Mission to Mars (Film)

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Mission to Mars (Film)

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Mission to Mars - vorsicht Einschlafgefahr

1  25.02.2001

Pro:
betrachtet man alles ironisch ist der Film sehr lustig

Kontra:
Darstellung und inhaltliche Aspekte und Schwerpunktesetzung

Empfehlenswert: Nein 

Angus2000

Über sich:

Mitglied seit:16.04.2000

Erfahrungsberichte:100

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 161 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Ich habe mir den Film „Mission to Mars“ angesehen. Er klang ja nicht ganz schlecht, wenn man sich den Text auf dem Cover angeschaut hat. Der erste Mensch landet auf dem Mars. Man bekam kaum etwas mit, plötzlich war es soweit, die ersten Personen waren gelandet. Grossartige Weltraumszenen gab es keine. Auf dem Planeten passierte dann jedoch etwas unerwartetes. Das 4 Mann Team entdeckte Etwas und ging dieser Entdeckung nach. Während die Missionscrew auf der Erde die Botschaft mit 20 minütiger Verzögerung erhielt spielte sich auf dem Mars schon das Unglück ab. Eine Art Sandwurm (wie aus Dune bekannt) wütete und zerstörte etwas Hardware der Marskapsel. Jedoch nicht nur die, auch wurde das Team attackiert. Auf der Erde erhielt man noch eine Art Lebenszeichen, so wurde eine Rettungsmission gestartet.

Man bekam wieder nichts von den Vorbereitungen mit (wie es z.B. im Film Space Cowboy gut und lustig dargestellt war). Plötzlich war die Rettungscrew nahe dem Mars. Das Raumschiff mit dem rotierenden Gravitationsmodul wurde sehr ausführlich gezeigt. Wirkte etwas langweilig, doch es gehörte wohl zum, Film, denn etwas Weltraumähnliches musste in solch einem Science Fiction Film vorkommen.

Es geschah zur Überraschung wieder etwas Aussergewöhnliches. Das Shuttle wurde von Meteoriten getroffen und hatte mehrere Löcher, die von Team wieder geschlossen werden mussten.

Es wirkte alles recht ruhig du entspannend, da man alles durch die Gravitationslosigkeit langsam dahinschwebend sah. Auch die Musik im Hintergrund war eher ruhig, so dass man die Gefahr zwar mitbekam, aber nicht wirklich vor Angst gebannt vor dem Fernseher sass.

Aufgrund von Zeitmangel wurden die Löcher im Tank übersehen. Beim Start wurde somit der gesamte Antrieb zerstört und die Kapsel flog unkoordiniert durchs All direkt auf den Mars zu.

Sehr negativ empfand ich die Einstellung der Mitglieder, so erkannte man keine Hoffnung, sonder eher eine Endzeitstimmung. „Jetzt schaffen wir es eh nicht mehr wir sterben wohl alle.“ Diese pessimistische Einstellung war noch öfters im Film ersichtlich, was für einen amerikanischen Film etwas lächerlich wirkte.

Ganz überraschend gab es jedoch eine Rettung. Das Team rettete sich ins Rettungsmodul des letzten Teams, welches den Mars noch umkreiste. Es kam zum nächsten Zwischenfall. Das Modul wurde verfehlt. Ein Teammitglied schaffte es unter Mühen mit einer Seilwinde das Modul zu erreichen, konnte die Winde anbringen jedoch selber wurde er etwas abgetrieben. Die drei anderen erreichten das Modul und wollten ihn retten, doch er war pessimistisch. Sie würden es eh nicht schaffen, obwohl der erste Versuch nur knapp misslang. Bevor das Team seinetwegen die letzten Chancen verspielt machte er Selbstmord und nahm den Helm vom Kopf. Aus meiner Sicht wieder total sinnlos, doch er dachte halt an das Team und schien ja eh seit Beginn des Filmes eher am Tod als am Mars interessiert zu sein. (Man beachte die Ironie!!).

Auf dem Planeten gelandet (man sah natürlich nichts, plötzlich waren sie auf dem Mars) erreichten sie die erste Missionskapsel. Und welch Überraschung, es gab Sauerstoff darin. Und ein Mitglied hat überlebt und verweilte 1 Jahr alleine auf dem roten Planeten. Zunächst wollte er das Team umbringen, letztendlich berichtete er jedoch von seinen Entdeckungen. Es gab ein riesiges Gesicht auf dem Mars. Es gibt ein Signalton von sich. Dieses Geräusch ist unterteilt in viele Untertöne, die ein Muster darstellen. Stellt man diese Dreiermuster in einem dreidimensionalem Koordinatensystem grafisch dar, so erhält man einen DNA Strang, an dem jedoch 2 Teile fehlten. Sie erkannten es natürlich sofort als Rätsel und fügten in diesen Signal musikalisch das fehlende DNA Stück durch einen entsprechenden Ton hinzu. Und schon gab es eine Öffnung am grossen Marsgesicht.

Innerhalb des Gesichtes entdeckten sie nun alle den Ursprung der Menschheit. Von Mars ging alles aus. Ein Meteorit schlug auf dem Mars ein und das Volk musste flüchten und hat sich in der gesamten Galaxie verteilt (kennen wir genau dieses Szenario nicht schon von Star Trek???). Ein Raumschiff wurde jedoch zurückgelassen. Ein Teammitglied wollte mit diesem nun die Galaxie erforschen, das es seine Aufgabe war, wie er selber erkannte. Die Restlichen starteten in der reparierten Kapsel zurück zur Erde. Als letzte Szene sauste das Raumschiff mit dem auf Abwegen geratenen Mitglieds dicht an ihnen vorbei und verschwand in der Galaxie.

Ich persönlich fand den Film schrecklich langweilig. Es passierte alles nur sehr schleppend und es gab nie wirklich Szenen, bei denen man richtig mitfiebern konnte. Zudem war die nächste Szene immer schon voraussagbar, obwohl das Ende an sich nicht zu erwarten war. Es wurde zu viel auf zwischenmenschlichen Kontakt geachtet und viel zu wenig auf den Science Fiction Aspekt. Von der Handlung mag der Film interessant wirken, doch wie er zusammengestellt wurde ist er tödlich langweilig und lächerlich, so dass man ständig am Lachen ist, wie schlecht, durchschaubar und ermüdend der Film erscheint. Zudem ist die Handlung nichts weltbewegend neues, das alles schon dagewesen war. Dieser Film ist demnach nur eine Mischung aus den verschiedensten Filmen. Etwas Apollo13, ein wenig Odyssee 2001 und Dune mit einigen Star Strek Komponenten.

Zudem wirkt der Film zu beginnt real, zum Ende hin wird er jedoch ziemlich übertrieben.
Und ein NASA Pilot lebt ein Jahr auf einem Planeten alleine und löst praktisch das Rätsel der Menschheit mit einem einfachen PC. Es wirkt auf mich auch etwas unglaubwürdig.

Fazit: Ich kann den Film nicht empfehlen. Die Gesamthandlung mag interessant klingen, aber die Darstellung überzeugt nicht. Zudem ist der Film nur zusammengeschustert aus vielen bekannten Filmen. Der Beginn wirkt noch realistisch, doch am Ende ist zu sehr der klischeehafte Aspekt von Science Fiction erkennbar.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
lost_angel

lost_angel

02.01.2002 20:20

Ich hab den Film im Kino gesehen und wäre es da nicht immer so laut wäre ich wahrscheinlich eingeschlafen! Aber toller Bericht! Gruß lost_angel

suppengirl

suppengirl

06.05.2001 18:33

Hi! Na, da scheine ich ja nichts verpasst zu haben. Dachte mir schon (und habe es schon öfter gehört), dass der nicht so dolle sein soll. Gruß Suppi

goediman

goediman

11.04.2001 20:16

Gewöhn´Dich dran und gewinne ein Blick für´s Ironische... Klasse!!!

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  1. mozarteum
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