... Sie und King sind ehemalige CIA-Mitarbeiter, die sich nach dem Ausscheiden aus dem Secret Service mit einer gemeinsamen Detektei in Ridesburg, Virginia, selbständig gemacht haben. Sieht so aus, als bekämen sie Arbeit. Polizeichef Williams hat keinen Mordexperten in seinem bis dato friedlichen ... Bericht lesen
Mit jedem Schlag der Stunde
Eine Frau wird tot im Wald aufgefunden mit einer ungewoehnlichen Uhr am Handgelenk. Was ... mehr
zunaechst wie ein einfacher Mordfall aussieht steigert sich bald zum Albtraum. Die naechsten beiden Opfer sind ein Liebespaar auch sie mit den gleichen Uhren in dramatischer Pose zur Schau gestellt. Ist der mysterioese Zodiac-Killer wieder am Werk ein Massenmoerder der einst Los Angeles in Atem hielt und dessen Identitaet nie geklaert wurde? In diese Orgie der Gewalt werden zwei Privatdetektive hineingezogen: Sean King und Michelle Maxwell ehemalige Agenten des Secret Service. Man hat sie angeheuert um die Unschuld eines Mannes zu beweisen der zu einer maechtigen aber zerstrittenen Familie gehoert. Die Geheimnisse die Sean und Michelle dabei aufdecken fuehren sie auf die Spur eines Moerders der anders ist als alle die sie je kennen gelernt haben. Denn es scheint dass der Taeter die Methoden beruehmter Serienkiller studiert hat nur um sie nachzuahmen. Ist er ein Psychopath der sein makaberes Spiel mit den Opfern treibt? Oder steckt ein Plan dahinter den niemand durchschaut? Waehrend die beiden versuchen das Raetsel zu loesen tickt im Hintergrund die Uhr. Und nur der Killer weiss wen es treffen wird wenn die naechste Stunde schlaegt.
Mit jedem Schlag der Stunde
Eine junge Frau ermordet im Wald. An ihrem Handgelenk eine ungewoehnliche Uhr. DerZeiger ... mehr
zeigt eins. Hat der Zodiac-Killer wieder zugeschlagen der vor Jahren in Los Angeles sein Unwesen trieb? Sean King und Michelle Maxwell sind Ex-Agenten des Secret Service. Eigentlich sollen sie die Unschuld eines jungen Mannes beweisen der des Einbruchs verdaechtigt wird. Dann geschieht der naechste Mord. Und Sean und Michelle geraten in das makabere Spiel eines Mannes hinein der im Stundentakt toetet.David Baldacci wurde 1960 in Virginia geboren. Er studierte Politikwissenschaft und Jura und arbeitete nach dem Studium neun Jahre als Strafverteidiger und Wirtschaftsjurist in Washington bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Sein erstes verkauftes Manuskript war Absolute Power - es verhalf ihm zu Weltruhm. David Baldaccis Romane wurden mittlerweile in mehr als 30 Sprachen uebersetzt und in mehr als 80 Laendern der Welt verkauft. Neben seiner Arbeit als Schriftsteller engagiert er sich fuer eine Reihe karitativer und gesellschaftlicher Institutionen darunter die National Multiple Sclerosis Society die Barbara Bush Literacy Foundation oder die Virginia Foundation for the Humanities.Uwe Anton wurde 1956 in Remscheid geboren und arbeitet seit 1980 als freiberuflicher Schriftsteller Herausgeber und Uebersetzer (unter anderem fuer Star Trek ). Seit 1995 gehoert er dem PERRY RHODAN-Team an.
und arbeitete nach dem Studium neun Jahre als Strafverteidiger und Wirtschaftsjurist in Washington bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Sein erstes verkauftes Manuskript war Absolute Power - es verhalf ihm zu Weltruhm. David Baldaccis Romane wurden mittlerweile in mehr als 30 Sprachen uebersetzt und in mehr als 80 Laendern der Welt verkauft. Neben seiner Arbeit als Schriftsteller engagiert er sich fuer eine Reihe karitativer und gesellschaftlicher Institutionen darunter die National Multiple Sclerosis Society die Barbara Bush Literacy Foundation oder die Virginia Foundation for the Humanities.
Handgelenk. Was zunächst wie ein einfacher Mordfall aussieht, wird zum Alptraum. Ist der mysteriöse "Zodiac-Killer" wieder da? Jede Tat erinnert an die Morde berühmter Serienkiller.In diese Orgie der Gewalt werden Sean King und Michelle Maxwell hineingezogen, ehemalige Agenten des Secret Service. Während sie versuchen, das Puzzle zusammenzufügen, merken sie, wie ihnen mehr und mehr die Zeit davonläuft.
Ein Zusammenhang ist naheliegend und wird schnell klar durch die Armhaltung der Mordopfer und die zu einer vollen Stunde stehengebliebene Uhr an deren Handgelenk. Das ist das Verbindende einiger der Morde, sonst gibt es viele Unterschiede, denn der Mörder kopiert die Muster verschiedener Mordserien. Die ehemaligen Secret Service-Agenten Michele Maxwell und Sean King, die zusammen eine Privatdetektei betreiben, werden von der örtlichen Polizei angeheuert und geraten tief in den Strudel dieses Falls hinein und damit ins Visier des Mörders. Schnell geraten bei den Ermittlungen die Battles ins Blickfeld, eine industriell-feudale Sippschaft mit riesigen Besitztümern. Zunächst ermitteln Maxwell und King dort nur wegen eines Einbruchs. Doch dann wird Bobby Battle, der Patriarch, ermordet. Unstimmigkeiten am Tatort führen zur Vermutung, dass nicht der Serienkiller, sondern ein Trittbrettfahrer am Werk war. Nach einer schier unüberschaubaren Reihe von Morden kommt es nach der Erhellung zahlreicher Abgründe an Haupt- und Nebenschauplätzen und der trickreichen Enttarnung des Serienmörders zum dramatischen Showdown, in welchem bis zuletzt Überraschendes enthüllt wird. Mit jedem Schlag der Stunde ist ein steril geschriebener Serienmörder-Thriller der sich reichlich aus mancher Schublade bedient. Was wohl in seiner Willkür grausam sein soll -- Mord als Zitat --, wirkt aufgesetzt und verplätschert während des Fortgangs der Handlung irgendwie. Die Überführung des Täters mag überraschen, gerät dann aber zur unsäglichen Peinlichkeit im nächtlich-sturmgepeitschten Geständnis der Motive auf rasender Bootsfahrt. Die beiden Ermittlerfiguren sind Pappkameraden. Michelle ist eine ehemalige Olympionikin, die sich von Müsliriegeln und Fruchtsäften ernährt. Sie hat nicht die geringste Spur von Humor und bekommt schon rote Ohren beim Wort bumsen, so anständig ist sie. King ist aus der Schublade gemütlicher Weinliebhaber und Feinschmecker, der nichts von Sport hält und die Fälle vorwiegend mit seinem überragenden Intellekt löst. Alles in allem ein langweiliges, belangloses Buch. Es ist ein politisch korrekter, antiseptischer Thriller, dessen Figuren einem schnuppe sind und dessen Morde einen nicht berühren. --Beat Heiniger
Ein Zusammenhang ist naheliegend und wird schnell klar durch die Armhaltung der Mordopfer und die zu einer vollen Stunde stehengebliebene Uhr an deren Handgelenk. Das ist das Verbindende einiger der Morde, sonst gibt es viele Unterschiede, denn der Mörder kopiert die Muster verschiedener Mordserien. Die ehemaligen Secret Service-Agenten Michele Maxwell und Sean King, die zusammen eine Privatdetektei betreiben, werden von der örtlichen Polizei angeheuert und geraten tief in den Strudel dieses Falls hinein und damit ins Visier des Mörders. Schnell geraten bei den Ermittlungen die Battles ins Blickfeld, eine industriell-feudale Sippschaft mit riesigen Besitztümern. Zunächst ermitteln Maxwell und King dort nur wegen eines Einbruchs. Doch dann wird Bobby Battle, der Patriarch, ermordet. Unstimmigkeiten am Tatort führen zur Vermutung, dass nicht der Serienkiller, sondern ein Trittbrettfahrer am Werk war. Nach einer schier unüberschaubaren Reihe von Morden kommt es nach der Erhellung zahlreicher Abgründe an Haupt- und Nebenschauplätzen und der trickreichen Enttarnung des Serienmörders zum dramatischen Showdown, in welchem bis zuletzt Überraschendes enthüllt wird. Mit jedem Schlag der Stunde ist ein steril geschriebener Serienmörder-Thriller der sich reichlich aus mancher Schublade bedient. Was wohl in seiner Willkür grausam sein soll -- Mord als Zitat --, wirkt aufgesetzt und verplätschert während des Fortgangs der Handlung irgendwie. Die Überführung des Täters mag überraschen, gerät dann aber zur unsäglichen Peinlichkeit im nächtlich-sturmgepeitschten Geständnis der Motive auf rasender Bootsfahrt. Die beiden Ermittlerfiguren sind Pappkameraden. Michelle ist eine ehemalige Olympionikin, die sich von Müsliriegeln und Fruchtsäften ernährt. Sie hat nicht die geringste Spur von Humor und bekommt schon rote Ohren beim Wort bumsen, so anständig ist sie. King ist aus der Schublade gemütlicher Weinliebhaber und Feinschmecker, der nichts von Sport hält und die Fälle vorwiegend mit seinem überragenden Intellekt löst. Alles in allem ein langweiliges, belangloses Buch. Es ist ein politisch korrekter, antiseptischer Thriller, dessen Figuren einem schnuppe sind und dessen Morde einen nicht berühren. --Beat Heiniger
Ein Zusammenhang ist naheliegend und wird schnell klar durch die Armhaltung der Mordopfer und die zu einer vollen Stunde stehengebliebene Uhr an deren Handgelenk. Das ist das Verbindende einiger der Morde, sonst gibt es viele Unterschiede, denn der Mörder kopiert die Muster verschiedener Mordserien. Die ehemaligen Secret Service-Agenten Michele Maxwell und Sean King, die zusammen eine Privatdetektei betreiben, werden von der örtlichen Polizei angeheuert und geraten tief in den Strudel dieses Falls hinein und damit ins Visier des Mörders. Schnell geraten bei den Ermittlungen die Battles ins Blickfeld, eine industriell-feudale Sippschaft mit riesigen Besitztümern. Zunächst ermitteln Maxwell und King dort nur wegen eines Einbruchs. Doch dann wird Bobby Battle, der Patriarch, ermordet. Unstimmigkeiten am Tatort führen zur Vermutung, dass nicht der Serienkiller, sondern ein Trittbrettfahrer am Werk war. Nach einer schier unüberschaubaren Reihe von Morden kommt es nach der Erhellung zahlreicher Abgründe an Haupt- und Nebenschauplätzen und der trickreichen Enttarnung des Serienmörders zum dramatischen Showdown, in welchem bis zuletzt Überraschendes enthüllt wird. Mit jedem Schlag der Stunde ist ein steril geschriebener Serienmörder-Thriller der sich reichlich aus mancher Schublade bedient. Was wohl in seiner Willkür grausam sein soll -- Mord als Zitat --, wirkt aufgesetzt und verplätschert während des Fortgangs der Handlung irgendwie. Die Überführung des Täters mag überraschen, gerät dann aber zur unsäglichen Peinlichkeit im nächtlich-sturmgepeitschten Geständnis der Motive auf rasender Bootsfahrt. Die beiden Ermittlerfiguren sind Pappkameraden. Michelle ist eine ehemalige Olympionikin, die sich von Müsliriegeln und Fruchtsäften ernährt. Sie hat nicht die geringste Spur von Humor und bekommt schon rote Ohren beim Wort bumsen, so anständig ist sie. King ist aus der Schublade gemütlicher Weinliebhaber und Feinschmecker, der nichts von Sport hält und die Fälle vorwiegend mit seinem überragenden Intellekt löst. Alles in allem ein langweiliges, belangloses Buch. Es ist ein politisch korrekter, antiseptischer Thriller, dessen Figuren einem schnuppe sind und dessen Morde einen nicht berühren. --Beat Heiniger
Ein Zusammenhang ist naheliegend und wird schnell klar durch die Armhaltung der Mordopfer und die zu einer vollen Stunde stehengebliebene Uhr an deren Handgelenk. Das ist das Verbindende einiger der Morde, sonst gibt es viele Unterschiede, denn der Mörder kopiert die Muster verschiedener Mordserien. Die ehemaligen Secret Service-Agenten Michele Maxwell und Sean King, die zusammen eine Privatdetektei betreiben, werden von der örtlichen Polizei angeheuert und geraten tief in den Strudel dieses Falls hinein und damit ins Visier des Mörders. Schnell geraten bei den Ermittlungen die Battles ins Blickfeld, eine industriell-feudale Sippschaft mit riesigen Besitztümern. Zunächst ermitteln Maxwell und King dort nur wegen eines Einbruchs. Doch dann wird Bobby Battle, der Patriarch, ermordet. Unstimmigkeiten am Tatort führen zur Vermutung, dass nicht der Serienkiller, sondern ein Trittbrettfahrer am Werk war. Nach einer schier unüberschaubaren Reihe von Morden kommt es nach der Erhellung zahlreicher Abgründe an Haupt- und Nebenschauplätzen und der trickreichen Enttarnung des Serienmörders zum dramatischen Showdown, in welchem bis zuletzt Überraschendes enthüllt wird. Mit jedem Schlag der Stunde ist ein steril geschriebener Serienmörder-Thriller der sich reichlich aus mancher Schublade bedient. Was wohl in seiner Willkür grausam sein soll -- Mord als Zitat --, wirkt aufgesetzt und verplätschert während des Fortgangs der Handlung irgendwie. Die Überführung des Täters mag überraschen, gerät dann aber zur unsäglichen Peinlichkeit im nächtlich-sturmgepeitschten Geständnis der Motive auf rasender Bootsfahrt. Die beiden Ermittlerfiguren sind Pappkameraden. Michelle ist eine ehemalige Olympionikin, die sich von Müsliriegeln und Fruchtsäften ernährt. Sie hat nicht die geringste Spur von Humor und bekommt schon rote Ohren beim Wort bumsen, so anständig ist sie. King ist aus der Schublade gemütlicher Weinliebhaber und Feinschmecker, der nichts von Sport hält und die Fälle vorwiegend mit seinem überragenden Intellekt löst. Alles in allem ein langweiliges, belangloses Buch. Es ist ein politisch korrekter, antiseptischer Thriller, dessen Figuren einem schnuppe sind und dessen Morde einen nicht berühren. --Beat Heiniger
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Erfahrungsbericht von mima17 über Mit jedem Schlag der Stunde / Baldacci, David 13. Juni 2006
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
durchschnittlich
Unterhaltungswert:
hoch
Spannung:
ziemlich spannend
Humor:
wenig humorvoll
Aufmachung:
schön
Pro:
spannend, unterhaltsam
Kontra:
Story durchschnittlich, aber ziemlich opfer - reich; peinlich - lächerlicher Showdown, noch nicht als TB erhältlich
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Eine Frau wird tot aufgefunden, mit einer ungewöhnlichen Uhr am Handgelenk. Was zunächst wie ein einfacher Mordfall aussieht, wird zum Alptraum. Ist der mysteriöse "Zodiac-Killer" wieder da? Jede Tat erinnert an die Morde berühmter Serienkiller. In diese Orgie der Gewalt werden Sean King und Michelle Maxwell hineingezogen, ehemalige Agenten des Secret Service. Während sie versuchen, das Puzzle zusammenzufügen, merken sie, wie ihnen mehr und mehr die Zeit davonläuft. (Verlagsinfo)
Der Autor °°°°°°°°°°°°
David Baldacci wurde 1960 in Virginia geboren, wo er heute lebt. Er wuchs in Richmond auf; sein Vater war Mechaniker und später Vorarbeiter bei einer Spedition, seine Mutter Sekretärin bei einer Telefongesellschaft. Baldacci studierte Politikwissenschaft an der Virginia Commonwealth University (B. A.) und Jura an der University of Virginia. Während des Studiums jobbte er u.a. als Staubsaugerverkäufer, Security-Guard, Konstrukteur und Dampfkesselreiniger. Er praktizierte neun Jahre lang als Anwalt in Washington, D.C., sowohl als Strafverteidiger als auch als Wirtschaftsjurist.
Neben seiner Arbeit als Schriftsteller engagiert sich Baldacci für eine Reihe karitativer und gesellschaftlicher Institutionen, darunter der National Multiple Sclerosis Society, der Barbara Bush Foundation for Family Literacy, der Virginia Foundation for the Humanities, der America Cancer Society, der Cystic Fibrosis Foundation und der Viriginia Commonwealth University. David Baldacci ist verheiratet und hat zwei Kinder: Tochter Spencer und Sohn Collin. Mehr Infos: www.david-baldacci.com. (Verlagsinfo)
Handlung °°°°°°°°°°°°°
Ein maskierter Mann schleppt die Leiche einer jungen Frau in den Wald. Auf einer Lichtung drapiert er den bereits verwesenden Körper dergestalt, dass ihr Arm gen Himmel weist. An ihrem Handgelenk bringt er eine Herrenuhr an, die das Emblem des Herstellers Zodiac trägt. Ein deutlicher Hinweis für die Ermittler, die die Leiche garantiert haarklein untersuchen werden. Auch der Mann selbst trägt dieses Emblem: auf seiner Sturmhaube. Man wird die Leiche bald finden…
Michelle Maxwell ist gerade beim Joggen im Wald, als sie verdächtige Geräusche hört. Zwei Jungen rennen in wilder Panik an ihr vorbei. Sie findet die Leiche, die sie so erschreckt hat, setzt einen Notruf ab und alarmiert ihren Partner Sean King. Sie und King sind ehemalige CIA-Mitarbeiter, die sich nach dem Ausscheiden aus dem Secret Service mit einer gemeinsamen Detektei in Ridesburg, Virginia, selbständig gemacht haben. Sieht so aus, als bekämen sie Arbeit. Polizeichef Williams hat keinen Mordexperten in seinem bis dato friedlichen Städtchen und bittet um ihre Hilfe.
Die ist auch dringend nötig, denn der Killer ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus. Im Wald an einem See überrascht er ein junges Pärchen von Oberschülern, die gerade Sex in ihrem Auto haben. Mit einer großkalbrigen Schrotflinte knallt er erst das Mädchen, Janice Pembroke, ab, dann trotz dessen Flehens den Jungen, Steve Canney. Es ist eine Riesensauerei. Dann platziert er mit Bedacht ein Hundehalsband auf dem Boden des sich rasch mit Blut füllenden Wagens.
Sean King ist sofort die seltsame Zodiac-Uhr an der Frauenleiche aufgefallen und lässt sich aus San Francisco Unterlagen über den Zodiac-Killer schicken. Der Zodiac mordete 1968/69, warnte die Zeitungen in kodierten Botschaften vor seinen Taten oder rühmte sich selbst. Der Fall wurde nie gelöst, aber es gab zwei Nachahmer. Ist das jetzt der dritte?
Zumindest die Sache mit den Botschaften an die Zeitung wiederholt sich. Bei Chief Williams dekodiert King, den er zu seinem Hilfssheriff ernannt hat, die erste verschlüsselte Botschaft mit Hilfe der Zodiac-Unterlagen. Der Killer von Ridesburg verhöhnt die Ermittler und kündigt an, er werde schlimmer wüten als der Zodiac seinerzeit. Die drei Morde seien erst der Anfang gewesen...
King und Maxwell sollen sich um einen Einbruch bei der reichen Familie Battle kümmern. Der Hausherr liegt im Krankenhaus, und seine Gattin empfängt die beiden Detektive relativ ungnädig. Ihre Kinder sind sehr unterschiedlich und werfen einige Fragen auf. Richtig interessant wird es jedoch, als Mr. Robert Battle in seinem Krankenhausbett durch eine Dosis Kaliumchlorid ermordet wird.
Hat der Zodiac-Nachahmer wieder zugeschlagen? Aber welchen Zusammenhang gibt es? Die Zeit drängt, denn schon drängen die Medien allenthalben in das vormals so friedliche Städtchen und die ersten Anwohner packen bereits ihre Koffer. Keiner will der nächste mit einer unnötigen neuen Armbanduhr sein.
Mein Eindruck °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Von hier ab bewegen sich die Ermittlungen in ziemliche undurchsichtige Tiefen. Immer wieder müssen King und Maxwell und ihr FBI-Kollege zurück zum Herrenhaus der Battles. Denn zu Lebzeiten war der alte Herr ein richtiger Schürzenjäger, der so manche Maid flachlegte. Klar, er sich dabei den Zorn der solcherart betrogenen Ehemänner und Freunde zuzog. Die Kandidaten sind bald Legion, die ihn auf dem Gewissen haben könnte, aber das hilft nicht wirklich weiter, auch den Killer der jungen Frau, einer Stripperin, und des jungen Paares zu finden.
Abenteuer
Nach vielen Begegnungen mit Verdächtigen und Dunkelmännern und -frauen scheint Sean King endlich einen kognitiven Durchbruch zu erzielen. Allerdings macht er es für seine Partnerin Maxwell nicht gerade einfach, indem er ihr seine Erkenntnisse vorenthält. Das spannt auch uns auf die Folter. Der Autor weiß die Tricks des Metiers auszunutzen. Im Finale, nach einer unerwarteten Wendung, findet dann die obligate Action statt und King erhält Gelegenheit, ritterlich seine Partnerin zu retten, indem er den Bösewicht niederschießt. Wenn doch nur das Leben auch so abenteuerlich verlaufen würde.
Mörderhatz
Diesmal hat sich Baldacci nicht auf politische Aspekte oder auf die zwielichtige Welt der Geheimdienste und des FBI kapriziert, sondern scheint einer stinknormalen Serienmörderhatz zu frönen. Dieser Plot bekommt der Verständlichkeit des Buches jedoch wesentlich besser als sein Vorgänger "Im Bruchteil der Sekunde", dem ersten Abenteuer von King und Maxwell.
Das bedeutet aber mitnichten, dass der Leser bzw. Hörer den oder die Täter auf Anhieb ausfindig machen kann. Ganz im Gegenteil. Denn nun kommt die zweite Komponente des Plots ins Spiel: die Sache mit der Familie Battle. Es scheint ja einen Nachahmer zu geben, der sich nicht an die vom Zodiac-Killer vorgegebenen Regeln hält und es auf Mr. Bobby Battle abgesehen hat. Nach einer Weile des Ermittelns stößt unser dynamisches Duo auf jede Menge Gründe, warum fast jedes der Familienmitglieder dem Alten die Pest an den Hals gewünscht haben kann, seine Frau eingeschlossen.
Das Stundenspiel
Die Kardinalfrage ist jedoch, was der eigentliche Killer mit seiner Mordserie bezweckt. Ist das eine Strafaktion? Und wenn ja, warum hat er nicht schon viel früher damit begonnen? Die Detektive finden relevante Vorgänge, die bis zu 20 Jahre in die Vergangenheit zurückreichen. Damals hat der FBI-Agent Chip Bailey Eddie Battle aus den Klauen eines Kidnappers befreit. Zumindest stand es so in der Zeitung.
Aber ob es sich wirklich so verhielt, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt. Und wenn Bailey jetzt wieder in die Ermittlungen eingeschaltet wird, so könnte er gewissermaßen "befangen" sein, um seinen damaligen Schützling Eddie Battle wieder in Sicherheit zu wissen. Genau dies könnte jedoch verhängnisvoll sein, findet King. Er will keinen Kandidaten aus den Ermittlungen ausgeschlossen wissen. Recht hat er. Er will schon bald fündig.
Der O-Titel des Romans lautet Hour Game", also Stundenspiel. Der fiese Sinn dieser Bezeichnung geht einem auf, als Sean King die Armbanduhren vergleicht, die der Zodiac-Killer an seinen Opfern anbringt. Mit jedem Opfer rückt der Stundenzeiger eine Ziffer weiter, als würden die Opfer durchgezählt. Gleichzeitig sieht das wie ein Countdown aus. Doch was passiert, wenn das Zählen beendet ist?
Schwächen
Wie schon an diesen knappen Ausführungen abzulesen ist, ist der Personalbestand der Handlung doch ziemlich umfangreich. Nicht wegen der begrenzten Anzahl aktueller Figuren, sondern wegen der Vielzahl von Figuren, die nicht auf der Bühne auftreten, aber dennoch dauernd eine Rolle spielen, allen voran natürlich der alte Bobby Battle. Der Leser bzw. Hörer ist gut beraten, sich eine Liste mit den Handelnden anzulegen und diese immer wieder zu konsultieren, um den Überblick zu bewahren.
Unterm Strich °°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Serienmörderhatz statt politischer und geheimdienstlicher Machenschaften - das ist nun wohl Baldaccis Metier. Mit seinem dynamischen Ermittlerduo Michelle Maxwell und Sean King, die unterschiedlicher kaum sein könnten, ist ihm der Einbruch in ein Genre gelungen, das schon von Patricia Cornwell und ihresgleichen fest besetzt zu sein schien.
Der Trick seines Killers besteht nun darin, alle bekannten Serienmörder nachzuäffen und so seine Verfolger zu verwirren. Zum Glück weiß King in dieser Materie bestens Bescheid und lässt sich nicht von der richtigen Spur abbringen. Ganz nebenbei macht der Autor seinen Kollegen klar, dass er ebenso fähig ist, in der ersten Liga zu spielen wie sie. Allerdings bringt er (noch?) nichts Neues ins Genre ein. Seine alte Spielwiese hat er ja verlassen. Der Fall mündet nicht in ein Sozialdrama von nationalem Rang wie bisher bei Baldacci, sondern vielmehr in so etwas wie die Belagerung einer Stadt mitten in Virginia. So etwas passt mehr in einen schlechten Horror-Roman. Aber wer weiß, wozu die Wirklichkeit fähig ist…
Pro: spannender Krimi Kontra: kein gewohnter Baldacci, aber gut auszuhalten
...80 Ländern in 37 Sprachen mit einer Gesamtauflage von 40 Millionen Exemplaren weltweit. Wehr noch mehr über ihn erfahren möchte, sollte seine Website www.davidbaldacci.com besuchen. In aller Kürze Eine Frau wird tot im Wald aufgefunden, in einer ungewöhnlichen Lage, mit einer ungewöhnlichen Uhr am Handgelenk. Nicht ihre Uhr. Was zunächst wie ein ganz normaler Mordfall aussieht, erreicht sehr bald ein ungewöhnliches Format. Kurz darauf stirbt ... ...King und Michelle Maxwell, die mit diesem Fall konfrontiert werden, machen eine seltsame Entdeckung - ist etwa der mysteriöse „Zodiac-Killer“ wieder am Werk, ein Massenmörder, der einst Los Angeles in Atem hielt und dessen Identität nie geklärt wurde? Eigentlich ist er inzwischen viel zu alt, aber Nachahmer gab es schon. King und Maxwell wurden angeheuert, um die Unschuld eines Mannes zu beweisen, der zu einer mächtigen, aber zerstrittenen Familie ...
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Pro: spannend, unterhaltsam, kompetent vorgetragen, angemessener Preis Kontra: Story durchschnittlich, aber ziemlich opfer-reich
...Eine Frau wird tot aufgefunden, mit einer ungewöhnlichen Uhr am Handgelenk. Was zunächst wie ein einfacher Mordfall aussieht, wird zum Alptraum. Ist der mysteriöse "Zodiac-Killer" wieder da? Jede Tat erinnert an die Morde berühmter Serienkiller. In diese Orgie der Gewalt werden Sean King und Michelle Maxwell hineingezogen, ehemalige Agenten des Secret Service. Während sie versuchen, das Puzzle zusammenzufügen, merken sie, wie ihnen mehr und mehr die Zeit davonläuft. (Verlagsinfo)
Der Autor
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DavidBaldacci wurde 1960 in Virginia geboren, wo er heute lebt. Er wuchs in Richmond auf; sein Vater war Mechaniker und später Vorarbeiter bei einer Spedition, seine Mutter Sekretärin bei einer Telefongesellschaft. Baldacci studierte Politikwissenschaft an der Virginia Commonwealth University (B. A.) und Jura an der University of...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
sehr hilfreich 16.04.2006
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