Spitzenkamera für viel Geld
18.02.2002
Pro:
Auflösung, Zoom
Kontra:
Akku, Blitz, Bildschirm
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 Dieri
Über sich:
Nach einigen Wochen bin ich nun an meinen PC daheim zurückgekehrt. In der nächstenzeit gibt es wohl ...
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Erfahrungsberichte:51
Vertrauende:7
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 93 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Heute will ich Euch die Minolta Dimage 7 vorstellen. Ich habe mit dieser Kamera in der Zwischenzeit ca. 500 Bilder gemacht. Wobei die Palette von Sportfotos bis hin zu einfachen Schnappschüssen war. Die Vorgeschichte wie ich zu dieser Kamera kam ist ganz kurz erzählt : Wir haben bei uns in der Firma zur Zeit das Problem, das unsere Digitalkamera im Dezember gestohlen wurde. Aus diesem Grund haben wir uns Anfang Januar dazu durchgerungen uns eine Neue zuzulegen. Nun arbeite ich in einem größeren schwäbischen Unternehmen mit ca. 10000 Mitarbeitern. Nachdem es bei uns keine Vorschrift gibt, welche Digitalkamera wir kaufen müssen (ist jeder Abteilung überlassen), habe ich in den letzten Wochen ein Dutzend Digitalkamera's auf Herz und Niere geprüft. Die erste Digitalkamera dabei war Digital Ixus 300 von CANON (Bericht vom 05.02.2002). Heute ist wie oben schon erwähnt die Minolta Dimage 7 an der Reihe Die Kamera ~~~~~~~
Mein aller erster Gedanke als ich die Kamera sah : Die Kamera erinnert in der Größe und Form an eine Spiegelreflexkamera. Und Sie ist schwer !! Allerdings, liegt Sie sehr gut in der Hand. Die Knöpfe liegen meiner Meinung an der richtigen Stelle. Die Kamera verfügt über einen kleinen Bildschirm (LCD-Bildschirm ??), der sehr gut im ersten Augenblick aussieht. Im zweiten Augenblick beim Fotografieren hat er aber einen riesigen Mängel. Wenn man zum Beispiel bei der Sportfotografie ein Bild machen will, kann es vorkommen, das man mit dem Geschehen mitgehen muss. Das verarbeitet der Bildschirm sehr schlecht, er ruckelt. Hat man da eine langsame Grafikkarte im Bildschirm ? Hier ist dann besser man schaut in den Sucher und schaltet den Bildschirm aus. Die Kamera hat eine Brennweite von 28 – 200 mm. Diese Brennweite ist für 90 % aller Fotos vollkommen ausreichend. Der Zoom läuft im ersten Augenblick sehr schwer. Man gewöhnt sich aber ziemlich schnell daran. Der Minolta Dimage 7 hat einen eingebauten Blitz. Allerdings dazu Blitz zu sagen grenzt schon an Frechheit. Er leuchtet gerade mal 1,5m sehr gut aus. Ein bischen wenig für eine Kamera in dieser Preisklasse. Ein weiterer Wermutstropfen ist das der Blitz schlecht angebracht ist. Ich kam die ganze Zeit mit meinen Fingern beim verstellen des Zooms in den aufgeklappten Blitz (bei der Sportfotografie). Auch hier sollte man sich etwas überlegen. Ein externer Blitz den man in den Blitzschuh stecken kann brachte Abhilfe. Die Auflösung ist mit 4 verschiedenen Einstellmöglichkeiten sehr gut (2560x1920, 1600x1200, 1280x960 und 640x480 Pixel). Bilder in der größten Auflösung brauchen dabei einen sehr großen Speicherplatz. Wir haben mit einer 340 MB Speicherkarte damit aber keine größeren Probleme. Akku ~~~
Das erste was ich mir nach zwei Stunden besorgt habe, waren neue Akkus. Es ist enorm, was diese Kamera an Strom verbraucht. Kleiner Tipp. Bildschirm ausschalten beim fotografieren. Spart enorm an Strom. Die verwendeten Akkus sind normale Handelsübliche 4 x AA Zellen. Am besten immer eine Ersatzakkusatz mitnehmen. Überspielen der Fotos ~~~~~~~~~~~~~~
Per USB Schnittstelle. Einfach und völlig unkompliziert. Es gibt meiner Meinung nichts einfacheres. Technische Daten ~~~~~~~~~~~
Einfach Technische Daten abschreiben ist nicht mein Ding. Der Bericht soll ja ein Erfahrungsbericht sein. Sucht Ihr trotzdem die technischen Daten : Bei www.minolta.de findet Ihr Sie. Homepage ~~~~~~~
www.minolta.de Fazit ~~~
Was für eine Kamera. Auf der einen Seite sehr gut (Auflösung, Zoom, ...) und auf der anderen Seite kaum vorstellbare Schwächen (Bildschirm, Blitz). Die Schwächen sind allerdings nicht so gravierend das Sie meinen Gesamteindruck stark nach unten ziehen. Den Bildschirm kann man ausschalten (das ruckeln hatte ich nur bei ruckartigen Bewegungen - Sportfotos) und beim Blitz wird einfach ein richtiger Blitz auf die Kamera gebaut. Die Minolta Dimage 7 ist eine gute (keine sehr gute) Kamera die ich empfehlen kann. Der Preis ist zur Zeit bei ca. 1400 Euro. Sehr viel Geld. Und man braucht noch ein wenig Geld für Blitz, Speicherkarte (wir haben in der Zwischenzeit 340MB), Akkus, Tasche,... Für mich Privat zu Teuer. Der Firma werde ich Sie empfehlen. @ Gruss Dieri
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05.05.2002 10:23
so zur jllustration: diedsen bericht habe ich auch über die lesehäufigkeitfunktin deines profils aufgerufen.
12.03.2002 14:51
Hi, guter Bericht mit vielen Infos, der Preis liegt mittlerweile bei ca. 980 Euro also vielleicht doch mal was für privat? Gruß Joshua Hard
02.03.2002 16:52
> Der Minolta Dimage 7 hat einen eingebauten Blitz. > Allerdings dazu Blitz zu sagen grenzt schon an Frechheit. > Er leuchtet gerade mal 1,5m sehr gut aus. Bist Du bei Trost ? Der Blitz reicht mir bis etwa 5 m völlig aus. (Einfach mal die Empfindlichkeit erhöhen, ISO 100, 200, 400, 800) Und darüber hinaus werde ich meinen Metz mit Leitzahl 30 nehmen. Der soll ja drauf passen. Klasse, Minolta ! > Es ist enorm, was diese Kamera an Strom verbraucht. Wenig hilfreich, diese Aussage. Ich kann 100 und mehr Fotos auf einmal schießen. Die Akkus sollte man immer frisch aus dem Ladegerät nehmen, dann schaffen sie noch viel viel mehr Fotos. Probieren !