Erfahrungsbericht über

Minolta DiMAGE 7i

Gesamtbewertung (26): Gesamtbewertung Minolta DiMAGE 7i

 

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Die S-Klasse unter den bezahlbaren Kameras

4  28.10.2002

Pro:
einfach nur geil .  .  .

Kontra:
.  .  .  aber auch recht schwer .  .  .

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Ausstattung

Bildqualität

Akkulaufzeit

Bedienung

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DigicamClub

Über sich: www.thomalla.biz

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Erfahrungsberichte:857

Vertrauende:149

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 92 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo liebe Leser,

ich hatte letztens die Möglichkeit, für meine private Homepage über digitales Fotografieren und für partyzentrum.de die Minolta DiMAGE 7i zu testen und möchte euch heute einmal meine Erfahrungen aufzeigen.

Vor knapp einem Jahr kam die DiMAGE 7 auf den Markt, das damalige Flaggschiff von Minolta. Heute ist es die 7i, eine überarbeitete Fassung der 7er Kamera, also keine komplett neue. Minolta will sich mit der 7i auf dem deutschen Markt behaupten und wird dies mit dieser Superkamera sicher auch schaffen.


Vom äußerlichen her ist die DiMAGE 7 kaum von der 7i zu unterscheiden, man muss schon beide Kameras ausgiebig benutzt haben um die Unterschiede feststellen zu können. Der Griff auf der rechten Seite der Kamera ist nun viel griffiger und liegt besser in der Hand als von der Vorgängerkamera; wobei beim Vorgänger der Griff auch schon sehr angenehm in der Hand lag. Die 7i hat aber nicht mehr so einen glatten Griff, sondern eher einen gummierten, wie er immer mehr und mehr zum Standard bei größeren Kameras wird (meine zuletzt erworbene Photosmart 720 hat auch einen gummierten Griff; siehe meinen Bericht dazu).

Die 7i Kamera kann nun auch endlich Ton aufnehmen, was Bilder ein ganz neues Erscheinen ermöglicht, denn echt gelungene Bilder kann man nun noch "untermalen". Die Lautsprecher der Kamera befinden sich neben dem LCD-Display, hier ist auch das Mikrofon versteckt.

Um Grundeinstellungen schneller einstellen zu können bietet die DiMAGE 7i nun einen Drehschalter mit den gängigen Funktionen (+ und - AV sowie Bildkontrast und COL, das steht für Einstellung der Farbsättigung).


Wenn ich die Kamera einschalte, dann habe ich mich jedes Mal über die schnelle Bereitschaft gefreut, denn in der Regel brauchen Digitalkameras bis zu 8 Sekunden, um bereit zu sein; die 7i braucht dafür ca. 3 - 4 Sekunden, ist also erheblich schneller. Allgemein ist der Kamera sehr flink und gilt als eine der schnellsten Kameras auf dem derzeitigen Markt in Deutschland. Der Autofokus ist dermaßen schnell, dass man sich keine Gedanken mehr um das Bild machen muss, welches man schießen möchte. Der optische Sucher eignet sich ebenso gut zum Bilder aufnehmen wie der digitale Sucher, das LCD-Display. Dieses frisst allerdings viel Strom, daher sollte man es nur in Ausnahmesituationen benutzen. Außerdem werden die Bilder hier recht unscharf dargestellt, somit ist eine gute Betrachtung des Ergebnisses nicht möglich, man muss auf die Übertragung zum PC warten, was manchmal sehr nervig war.

Vom Objektiv an sich hat sich wenig geändert. Der extravagante Aufssatz besticht durch sein Design und sein Können, daher wird die DiMAGE - Kamera auch bei Redaktionen / Reportern gerne eingesetzt; hauptsächlich, wenn man Fotos für die Tagesblätter braucht. Die 7i schafft bis 5 Megapixel.

Der Autofokus in Zusammenarbeit mit dem Objektiv verbraucht den meisten Strom bei der DiMAGE 7i, dann noch das LCD-Display wie eben erwähnt und der Akku ist ratz fatz leer. Daher sollte man immer einen Ersatz-Akku dabei haben, um nicht "im Dunkeln" zu stehen. Laut Herstellerangaben kann man bis zu 200 Bilder mit vollen Akkus machen; ich empfehle hier 2000 mAh Hochleistungs-Akku´s, da sonst auch hier schnell das Licht ausgeht.
Der Zoom schafft 7-fach und hat eine Brennweite bis 200 mm.

Ansonsten gibt es 2-3 weitere Punkte, die die DiMAGE 7i besonders macht, zum Beispiel die Serienbildgeschwindigkeit mit knapp 1,3 Bildern in der Sekunde. Sehr praktisch bei Aufnahmen auf dem Fußballplatz, habe ich selbst erprobt.
Der Videomodus wurde ebenso erweitert wie die virtuelle Tastatur in der Kamera; diese ist endlich mit der europäischen Tastatur lieferbar, enthält somit auch das €-Zeichen.

Weitere Details:
################

- 5 Megapixel
- 36 Bit Farbtiefe
- Preis ca. 1400 Euro
- CompactFlash Typ II Speicherkarte und somit auch MicroDrive kompatibel
- Videoausgang
- 7facher Zoom (bis 200 mm)
- 650 gramm schwer
- Maße: 117 x 91 x 113 mm


FAZIT
*****

Die DiMAGE 7i ist Minolta echt gelungen und somit ein würdiger Nachfolger der 7er Baureihe.

Der große Brennweitenbereich und die recht einfache Kameraführung bestechen, nur an den recht hohen Preis und das hohe Gewicht muss man sich gewöhnen, dann aber ist diese Kamera aus dem Leben eines Hobbyfotografen nicht mehr weg zu denken.

Ich gebe hier eine Kaufempfehlung, wenn man sich diese Kamera denn leisten kann.


Grüße
Marc

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
redel99

redel99

02.06.2003 09:27

Toller Bericht über eine tolle Kamera. Da werde ich etwas neidisch, da ich mit meiner Nikon Coolpix 775 mit 2M Pixel etwas "alt" aussehen ;-) Grüsse

kein_Blatt_vorm_Mund

kein_Blatt_vorm_Mund

30.10.2002 13:01

Hi Marc, wat ein Teil, mit 5 Mpixeln wäre die auch was für mich, aber meine Web-Fotos habe ich bisher immer mit meiner DV-Cam gemacht, die hat dafür ausgereicht. Mal sehen, was die Zeit noch so alles bringt. Liebe Grüße, Stefan

Slupor02

Slupor02

29.10.2002 01:17

iss nix für mich, allein schon deswegen nicht, weil sie von Minolta ist und ich von denen mal nen farblaser hatte und der war absolut müll. Man liest sich, Slupor

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