Migräne (Tipps & Infos)

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Migräne (Tipps & Infos)

Gesamtbewertung (29): Gesamtbewertung Migräne (Tipps & Infos)

 


Kopfschmerzen lindern

5  24. Aug 2000

Pro:
-

Kontra:
-

Empfehlenswert: Ja 

Druss

Über sich: Zur Zeit arbeite ich als Therapuetin wo ich unter anderem auch Diätpläne für Patienten erstelle! Dah...

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Wussten Sie das überwiegend Frauen von Migräne betroffen sind; und zwar genaugenommen ca. 25 %. Wieder einmal erwischt es das schwächere Geschlecht. Aber kein Grund zur Verzweiflung! Vielleicht verschafft Ihnen der eine oder andere Tipp Abhilfe.

Symptome der Migräne sind meistens halbseitig auftretender Kopfschmerz mit Begleitsymptomen wie: Übelkeit, Erbrechen, Augenflimmern, Lichtscheu, Sehstörungen und Sprechstörungen

Bei Erwachsenen sind es vor allem >kopfgesteuerte< Menschen mit übersteigertem Hang zum >Zerdenken<, die von Migräne heimgesucht werden. Demgegenüber wird Kindermigräne hauptsächlich durch Überlastungen, wie langes Fernsehen und Computerspielen ausgelöst. Einige Kinder sitzen länger als sechs Stunden vor irgendeinem Bildschirm - selbst zähe Augen und Nervensysteme sind hier überfordert. Häufiger Streß Ärger in Schule und Familie können ebenfalls zu Migräne führen.
Wenn die Kinder beinahe täglich, vor allem nach den Mahlzeiten unter Migräneattacken leiden, kann eine Unverträglichkeit in bezug auf bestimmte Nahrungsmittel vorliegen. Migräneauslöser sind zB Konservierungs- und Lebensmittelfarbstoffe, die sich vor allem in süßen Getränken (Cola), Süßigkeiten und Dosenmahlzeiten finden. Hier muss man zunächst durch Umstellungen in der Ernährung die betreffenden Stoffe herausfinden, um schließlich zu einer gezielten Migränediät zu gelangen. Oft reicht es schon aus, die Süßigkeiten aus dem Speiseplan zu streichen.

25 Prozent aller Frauen leiden an Migräne, gegenüber ca. 10 Prozent bei den Männern. Hauptgrund für diesen Unterschied scheinen die hormonelle Struktur bei Frauen sowie die Veranlagung zu niedrigem Blutdruck zu sein, der von den Wissenschaftlern gern als klassischer Risikofaktor für Migräne bezeichnet wird.

Abhilfe durch Akupressur. Akupressur zählt bei Erkrankungen wie Migräne zu den Mitteln der ersten Wahl. Am besten sollte sie nicht nur zu den Attacken, sondern regelmäßig (3- bis 5mal) über den Tag verteilt zum Einsatz kommen.

Medikamentöse Behandlung: klassische Wirkstoffe sind Aspirin und Ibuprofen. Welcher Wirkstoff für welchen Menschen der richtige ist, kann letztendlich nur durch Ausprobieren herausgefunden werden.

Silberweidentee: Sie Silberweide wird als Aspirin der Volksmedizin bezeichnet, da sie eine chemische Vorstufe enthält. 1 Teelöffel der Rinde mit ¼ l kaltem Wasser mischen und zum Sieden erhitzen. Dann den Topf vom Herd nehmen, den Tee 5 Minuten ziehen lassen, danach abseihen. Intensiver ist ein Kaltauszug: Dazu setzen Sie 1 gehäuften Teelöffel mit ¼ l kaltem Wasser an; 8 Stunden ziehen lassen, danach einmal kurz aufkochen und abseihen. Trinken Sie den Tee über den ganzen Tag verteilt.

Am besten kommen Sie der Migräne auf die Schliche, indem Sie sich einen Schmerzkalender anfertigen. Bringen Sie vier bis sechs Wochen lang alle wesentlichen Merkmale der Krankheit auf Papier: Dauer der Migräneattacke, ihre Stärke, die Begleiterscheinungen, was Sie zuvor gegessen haben und was bereits gegen die Schmerzen unternommen bzw. auf welche Medikamente zurückgegriffen wurde.

Viel Bewegung, denn diese trainiert auch die Blutgefäße zum Kopf. Am besten eignen sich Ausdauersportarten wie Radfahren, Jogging, Aqua-Jogging und stramme Spaziergänge. Kein Sport jedoch bei akutem Schmerz. So gut intensiver Sport zur Vorbeugung auch ist, so schlecht ist er für den akuten Migräneanfall. Meistens steigert sich hier der Schmerz bis zur Unerträglichkeit.

Pfefferminzöl wirkt besonders gut wenn es auf Stirn und Schläfen aufgetragen wird und dort etwas einmassiert wird.

Kein Parfüm! Wenn Sie häufiger unter Migräneanfällen leiden, sollten Sie auf Parfüm verzichten. Bestimmte Duftstoffe gehören zu den Hauptauslösern von Kopfschmerzen.

Weniger Fleisch, dafür mehr Fisch in den Speiseplan aufnehmen.

Bemühen Sie sich um einen gleichmäßigen Lebensrhythmus. Erwiesenermaßen gibt es am Wochenende - also in relativen Ruhepausen - mehr Migräneattacken als sonst.

Hoffentlich ist für Sie der ein oder andere Tipp dabei.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
illuminata

illuminata

18.09.2000 15:02

Ich leide selbst seit meiner Schulzeit an sich im Laufe der Jahre stetig zunehmender Migräne. Die hier aufgeführten Symptome und therapeutischen Maßnahmen kann ich nur voll unterstützen. Eine ausgezeichnete Darstellung! -illuminata

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