Erfahrungsbericht über

Minolta DiMAGE X20

Gesamtbewertung (22): Gesamtbewertung Minolta DiMAGE X20

 

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Klein aber oho!

5  22.09.2004

Pro:
Bildqualität, Grösse, Handling, Service

Kontra:
Gehäusematerial

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Ausstattung

Bildqualität

Akkulaufzeit

Bedienung

mehr


SoulOfDarkness

Über sich:

Mitglied seit:07.12.2003

Erfahrungsberichte:7

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 43 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Seit 1999 habe ich meine digitalen Eindrücke mit einer HP PhotoSmart C200 festgehalten. Übrigens auch eine tolle Cam mit Bestbewertungen zu damaliger Zeit. Was mich aber an diesem Gerät gestört hatte, war die Grösse. Also hab ich mich irgendwann nach einer neuen, wesentlich kleineren Cam umgeschaut. Mein Augenmerk lag dabei vor allem auf der Grösse und Bildqualität. Da ich nicht beabsichtige, Bilder auf Postergrösse zu drucken, sollte eine Cam mit 2 bis 3 MegaPix reichen. Mit diesen Eckdaten ging ich nun auf die Suche. Neben einigen andern Modellen anderer Hersteller bin ich auch auf die Minolta DiMage-Serie gestossen. Allein hier war die Auswahl schon verhältnismässig gross. Nach lesen einiger Testberichte und schnell gefundenen Testfotos habe ich mich letztendlich für die X20 entschieden. Nicht zu Unrecht, wie ich heute weiss - nach nunmehr fast 3000 geschossenen Bildern.

Nach Erhalt der Cam ging es los mit dem Experimentieren. Die mitgelieferten Batterien waren allerdings recht schnell runter. Da die Cam nur mit 2 dieser Zellen bestückt wird, befürchtete ich, dass dies auch mit Akkus passieren wird. Aber Fehlanzeige. ich habe mir einen Satz 2000mAh-Akkus zugelegt. Mit einer Ladung lassen sich viele Fotos schiessen. Einzig bei viel Zoom und Blitz geht der Saft schnell aus. Aber mit insgesamt 4 Akkus habe ich letzten Monat ein ganzes Festivalwochenende geknipst. ;o)

Besonders erwähnenswert ist die extrem schnelle Bereitschaft zum Knipsen nach dem Einschalten - allerdings nur, solange der Blitz nicht benötigt wird. Der braucht natürlich seine Zeit, bis er aufgeladen ist. Dies hake ich aber als normal ab.

Richtig überrascht war ich letztendlich von der Bildqualität. Für eine Cam in dieser Grössenordnung steht sie den "Grossen" in nichts nach. Eher im Gegenteil. Die Bilder sind gestochen scharf, kräftig und ausgeglichen. Interessant ist der 3fache optische Zoom. Während bei Modellen anderer Hersteller vorn dieses typische Objetiv herrausragt, ist die Mechanik bei der DiMage X-Reihe senkrecht im Gehäuse versteckt. Über einen Spiegel wird das Bild umgelenkt. Dies spart enorm Platz und ist auch ein Grund für die schnelle Einsatzbereitschaft. Beim Einschalten muss nur die Schutzblende heruntergefahren werden.

Alle Bedienknöpfe liegen an der richtigen Stelle. Allerdings könnte der Schalter für Ein/Aus ein wenig grösser ausfallen. Auch der Wahlschalter zum Auf- und Abblättern in Menüs bzw. Zoom könnte etwas feinfühliger ausfallen. Nach etwas Eingewöhnung kommt man aber damit gut zurecht.

Vorsicht ist beim Fotografieren mit Blitz geboten. Schnell passiert es, dass man den Blitz mit dem Mittelfinger verdeckt, wenn man nur mit einer Hand knipst. Benutzt man wiederum zwei Hände, kann es dummer Weise passieren, dass irgend ein Finger vor der Linse hängt *g* Den Dreh hat man aber auch schnell raus. Ist halt ein Manko, das man bei dieser kompakten Bauweise hinnehmen muss.

Ein weiterer Punkt, den ich nicht verheimlichen will ist, dass die Cam zum genauen Focussieren ausreichend Licht benötigt. Zwar schafft sie auch im Dunkeln recht scharfe Bilder (anscheinen eine Art Kompatiblitätsmodus). Im Vergleich zu Bildern bei Tageslicht merkt man den Unterschied aber recht schnell. Als Tipp sei Angemerkt, dass schon ein kleiner Lichtpunkt einer LED im Dunkeln reicht, um auch hier ein gestochen scharfes Bild zu erhaschen ;o) Das aber nur am Rande.

Ebenfalls erwähnen will ich natürlich auch andere Kleinigkeiten, die den Gesamteindruck allerdings nicht trüben sollen:

Das Gehäuse ist nur aus Plastik. Hat zwar Vorteile in Sachen Gewicht. Dafür schabt der Lack, besonders an den Ecken, schnell ab, wenn man die Cam einfach so in der Hosentasche herumträgt.
Ein weiterer Kritikpunkt ist der Schlechte Staubschutz der Optik - besonders für "Hosentaschenträger". Nach dem bereits erwähnten Festival war die Optik innen etwas verstaubt. Dies wurde aber anschliessend durch den Minolta-Service sehr schnell und unbürokratisch behoben - auf Garantie!. Ok. Ich habe das Glück, dass das Minolta-Service-Center sozusagen um die Ecke ist. Dienstag habe ich die Cam hingebracht, Donnerstag konnte ich sie wieder abholen. Die Cam wurde gereinigt und eine neuere Firmware aufgespielt. Sehr klein Bemessen ist auch die beigelegte SD-Speicherkarte mit 8MB. Diese habe ich inzwischen durch eine Karte von Toshiba mit 256MB ersetzt - kostet ja nun auch nicht mehr die Welt ;o)

Insgesamt kann ich diese Cam wirklich jedem empfehlen, der keine 5 mio Pixel braucht (wer braucht das schon ausser Pfofis?). Die Bedienung ist super einfach. Der Anschluss an den PC funtioniert tatellos über USB.

Wer noch Fragen hat...nur zu. Ich stelle auch gern Testfotos zur Verfügung. Hab davon ja inzwischen genügend *g*

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
I-c-h

I-c-h

22.09.2004 22:59

digi cams sind schon cool so, aber ich finde so richtige fotos haben mehr kult! :-) ist eben immer noch was anderes.

farecords

farecords

22.09.2004 22:46

schöner bericht und grz zum farbwechsel...

dickschoko

dickschoko

22.09.2004 22:37

Ich hätte gerne ein Testbild von einem Sonnenuntergang - nee kleiner Scherz - hier regnets fürchterlich!

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