Erfahrungsbericht über

Minolta DiMAGE 7i

Gesamtbewertung (26): Gesamtbewertung Minolta DiMAGE 7i

 

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Meine kleiner Liebling!

4  13.06.2002 (18.06.2002)

Pro:
High - End - Kamera mit allem Schnick - Schnack

Kontra:
Schweineteuer, Speicherkarte winzig, wenig Zubehör

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Ausstattung

Bildqualität

Akkulaufzeit

Bedienung

mehr


launsp

Über sich:

Mitglied seit:27.06.2001

Erfahrungsberichte:6

Vertrauende:2

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 51 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Achtung: Nachtrag (18.06.02) am Ende des Berichtes!

Da steht Sie nun vor mir: Meine neue Geliebte! Nicht das ich Frauen nicht mag, aber was kann eine Frau schon gegen eine solche natürliche Schönheit aufbieten? Wohlproportioniert, Edel, Anmutig, Griffig und gefügig. Meine neue Minolta Dimage 7i! Lange habe ich es mir überlegt, mit mir gerungen und gespart, sie sollte es sein. Um es gleich vorneweg zu nehmen: Der Spaß hat mit Speicherkarte stolze € 1600,- gekostet. Sollten Sie jetzt noch nicht vor Schreck umgefallen sein, dann lesen Sie weiter ....

Vorher jedoch:

Ich möchte hier nicht in technische Details verfallen oder jede Funktion beschreiben, sondern für Otto-Normalverbraucher einen Bericht über meine ersten Erfahrungen mit einem zugegebenermaßen teuren und anspruchsvollem High-End-Produkt verfassen. Dieser Bericht stellt meine private Meinung dar, ich bin kein Fachmann für Digitale Fotografie, sondern begeistere mich nur für dieses Medium.

So, jetzt aber:

Zunächst ein paar wichtige (meiner Meinung nach) Angaben:

- SLR-Technik (Korrektur: KEINE Spiegelreflex-Kamera, aber typische SLR-Ausstattung)
- 5Mio Pixel (4 wählbare Auflösungen)
- 5 Qualitätsstufen
- Einstellmöglichkeiten wie bei einer klassischen Spiegelreflex-Kamera (Programmautomatik, Blendenautomatik, Zeitautomatik, Manuell) mit allen was dazugehört
- Zusätzlich digitale Effekte einstellbar
- 5 Motivprogramme
- „Filmempfindlichkeit“ von 100 bis 800 ISO wählbar
- Serienbilder (bis 7 Bilder/sek. bei 1280 x 960)
- Video-Sucher und/oder LCD-Schirm
- CF-Card Typ II oder Microdrive (empfehlenswert!)
- 4 x Mignon NiMh-Akkus
- USB-Anschluss (Wechsellaufwerk!)
- Eingebauter Blitz (Blitzschuh für ext. Blitzgerät (z. B. 3600 HSD) vorhanden!

Wer alle technischen Details oder Einstellmöglichkeiten wissen möchte, sollte bei www.digitalkamera.de oder bei
www.minolta.de vorbeischauen.
Ein paar Probebilder (Makro) gibt’s hier: http://mlaunspach.de/Inhalt/Blumenseite/blumenseite.html

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Zubehör:
Der Kamera liegen die gewöhnlichen Zubehörteile bei. Tragegurt, Objektivdeckel, Akkus (NiMh, 1850mAh) inkl. Ladegerät (!), Handbuch zur Kurzeinführung, Kabel, CD mit PDF-Handbuch (170 Din-A4-Seiten!), Software sowie die obligatorische 16MB-Card (passt 1 Bild drauf!). Nicht gerade berauschend für eine Kamera dieser Preisklasse.

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Erscheinungsbild:
Die Kamera ist natürlich nicht so zierlich wie wir es von den meisten Digi-Kams gewöhnt sind, aber sie ist griffig und liegt gut in der Hand (ich habe recht große Pranken). Grob würde ich sagen, dass sie die Ausmaße einer normalen Spiegelreflex hat. Das Gehäuse besteht aus einer Magnesiumlegierung (sieht auf den ersten Blick aus wie Plastik), ist dadurch aber recht leicht (wird durch die Akkus leider wieder zunichte gemacht). Insgesamt macht die Kamera einen recht ordentlichen Eindruck und ist sauber verarbeitet. Die Schalter, Drehknöpfe und dergleichen sind logisch angebracht und geben nach kurzer Eingewöhnungszeit keine Rätsel mehr auf.

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Einstellungen:
Nach dem Auspacken zuerst mal des Setup aufrufen und diverse Daten einstellen. Aber keine Angst, alles schön übersichtlich (trotz mehrerer Seiten!) und verständlich aufgebaut. Die meisten Grundeinstellungen kann man einfach übernehmen.

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Die Optik:
Die Kamera hat ein fest eingebautes, 7-faches optisches 28-200mm-Zoom (1:2,8-3,5) und ein 2-faches Digitalzoom. Ich denke, damit sind die meisten ausreichend bedient. Das zoomen erfolgt manuell (!). Der Vorteil: So lässt sich natürlich viel genauer und schneller zoomen, und es spart Strom. Zusätzlich kann manuell fokussiert werden (AF abschaltbar). Ach ja, der Autofokus: War bei der Dimage 7 wohl noch recht langsam, jetzt erste Sahne. Angeblich auch bei schwacher Beleuchtung super. Da habe ich aber ein wenig Probleme gehabt (aber auch erst einmal probiert),
Die Makrofunktion wird über einen Schiebeschalter am Objektiv aktiviert (28 oder 200mm, zzgl. Digitalzoom).

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Fotografieren:
Ja, kann man auch. Motiv auswählen, drücken, fertig. Die Kamera wird über einen Drehschalter eingeschaltet (Fotografieren, Wiedergabe, Video, Setup und Datenübertragung). Sofort kann’s losgehen. Bei Programmautomatik einfach das Motiv anvisieren, zoomen und drücken. Der LCD-Monitor gibt ständig alle wichtigen Daten an, ohne überfrachtet zu wirken. Zusätzlich gibt es auf der Oberseite der Kamera ein LCD-Display (beleuchtet!) mit allen wichtigen Angaben. Ansonsten stehen für den kreativen Fotografen alle Arten von Einstellungen zur Verfügung. Diese hier zu beschreiben, würde den Rahmen sicherlich sprengen.
Die Fotos sind sehr farbtreu und gleichmäßig ausgeleuchtet. Der Zoom reagiert sehr schnell, die Serienbildfunktion mit bis zu 7 Bildern/sek. macht richtig Spaß. Diverse Motivprogramme (u. a. Porträt und Sport) sind vorhanden. Ansonsten rate ich: Spielen und alles ausprobieren. Es gibt sogar einen Schwarz/Weiß-Modus!

Abzüge in höchster Auflösung und Qualität sollen lt. Handbuch bis Din-A3 möglich sein. In Standard- bzw. Fine-Qualität bis 20 x 30cm. Meine ersten sind bestellt ......

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Der Film:
Ja, wie bereits angeführt: Auf der mitgelieferten CF-Card passt im schlimmsten Fall mal gerade ein Bild drauf. In der höchsten Auflösung und Standardqualität (ausreichend!) etwa 15 Bilder. Ich habe mir eine 1GB-Microdrive zugelegt, damit gibt es keine Platzprobleme.

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Strom:
Nicht so schlimm, wie ich befürchtet habe. Die Akkus reichen etwa 70-100 Bilder weit (davon etliche mit Blitz) und eingeschaltetem LCD-Monitor. Ich denke, mit 2 Sätzen und einem vernünftigen Ladegerät (z. B. Ansmann Powerline6) kommt man gut hin. Vier 1800 NiMh-Akkus kosten etwa € 18,-.
Externes Netzteil bzw. Minolta-Akkupack (€ 398,-) brauch ich nicht oder ist mir eeeeetwaaaas zu teuer.

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Was gibt es noch?
Man kann ein externes Blitzgerät von Minolta verwenden (Blitzschuh!), Tonaufzeichnungen zu jedem Bild machen, Videoaufzeichnungen bis zu 60sek/Film anfertigen, der Video-Sucher ist um 90° schwenkbar und und und.

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Mein Fazit:
Eine Kamera für hohe Ansprüche. Mit Funktionen, die der Durchnittsbildermacher selten benötigt aber Kreativität zulässt. Eine Kamera, die sehr gute Bilder macht. Eine Kamera, die Verteufelt gut aussieht und natürlich schweineteuer ist.
Womit diese Kamera und Frauen doch viel gemeinsam haben ........

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Nachtrag:
Inzwischen habe ich noch einige weitere interassante (aus meiner Sicht) Funktionen ausprobiert. So lassen sich z.B. die Serienbilder zu einem Movie zusammenstellen. Sehr gut gefällt mir auch die sogenannte Intervall-Funktion. Hier macht die Kamera automatisch Bilder nach vorher eingestellten Zeitabständen -> "Zeitraffer". Diese Bilder können auch in ein Movie umgewandelt werden -> "Zeitrafferfilm".
TIPP: Damit lässt sich die Hausfrau bei der Hausarbeit überwachen ..... (Scherz)


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
denmarko

denmarko

16.07.2003 10:23

Guter Bericht, auch wenn die Vergleiche mit den Frauen etwas unpassend sind. Gruß denmarko

redel99

redel99

02.06.2003 09:26

Toller Bericht über eine tolle Kamera. Da werde ich etwas neidisch, da ich mit meiner Nikon Coolpix 775 mit 2M Pixel etwas "alt" aussehen ;-) Grüsse

Wizo1

Wizo1

08.03.2003 15:14

Danke für deinen Bericht. Frauenfeindlich ist er wirklich nicht :-). Ich hätte mir vielleicht ein bißchen mehr eigene Meinung gewünscht. Was würdest du an der Kamera verbessern, was ist schon perfekt? Die technischen Details kann ich mir aus dem Minolta-Katalog auch rausholen. Danke trotzdem für den Bericht. lg, Daniel

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  2. bzmch
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  1. Flip_der_Frosch
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