so dass wir dort den Vertrag unterschrieben haben.. Diese Berta war gerade im Angebot und zu einem Preis 899.- Euro erhältlich. Die Frage war dann nur noch welches Gesicht sollte sie bekommen. Als wir bauten, da war braun in Mode, doch wir wollten eine moderne Berta mit einem neuen Make-Up. Schließlich hatte auch schon der Herd das aktuelle Chrom- Outfit und dem sollte die Berta ja in nichts nachstehen. In dem Bereich bekam sie also ein modernes Gesicht. Bei dem Kleid musste sie aber mit den vorhandenen Farben und Materialien vorlieb nehmen. Da sie ein integrierbares Modell ist, sollte sie sich unterhalb der Leiste schon unserer Küche anpassen. Sicher ist Erle Landhausstil vielleicht nicht ihr Geschmack als moderne Spülperle, doch das ließ sich jetzt nicht so einfach ändern.
Arbeitsantritt im Mercedes mit Chaufeur ------------------------------------------------- ----- Berta sollte ihren Dienst schnellstmöglich antreten, doch leider hielt sich der Arbeitsvermittler mit einer genauen Terminangabe zunächst zurück. Geklärt musste wohl zunächst erstmal werden, wann ein Wagen in unsere abgelegene Gegend fahren kann. Da der Haushaltsvorstand, gelinde gesagt, ein technischer Analphabet ist, wurde bei dem Lieferanten nämlich ein Einweisungsdienst bestellt. Das heißt, dass Berta gezeigt werden sollte wo sie Wasser bekommen kann, wo Strom und wo sie, mit Verlaub gesagt, das Wasser wieder ausscheiden darf. Eben dieser Einweisungsdienst musste natürlich auch als Visagist dienen, denn das Make-Up musste ja auch aufgetragen werden. Da lässt man lieber Fachleute ran, denn wer weiß schon was technisch unbegabte Laien dann anrichten.
Doch nur 4 Tage später wurde ihre Ankunft per Anrufbeantworter angekündigt. Der Haushaltsvorstand selbst hat sich extra vom Job freigeschaufelt um sie gebührend in Empfang zu nehmen. Ein großer Mercedes mit zwei Herren in Uniform brachten die neue Haushaltshilfe ins Haus. Sie war noch in Folie und Styropor gehüllt, damit ihr unterwegs nichts passieren kann. Wir erklärten den Herren den Standort und sie halfen unserer alten Berta aus ihrem angestammten Platz. Diese verlor eine nasse Spur auf dem Weg in den Flur, wo ihre Nachfolgerin wartete. Schnell wurde dann die wärmende und schützende Hülle entfernt und wir konnten unsere neue Berta das erste Mal in voller Schönheit sehen.
Figur ?- naja! --------------------- Ohne ihr zu nahe zu treten: eine Taille ist nicht zu erkennen. Eigentlich lässt sich das Äußere eher mit "Meter im Quadrat" beschreiben., wobei sie dann doch mit einer Höhe von 80,5 cm und einer Breite von 59,8cm nicht wirklich als Würfel zu bezeichnen ist. Auffallend ist, dass aus dem Hinterteil zwei Schläuche und ein Kabel schauen . Das Kabel ist natürlich für den Stromanschluss und der schmalere Schlauch für Frischwasser, der andere für das gebrauchte Wasser. Das Fahrgestell der Dame lässt sich übrigens an die Höhe der Arbeitsplatte anpassen. Die Beine können um 6,5 cm nach oben oder unten gestellt werden. Ja, meine Damen, da kann man schon neidisch werden. Da müssten wir unsere neu erworbenen Jeans nicht mehr ans teure Schneiderlein abgeben.
Das anpassen der Fronten bereitete dann wohl doch etwas Schweiß, nicht der Berta, sondern dem Servicepersonal . Die Erlefront zierte sich heftig auf die neue Haushaltshilfe geschraubt zu werden. Es war wirklich Millimeterarbeit, doch dann gelang es doch. Während hinten die Schläuche angeschlossen wurden, diskret versteht sich, machte sich vorne der Visagist ans Werk. Die Schutzfolie wurde von der Bedienleiste abgezogen und dann bekam Berta ihren chromfarbenen Teint. Jetzt sah sie richtig stylisch aus, das mussten wir ihr zugestehen. Der Servicemitarbeiter startete einen Probelauf und Berta war in Betrieb.
Bertas große Klappe --------------------------------- Nun mussten wir uns zunächst mit der neuen Haushaltsperle vertraut machen. Etwas misstrauisch betrachteten wir die große Klappe. Ein leichter Druck unter die halbrunde Ausbuchtung und die Klappe war auf. Der Inhalt konnte sich wirklich sehen lassen. Im unteren Teil gab es einen dreiteiligen Korb, den man nach belieben verstellen konnte. Egal ob gerade oder schräg, hier wurde alles passend für jedes Geschirrteil angeboten. Auch an den Seiten konnte man dann noch Halterungen für hohe Gläser abklappen. Der Futternapf, sprich Fach für Salz befindet sich ganz unten am Grund des Gerätes. Die Rollen des Korbes laufen superleicht, was auch für den Korb darüber gilt. Auch hier kann man an den Seiten Teile herunter klappen, etwa für kleiner Stielgläser. Ganz oben folgt dann das Highlight : die Geschirrschublade ! Eine breite Rinne in der Mitte vermag größere Kochlöffel aufzunehmen, links und rechts davon passen Messer und gabeln hinein. Unsere Berta ist mit drei Sprüharmen ausgestattet, was bedeutet, dass sie wirklich überall hin kommt.
Gespannt wurde dann gewartet bis Berta dem ersten Test unterzogen werden konnte. Sie hatte einen Tag zur Eingewöhnung, doch dann war ihr Bauch voll und sie musste sich beweisen.. Gemäß der Anleitung hatten wir am Tag zuvor den Härtegrad unseres Wassers eingestellt. Dafür muss man die Start- und gleichzeitig die Ein-Taste drücken. Hier wird angezeigt welcher Härtegrad vom Werk eingestellt ist. Den Härtegrad der Region kann man über die HP des Wasserwerks erfahren. Da wir hier Wasser aus dem Harz bekommen, haben wir eher weiches Wasser, was den Geräten zugute kommt. An Bertas Klappe wird dann noch ein Klarspüler eingefüllt. Schließlich soll sie ja auch glänzendes Geschirr und brillante Gläser zu Tage bringen. Gleich neben diesem Fach legt man den Geschirrspülertab ein, auch dieser schließt mit einem Schnappverschluss.In den Salzbehälter muss ein halber Liter Wasser eingefüllt werden und natürlich auch Maschinensalz.
Berta ist flexibel was ihre Arbeitszeit betrifft. Da wir ja diese Zeit bezahlen müssen, können wir also die Zeit und somit die Kosten auch beeinflussen. Es gibt verschiedene Arbeitstemperaturen, die man immer im Verhältnis zur Verschmutzung sehen muss. So haben wir unsere Berta auf das Automatikprogramm eingeschworen, das ca. 1 Stunde 50 Minuten dauert. Sollte sie jetzt nur jede menge Gläser nach einer Feier spülen müssen, dann könnten wir das Feinprogramm wählen und sie wäre in 50 Minuten fertig. Für richtig stark verschmutztes Geschirr müssten wir ihr über 2 Stunden Zeit geben, doch das mussten wir bis jetzt noch nicht in Anspruch nehmen. Die Geschirrflüsterin -------------------------------
Nach diesen Vorbereitungen wurde dann die Startaste gedrückt und die neue Berta nahm ihren Dienst auf. Fasziniert starrten alle auf die Lämpchen ihrer Chromfront, die zufrieden stellend auf grün gingen, so dass also jeder im Haus seiner Neigung oder Arbeit nachgehen konnte. " und drinnen waltet die züchtige Hausfrau, die Mutter der Kinder....."
Lässt also heute die Berta arbeiten, sitzt in der Küche um irgendwelche Katastrophen noch abwenden zu können. Die Hausfrau schreibt also für eine hier nicht namentlich zu nennende Internetplattform und vergisst die neue Haushaltshilfe dabei. Ein leises gluckern dringt dann irgendwann in ihr Gedächtnis. " Wer hat jetzt schon wieder den Wasserhahn nicht zugedreht"? Sie horcht dann angestrengter und hört ein Geräusch als würde der Außenwasserhahn irgendwie tropfen. In Anbetracht der Kosten springt sie also vom PC hoch und sucht nach der Quelle dieses Geräusches. Kein Wasserhahn im Haus läuft. Wieder in der Küche und bei der Kontrolle der Spülenarmatur fällt ihr die neue Berta ein.. Die arbeitet ja noch, wie ein Blick auf die grüne Anzeige und die Restlaufzeit beweißt . So leise ist sie am Werk, man kann es kaum glauben. Das Geräusch..als ob ein Wasserhahn tropft. Was ist das für ein Unterschied von der Geräuschkulisse. Wenn die alte Berta abgepumpt hat, dann konnte man kaum telefonieren, man musste den Raum verlassen um ein Wort zu verstehen. Wir haben also eine Geschirrflüsterin eingestellt, das stand fest.
Ergebnis der Arbeit ----------------------------- Doch war sie auch gründlich, obwohl sie so leise arbeitet? Gespannt öffneten wir ihre große Klappe nach getaner Arbeit. Die Gläser glänzten, die Teller ebenso. Was ist mit den Töpfen, in denen wir Nudeln gekocht hatten, Berta? Auch diese waren sauber und kein Nudelrest klebte am Rand. Das Besteck? Ach ja, das war ja jetzt oben in der Schublade und nicht mehr in einem Korb. Fein säuberlich aufgereiht lagen Messer, Gabeln und Löffel jetzt oben in der Schublade. Die Gabeln hatten keine Rückstände zwischen den Zinken und auch die Kochlöffel aus Kunststoff glänzten sauber und ohne Rückstände.
Oh, Berta, das war tolle Arbeit und dabei so leise Tritt vor das Schienbein und Arbeitszeugnis ------------------------------------------------- ------
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, das bewahrheitet sich immer weider. Bei der alten berta brauchten wir nur die Klappe nach oben schieben, die dann nicht einrastete, aber oben blieb. da war die neue Berta aber zickig. Beim ersten Versuch haute sie ihre große Klappe vor mein Schienbein, das mir hören und sehen verging. Alle Versuche waren zwecklos, sie machte einfach ihre Klappe wieder so weit auf, dass die Tür nach unten fiel. Das hat einige Tage gedauert, bis wir uns daran gewöhnt hatten. Nun wird ihr die Klappe rigoros verschlossen, bis es eingeschnappt ist und Tritte vor das Schienbein schafft sie somit auch nicht mehr. Eine weitere Gewohnheit war natürlich in den Geschirrkorb zu greifen. hat man diese Handbewegung 16 Jahre jeden zweiten Tag gemacht, dann ist es in Fleisch und Blut übergegangen. Der griff geht jetzt ins Leere. Oft ist es die erste Zeit passiert, dass man erst die sauberen Bestecke oben bemerkt hat, wenn man wieder schmutzige Besteckteile einräumen musste. Doch auch das ist jetzt Routine geworden. und so bescheinigen der neuen Hausperle folgende Fähigkeiten
- Anzahl Maßgedecke: max. 14 Gedecke
- Wasserverbrauch (Liter/Standardprogr.): 10
- Jahreswasserverbrauch (Liter/Standardprogr.): 2200
- Gerätemaße H/B/T (cm): keine Angabe
- Top-Feature: -
- Weitere Vorteile: 6 Programme
- Energieeffizienzklasse (A = sehr geringer Energiebedarf - G = sehr hoher Energiebedarf): A
- Reinigungsklasse (A = sehr gute Reinigungswirkung - G = sehr schlechte Reinigungswirkung): A
- Trocknungsklasse (A = sehr gute Trocknungswirkung - G = sehr schlechte Trocknungswirkung): A
- Programme (Standardprogramm): Intensiv 75°C, Schnell 40°C, Leicht 50°C, Automatic, Fein, Energiespar
- Zusatzfunktionen: keine Angabe
- Korbausstattung: keine Angabe
- Nischenmaße H/B/T (cm): 80,7-87 / 60 / 57
- Dekorplattenmaße H/B/T (cm): keine Angabe
- Programmdauer (Min.): keine Angabe
- Betriebsgeräusch (dB): 44
- Energieverbrauch (kWh/Standardprogr.): 0,95 kWh
- Jahresenergieverbrauch (kWh/Standardprogr.): 209 kWh
- Verschmutzungserkennung: keine Angabe
- Klarspüler-/ Salzmangelanzeige: ja/ja
- Startzeitvorwahl: ja
- Restlaufanzeige: ja
- Auto ...: keine Angabe
- Wasserschutzsystem: ja
- Blendenfarbe: keine Angabe
- Anschlusswerte: 230 V, 10 A, 2,2 kW
- Weitere Anmerkungen: Gerät wird ohne Bedienblende geliefert. Bitte bestellen Sie daher die Bedienblende in Edelstahl (Artikelnummer: 723760) oder braun (Artikelnummer: 719289) gleich mit.< /li>
Ausstattungsmerkmale: Energie Effizienz A Sicherheit durch Wasserschutz
Mir bleibt also nur noch übrig meiner Berta einen Superjob zu bescheinigen. Sie arbeitet gründlich, dabei sehr, sehr leise, beansprucht kaum Futter und die Unterhaltskosten sind um ein Drittel gesunken. Die Futterkosten in Form von Maschinensalz sind schon dermaßen gering, dass der Haushaltsvorstand schon kürzlich sein Unverständnis kund tat. " Die braucht immer noch kein Salz".."ich versteh das nicht".." Die alte Berta hat in der gleichen Zeit schon 2 Packungen Salz gefressen" Jaa..leise und nicht verfressen..die ideale Haushaltshilfe..
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08.08.2012 20:40
Ja, die neuen Spüler sind schön leise .... "BH" von Maria -----
25.07.2012 16:35
P E R F E K T : B E R I C H T E T !!! ............ lg ..........
11.05.2012 16:17
Definitiv ein BH für Berta !!!! Sehr sehr informativ, mehr als hilfreich, sehr sehr locker geschrieben. Einfach toll !! Und die Maschine merk ich mir mal. Klopf auf Holz, meine ist inzwischen 9 Jahre alt und ich hoffe es werden nochmal so viel :) aber die Erfahrung zeigt .... nun ja .. nochmal Klopf auf Holz :) LG jenni