Erfahrungsbericht über "Milwaukee"

veröffentlicht 09.09.2017 | Felkster
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Architektur Milwaukee

Architektur Milwaukee

Erfahrungsbericht zu Milwaukee von Felkster


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Moin liebe Ciao-Community,
da ich früher in diesem Jahr einen kurzen Aufenthalt von 6 Tagen in Milwaukee hatte, kommt nun ein kleiner Reisebericht dazu!

Grund der Reise

Mein Grund der Reise war schlicht und einfach der Abschluss meines Bruders an der MSOE. Also fand sich die Familie zu seiner Graduation vor Ort in Milwaukee ein und verbrachte einen tollen Urlaub (für meine Eltern ging die Reise weiter, ich musste aufgrund meines Studiums zurück).
kurze Fakten zu Milwaukee

  • größte Stadt in Wisconsin
  • Ballungsraum hat 1,7 Mio Einwohner
  • bedeutet Versammlungsort am Wasser (kommt aus der Algonkinsprache)
  • Spitznamen: Cream City, Brew City, Mil Town, The Mil, The City of Festivals
  • Milwaukee liegt am Westufer des Lake Michigan an der Mündung dreier Flüsse: dem Menomonee River, dem Kinnickinnic River und dem Milwaukee River.
  • ist für seine große kulturelle Diversität bekannt
  • deutsche Partnerstadt ist Schwerin
  • MSOE hat mit der FH Lübeck eine deutsche Partnerhochschule
Was muss man sehen?

  • Harley-Davidson Museum
  • Milwaukee Art Museum
  • Grohmann Museum
  • Lakefront Brewery
  • Architektur
  • Brady Street (kleine urige Bar- und Kneipenmeile, die auch tagsüber sehr lebhaft ist)
  • Riverwalk
  • Rock Bottom Brewery
  • Milwaukee Mile (älteste noch genutzte Indycarstrecke)
  • Milwaukee Bucks Basketballhalle
  • Baseballfeld der Milwaukee Brewers

Ich weiß ist so einiges in 6 Tagen, daher muss ich sagen, dass ich zum Beispiel im Milwaukee Art Museum nicht war (keine Ausstellung zu der Zeit, sondern viele Feiern reicher Familien) und es nur von außen betrachten konnte.
Detailberichte

Harley Davidson Museum

In Milwaukee steht das einzige Museum dieser Art von Harley Davidson. Und besser passt es auch nirgends hin, schließlich ist Milwaukee der Ort der Geburtsstunde, der weltweit berühmten Harleys.

An einem bewölktem Tag haben wir uns für einen Ausflug zum Harley-Davidson Museum entschieden. Es liegt etwas außerhalb von Downtwon, jedoch in einer halben Stunde ganz entspannt zu Fuß erreichbar.
Auf den letzten Metern röhrten uns schon erste Harleyfans die Ohren voll, als sie die großzügig angelegte Einfahrt hinunterbrausten. Natürlich ohne jeglichen Schutz, wie es in den Staaten üblich ist.
Bevor wir uns draußen näher umschauen konnten sind wir vor einsetzenden Regen nach innen geflüchtet, das Außengelände konnten wir auch später noch erkunden.

Im Museum erwartete uns sehr freundliches Sicherheitspersonal, dass eine Taschenkontrolle durchführte. Nebenbei konnte man noch Smalltalk halten und über den einen oder anderen Witz gemeinsam lachen. So etwas vermisst man in Deutschland von Personal ähnlicher Ausbildung leider oft komplett. Ich möchte schließlich nur das Museum besuchen und nicht wie ein Schwerverbrecher behandelt werden.
Das Personal an der Verkaufstheke war genauso nett und erzählte noch kurz von den deutschen Vorfahren ihres Ehemannes.


Preise:
  • Erwachsene: 20$
  • Senioren (65+): $14
  • US Military (w/ID): $14
  • Student (w/ID): $14
  • Kinder (5-17): $10
  • Kinder unter 5: Freier Eintritt

Bei den Preisen selbst war ich ziemlich verwundert, dass ich selbst als deutscher Student vergünstigt hineingekommen bin. Spitzen Kundenservice, da das Personal hierauf sogar hingewiesen hat!

Positiv gestimmt ging es dann in das Museum.
Es fing an mit den ältesten Modellen der Firmengeschichte, also wirklich am Ursprung des Motorrads.
Man konnte sehr dicht an die einzelnen Modelle heran und durfte so viele Fotos schießen, wie man nur wollte.

Mittig im ersten "Flur" standen ausgewählte Modelle bis zum Jahr 1970. Rechts davon ab standen spezielle Modelle für Post, Militär, Polizei, etc mit ihren ausführlichen Geschichten. Allgemein war in dem Seitengang alles etwas schicker gestaltet.
Links vom Flur ging es zu der Motorenschau, in der jeder Motor der Geschichte an der Wand hing. Zu jedem Motor war das Soundprofil hinterlegt und konnte angehört werden. Zusätzlich standen in diesem Raum noch interaktive Spiele. Hier konnte man als Besucher seine Kräfte messen im Gegensatz zu den Motoren.
Am Ende des Flurs stand letztendlich eine Maschien des US-Präsidenten + Eskortmobile. Ein absolutes Highlight im ersten Part des Museums.

Danach konnte man links in eine Art Kunstaustellung für Karosserien eintauchen oder direkt den Weg nach unten zu den besonderen Modellen suchen.
Zu besonderen Modellen zählten Stuntbikes, besonders große oder kleine Modelle, und besonders patriotische Bikes aus der Harley Firmengeschichte.
Diese wurden zum Teil von Privatpersonen zur Verfügung gestellt,
In diesem Bereich konnte man auch wieder interaktiv werden:

* Stuntmanspiel: Wie weit schafft man es über Krokodile, Monstertrucks oder sontiges zu springen?

* Rennspiel: Schafft man es gegen legendäre Rennfahrer der frühen renngeschichte zu bestehen?

Diese Spiele sind zwar simpel gehalten, aber nicht ganz einfach. Und dennoch eine spaßige Auflockerung.

Zwischendurch stand eine hinter Glas versiegelte Maschine, die aus einem großen Verkehrsunglück im Umland Milwaukee geborgen wurde. War beeindruckend zu sehen, wie gut diese doch noch Intakt war. Eine zweite kaputte Maschine kam später auch noch, die allerdings aus dem Moor geborgen wurde.

Zum Abschluss konnte man noch zwischen Motorrädern und Fotowänden viele Fotos machen.

Am Ende wartete noch der Außenbereich und der Harleyshop.
Draußen konnte man sich auf zwei echte Harleys setzen und mal so richitg Biker sein, oder einfach den Blick auf die Skyline und den Milwaukeeriver genießen.

Im Shop gab es viel Merchandise zu kaufen zu humanen Preisen.
Hier habe ich mir ein Blechschild für meinen späteren Plan im Hobbykeller gekauft (alle Kennzeichen der US-Staaten plus weitere Blechschilder an Holzpfeilern).

Für den Preis hat man auf jeden Fall viel zu sehen bekommen. Das Museum selbst ist ein interaktives Erlebnis und selbst für Non-Motorradfans wie meine Mutter ein Besuch wert.

Milwaukee Art Museum

Hier kann ich nicht viel an Worten verlieren, da zu diesem Zeitpunkt keine Ausstellung vor Ort war.
Sonst sind von Kunstausstellungen bis zu Konzerten eine Vielzahl an Veranstaltung aus der musischen Schicht vertreten.

Außerhalb von speziellen Events birgt es über 25.000 Kunstwerke zu bestaunen, jedoch haben wir uns trotzdem dagegen entschieden (unter anderem aus Zeitgründen) das Museum von innen zu sehen.

Äußerlich ist es imposant gestaltet, ein Meisterwerk der Architektur und Statik.
Zu bestimmten Tageszeiten fährt es seine Flügel aus und thront leicht über dem Lake Michigan, an dessen Küste es liegt.

Von dort aus sind es nur noch wenige Minuten bis man zu Fuß wieder Downtown erreicht.

Brady Street

Die Brady Street liegt in der Nähe der Lakefront Brewery zwischen dem Milwaukee River und dem Lake Michigan.
Sie ist eine über dei Stadtgrenzen hinaus bekannte Straße mit vielen Pubs, Bars und Restaurants und kleinen Clubs. Also genau das Richtige für das Nachtleben möchte man meinen. Ist auch so, aber tagsüber ist sie genauso sehenswert wie nachts/abends.

Wir waren mehrmals hier essen, ob für einen kleinen Snack oder eien ganze Mahlzeit, man findet hier garantiert etwas! Empfehlenswert sind hier die Cheese Curds oder Fried Fish, welches lokale Spezilitäten sind, die in den Bars und Restaurants der Brady Street am besten munden (laut Bewohner Milwaukees).
In den Bars und Pubs sind die lokalen Biere erhältlich, welche ich auch dringend empfehle, denn das amerikanische Bier, was nationsweit verkauft wird, schmeckt einfach nicht!
Hier sollte man ein wenig mehr Geld in die Hand nehmen und die lokalen Bierspezilitäten probieren!
Hinweis: Hierzulande würden diese Biere unter Craft Beer gelistet werden, da nur die wenigsten nach deutschen Reinheitsgebot gebraut werden.
Aber es gibt auch Biere nach deutschem (!) Reinheitsgebot, die nicht importiert werden! Denn in Wisconsin siedelten damals deutsche Siedler und brachten die Bierkultur mit in den Bundesstaat!
Diese Biere dürfen nur in Wisconsin verkauft werden, mitsamt den Craftbeersorten.

Also wer einen entspannten Abend in Milwaukee verbringen oder auch über die Stränge schlagen möchte für den ist die Brady Street genau richtig. Auch für Besucher, die nachmittags guten Kaffee genießen wollen sind hier einladene Cafés angesiedelt.

Lakefront Brewery

Als wir die Lakefront Brewery besuchten, wollten die berühmte Brauereitour machen.
Sie selbst ist wieder recht zentral gelegen und gut zu Fuß zu erreichen. Wir mussten zwar im Regen hinlaufen, aber wozu gibt es einen Regenschirm ? Vorab:
  • Man sollte Englisch können, da man sonst wenig versteht und gerade die lustigen Passagen verpasst (hatten ein älteres deutsches Ehepaar dabei, denen wir beim Verständnis helfen mussten)
  • Personen unter 21 kriegen ein under 21-Bändsel, da man offiziell erst ab 21 Alkohol trinken darf. Kleine Hintertür in Wisconsin: die Eltern/Erziehungsberechtigten dürfen das Bier holen und der Person geben. Diese darf es denn auch trinken, selbst wenn das Kind 5 ist. Also liegt eigentlich alles in der Hand der Erziehungsberechtigten.
    Klingt komisch, ist aber Wisconsin-Law!

Für einen Preis von 10$ bekommt man eine unterhaltsame Brauereitour und 4 Getränkechips, die man vorher, nachher und unterwegs einlösen kann, wir haben einen vorher, zwei unterwegs und einen nachher eingelöst, was von der Zeitspanne recht gut war und man das Bier auch genießen konnte.Die Biersorten sind sehr vielseitig, da es wie schon vorher erwähnt hauptsächlich Craft Beer in diesen Brauereien gibt. Gerade für den Fakt sind 10$ wahnsinnig preiswert, da man volle Becher erhält und nicht nur einen Schluck wie bei einigen Weinproben.
Von Indian Pale Ale (IPA) bis Czech Lager oder Bier mit Kaffee-Geschmack gibt es alles was das Bierherz begehrt, selbst Oktoberfestbier, Weizen oder Pils nach deutschem Reinheitsgebot! Und ja viele der Sorten schmecken wirklich sehr gut! (gibt es auch in Supermärkten in Wisconsin, haben vor Ort nicht alle probieren können)

Zur Tour:
Der Tourführer holt die Truppe oberhalb des eigentlichen Brauareals in einer kleinen Bar ab und führt sie vorerst ins Lager. Er selbst hatte schon gut ein drin, scheint also ein toller Job zu sein, Bier trinken, Labern und Kohle machen. Aber genau das machte ihn sympathisch und unberechenbar. Gestartet wird mit der Geschichte der Brauerei, die mit einem Sing-Along der ganzen Truppe endet, keine Angst, selbst wenn man den Song nicht kennt (wie wir) hat man ihn schnell drauf und hat unglaublichen Spaß.

Ansonsten wird viel über die Brauart und die einzelnen Sorten erzählt, sowie über Sport und ein paar private Geschichten des Gruppenführers.

Zwischendurch wurde es ziemlich interaktiv, da einige (unter anderem mein Vater, da gerne deutsche Touristen genommen werden) sich selbst am Bier abfüllen versuchen sollten. War ziemlich amüsant. Später sollten zwei Frauen noch den Korken ins Fass schlagen und zur Erklärung wurde eine ziemlich zweideutige Sprache verwendet, worüber die ganze Gruppe lachen musste.

Zu den Leuten: Erstaunlich viele Amerikaner verstehen ein wenig Deutsch und haben uns dann angesprochen. Aus Small Talk wurde ein reines Geschichten erzählen, das oben beim letzten Bier der Tour fortgesetzt wurde. Alles super freundliche Leute aus der Region, die den Abend perfekt abrundeten.

Als Gimmick obendrein gibt es am Ende pro Besucher ein eigens gestaltetes Bierglas von der Brauerei, das bei mir jetzt in der Vitrine einen Ehrenplatz bekommen hat.

Rock Bottom Brewery

Die Rock Bottom Brewery liegt direkt am Riverwalk und ist ein gut besuchtes Restaurant mit hauseigener Microbrewery , was so viel bedeutet wie: Brauen für den Eigenbedarf. Also das Bier bekommt man nur in diesem Restaurant.
Hier und in jedem anderen Restaurant gibt es die Hintertür des Wisconsin-Law allerdings nicht! Hier gilt: unter 21 kein Alkohol!

Und warum soll man dieses Restaurant nun unbedingt besuchen? Ganz einfach aus 3 Gründen:

* Das Ambiente:
Die Brauerei liegt direkt am River Walk und wenn man draußen sitzt hat man eine schöne Aussicht. Zudem sitzt man etwas ab vom Alltagstrubel der Stadt. Im Inneren hat es einen urigen Barflair, der etwas schummrig, aber auch freundlich anmutet.

* Das Bier:
Man bekommt das Bier wirklich nur in dieser Brauerei und es gibt wirklich Sorten, die es nirgends gibt außer hier, da diese Brauerei ein Patent darauf hat. Allein deswegen sollte man die paar Minuten Wartezeit auf einen Tisch auf sich nehmen und seinen Tag hier gebührend abschließen oder sich zwischendurch stärken.

* Das Essen:
Die Speisekarte hatte wirklich beeindruckende Gerichte zu bieten, von denen ich zuvor nichts gehört hatte. Meine Mutter hatte eine Bierteigpizza von der sie total begeistert war!
Mein Vater hatte ein klassiches Steak in Bourbon gebraten. Er meinte, dass er nie zuvor ein so gutes Steak gegessen hat.
Mein Bruder nahm die Chicken Enchiladas und war auch vollends zufrieden.
Ich habe mich an ein Hähnchenbruststück mit einer knusprigen Bierteigpanade und Bretzelstücken gewagt, dazu gab es Bier-Käse Sauce und Saisongemüse. Es war einfach phenomenal! Also wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Das Essen ist wirklich von super Qualität und zum Teil ausgefallen, aber sehr lecker!

Die Preise sind für unsere deutsche Denkweise hoch, aber für amerikanische Verhältnisse wirklich normal, da das Essen allgemein dort teurer ist, wenn man frisch und gut essen möchte!

Sportstätten

Zu den Sportstätten zähle ich vor Allem Basketballhalle, Baseballfeld und Rennstrecke, da wir aber alle nur von außen gesehen haben, kann ich hier wenig drüber verlieren, außer dass sei selbst von außen sehenswert sind. Ich als Fotofanatiker hab mich vor Ort direkt ausgetobt.
Aber diese Sehenswürdigkeiten sind nur für die Leute interessant, die sich auch für Sport interessieren, ansonsten muss man sie nicht zwingend besuchen!
Riverwalk

Der Riverwalk ist ein Spaziergang, der sich durch die Stadt am Milwaukee River entlangzieht. Gerade an sonnigen Tagen für einen schönen Spaziergang geeignet. Wenn man ihn von Anfang bis Ende abläuft, dann kann man schon ein paar Stunden am River verbringen, gerade als Tourist mit Kamera im Gepäck.

Insgesamt ist der Riverwalk schön gestaltet, gut begehbar
und bietet einiges zu sehen. Einziges Manko, mit Rollstuhl o.Ä. kann man diesen nicht komplett genißen und muss ab und zu auf normale Straßen ausweichen.

Ansonsten sollte man wirklich einiges an Zeit mitbringen, wenn man den Riverwalk mit all seinen Finessen genießen möchte, denn auch links und rechts davon gibt es kleine schöne Gebilde und Anlagen zu bestaunen. Bei schönem Wetter kommen einem sogar verschiedene Wassersportler auf dem Fluss entgegen und grüßen mit einem breiten Lächeln.

Lake Michigan

Als wir nach der Graduation meines Bruders uns zum See aufmachten, nahmen wir den Weg über die Bradystreet, aßen zu Mittag ein sehr leckeres Sandwich und konnten dann den Oak Leaf Trail folgen. Der Oak Leaf Trail zieht sich später am See entlang durch verschiedene Grünflächen und in die andere Richtung zieht er sich durch große Teile der Stadt immer von Bäumen und Grünflächen begleitet.
Jedoch schlugen wir erst eine andere Richtung ein. Wir folgtem dem Lincoln Memorial Drive Richtung McKinley Beach. Der Fußgängerweg zählt zwar offiziell zum Oak Leaf Trail, aber da dieser hier direkt am Lincoln Memorial Drive entlangführt, gehört er quasi dazu.

Am McKinley Beach ist eine schöne Aussichtsplattform von der man schöne Panoramaaufnahmen von Milwaukee in den Kasten bekommt. Also wirklich empfehlenswert dort einmal vorbeizuschauen!

Auf dem Rückweg zum Oak Leaf Trail, legten wir eine kurze Pause im Colectivo ein, der ein lokaler Gegenspieler zu Starbucks ist. Guter Kaffee für normale Preise in schöner Atmossphäre, mehr bleibt da nicht zu sagen!
Auf dem Rückweg kommt man am Milwaukee Yacht Club vorbei, der das ein oder andere Traumschiff zu der Zeit zeigte. Ebenfalls schöne Fotomotive und beliebter Ort für Hochzeitsfeiern.

Weiter dem Weg gefolgt, kamen wir zu einer kleinen Lagune, auf der sich die Skyline wundervoll spiegelte. Man merkt ich habe da wohl ziemlich viele Fotos geschossen.
Links von dieser kleinen Lagune liegt der Veteranspark, eine weite Grünfläche auf der viele Familien picknickten, spielten oder Drachen steigen ließen,da es am See eigentlich immer windig ist. Weiter vorn im Park war zu der Zeit ein kleines Fest von einem örtlichen Verein, die viele Sachen verkauften, grillten und Musik machten. Ansonsten ist der Veteranspark großer Schauplatz des beliebten Summerfest und weitere Feste. Die Stadt heißt nicht umsonst City of Festivals.
Am Ende kommt man dann zum Milwaukee Art Museum, der Discovery World und weiteren kleineren Sehenswürdigkeiten. Und paar Minuten Fußmarsch weiter ist man auch wieder mitten in Downtown Milwaukee.
Alles liegt doch recht nahe zusammen und man schafft ziemlich viel.

Architektur

Die Architektur ist vielschichtig in Milwaukee. Da ich mich mit den ganzen Bauperioden nicht auskenne, werde ich euch hier nicht mit Fachbegriffen vollsabbeln, sondern lieber ein wenig beschreiben.
In der Innenstadt rund um den Campus der MSOE (über die Innenstadt verteilt) mischen sich ältere mit modernen Gebäuden. Die älteren Gebäude sind kunstvoll verziert und stechen ein wenig mehr heraus als die moderneren Bauten.
Von den modernen Gebäuden sticht vor Allem das Kerncenter der MSOE hervor. Eine gläserne Runde Front prankt an einer Kreuzung. Im Kerncenter befindet sich ein Fitnesscenter, eine Eishockeyhalle und andere Indoorsportfelder.
Gegnüber befindet sich das Vietsfield, ein Fussballfeld auf dem Dach eines Parkhauses. Auf der einen Seite in riesiger Höhe, auf der anderen Seite ebenerdig, da die Straße am Feld vorbei ein enormes Gefälle aufweist.

In den Wohngebieten rund um den Stadtkern findet man kaum hohe Häuser sondern zwei- dreistöckige Häuser mit Holzfassade und typischer Terasse vor dem Haus, wie man aus so manchen Filmen kennt. Jedoch sieht eins nicht aus wie das andere, jedes ist individuell gestaltet und bringt einen schönen Flair in jede Straße, da diese Häuser wirklich alles andere als hässlich sind!

Auf der anderen Seite vom Stadtkern befindet sich in der Nähe der Basketballhalle ein kleines deutsches Viertel. Deutsches Fachwerk prangt hier in vielen Straßen zwischen bayrischen Kneipen und Biergärten. Muss man gesehen haben, auch wenn man es von zuhause kennen mag.
Fazit

Milwaukee ist meiner Meinung nach eine wirklich schöne Stadt! Schöne Fassaden, Architektur und Sehenswürdigkeiten. Es gibt viele Möglichkeiten, wie man seinen Aufenthalt dort verbringen kann, für jeden sollte was dabei sein.
Allen voran aber haben mich die Leute dort beeindruckt. Dass Amerikaner offen sind wusste ich schon vorher, aber diese Lebensfreude, Freundlichkeit und Art und Weise zu leben hat mich einfach beeindruckt!
Das hat mich dazu bewegt, in naher Zukunft für ein Jahr dort zu leben!
Negativ sind wirklich nur die Kosten, die aber in der ganzen USA ähnlich sind, daher nur für deutsche Verhältnisse teuer sind.

Da ich mich in den paar Tagen wirklich in die Stadt vernarrt habe, bleibt mir nichts anderes übrig als 5 von 5 Sternen zu geben!

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Ina71 veröffentlicht 02.11.2017
    bh und lg
  • Consumelly veröffentlicht 26.10.2017
    da muss ich auch mal hin :D
  • hubbie veröffentlicht 22.10.2017
    BRILLANTER Reisebericht, kann zwar das südliche Wisconsin, bis M. hat es mich noch nicht getrieben
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