Erfahrungsbericht über

Minolta DiMAGE 7i

Gesamtbewertung (26): Gesamtbewertung Minolta DiMAGE 7i

 

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Von einer kranken 7 zu einer 7 mit "i"

5  17.08.2002 (22.08.2002)

Pro:
Hervorragende Bildqualität

Kontra:
hoher Stromverbrauch, magere Ausstattung

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Ausstattung

Bildqualität

Akkulaufzeit

Bedienung

mehr


Slipperman

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:26

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 37 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Lang hat’s gedauert, aber jetzt hab ich sie endlich. Die Minolta Dimage 7i!
Warum lange? Nun zuerst hab ich mir, allen Schreckensmeldungen vom unglaublichen Stromverbrauch und lahmen Autofokus zum Trotz, im März diesen Jahres die Minolta Dimage 7 ohne „i“ gekauft. Und ich muss sagen, das hat auch alles gestimmt! Aber ich war ja darauf vorbereitet, und hätte die Schwächen auch akzeptiert.
Leider hatte die Kamera einige Mängel! Die wichtigsten: Der Sucher war im Inneren verschmutzt… Staub!(Das bei einer –damals 1000€ Kamera!!!!!), zum anderen funktionierte der Autofokus im Makrobereich nicht!
Sobald ich den Hebel für den Makrobereich verschoben hatte, stellte die Kamera unscharf. Der manuelle Fokus funktionierte im Makrobereich überhaupt nicht. Später erfuhr ich, dass ich nicht der einzige mit diesen Problemen war.
Schon allein ein Grund die Kamera sofort wieder wegzuschicken. Dann erfuhr ich auch noch, dass Minolta im Mai den Nachfolger auf den Markt bringt. Ich war noch innerhalb der zweiwöchigen Rückgabefrist. Also kein Problem.

Dann hieß es warten. Im Mai dann: wegen großer Nachfrage nicht erhältlich, oder viel zu teuer. Ende Juli war es soweit: Minolta Dimage 7i zum Internet-Preis von 1099€. Tipp: Wer sparen will, kauft auf keinen Fall im Laden. Ich hab im Internet mindestens 150€ gespart. Allerdings: Im Laden gibt’s Beratung und die Reklamation ist auch leichter! Da ich schon viele tausend Euro im Internet gelassen habe, somit mit dem Bestellen einige Erfahrung besitze, noch ein Tipp: AGB’s beachten!!!!!!!!!! (vor allem „Rückgabebedingungen“).Gesetzlich ist zwar ein zweiwöchiges Rückgaberecht vorgeschrieben, aber manche Anbieter geben wegen der Abnutzung der Geräte nicht das volle Geld zurück!
Nun endlich zur Kamera!
Ich hab ja nun einige Erfahrungen mit dem Vorgänger sammeln können, und muss sagen, dass fast alle Mankos der Minolta Dimage 7 beseitigt wurden. Vor allem das Problem mit dem (wirklich lahmen) Autofokus wurde gelöst (der ist jetzt echt sauschnell. Soll zum Besten gehören, dass man zurzeit am Markt finden kann). Da ich Architekturstudent bin (Häuser bewegen sich nur selten! :-) ) ist für mich ein schneller Autofokus aber eher weniger wichtig. Der Stromverbrauch hat sich (gefühlsmäßig) kaum geändert. Wer viele Einstellungen vornimmt, oder den LCD-Monitor zum Fotografieren benutzt, wird seeeeeehr schnell feststellen, dass er um die Anschaffung von guten Akkus nicht herumkommt (meine: 3x4 Ansmann 1800 mAh und 1x4 1850 Sanyo. Die Sanyos sind im Lieferumfang enthalten. (Bei der Dimage 7 waren’s normale Batterien!!!!!!!!!!). Zwar ist ein Ladegerät bei der Minolta Dimage 7i dabei, aber ich rate dazu sich ein „gutes“ Ladegerät zu kaufen, da es keine Entlademöglichkeit bietet und es gibt auch keine Erhaltungsladung, wenn die Akkus voll sind. Außerdem ist es ein „Schnellladegerät“. Das heißt, dass die Akkus zwar sehr schnell geladen werden können, aber sie gehen eher kaputt als „normal“ geladene Akkus. Der Zeitgewinn beim Laden spielt sowieso keine Rolle, wenn man genügend Akkusätze besitzt.
Die Einstellungsmöglichkeiten haben sich zum Vorgänger kaum geändert (Schaut euch die Testberichte zur Dimage 7 der anderen ciao-Mitglieder an, da gibt’s ein paar recht gute! Haben meine Kaufentscheidung stark beeinflusst!). Die Bedienung ist für Anfänger wirklich idiotensicher (Ich bin Bayer, also kann ich dass beurteilen ;-) ). Die Kamera macht, wenn man es will, alles automatisch. Profis können alle Hilfen ausschalten, und die Einstellungen selbst vornehmen. So oder so, man erhält meist sehr gute Ergebnisse!
Die Bildqualität ist hervorragend (vorausgesetzt man wählt keine Einstellung die schlechter ist als „fein“.
Denn dann erscheinen hässliche Treppeneffekte (JPG-Komprimierung) bei z.B. schief fotografierten Kanten.
In der „fein“- Einstellung haben die Bilder eine Größe von etwa 2 MB (Von Bild zu Bild verschieden).Wo wir schon beim Speicher sind. Im Lieferumfang ist eine 16 MB Speicherkarte. Das dürfte wohl jedem klar sein, dass bei einer 5 Mega-Pixel Kamera diese Karte so überflüssig wie ein Kropf ist. In der besten Einstellung
(TIF-Format) passt da 1 (!!!!!!!!!!!!!!) Bild drauf. In der „fein“-Einstellung sind es 8. Ich hab eine 128 MB Karte von SanDisk. Die reicht gerade zur Not (44 Bilder bei „fein“, bei der Einstellung „Standard“ sind es 72). Tipp: Wer das nötige Kleingeld hat, kauft sich ein 1GB Microdrive! (Ich will eins zu Weihnachten! :-) )
Der Sucher der Kamera ist digital. Mir wäre ein normaler Spiegel-Reflex Sucher lieber, da man dort die Schärfe wesentlich besser einstellen kann. Vorteil eines Monitors als Sucher: Man sieht sofort jede Veränderung die man vorgenommen hat. Leider (und das stört schon ein wenig) hat der Sucher (Auflösung 220000 Pixel) ein paar Fehl-Pixel (muss aber nicht heißen, dass alle Dimage 7i so was haben). Das heißt, diese Sensoren bilden immer weiße Punkte ab. Aber dass ist immer noch besser als ein von Staub verschmutzter Sucher! Was mich noch tierisch gestört hat (ist aber Geschmacksache) sind die Töne die die Dimage von sich gibt (die hat jetzt einen Lautsprecher!). Diese Töne ( Einschalt-Ton ähnlich dem beim Windows-Start, Scharfstellbestätigung und Auslöseton) sind so bescheuert und lächerlich, dass man meint ich hätte mir die Kamera aus dem Automaten gezogen!!!!!!! Gott sei Dank kann man den Schmarn ausschalten! Dann ist die Kamera nämlich ruhig. Ach noch was: man kann mit ihr jetzt Videos mit Ton aufnehmen. Bis zu einer Minute lang. Wer’s braucht! Meine Meinung: Wenn ich Videos machen will, kauf ich mir eine Videokamera, denn die Aufnahmen mit der Dimage sind wirklich schlecht (Das Bild ist pixelig, der Ton ist grauenhaft), und nur als Gag zu gebrauchen! Die Verarbeitung der Kamera ist zwar gut, aber nicht sehr gut. Da sind schon mal Teile etwas schief eingebaut. Die Kamera fühlt sich relativ billig an. Man meint, dass das Gerät ausschließlich aus Plastik besteht. Das Gehäuse ist aber aus einer Magnesium-Legierung! Der Handgriff besteht aber wirklich aus billigstem, hartem Kunststoff. Und dies bei dem Minolta-Topmodell! Das Design ist aber gut gelungen und macht einen professionellen Eindruck (Nicht wie bei vielen Digi-Cams der gehobenen Preisklasse, die aussehen wie billige Schnappschusskameras) Der Blitz ist, für einen integrierten Blitz, wirklich ordentlich. Er leuchtet einen Raum normaler Größe sehr gut aus. Noch zu erwähnen: unbedingt UV-Filter (Standard 49 mm) kaufen. Schützt das Objektiv vor Kratzern und schafft noch bessere Bilder.

Fazit: Wer eine Digitalkamera sucht, die ausgezeichnete Bilder macht, die außerdem eine sehr große Auflösung haben, ist mit der Dimage 7i wirklich sehr gut beraten (Zumal Digitalkameras dieser Güte normalerweise min. 150 € mehr kosten). Die Bedienung ist einfach (hab nur ein paar Stunden gebraucht, um alle Einstellungsvarianten zu verstehen) und die meisten Fehler des Vorgängers wurden beseitigt.
Wer aber absoluter Fotografie-Anfänger ist und nur gelegentlich Fotos machen will, sollte sich lieber ein billigeres Gerät anschaffen. Für absolute Profis ist die Dimage sowieso kein Thema. Die kaufen sich Canon- oder Nikon-Geräte für viele tausend Euro mit Wechselobjektiv. Für meine Zwecke ist die Dimage aber mehr als ausreichend, und ich würde sie mir jederzeit wieder kaufen.

Dieser Bericht ist ein reiner Erfahrungsbericht und ich wollte ihn nicht allzu trocken machen. Er stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Technische Daten sind bitte der Produktbeschreibung zu entnehmen.

Wenn Ihr Fragen oder Anregungen habt, könnt ihr euch gern bei mir melden.

PS: Es sollten eigendlich nur 4 1/2 Sterne für die Kamera sein, denn perfekt ist sie nicht. Ich kann aber mit ihren Macken gut leben (Einen Ferrari kauft man auch nicht wegen seiner guten Verarbeitung und der großen Serienausstattung!)Darum die 5 Sterne
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
komiker44

komiker44

09.07.2003 23:10

naja, der Bericht ist ja ganz OK! hab´die D7i selbst seit einem halben Jahr, bin eigentlich ganz zufrieden....bis auf ein paar kleine Mängel! - wie erwähnt die Materialien, die Verarbeitung und das design! materialien wirken etwas "billig" und sind bezüglich mechanischer Einwirkung sehr empfindlich ->Kratzer, sowohl an Plastikteilen als auch am magnesium-body!! die Verarbeitung ist z.b. im Vergleich so sony- oder nikon Kameras eher schlecht: wackelige, unpräzise schalter, unpräzises gehäuse,unergonomischer Handgriff, schlechte Balance, etc.. das design sieht ja eher nach einem prototypen aus, und das sogar in der 3.Version der gleichen Camera!!! bei der Bildqualität, Geschwindigkeit, Bedienfreundlichkeit,der Optik(vor allem das manuelle 7-fach zoom) und den features der D7i sind meine Wünsche vollkommen befriedigt - wir sprechen ja von einer semiprofi-DigiCam!!

redel99

redel99

02.06.2003 09:27

Toller Bericht über eine tolle Kamera. Da werde ich etwas neidisch, da ich mit meiner Nikon Coolpix 775 mit 2M Pixel etwas "alt" aussehen ;-) Grüsse

muscle

muscle

05.11.2002 12:47

as ist ja wohl der Hammer: 861 Lesungen und 31 Bewertungen. Manches werd ich wohl nie verstehen...

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  1. gmmb
  2. redel99
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  1. komiker44

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