Ein schönes Stück Technik
08.11.2002
Pro:
Vielzahl der Optionen, Auflösung
Kontra:
Zubehörpaket
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 Magic-Mike
Über sich:
Mitglied seit:11.10.2000
Erfahrungsberichte:56
Vertrauende:11
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 27 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Minolta Dimage 7i. Wer das hört sagt immer zuerst etwas wie:"Ist das nicht der Nachfolger von diesem Problemkind Dimage 7?". Und recht hat er. Nachdem Minolta mit der siebener Version und ihren ganzen Mängeln einige Kunden verschreckt hat, ziehen sie nun los um mit Hilfe eines kleinen i's alles wieder geradezubiegen. Guter Plan, aber was steckt dahinter? Wenn man hier als erstes mal einen Blick auf die technischen Daten wirft sieht das schon recht vielversprechend aus. <<<Dates>>>
- Hochauflösende 5 Megapixel für überragende Bildqualität
- GT 7-fach APO-Zoomobjektiv von 28 – 200 mm (entspr. KB) und 2-fach Digitalzoom
- AF-System mit sehr großem Messfeld und flexiblen Fokuspunkt
- DMF-Funktion (Direkt Manual Fokus)
- Drahtlose TTL-Blitzfernsteuerung
- Dualfokus-Makrosystem mit zuverlässiger Scharfstellung auch im Nahbereich
- Mehrwege Steuertaste mit zentraler Eingabetaste für perfekte Bedienung
- Movie-Funktion für Film-Sequenzen mit Live-Ton und Bildkommentar
- Gummierter Kameragriff für optimales Handling
- Hochwertiges Magnesiumgehäuse
Hört sich gut an? Ist es auch!
Die Dimage ist die einzige vernünftige (und natürliche günstigere) Alternative zu Kameras mit Wechselobjektiven. Für Nahaufnahmen jeglicher Art ist sie bestens geeignet, und auch größere Entfernungen stellen dank des guten Objektivs keine größeren Probleme dar. Klar, ab einer bestimmten Entfernung kommt man mit 28-200mm nicht mehr hin, aber bessere Objektive bekommt man serienmäßig auch bei keiner Kamera mit Wechselobjektiv. Eine große Stärke der Dimage sind ihre vielen Optionen und die Einfachheit der Bedienung. Zu den Standards wie der Einstellung verschiedener Auflösungen, Belichtungszeiten, Blenden, dem S/W Modus usw. kommen eine Vielzahl netter Optionen wie dem Solarisationsmodus, vielen Möglichkeiten der Gamma, Kontrast und Farbwerteinstellung und den wählbaren, voreingestellten Aufnahmemodi für Personen-, Licht- oder Sonnenuntergangs-, Schrift- oder Bewegungsbilder. All diese Optionen lassen sich aufgrund der durchdachten Bedienung der Kamera sehr schnell wählen und verändern.
Ein kleines Manko ist die Anzeigequalität des Displays, welche sich aber mit dem Blick in den Sucher umgehen läßt. Um den Stromverbrauch, bei der eh schon sehr geringen Akkulaufzeit niedrig zu halten, kann man wählen ob man durch den in 90° verstellbaren Sucher, oder das Display schauen möchte, oder ob die Kamera per Sensor selbst erkennen soll, ob Sucher oder Display genutzt werden. Entgegen der Anzeigequalität des Displays ist die Qualität der Bilder genial. Nicht nur, dass sie bei allen Bedingungen gestochen scharf und voller Farbtiefe sind, man kann sie auch auf Postergröße (50*75cm) entwickeln ohne einen wirklichen Unterschied zu normalen Fotos erkennen zu können. Hierzu muss man allerdings im 5Mio. Pixel Modus fotografieren, womit man dann zu dem Hauptproblem der Kamera gelangt, dem Zubehör.
Das Zubehörpaket umfasst: Trageriemen Objektivdeckel Zubehörschuh-Deckel Videokabel CompactFlash-Karte (16 MB) USB-Kabel DiMAGE Software CD-ROM (inklusive DiMAGE Viewer) Gegenlichtblende vier AA NiMH-Akkus Akkuladegerät für NiMH-Akkus Während die Gegenlichtblende, sowie gut strukturierte Dimage Viewer Software sehr nützliche Features sind, ist es ein absoluter Witz, einer Kamera, die bei bester Auflösung Tiffs mit einer Größe von bis zu 14mb erzeugt nur einen 16mb Speicherchip zu verpassen. Richtige Freude an der Kamera entsteht also erst nach dem Kauf einer Speichererweiterung. Diese kennt dann allerdings kaum noch Grenzen, denn eins ist unbestritten: Die Dimage macht einfach wundervolle Bilder.
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12.10.2004 11:59
KLasse Kamera, nur war sie mal sehr teuer und ist es heute immer noch. MfG M
08.11.2002 19:44
Ich finde den Bericht "hilfreich", weil einfach wenig konkrete Erfahrungen drin stehen. Du hast im Wesentlichen die Eigenschaften der Kamera mit eigenen Worten wiedergegeben, aber darüberhinaus liest man wenig. Und nach Deiner Einleitung erwartet man auch ein paar Details dazu, wo sich die 7i von der 7 unterscheidet; schließlich sind noch beide Versionen im Handel und vielleicht gibt es Käufer, die mit den Macken der 7 leben können. Ach, und zum Schluß bezweifle ich, daß Du die 7i seit einem Jahr hast; die ist nämlich erst in diesem Sommer herausgekommen. (Das hat aber mit der Bewertung nix zu tun)
08.11.2002 13:44
Klasse Bericht, da fehlt nix, was man wissen muss. Leider kosten die Dinger so viel ... Gruss, Oliver