Minisiston (Antibabypillen)

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Minisiston (Antibabypillen)

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Erfahrungsbericht über "Minisiston (Antibabypillen)"

veröffentlicht 01.02.2008 | kleinemaus22
Mitglied seit : 19.09.2007
Erfahrungsberichte : 2
Vertrauende : 0
Über sich :
Nichts für mich
Pro Sicherheit
Kontra nur Nebenwirkungen
sehr hilfreich
Verträglichkeit:
Sicherheitsempfinden:
Bedienungsanleitung

"nicht empfehlenswert"

Mein Frauenarzt empfahl und verschrieb mir die Minisiston mit der Bemerkung, dass sie sehr gut verträglich sei. Ich habe die Pille nur ca. 3 Monate eingenommen, aber das reichte mir auch schon. Der erste Monat verlief ganz normal. Keine Probleme, Schmerzen oder sonstige Nebenwirkungen. Nach diesem Monat hatte ich die erste Pillenpause eingelegt. Auch diese verlief wie gewohnt. Ab dem zweiten Monat begannen die Probleme. Mir war nur noch schlecht. Meine Verdauung spielte total verrückt. Mir gings einfach nur zum K.... Diese Art von Nebenwirkung waren in der Packungsbeilage angegeben. Meine Haut wurde auch schlechter und ich bekam Pickel. In der nächsten Pillenpause ging es mir nach kurzer Zeit besser. Aber kaum hatte ich wieder angefangen die Pille zu nehmen, ging es mir wieder mies. Dann fing langsam an mein linkes Bein zu schmerzen. Ich wusste nachts nicht mehr, wie ich mich lege sollte, damit diese wieder besser werden. Ich bekam zwar etwas Angst, aber ich dachte, dass das mit der Umstellung zusammen hing und sich das auch wieder gibt. Da die Pillenumstellung grad zur Winterzeit war, bekam ich dann irgendwann mit, dass ich Probleme kriegte meine Stiefel anzuziehen. Mein Bein tat nicht nur weh, es war nun auch ziemlich angeschwollen. Von diesen Nebenwirkungen stand leider noch nichts in der Packungsbeilage. Aus diesem Grund bekam ich nun noch mehr Angst und ging als erstes zu meinen Frauenarzt, um das zu klären. Er war der Meinung, der Körper muss sich erst noch daran gewöhnen und ich sollte die Pille doch weiter einnehmen. Er verstand überhaupt nicht, dass ich solche Probleme damit haben soll. Als nächstes ging ich zum Gefäßchirurgen. Dieser erklärte mir, dass es ein Lymphödem ist, aber auf keinen Fall mit der Pille zusammen hängen kann. Da ich aber langsam genug hatte, habe ich kurzerhand beschlossen, sie in den Müll zu werfen. Es dauerte nicht lange und mir ging es wieder sehr gut. Aber ihren eigentlichen Zweck hat sie erfüllt.

Sobald man mit den Arzt darüber reden will, was man für Probleme damit hat, wird es entweder als Nichtig abgetan oder sie wollen einem erklären, dass etwas anderes der Grund für diese Beschwerden ist. Aber auf keinen Fall die Pille!


FAZIT:
Seitdem ich die Pille komplett abgesetzt habe, geht es mir super. Ich hätte nie gedacht, was die Pille für Nebenwirkungen haben und im Körper anrichten kann. Mein Ödem bleibt mir leider erhalten und ich darf nun immer einen Kompressionsstrumpf tragen.

Aber jede Frau reagiert ja anders auf die Pille. Die eine verträgt sie eben, die andere nicht.

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