Trotz Schwächen eine Empfehlung
18.06.2003 (16.09.2003)
Pro:
Schnelle Kamera, tolles Objektiv, gute Bildqualiät
Kontra:
schlechter Autofokus bei Dämmerung, Blitzadapter
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 gooman
Über sich:
Mitglied seit:22.10.2000
Erfahrungsberichte:12
Vertrauende:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 43 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
ich nutze meine Digitalkameras professionell, das heisst 1-2000 Bilder pro Woche und dabei zeigen sich schnell die Stärken und Schwächen.. Absolut begeistert bin ich vom Objektiv der Kamera, die Brennweite von 28-200 mm bietet fast in jeder Situation die Möglichkeit den richtigen Ausschnitt zu finden. Einziger Nachteil durch den 7-fach optischen Zoom liegt die Lichtstärke auch bei brennweiten von 28-50 mm nur bei 2.8, was gerade bei nicht optimalen Lichtbedingungen schwierigkeiten macht. Die Bedienung des Zooms wird manuell über Ring am Objektiv eingestellt was den entscheidenden Vorteil von mehr Gefühl, mehr Schnelligkeit und vermutlich auch weniger Stromverbrauch hat.
Sie bietet zwar die ISO-Einstellungen von 100, 200, 400,und 800 jedoch ist die Qualität oberhalb von 200 zu verrauscht um als akzeptabel bezeichnet zu werden.. Vermutlich benutzt die Kamera deshalb im Automodus nur 100 und 200 Die grösste Schwäche ist meines erachtens nach der Autofokus, wenn man auf Parties Menschen die nicht stillhalten oder Objekte im Dunklen fokussieren möche ist das nahezuh unmöglich, ich empfehle die manuelle Nachfokussierung die dank eines grossen wenn auch etwas schmalen Drehreglers am Objektiv einfach zu bedienen ist..
Die Kamera arbeitet im JPG-Modus sehr schnell wer allerdings Tiff oder RAW-Dateien abspeichern möchte muss sich einige Sekunden gedulden, denn es geht erst weiter wenn diese gespeichert ist. Die Qualität der Fotos bei Tageslicht ist einfach hervorragend, Schärfe, Farbtreue, Konvergenz, alles passt. Auch die JPG-Komprimierung von 97% auf Qualität ist eine gute Alternative zu den langsamen TIFF und RAW-Dateien.
Dem oft Kritisierten Stromverbrauch kann ich nur zum teil beipflichten, denn es gibt Kameras wie die Nikon 5700 die deutlich mehr verbrauchen.. Meine Empfehlung nutzt den Sucher statt des Displays, nehmt gute 2000 oder 2200 mAh Akkus, die kosten im Set 15 € und Ihr könnt bei Tageslicht gut 200, mit Blitz etwa 100 Fotos schiessen Ich nutze mit der Kamera das IBM-Microdrive, das auch nicht gerade zu den Stromsparern zählt und bin mit dem Stromappetit zufrieden.
Die Verarbeitung ist nicht schlecht aber kommt an die der Nikon 5700 nicht heran, da ich aber grosse Hände habe, liegt mir die Dimage besser in der Hand als die doch kleinere Nikon... Die Grösse der Dimage ähnelt eher der eine konventionellen SLR(Spiegelrefex)-Kamera, aber das nicht gerade leichte Gewicht von ca. 750 gr. mit Akkus und Microdrive hat auch seine Vorteile beim Fotografieren aus der Hand, hält man die Kamera ruhiger.
Wie ich feststellen konnte, bietet Minola bereits ein Firmwareupdate für die 7i an, welches ich aufgespielt habe, jedoch konnte ich keinen Unterschied im Anschluss feststellen und auch Minolta schweigt sich über Verbesserungen aus.. Die beliegende Dimage-Viewer Software bietet alle Möglichkeiten der Nachbearbeitung von Helligkeit, Belichtung, Farben und Kontrast, könnte von der Bedienung her aber einfacher und mit ein paar Automatismen bestückt werden.. Man kann damit aus den RAW-Daten der Kamera 48 bit Tiffs erstellen, womit vor allem Farbprofis glücklich sein düften, ebenso unterstüzt sie den Standard "Colormangement", ein Farbkalibrierungsprogramm für Profis.
Die Kamera hat neben dem internen Blitz einen TTL-Blitzschuh der allerdings die gängige TTL Norm nur bedingt unterstützt. Das Blitzgerät muss die Minolta ADI Norm erfüllen um einwandfrei mit der dimage zusammenzuarbeiten leider kosten solche blitze ab 179 euro aufwärts.. (Update: es gibt jetzt von Minolta den neuen Programmblitz 2500 D, UVP 149 €, aber auch schon für 129 € zu haben) Empfehlenswertes Zubehör: ein UV-Filter(ab 15 €) zum aufschrauben auf das 49 mm Gewinde des Objektivs, beeinflusst nicht die Bildqualität bietet aber zusätzlichen Schutz vor Kratzern. Der Objektivschutzdeckel geht leicht verloren da er keine Möglichkeit zur Befestigung bietet. Eine kleine Öse wäre da hilfreich.
Fazit: alles in allem ist die Kamera für den Amateur ein willkommenes Werkzeug, die leichten Schwächen beim Fokus sind aber ärgerlich wenn bei Parties oder Veranstaltungen nicht wiederholbare Situationen verlorengehen... Preise derzeit ca. von 799-899 € je nach dem wo und ob deutsche Ware oder Grauimport.. Brennweite: 28-200mm Belichtung: 1/2000-4s, bulb Auflösung: 2560x1920 Akkus: 4x AA(Mignon) Speicher: Compactflash oder Microdrive Gewindeobjektiv 49mm
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16.09.2003 12:36
Ok Ihr hab mich überredet.. jetzt auch mit Grossbuchstaben und ein paar Updates.
16.07.2003 10:16
Zwar gute Informationen, aber die fehlende Großschreibung macht das Lesen schwer. Außerdem finde ich keinen ordentlichen Aufbau, was den ganzen Bericht etwas chaotisch wirken lässt.
07.07.2003 00:39
@bzmch bei dunkelheit und eingeschaltetem blitz aktiviert die kamera eine art restlichtverstärker der bei ruhigen objekten eine recht ordentliche fokussierung erlaubt bei menschen die nicht ganz ruhig stehen oder bewegten objekten hat er fokus schwierigkeiten.. zum fokussieren benutze ich da häufig den manuellen zoomring am objektiv. überblitz wird allerdings selten, da die kamera die blitzstärke gut reguliert..