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"Schon wieder eine dieser unnoetigen Fortsetzungen" war mein erster Gedanke zu "Mission: Impossible 2". Aber ab und zu geschieht ja ein Wunder, und ein Teil 2 ist tatsaechlich besser als das Original. Mit John Woo als Regisseur ist dieses Wunder bei M:I2 eingetreten. Ich kenne leider nur seine Hollywood-Filme, und "Operation Broken Arrow" und "Im Koerper des Feindes" fand ich zwar ganz nett, aber nicht ueberragend. MI:2 hat mich aber ueberzeugt. Der Film ist eine gute Mischung aus einem Agententhriller und einem Actionfilm mit einem Schuss Romantik. Die Geschichte selbst in nicht besonders neu: Ein heimtueckisches Virus, das die Bevoelkerung ganzer Grossstaedte in 30 Stunden ausloescht, droht in die falschen Haende zu geraten. Agent Ethan Hunt (Tom Cruise) muss die Welt vor einem Wahnsinnigen retten. Die recht simple Geschichte wird mit Liebe zum Detail erzaehlt. Was den Film auszeichnet, sind die Bilder: genussvolle Zeitlupen, gute Ueberblendungen, stimmungsvolle Bilder. Als Beispiel moechte ich die Kletterszene ganz am Anfang erwaehnen. Ethan Hunt macht im Urlaub ein bisschen Freeclimbing im Grand Canyon (?), und nach ein oder 2 Kameraschwenks hatte ich leichte Schwindelgefuehle und schweissnasse Haende. Natuerlich kommt auch die Action nicht zu kurz: bei den teils aberwitzigen Stunts musste ich ab und zu richtig lachen. Fazit: Perfekte Unterhaltung ohne Tiefgang