Erfahrungsbericht über

Miele K 683 I

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Die Eiszeit ist angebrochen!

3  05.06.2004

Pro:
Es ist viel Platz, mehr als in den Vorgängermodellen

Kontra:
wie im Bericht angegeben, die mangelnde Beschreibung beim Türewechseln

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Bedienung

Reinigung

Design

Lautstärke

Zuverlässigkeit

mehr


fun953

Über sich: Es gibt Lesende, es gibt Schreibende, ich gehöre eindeutig zu den Ersten. Liebe Grüße der Community ...

Mitglied seit:12.03.2001

Erfahrungsberichte:73

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 143 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Als ich im November 2002 Jahren meine neue Wohnung bezog, ließ ich dem Käufer meiner ehemaligen Wohnung schweren Herzens den Miele Vorratsschrank in der Küche. Es war dies das Vorratszentrum K 128 i, das ich hier bei ciao schon einmal beschrieben habe. Obwohl meine Küche schon derart desolat war, war das Gerät noch ziemlich neuwertig. Bekannte hatten mir geraten, die Küche drinnen zu lassen, da sich eine Wohnung ohne Küche sehr, sehr schlecht verkauft. So schenkte ich dem Käufer die Küche samt den Geräten. Der Herd war völlig im Eimer, aber um den Kühlschrank tat es mir sehr Leid.

Da ich auch nicht wissen konnte, dass ich die Wohnung binnen 3 Tage nach Inserieren in der Zeitung verkaufen würde (wo doch Andere oft zwei Jahre brauchten), machte ich mich auf eine Durststrecke gefaßt. Sollte ich doch zwei Wohnungen erhalten, die alte Wohnung noch etwas renovieren. So schenkte mir meine Schwester Mamas alte Küchenmöbel, die bei ihr im Keller standen. Ich nahm die Oberschränke (die über den Oberschränken) meiner alten Küche mit, ich erstand einen billigen Standkühlschrank und einen günstigen Standherd.

Es war eine ganz nette Lösung, aber dieser Kühlschrank konnte mich nie so richtig begeistern. Ich war Besseres gewohnt. Der Kühlschrank war mir zu klein, das Miele Vorratszentrum hat einen Kühlwagen mit Getränken und im Oberteil für Obst und Gemüse. Es standen jetzt immer viel zu viele Lebensmittel heraussen. Jeder in der Familie hat einen anderen Getränkegeschmack, die lieben Kinderlein, meine Tochter und ihr Freund, füllten mir den Kühlschrank auch noch mit Softgetränken an. Ich war es wirklich ehrlich Leid, so wenig Platz zu haben, da ich ja ein Vorratstiger bin. Dieser Kühlschrank befindet sich jetzt übrigens in meinem Keller. Kriege ich Gäste, kann ich dort bequem eine Torte kühlen und eignet sich gut für Reservegetränke, für eine Großpackung Zwiebel etc.

Und heuer war es dann endlich so weit. Im Frühjahr bekam ich meine neue Küche mit allen möglich Geräten. Am meisten freute ich mich wirklich auf den Kühlschrank und auch sehr auf den Geschirrspüler.

Mein Schwager – ein Geschäftsmann – Elektrofirma und Wasserinstallationen - lieferte sämtliche Geräte und stellte sie in die Mitte meines Wohnzimmers.

Die Küchenfirma kam, stellte die Küche auf, die traumhaft schön ist. Auch das Vorratszentrum war dabei und ich hatte eine richtige Freude, als es angeschlossen war.

Jetzt will ich es beschreiben:

Es ist dies der Kühlautomat 683 i:

Es ist ein
 Vollintegrierbares Modell mit Flachscharniertechnik
 Der Türanschlag ist normalerweise rechts, aber wechselbar, meiner mußte links sein (darauf komme ich später noch!)
 4 Sterne-Gefrierfach, 27 l
 Kühlzone 182 l
 Lagerzone 67 l
 Gesamtnutzinhalt 276 l

Kühlzone:
4 Abstellflächen aus bruchsicherem Glas
teilweise höhenverstellbar, davon eine teilbar

Lagerzone:
Bequem herausziehbarer Kühlwagen, herausnehmbarer Flaschenkorb, leicht herausziehbare Schale.

Innentür mit Butter-, Käsefach, höhenverstellbarem Abstellbord, 2 Flaschenborden,
Zubehör, Butterdose, Eierablage, Eiswürfelschale.

Nischenmaße:
Höhe 1778 – 1781 mm, Breite 560 – 568 mm

Energieverbrauch pro 100 l Nutzinhalt 0, 29 kwh in 24 Stunden.


So weit, so gut! Ich war richtig happy. Hatte ich es doch wieder, mein geliebtes Vorratszentrum. Ich räumte die Sachen um, der alte Kühlschrank wanderte in den Keller. Es war fast alles gleich, wenn ich auch denke, dass Miele beim alten Vorratszentrum noch etwas großzügiger mit dem Zubehör war. Es waren hier zwei ganz große Vorratsbehälter dabei, die ich zwar jetzt noch habe, aber um die es mir Leid wäre. Hier habe ich Wurst und Käse gelagert, damit nichts im Kühlschrank verkommt und ich alles auf einen Griff habe.

In den Kühlschalen beim ausziehbaren Kühlwagen lagerte ich wieder Obst und Zwiebeln sowie Kartoffeln. Beim Kühlwagen gab es im Gegensatz zum vorigen Kühlzentrum eine deutlich Verbesserung. Hier kann ich viel mehr große Flaschen hineinstellen als früher, da der Rand (ich kann es nur unfachfrauisch so bezeichnen) besser ausgeschnitten ist. Hier hat Miele deutlich dazugelernt. Die ersten paar Wochen hatte ich eine richtige Freude damit.

Doch nun begann eine wahre Odysee. Was war dies? Mir fiel auf, dass der Kaffee, den ich wegen der Frische auch immer in einem Plastikbehälter im Kühlschrank lagere, und der beim Lichtschalter stand, noch richtig warm war. Nach einigen Wochen blickte ich auch entsetzt hinter den Kühlwagen. Hier hatte sich eine dicke Eisschicht gebildet, sodass der untere Kühlwagen schon von alleine aufsprang. Ich dachte, es hätte was damit zu tun, weil dieser Kühlschrank auch eine Sommer- und Winterschaltung hatte. Dies hatte ich natürlich erst gelesen, nachdem die Eisschicht da war.

Da stand:
„Bei niedrigen Raumtemperaturen unterhalb oder gleich 18 Grad Celsius kann es im Gefrierfach zu warm werden, da die Kältemaschine durch die geringe Raumtemperatur seltener anspringt. Möglicherweise taut das Gefriergut an.“ Und ich hatte die Winterschaltung unwissenderweise aktiviert. Klar, dass sich Eis gebildet hatte, so dachte ich. Und: „In Zukunft lies die Gebrauchsanleitung vorher“. Winterschaltung? Noch nie gehört.

Ich enteiste den guten Kühlschrank. Doch was war dies? Nach zwei Wochen war wieder eine dicke Eisschicht. Nach Rücksprache mit meinem Schwager und der Möbelfirma war ich auch nicht viel klüger. Mein Schwager meinte, die Möbelfirma hätte Mist gebaut und einen Spalt offen gelassen und die Möbelfirma meinte, sie hätten natürlich keinen Mist gebaut, sondern das Gerät wäre schadhaft. Ich enteiste den Kühlschrank, der eigentlich nicht zu enteisen wäre, nun regelmäßige Abständen von zwei Wochen. Und war todunglücklich. Argwöhnisch guckte ich nun ständig hinter den Auszugswagen, ----- wieder eine Schicht Eis !!!  Ich brachte die Möbelfirma dazu, dass sie noch einmal kamen und den Spalt verringerten. Der Monteur bewies mir aber, dass der Kühlschrank schließt. Er mußte in seiner Freizeit kommen und ich gab ihm ein Trinkgeld. Man riet mir, den Miele-Kundendienst anzurufen, was ich auch tat.

Der Mann vom Kundendienst war sehr kompetent. Anscheinend war ihm das Problem bekannt. Zuerst fragte er mich, ob ich denn die Winterschaltung aktiviert hätte. Dies konnte ich ja jetzt Gott sei Dank verneinen. Dann, so fragte er mich, ob mir aufgefallen war, dass Lebensmittel noch warm gewesen seien. Das konnte ich am Beispiel Kaffee bejahen. Dann fragte er mich, wie technisch ich sei. Da stieg ich aus. Er meinte, er sei momentan sehr weit weg, es wäre ihm geholfen, wenn ich das selber machen könnte. Dies wollte ich aber nicht, denn womöglich zerstöre ich mehr, als ich gut mache. Er sagte, der Grund sei wahrscheinlich, dass durch den Türanschlag auf der anderen Seite die Schrauben beim Lichtschalter nicht richtig angezogen seien und dass vermutlich, auch wenn die Türe geschlossen ist, drinnen ständig das Licht brennt und dies natürlich die Temperatur im Kühlschrank verändere und sich so Eis bilde. Wir einigten uns, dass er mit meinem Schwager, dem Miele-Händler reden solle, und wenn dieser nach Linz komme, so solle er dies einstellen. Hätte mein Schwager keine Zeit, gab mir der Service-Mann seine Handynummer, so würde sich der Kundendienst selbstverständlich meiner annehmen. Mein Schwager kam am nächsten Sonntag, reparierte den Kühlschrank, montierte noch eine fehlende Lampe.

Und dies war des Rätsels Lösung. Seitdem im Kühlschrank nicht mehr ständig das Licht brennt, eist er auch nicht mehr.
Manchesmal schaue ich noch ganz besorgt, ob ja kein Eis ist. Es ist keines mehr. Der Kühlschrank funktioniert tadellos. Mein Schwager hat es angekreidet, dass auf dieses Manko in der Beschreibung nur sehr mangelhaft hingewiesen wird. Da steht bloß, man solle aufpassen, wenn sich beim Türanschlag was ändert.

Zwei Tage, nachdem mir mein Schwager, wie so oft, geholfen hat, erlitt er nach dem Mittagessen einen Hinterwandinfarkt. Sein Leben stand auf des Messers Schneide. Er ist nun mal nicht so ganz der typische Herzinfarktpatient. Er ist ein drahtiges Bürschen, der tägliche Kampf um sein Geschäft als Selbständiger dürften ihm aber zu schaffen gemacht haben. Er hat nur überlebt, weil es zu Mittag zu Hause passiert ist und weil es der Doktor sofort erkannt hat. Wäre es in seinem Schlafzimmer passiert, oder auf einer Landstraße, wo er des Berufes wegen unterwegs gewesen ist, er wäre einsam gestorben. Nun war die Stärke meiner Schwester gefragt. Sie mußte den Betrieb führen. Ich habe auch nachgedacht, wieviel dieser nette Mensch, der immer für uns Familienmitglieder da ist, uns eigentlich bedeutet. Sehr viel! Danke für Alles! Er muß jetzt leiser treten treten. Er hat einen starken Glauben und es geht sicherlich gut weiter. Ich hoffe auch, dass er noch viele Geräte verkaufen kann, wenngleich er diese auch nicht mehr schleppen wird. Er wird umdenken müssen. Er ist dem Totengräber gerade noch einmal von der Schaufel gesprungen. Ich widme diesem Familienmenschen diesen Bericht.

Ich freue mich über diesen Kühlschrank. Aber eben nicht mehr ganz so, als ob er keine Mängel gehabt hätte. Noch immer schaue ich argwöhnisch, ob sich hinter dem Ausziehwagen Eis bildet. Es ist wie bei einem Montagwagen. Miele hat gute Geräte. Der Staubsauger zB. dient mir schon über 25 Jahre. Die größte Freude aber habe ich mit der Spülmaschine, der ich auch einmal einen Bericht widmen werde.

Zu diesem Vorratszentrum: Ich finde, es müßte unbedingt in die Beschreibung rein, dass man beim Wechseln des Türanschlages aufpassen muss, ob die Schrauben richtig angezogen sind. Klar, dass er dann anders kühlt, wenn innen drinnen immer das Licht brennt. Der Kundendienst hingegen war wirklich sehr kompetent.

Der Vollständigkeit halber sage ich Euch auch den Preis des Gerätes. Es sind dies Euro 1052,--.

Es tut mir auch sehr Leid, dass ich kein Bild reinstellen kann, weil mein Computer viel zu alt ist und ich auch keine Digitalkamera besitze und auch keinen Scanner. Hätt es sonst gerne für Euch gemacht.

Ich vergebe mal 3 Sterne. Bei Zuverlässigkeit kann ich nur sagen: "jetzt ok".

Bedienungsanleitung müßte wirklich genauer sein. Kompliziert triffts nicht so ganz.

Ich bin aber überzeugt, dass das Gerät Spitze ist, wenn man den Türanschlag richtig anschließt und darauf achtet, dass die Schrauben gut angezogen sind.

Es grüßt Euch ganz herzlich
Eure fun953

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
meinemiamaria

meinemiamaria

06.01.2013 13:42

Wie hast Du denn gemerkt, daß im Kühlschrank immer das Licht brannte .....

esposa1969

esposa1969

11.01.2012 17:37

Miele ist eben Miele

pinkdawn

pinkdawn

19.11.2011 00:45

Miele ist immer sehr teuer, aber dafür auch gute Qualität. Schade, dass es solche Anfangsschwierigkeiten bei euch gab. lg

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