Dieser Erfahrungsbericht wurde von 62 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Allmählich wird es wohl auch mal wieder Zeit, daß der Baseman Stellung zu einem Produkt der Lebensmittelindustrie bezieht, denn sonst kommt die Ciao-Gemeinde noch auf die Idee, daß ich nur vom Lesen, Werbung schauen und Dienstleistungen lebe.
Hier also mein Eindruck vom Milram Bananenquark: zunächst einmal grundsätzlich die Aussage, daß ich eigentlich schon gerne einen Fruchtquark esse, mir aber die Zubereitung meistens zu lange dauert und es ehrlich gesagt vor allem bei Banane eine ziemlich Baatzerei (auf gut bayrisch) ist. Ergo bleibt nicht viel anderes übrig, als auf Fertigprodukte zurückzugreifen.
Es ist dabei schon Jahre her, daß ich mir öfters Milram Bananenquark gegönnt habe, irgendwie bin ich seitdem immer wieder beim Joghurt hängen geblieben.
Aber letzte Woche waren wir beim Toom einkaufen und da stach mir ein behelfsmäßiges Preisschild am Kühlregal ins Auge, daß es alle Milram Früchtequarks (oder heisst es Quarke * grinz* ) für nur 59 Pfennige geben sollte. Bei einem Normalpreis von 99 Pfennig erschien mir dies durchaus preisgünstig und ein näherer Blick verriet dann, daß dies am nicht mehr allzu üppigen Haltbarkeitszeitraum lag. Der belief sich auf 4 Tage. Nun weiß ich aus Erfahrung, daß diese Milchprodukte üblicherweise ein paar Tage länger in Ordnung sind und so stand einer Mitnahme eines Bananenquarks nichts mehr im Weg. Wollte doch mal sehen, ob sich seit meiner Jugend viel verändert hatte ;-)
Enthalten sind 150 Gramm in einem rechteckigen, aber abgerundeten (keine Verletzungsgefahr) Becher, der mit bunten Bildern und markigen Sprüchen – von wegen extra viel Frucht und so – Wohlgeschmack verspricht. Ich könnte jetzt erklären, wie man diesen Becher dann öffnet, aber ich gehe davon aus, daß dies jeder Leser weiß und ich kann versichern, daß es auch bei diesem Produkt sehr einfach vonstatten geht.
Es kommt einem dann ein Bananenaroma entgegen, welches fast schon unnatürlich natürlich anmutet. Logischerweise wird auch hier mit Aromen gearbeitet, was auch bei den Inhaltsstoffen vermerkt ist. Bei diesen wird auch auf einen 25%igen Anteil von Fruchtzubereitung verwiesen, wobei erfahrene Milchproduktesser wissen, daß da alles mögliche drin ist, nur keine Banane. Aber dies ist ein anderes Thema und nur die Industrie weiß, was wirklich drin ist. Ansonsten ist das übliche Zucker-Stärke-Verdickungsmittel-etc-Gemisch drin.
Hier dann gleich ein Tip: Rührt das ganze Zeug erst mal um vor dem Essen, denn am Boden setzt sich der Quark etwas flüssig ab und ohne Rühren wird es am Schluß etwas wässrig. Nach dem Rühren hat man eine gleichmäßig geschmeidige Masse, die sich schön schlabbern läßt.
Und der Geschmackstest beweist dann wieder einmal, daß der Mensch sich leicht beeinflussen läßt, denn der Quark schmeckt wirklich recht angenehm nach Banane und er ist eigentlich auch nicht zu süß, wenngleich er schon deutlich süßer ist als ein selber gemachter. Bei dem kann dann selbstverständlich der Bananen- und Zuckergehalt selbst bestimmt werden. Auch die Konsistenz der enthaltenen Bananen kann dann mit mehr oder weniger zermantschten Stücken geregelt werden, während die Fruchtstücke (?) beim Milram schon an eine etwas reifere Ausgabe einer Banane erinnern.
Aus diesem kühlen Grunde wird der Baseman auch weiterhin einen selber gemachten Bananenquark vorziehen, aber für einen schnellen Löffel zwischendurch ist der Milram Früchtequark eine annehmbare Alternative, die übrigens pro Gramm ca. 1 Kalorie enthält.
16.10.2001 15:43
klasse Bericht ! Herzlich willkommen bei Ciao !
15.10.2001 13:50
Buääääähhh wie kann man sowas nur essen, ich mag weder Quarke noch Joghurte:-). Tschüssi, Martina
14.10.2001 08:49
Ein wunderbar geschriebener Erfahrungsbericht von dir. Gruss von Anna