Der magicolor 2300 DeskLaser ist ein Farblaser, der den neuen Standard setzt. Der magicolor 2300 DeskLaser bietet Farblaserluxus für jedes Büro. Sein Preis und die Betriebskosten... mehr
führenden Hersteller von Arbeitsspeicher weltweit. Zur Herstellung werden neueste Verfahren und nur hochwertige Markenchips verwendet. Dies garantiert die besondere Leistung, Zuverlässigkeit und Stabilität der Speichermodule von Transcend. Alle Module werden in aufwendigen Testverfahren geprüft und besitzen lebenslange Garantie.
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* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Erfahrungsbericht von Steffuzius über Minolta-QMS Magicolor 2300 DeskLaser 19.05.2003
Produktbewertung des Autors:
Druckqualität
sehr gut
Geschwindigkeit
schnell
Benutzerfreundlichkeit
ausgezeichnet
Betriebskosten
gering
Support/Service
gut
Pro:
preiswert, gute Druckqualität
Kontra:
relativ laut
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
...und zwar immer, wenn ich vor meinem Rechner im heimischen Arbeitszimmer sitze und den Blick nach links in Richtung Fenster schweifen lasse. Dieses Lämpchen gehört zu meinem
QMS Magicolor 2300 DL ***************************
den ich mir im Herbst letzten Jahres angeschafft habe. Nun wird sich mancher Fragen, warum ich die 869 Euro an meinen Hardwaredealer überwiesen hab, um in den Besitz eines doch eher als Luxus oder überdimensioniert geltenden Geräts zu gelangen. Die Antwort ist ebenso simpel, wie einleuchtend (zumindest für mich). Es waren die folgenden Gründe (Reihenfolge ohne Hinweis auf Wertigkeit):
◊ Dank meines unermüdlichen Arbeitseinsatzes war das Jahr 2002 ein überaus ertragreiches. Demzufolge freuen sich Herr Eichel bzw. seine Finanzbeamten auf meine Steuerzahlung und genau dies war Anlass, noch ein paar Kosten zu generieren, an denen ich den Fiskus nicht unerheblich teilhaben lassen wollte.
◊ Zudem hat sich in den letzten beiden Jahren heraus gestellt, dass ich ein nicht unerhebliches Druckaufkommen habe, da ich meine Schulungsunterlagen nunmehr selbst drucke und hefte. Dabei war ich dann immer gezwungen mich für Farbe oder schwarz/weiß zu entscheiden. Bei den mehrere hundert Seiten umfassenden Schulungsmaterialien fiel die Wahl immer zugunsten der s/w-Variante, da ein Farbdruck über meinen HP Deskjet 970 in dieser Größenordnung wirtschaftlicher Unsinn wäre und mein alter Brother sich dankbar solcher Aufträge annahm. Leider ging die s/w-Variante aber immer zu Lasten der Übersichtlichkeit und Optik, da die ansonsten guten farbigen Abbildungen in Grautönen nicht immer ideal waren.
◊ Nicht unerwähnt soll ein seit mehreren Jahren in mir schlummernder Traum bleiben, in dem ich stolzer Besitzer des Vorgängers (QMS Magicolor 2200) wurde. Leider blieb dieser Traum lange Zeit unerfüllt, bis ich dann im Oktober 2002 die Gunst der Stunde nutzte (siehe oben).
Bevor man sich überhaupt mit dem Gedanken trägt, eine solche Investition zu tätigen, empfiehlt es sich immer, die knallharten
Fakten und die technischen Daten **************************************
zu recherchieren und zu vergleichen. Dies soll auch hier an dieser Stelle geschehen, wobei ich mir erlaube, einen Auszug aus der Übersicht unter http://www.minolta-qms.de/de/Products/2300/index.htm zu zitieren, wo sich auch jeder gern noch weiterführende Informationen holen kann. Im weiteren Text werde ich den einen oder anderen Parameter noch kommentieren.
◊ empfohlener Listenpreis = 995,00 €
Druckgeschwindigkeit und -auflösung: ◊ bis zu 4 Seiten / Minute Farbe ◊ bis zu 16 Seiten / Minute s/w ◊ Auflösung bis zu 2.400 x 600 dpi ◊ max. empfohlenes Druckvolumen sind 35.000 Seiten im Monat (¼ Farb- und ¾ S/W-Druck)
Schnittstellen: ◊ Ethernet (10/100 BaseTX) ◊ USB 1.1 ◊ parallel
In dem Drucker werkelt ein ◊ PowerPC ® 405 core, 200 MHz Prozessor ◊ unter Verwendung von 32 (288) MB RAM
Ansprechbar ist der Drucker nur unter ◊ Windows 95/98/Me/NT 4.0/2000/XP.
Abmessungen und Gewicht ◊ 356 mm x 500 mm x 392 mm (B x T x H) ◊ 25 kg ohne Verbrauchsmaterialien; ◊ 27,8 kg mit Verbrauchsmaterialien; ◊ 33,5 kg bei Auslieferung
im Lieferumfang sind enthalten: ◊ je ein Toner: Cyan, Magenta, Yellow und Black (Kapazität bis zu 1.500 Seiten A4 @ 5 % Seitendeckung) ◊ OPC-Trommel, ◊ Resttoner-Paket
Damit genug der trockenen Theorie und der
Inbetriebnahme ******************
zugewandt. Diese gestaltete sich bei mir zum Einen recht einfach und andererseits auch wieder schwierig.
Die eigentliche Aufstellung ist eher unproblematisch. Hat man den massigen Karton (über 30 kg) erst mal in der Wohnung, geht es an das Auspacken. Wie man es erwartet, ist der Drucker sicher in Styropor verpackt. Auf den Laschen des Kartons befindet sich eine Anleitung zur sicheren und unproblematischen Entnahme. Es empfiehlt sich aber dennoch, die ganze Prozedur zu zweit durchzuziehen. Neben dem Drucker selbst befindet sich im Paket der Resttonerbehälter und eine gedruckte Installationsanleitung in verschiedenen Sprachen. Diese sollte man dann auch für die weitere Vorgehensweise zu Rate ziehen.
Im Drucker befinden sich bereits die Tonerkartuschen für alle vier Farben mit einer Reichweite von jeweils 1.500 Seiten.
Es wird zunächst empfohlen, dem Drucker einen sicheren Standort zu suchen. Ich hab ein Weilchen gebraucht, um heraus zu finden, wo denn eigentlich vorn und hinten (respektive links und rechts) bei dem Gerät sind. Der Standort sollte stabil genug sein, das Gewicht von über 20 kg erschütterungsfrei zu tragen. Erschütterungsfreiheit ist recht wichtig, da der Drucker bei der Arbeit doch merklich ruckelt. Ich hätte ihn am liebsten auf den Boden gestellt, doch gestaltet sich dann der Papierwechsel bzw. -nachschub schwierig. Außerdem habe ich im Arbeitszimmer auf dem Boden keine Fläche von 1,10 x 0,7 m komplett frei. Diese Fläche braucht man aber, um den Drucker vernünftig bedienen zu können. Hier sollte man sich nicht auf die Maße des Geräts allein beschränken, da man diverse Klappen und Einschübe hin und wieder auch mal öffnen muss. Die Abbildung bei ciao zeigt den Drucker von vorn (ich werde mich ab sofort auch auf diese Abbildung beziehen).
Bei mir steht der Drucker nun auf einem kleineren Tisch neben dem Schreibtisch. So kann ich problemlos Papier nachfüllen und ohne aufzustehen die Ausdrucke aus dem Ausgabefach entnehmen. Das Nachfüllen ist recht oft nötig, da der Drucker standardmäßig nur 200 Blatt auf Vorrat aufnimmt. Erst eine optional erhältliche zweite Papierzufuhr ermöglicht, ein ganzes Paket Kopierpapier á 500 Blatt in dieser abzulegen.
Der Standort auf dem Tisch hat noch einen weiteren Vorteil. Da das Papier beim 2300 DL offen liegt (mein Brother hatte dafür ein eigenes Fach, in dem das Papier staubgeschützt war) kann es auf dem Boden relativ schnell einstauben und verschmutzen.
Auf der linken Druckerseite hinter der Papierzufuhr befinden sich die Anschlüsse (Netzwerk, USB und parallel) und davor der Netzschalter mit dem Stromanschluss. Die vordere Klappe wird für den Wechsel von Toner- und Resttonerbehälter benötigt. Die Klappe auf der rechten Seite sollte man möglichst wenig brauchen, da ich hier vor allem ran muss, wenn es gilt Papierstaus zu beseitigen. In dem halben Jahr der Benutzung war es erst einmal nötig, hier einzugreifen.
Also, die Standortfrage ist geklärt, das Gerät bereit, auf den Tisch gewuchtet zu werden. Zuvor muss man nur dem Installationshandbuch folgen und an vielen Stellen innen und außen Klebebänder und eingklemmte Pappen der Transportsicherung entfernen. Hat man das erledigt wird der Resttonerbehälter eingesetzt und der Drucker ist beinahe betriebsbereit. Ich empfehle schon vor der endgültigen Aufstellung zu klären, ob der Arbeitsspeicher des Druckers erweitert werden soll, da sich dieser nur durch Abbauen der Rückwand installieren lässt. Es wäre ärgerlich, wenn man das schwere Gerät nochmals bewegen müsste, nur weil man nicht gleich daran gedacht hat.
Bei mir arbeitet der Drucker direkt am Netzwerk, also hab ich gleich eine Verbindung über TwistedPair-Kabel hergestellt und den Drucker eingeschaltet. Ich möchte gleich darauf hinweisen, dass ich sowohl USB- als auch Parallelanschluss nicht getestet hab und ich mich in meinem Bericht auch nur auf den Netzwerkanschluss beziehe.
Wer, wie ich, bisher nur mäßig laute Laserdrucker und leise surrende Tintenstrahler kennt, erschrickt bei dem Lärm, den der QMS von sich gibt. Man hört sehr deutlich die Mechanik, wenn sie die einzelnen Tonerbehälter im Karussell bewegt. Beim ersten Einschalten und regelmäßig im laufenden Betrieb wird der Drucker kalibriert, sprich neu ausgerichtet. Dieser Vorgang ist gleich ein Vorgeschmack auf das zu erwartende Betriebsgeräusch.
Im letzten Schritt der Inbetriebnahme müssen dann die Drucker-Grundeinstellungen über das
Bediendisplay ****************
vorgenommen werden. Dank dem guten Installationshandbuch und einigen grundlegenden Netzwerkkenntnissen *gg* gestaltet sich die Vergabe einer IP-Adresse und die Wahl der Menüsprache nicht allzu schwierig. Gewöhnungsbedürftig sind manche Abkürzungen im Display, da zwei Textzeilen zu je 16 Zeichen nicht allzuviel ausschweifende Beschreibungen zulassen.
Die Navigation erfolgt mit Hilfe von sechs Tasten im Bedienfeld. Eine befindet sich etwas abseits links vom Display und dient dem Abbruch eines oder aller Druckjobs und in der Navigation dem Verlassen eines Menüpunktes. Rechts finden sich vier kreisförmig angeordnete Tasten für "rauf", "runter", "links" und "rechts" und in deren Mitte die "Enter"-Taste. Mit etwas Übung und einem Blick in die Installationsanleitung geht die Konfiguration dann recht schnell vonstatten.
Hat man diese Hürde auch genommen, geht es flinken Fußes zur nächsten. Um nämlich mit diesem Drucker auch etwas auf's Papier zu bringen benötigt man noch einen Druckertreiber und unter Umständen noch weitere
Software **********
Die mitgelieferte CD beinhaltet all dies und noch viel mehr. Nach dem Einlegen der CD öffnet sich bei konfiguriertem AutoPlay ein Fenster, welches die Wahl lässt, ob man den Drucker (sprich die Software) installieren, die Dokumentation lesen, Verbrauchsmaterial bestellen oder die Website von Minoltal-QMS besuchen will. Wählt man das Drucker-Setup folgt die Frage nach dem Anschluss (Netzwerk, USB, parallel) den man verwendet und dann startet ein Assistent die Installation. Da ich, wie bereits erwähnt, den Drucker direkt mit dem Netzwerk verbunden habe, kam für mich nur die erste Option in Frage. Im weiteren Verlauf unterstützt der Assistent den Installierenden durch gezielte Nachfragen und die dementsprechende Installation der Treiber und der Software. Hierauf beziehen sich nun allerdings auch die bereits oben angedeuteten Schwierigkeiten. Zwei Schwachstellen sind mir aufgefallen:
№1) Der Assistent für die Einrichtung des Treibers und die Konfiguration des TCP/IP-Ports versagte kläglich, da der am Netzwerk ordnungsgemäß angeschlossene und eingeschaltete Drucker nicht erkannt wurde. Dies bedeutete bei jedem verwendeten Betriebssystem (Windows XP, Windows 2000 und Windows 98) Mehraufwand für die zusätzliche manuelle Einrichtung des Druckerports. Dies ist ärgerlich, da sich hier die Handbücher, als auch die Hilfe im Assistenten sehr bedeckt halten. Benutzer ohne tiefer gehende Netzwerkdruckkenntnisse sind hier vermutlich schon aufgeschmissen.
№2) Der Installationsassistent installiert auch für den Netzwerkdrucker einen sogenannten Statusmonitor. Dummerweise funktioniert der aber nur bei USB bzw. Parallelanschluss. Ich dachte schon, der Drucker wäre defekt, da mir der Statusmonitor meldete, der Drucker wäre nicht angeschlossen. Erst etwas später fand ich den Hinweis auf die fehlende Netzwerkunterstützung und darauf, dass ich den Status über den Browser über http://IP-Adresse_des_Druckers überprüfen könne.
Dies funktioniert sehr gut, auch wenn ich den angezeigten Restkapazitäten der Verbrauchsmaterialien nicht ganz traue. Aus Erfahrung wusste ich schon von meinem alten Laserdrucker, dass "leer" nicht immer gleich "leer" ist. So war auch hier im schwarzen Toner, der bereits einmal gewechselt werden musste, noch Toner für ca. 350 Seiten drin. Hier empfehle ich einfach mal, den Toner aus dem Gerät zu entnehmen, kurz (aber vorsichtig) durchschütteln und wieder einsetzen. In den allermeisten Fällen rettet man sich damit noch ein paar Seiten lang über die Runden. Ansonsten sollte man ab und an die Statusmeldungen im Display oder im Browser verfolgen, um rechtzeitig für Nachschub zu sorgen. Mir ging es so, dass vor etwa zwei Monaten der schwarze Toner zur Neige ging und partout nirgendwo (nicht mal bei QMS selbst) dieser gerade lieferbar war.
Hat man den Installationsprozess erfolgreich durchlaufen, steht dem Druckvergnügen nichts mehr im Wege. Wem die Windows-Testseite zu langweilig ist, der kann ja auch am Druckerbedienfeld den Druck einer Testseite starten. Dann bekommt man eine Seite mit ein paar kleinen bunten Bildchen und etwas Werbetext. Die weitere Verwendung des Druckers erfolgt dann so, wie man es von anderen Druckern unter Windows gewohnt ist. Allerdings lohnt sich der Blick in die verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten, die der
Druckertreiber ****************
bietet. Hier gibt es nämlich jede Menge "Tuningpotential". Ich versuch es mal im Schnelldurchlauf darzustellen, was sich auf den vier Registerkarten alles anpassen lässt.
Setup Hier fällt zunächst auf, dass man verschiedene Einstellungen dauerhaft als sogenanntes EasySet speichern kann. Ich hab z.B. für meine Rechnungskopien, die ich ausdrucke ein Wasserzeichen und reinen s/w-Druck konfiguriert. Dies ist als EasySet "Kopie" gespeichert und kann so jederzeit und schnell aufgerufen werden. Zu den Konfigurationen gehört die Möglichkeit mehrere Druckseiten auf einer Seite verkleinert auszugeben, ein Waserzeichen (auch selbstdefinierte) auf jeder Seite oder nur der ersten Seite zu drucken oder Papiertyp und -quelle wählen.
Papier Auf dieser Registerkarte stellt man das Papierformat, Kopienanzahl und Sortierung des Ausdrucks ein. Außerdem bekommt man die Möglichkeit, eine sogenannte Formular maske, sprich eine Grundseite die mit der eigentlich zu druckenden Seite kombiniert wird, zu wählen. Hier bin ich noch nicht ganz dahinter gestiegen, wo ich diese Formularmaske (Dateiformat *.prn) herbekommen soll und daher freue ich mich über hilfsbereite Kommentare.
Qualität Hier wird die Auflösung gewählt, eingestellt ob s/w- oder Farbdruck gewünscht ist, sowie Farbanpassung und Einstellungen für Kontrast, Helligkeit Sättigung und Schärfe vorgenommen.
Einstellung Geräteoptionen In diese registerkarte muss man eigentlich nie, da hier nur die installierten Geräteoptionen (Duplexeinheit oder zweite Papierkassette) eingestellt werden können.
Auf jeder Seite des Treibers findet man auch noch ein Miniaturbild des Druckers oder der Seite mit den entsprechenden Vorschaumöglichkeiten (ich sehe z.B. die Seite inkl. meines Wasserzeichens). Und damit bin ich mit der Vorstellung fast am Ende, es sei denn, es interessiert sich noch jemand für meine persönlichen Eindrücke bzgl. der
Druckqualität ***************
Hier wird vielleicht der Profi entsetzt die Flucht ergreifen und sagen, dass mit diesem Gerät wohl keine hochwertigen Ausdrucke zu erwarten seien. Das mag vielleicht sogar stimmen, doch habe ich offenbar keine so hochtrabenden Ansprüche. Für mich ist die Qualität vollkommen in Ordnung. Im Schwarzweißdruck erhalte ich gestochen scharfe Zeichen, fließende Übergänge erscheinen auch als solche. Lediglich bei größeren Farbflächen erscheinen ab und an kleinere Unregelmäßigkeiten über die man aber auch schnell hinwegsieht.
Ich habe diverse Fotos, die ich mit der Digicam (Canon Powershot) aufgenommen habe im A4-Format gedruckt und war ob der Farbwiedergabe, der Schärfe und der Deckung schier begeistert.
Die Geschwindigkeit wird auch ab und an als Manko genannt. Mir fällt hier nur negativ auf, dass vom Erwachen aus dem Stromsparmodus bis zum Druckbeginn sehr viel Zeit verstreicht. Ich hab es nicht gemessen, aber ein bis zwei Minuten oder sogar mehr gehen ins Land, ehe die erste Seite im Ausgabefach landet. Bei mehrseitigen Dokumenten geht es danach aber flott weiter. Die versprochenen 16 Seiten pro Minute werden zwar nicht ganz erreicht, aber der QMS ist immer noch spürbar schneller als sein Laserdrucker-Vorgänger von Brother mit 12 Seiten pro Minute.
Positiv fällt auf, dass er im Farbdruck konsequent 4-mal länger braucht, als bei reinem s/w-Druck. Dies hängt mit der Drucktechnik zusammen. Der QMS Magicolor 2300 DL überträgt alle vier Einzelfarben zunächst nacheinander auf eine Transfereinheit und dann in einem Arbeitsgang auf das Papier. Dies wandert dann zur Fixiereinheit und von dort ins Ausgabefach.
Ich habe es zwar im Text schon erwähnt, möchte aber an dieser Stelle nochmals explizit auf die
Druckeroptionen *******************
hinweisen. Für den QMS Magicolor 2300 DL bietet QMS eine Duplexeinheit für den automatischen beidseitigen Druck an. Kostenpunkt bei meinem Hardwaredealer dafür liegt bei 403 Euro. Hier schreckt mich der hohe Preis im Moment noch ab. Da ich aber bei meinem Tintenstrahler (siehe Bericht HP DJ 970) bereits die Segnungen des beidseitigen Druckes genießen konnte, werde ich bestimmt noch schwach *gg*.
Weiterhin gibt es eine zweite Papierzufuhr für 500 Blatt, für die mein Händler 376 Euronen haben möchte. Darauf kann ich gern verzichten.
QMS bietet für 145 Euro eine Garantiverlängerung um ein weiteres Jahr auf dann drei Jahre an.
Letztendlich hab ich die Möglichkeit, den Arbeitsspeicher mittels normalen PC-100 bzw. PC-133 SDRAM's zu erweitern. Hier sollte man die einschlägigen Angebote verfolgen und preiswert einkaufen. Ich hab gleich am Anfang auf die maximale Ausbaustufe von 288 (32 + 256) MB aufgestockt, da mir wichtig war, auch komplexe Druckjobs schnell und zuverlässig an den Drucker übergeben zu können.
Bliebe dann noch eine kurze Übersicht zu den
Verbrauchsmaterialien **************************
zu geben, ehe ich zum Ende komme. Auch hier schau ich kurz auf die Webseite meines Hardwaredealers (www.steckenborn.de) und schau mal, was er so anbietet. Ich bekomme folgende Tagespreise (19.05.2003) angeboten:
Toner schwarz (4.500 S.) 75,47 € Toner gelb, magenta oder cyan (4.500 Seiten) 107,74 € Toner gelb, magenta oder cyan (1.500 Seiten) 70,09 € OPC-Trommel (45.000 S) 134,63 € Resttonerbehälter (25.000 S.) 17,20 € Toner Kit C/M/Y (je 4.500 S.) 298,69 €
Wenn ich mit den Preisen vergleiche, die ciao heute so anbietet, wird deutlich, wie sinnvoll eine unabhängige Recherche sein kann.
Ich bevorzuge die High-Capacity Toner, da das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach besser ist. Da es der einzige Drucker im Haushalt ist, wird er auch entsprechend ausgelastet. Der Resttonerbehälter sollte ab und an durch einen neuen ersetzt werden, da man das Tonergemisch aus schwarz und den drei anderen Farben nicht wieder verwenden kann. Von einer "wilden" Entsorgung durch leeren des Resttonerbehälters rate ich ab (es ist eine Riesenschweinerei, die da veranstaltet würde). Wenn alle Farben gleichmäßig verwendet werden, kann das Tonerkit für unter 300 Euro noch mal beim Sparen helfen.
Insgesamt kann ich folgendes
Fazit *****
ziehen. Der QMS Magicolor 2300 DL ist ein guter und für die gebotene Leistung sehr preiswerter Drucker. Die aktuelle Preisrecherche ergibt eine Spanne zwischen 820 und 950 Euro. Ich hab vor einem halben Jahr 869 Euro bezahlt.
Der laufende Betrieb ist nicht teurer als bei anderen Laserdruckern auch. Für mich war ausschlaggebend, dass ich qualitativ hochwertige Farbausdrucke sehr viel schneller und deutlich billiger als mit einem Tintenstrahldrucker bekomme. Farbkopien sind nun auch kein unerschwingliches Luxusgut mehr und die Fotos für Pinwand oder die liebe Anverwandschaft schnell ausdrucken zu können ist sehr angenehm.
Wenn ich noch gegenrechne, dass ich meinen Laserdrucker und den Tintenstrahldrucker über ebay zu einem guten Preis abstoßen konnte und der erwähnte Steuereffekt zum Tragen kommt, hab ich effektiv deutlich weniger als 400 Euro für das Gerät bezahlt.
Der private Anwender wird sich mit den Anschaffungskosten sicher nicht abfinden können, auch wenn QMS in den Werbeaussagen von einem erschwinglichen Farblaserdruck spricht, sind die Preise für die meisten noch jenseits von Gut und Böse.
Bisher hatte ich mit dem Drucker noch keine gravierenden Schwierigkeiten. Seit einem halben Jahr bzw. seit ca. 4.000 Seiten verrichtet er brav, aber relativ laut seine Arbeit. Lediglich bei größeren Druckjobs (> 200 Seiten am Stück) macht sich ab und an ein noch lauteres Geräusch bemerkbar, welches evtl. auf die allgemeine Erwärmung des Geräts im Dauerbetrieb zurückzuführen ist.
Wer den Drucker in eine separate Kammer stellen kann ist gut beraten, aber auch neben dem Arbeitsplatz ist das Geräusch noch zu ertragen.
In diesem Sinne verbleibe ich mit farblasernden Grüßen
Steffuzius
Update (08/2004): Im nunmehr dritten Jahr der Nutzung kommen die ersten Problemchen. Der Drucker zieht nach dem Einschalten das erste Blatt nicht bzw. nicht richtig ein, wenn die Papierkassette nur noch knapp befüllt ist. Nach Beseitigen des Papierstaus zieht er dann reibungslos bis zum letzten Blatt alles ein. Die empfohlende Reinigungsprozedur lt. Handbuch hat keine Änderung gebracht und auch die Tipps im Internet sind eher mager.
Update (12/2004): Die Bildtrommel hat das Ende Ihrer Lebenszeit erreicht. Dies war eine etwas schockierende Meldung, suggerierte mir doch der Hersteller, dass die Trommel 45.000 Seiten überleben müsste. Nach nunmehr etwas über 15.000 Seiten war Schluss mit lustig. Die Erklärung findet sich in einem kleinen Nebensatz des Benutzerhandbuchs. 45.000 Seiten bezieht sich auf s/w- bzw. einfarbigen Druck. Bei farbigen Seiten reduziert sich die Lebensdauer auf ein Drittel (15.000 je Farbe). Also hat mein Hardwaredealer noch mal kurz vor Weihnachten knapp 130 Euro Umsatz gemacht *g*.
Update (07/2005) Ich habe es getan! Wie es im Text oben schon erwähnt wurde, schwebte mir die Duplexeinheit als anschaffenswertes Zubehör vor. Nun hat es sich ausgeschwebt! Der Wunsch wurde Realität und daher hab ich mit dem Update auch gleich dafür gesorgt, dass die beiden Berichte (dieser hier zum Drucker und der neue zur Duplexeinheit) in meiner Berichtsübersichtsliste nah beieinander stehen, da sie ja inhaltlich auch zusammengehören. Und was der Hersteller zusammengeführt hat, das soll steffuzius nicht scheiden. Also, wer sich für die Duplexeinheit interessiert findet ab sofort den passenden Erfahrungsbericht bei mir.
Pro: Hervorragende Druckqualität, Verhältnismäßig günstig in der Anschaffung und auch im Unterhalt, Einfache Bedienung, Netzwerkfähig, Kompakte Maße, hat nicht jeder Kontra: Trotzdem ansich recht teuer, teils nur mittelmäßige Druckgeschwindigkeit gemessen am aktuellen technischen Stand, Läuft nur unter Windows-Betriebssystemen, braucht nicht jeder
Einleitung
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Selfmade Millionär sollte man mit dem schicken Gerät, das dieser Bericht behandeln wird zwar nicht unbedingt versuchen zu werden, aber versucht hätten es sicher einige, wäre der QMS 2300 Farblaserdrucker ein knappes Jahr früher a ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Druckqualität
Geschwindigkeit
Benutzerfreundlichkeit
Betriebskosten
Support/Service
sehr hilfreich
07.05.2003
Mein Farbdruckexperte Bewertung für Minolta-QMS Magicolor 2300 DeskLaservon
Furymaster
Pro: Günstiger Preis, gutes Design, Netzwerkfähig Kontra: Etwas laut
Gleich vorneweg: ich habe mir diesen Farblaserdrucker gekauft, weil mein alter Tintenstrahldrucker sprichwörtlich "eingegangen" ist, und mein alter Schwarzweissdrucker ganze 4 Seiten pro Minute ausspuckt und ebenfalls am Weg in die Pension ist.
Gezahlt ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Druckqualität
Geschwindigkeit
Benutzerfreundlichkeit
Betriebskosten
Support/Service
sehr hilfreich
27.03.2003
Foto oder Real?? ;) Bewertung für Minolta-QMS Magicolor 2300 DeskLaservon
Hidden-X
Pro: Anschaffungskosten im Vergleich zu anderen Druckern, Anfallende Kosten, Qualität im Druck und am Drucker selbst Kontra: Lautstärke, Gewicht, Größe
Vorwort:
°°°°°°°°°
Heute schreibe ich einen Bericht über den Minolta QMS Magicolor 2300 DL. Es handelt sich um einen Laserdrucker der Mittelklasse(vom Preis her gesehen). Der Farblaser ist eigentlich in jedem gut sortierten Laden zu bekommen. Er steht j ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: Qualität und Geschwindigkeit Kontra: Funktionsstörungen und Austausch
Hallo Leute,
ihr seid ja offensichtlich grossteils zufrieden, aber ich habe anscheinend ein schlechtes Los gezogen. Ich habe meinen Magicolor 2300 DL im Oktober 2002 gekauft, zu dieser Zeit kam das Gerät auf den Markt. Der Preis war sehr verlockend und ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als weniger hilfreich
Pro: Preis, Bedienung und Einrichtung über LAN, kein Gefummel am Bedienteil nötig. Kontra: Schwer ca. 30kg, Das Administratorpasswort konnte im Handbuch nicht gefunden werden.
Vom guten Preis von €820,- wird noch ein Gutschein von €80,- aufgrund der Aktion "Tinte war gestern", von Minolta gutgeschrieben. (Der alte Drucker muss eiungschickt werden).
ACHTUNG: ERST im Internet bei Minolta REGRISTRIEREN lassen und DANN KAUFEN. A ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als weniger hilfreich