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Bluesy

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Geschriebene Berichte

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Unbreakable - Unzerbrechlich (DVD) 28.06.2001

Schwache Leistung trotz guter Idee

Unbreakable - Unzerbrechlich (DVD) Ein Zug entgleist und 133 Menschen sterben. Es gibt nur einen überlebenden und der hat nicht einmal einen Kratzer. Bei dem überlebenden Dunn (Bruce Willis) meldet sich ein skurriler Comic-Händler (gespielt von Samuel L. Jackson), der behauptet, Dunn wäre unverwundbar. Jackson´s Rolle ist die eines Glasknochenkranken Comicfanatikers, der Zeit seines Lebens die Personifizierung des idealen, unverletzbaren Helden sucht und diese in Form von Dunn gefunden zu haben glaubt. Und tatsächlich hat Dunn übermenschliche Kräfte und wird sich seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten schritt für schritt bewußt. Hört sich ja bis hierhin ganz gut an, nur sind wir hier eigentlich auch schon fast am Ende des Films. Dunn bringt es gerade mal zu EINER mittelmäßigen Heldentat, über die sich Shaft kaputtlachen würde. Seine Entwicklung vom gebrochenen Ex-Sportler mit verhunztem Leben zum gebrochenen EX-Sportler mit verhunztem Leben und Heldenpotential wird dafür um so intensiver auf der familiären Ebene gezeigt. Die Probleme mit seiner Frau, das gestörte Verhältnis zu seinem Sohn... Ich habe mich des öfteren gefragt, ob das jetzt ein Action-Film oder ein schlechtes Sozial-Drama ist. Egal, in beiden Bereichen ist der Film dünn. Vielleicht wollte da ja jemand an frühere Erfolge im semi-seriösen Fach à la 6th Sense anknüpfen. Wenn ja, dann war es jedenfalls ein gewaltiger Schlag ins Wasser. Action-Fans werden derb enttäuscht, weil die paar Action-Szenen, die dann doch vorkommen ...

Gibson Flying V´67 26.06.2001

Exot für Puristen

Gibson Flying V´67 Die 67´er Flying V... Ich finde darüber muß auch mal was geschrieben werden, schließlich hat das Baby ja auch seinen Teil zur Rockgeschichte beigetragen. Die Flying V ist zur Zeit sicher nicht gerade eines der begehrtesten Instrumente auf dem Gitarrenmarkt. Der V-Trend ist schon lange tod und mittlerweile sind andere Designs in. Egal, das klassische V hat auch seine Vorteile, die ein heutiger Gitarrist sicherlich noch nutzen kann. Vom technischen Aufbau her ähnelt die Flying V der Les Paul. 2 Humbucker mit Wahlschalter, kein Tremolo, klassischer Gibson-Hals. Der Sound ist etwas aggressiver als bei der normalen Paula, aber das dürfte auch daran liegen, daß die entwickler die Flying V damals bewußt als Rock-Instrument gebaut haben, während die gute alte Paula ja eigentlich (hätten Sie´s gewußt?) eine Jazzgitarre ist. Insgesamt hat die Flying V 2 prägnante Eigenschaften, die sie von der Masse unterscheidet: 1. Durch den V-förmig vom Hals weggehenden Korpus hat man auch in den hohen Bünden maximale Fingerfreiheit (ein Cut-Away ist nicht notwendig, da da nichts ist, wo man was rausschneiden könnte. Nachteil: Durch die eigenwillige Form läßt sich das Teil besch... im Sitzen spielen - also nur stehend mit Gurt verwenden! 2. Die Optik eignet sich ideal für Retro-Live-Gigs im Stile von Lenny Krawitz (spielt die F-V im Video von "Are you gonna go my way"). Hendrix hat sie gespielt, die Jungs von Deep Purple hatten sie auch öfter mal in den Fingern... so in etwa ist ...

Deutsche Vermögensberatung (DVAG) 26.06.2001

Bericht wurde entfernt

Deutsche Vermögensberatung (DVAG) Liebe Ciao Community, zu diesem Bericht liegt uns eine Beschwerde eines Betroffenen vor, weshalb Ciao den Bericht hier nicht abbildet. Aus rechtlichen Gründen sind wir angehalten, Erfahrungsberichte von Nutzern zu unterbinden, die offensichtlich rechtswidrig sind, insbesondere unwahre Tatsachenbehauptungen enthalten, Dritte beleidigen oder primär darauf abzielen, jemanden herabzuwürdigen. Da wir selbst für Ausrutscher unserer Nutzer haftbar gemacht werden können und wir andererseits auch die Integrität der auf unserer Website veröffentlichten Inhalte gewährleisten wollen, müssen wir manchmal auch in Grenzfällen zwischen Meinungsfreiheit und Interessen von Betroffenen abwägen. Wenn ein Sachverhalt für Ciao nicht eindeutig geklärt werden kann, behalten wir uns unter anderem vor, wie in diesem Fall, den Bericht offline zu stellen. Hierbei ist es unser Prinzip, auch im Fall von Streitigkeiten Unabhängigkeit zu wahren und uns weder auf die Seite des Betroffenen noch des Users zu stellen. Ciao bietet schließlich nur die Plattform für den Austausch von Erfahrungen, nicht jedoch eine Plattform für die öffentliche Austragung von Rechtstreitigkeiten.

Gibson Nighthawk Std. 21.06.2001

Innovativer Allrounder

Gibson Nighthawk Std. Die Gibson Nighthawk ist seltsamerweise ein ziemlich selten gesehenes Modell aus dem Hause Gibson. Ich kann nicht wirklich nachvollziehen, warum das so ist. Vielleicht liegt es an der fast schon manischen (aber meines Erachtens völlig unverständlichen) Vergöterung der Les Paul, vielleicht aber auch einfach an mangelndem Marketing. Jedenfalls ist die Nighthawk eine der vielseitigsten Gitarren, die ich kenne. Sie hat zwei Humbucker und einen Single Coil dazwischen. Der hintere Humbucker ist schräg gestellt und das faszinierende an der ganzen Geschichte ist, daß es summa sunmmarum 10 (!!!) verschiedene Möglichkeiten der Tonabnehmeranwahl gibt. Wie das gehen soll? Nun ja, zuerst einmal die "normale" Variante mit dem 5weg-Schalter à la Strat. D.h. jeder Pick Up einzel und die nebeneinanderliegenden kombiniert. Dann kommt der Trick. Durch ein Push-Pull-Potty (ich glaube der Tone-Regler) kann man über eben den selben 5-Weg-Schalter auch die Humbucker splitten, Steg- und Hals-Humbucker zusammenschalten und somit 5 weiter, diesmal etwas ausgefallenere Sounds erzeugen. Damit erreicht die Nighthawk ein außergewöhnliches Klangspektrum. Zudem ist sie relativ kompakt und sehr gut bespielbar (Feeling: mehr Strat als Paula). Fazit: ein sehr gutes Instrument für Classic-Rocker mit großem Klangspektrum. Für Heavy-Freaks eher weniger jeeignet, dafür läßt sich aber auch gut darauf jazzen. Anspielen lohnt sich auf jeden Fall und auch der Preis ist für eine Gibson ...

Gibson B.B. King Lucille 21.06.2001

Ein Traum für Jazzer und Blueser

Gibson B.B. King Lucille Ich spiele nun seit etwa 14 Jahren Gitarre und habe schon so ziemlich alles in den Fingern gehabt, was sechssaitig ist und wo man Musik rausholen kann. Ich habe natürlich Vorlieben entwickelt und auch sicherlich einen Geschmack, der nicht unbedingt nur vom Mainstream und von Statussymbolen beeinflußt wird. Deshalb bin ich immer sehr kritisch gegenüber Signature-Modellen, da ja allgemein bekannt ist, daß hier für leicht modifizierte Gitarren ein horrender Aufschlag verlangt wird, weil mit Hilfe eines großen Namen besondere Qualität suggeriert werden soll. Das einzige Signature-Modell, das ich mir bisher geleistet habe ist eine Career "Django-Modell" und das auch nur, weil mich die Gitarre überzeugt hat, Career preislich in einem absolut fairen segment liegt (hier: 1200DM) und es das Django-Modell eben nur als Django-Modell gibt (will sagen, alle Django-Modelle sind nachbauten der original Django Reinhardt-Gitarre aus den 30ern). Natürlich war einer der ausschlaggebenden Punkte dafür, daß ich mir diese Gitarre überhaupt angeschaut habe, daß ich Django Reinhardt verehre. Ebenso ist es bei der Gibson Lucille. Ich bin schon lage B.B. King-Fan und finde es immer wieder faszinierend, wie er seine Gitarre förmlich zum "singen bringt". Dehalb habe ich mir das Gerät mal näher angeschaut: Die Lucille ist eine Halbresonanz-E-Gitarre in klasssischer Jazz-Bauweise mit hohlem Korpus und F-Löchern. Eine prägnante eigenheit ist die besonders rund ausgeprägte Form des ...

Sensacion (Single) - Rodriguez, Eddi 21.06.2001

Der deutsche Mondmann

Sensacion (Single) - Rodriguez, Eddi Wer den Film "Der Mondmann" mit Jim Carrye gesehen hat, dem Drängen sich die Parallelen förmlich auf. In dem Film geht es um einen agedrehten, völlig respektlosen Komiker, der von der Öffentlichkeit mal geliebt, mal gehaßt seine Späße treibt. Dabei ist es ihm völlig egal, was man von ihm denkt, das einzige was für ihn zähl ist Spaß. Selbst der Kampf Raab-Halmig wirkt abgekupfert. Der Komiker im Film (übrigens eine wahre Geschichte) inszenierte bereits in den frühen 80ern Wrestling-Kämpfe gegen Frauen als besonderes Highlight. UND: Er hatte ein widerliches, sexistisches, heruntergkommenes Alter Ego, mit dessen Hilfe er seine Späße noch weiter treiben konnte. Ist es ein Zufall, daß dieses Alter Ego Stefan Raabßs Eddie Rodriguez auch noch irgendwie ähnlich sieht? Nun ja, man kann das beurteilen wie man will... Sensacion ist für mich ein Song, den man im Kontext sehen muß. Zum Song gehört die Comedy und der (mehr oder weniger geglückte) Versuch von Stefan Raab, eine neue Figur aufzubauen, die als Persiflage auf die momentane Latino-Welle à la Ricky Martin ihren Schabernack treiben sollte. Das ganze ist wohl nicht ganz so geglückt, wie es vermutlich ursprünglich geplant war, aber insgesamt fand ich die ganze Aktion gar nicht so unlustig. Der Song selbst ist in einen flotten Latin-Beat eingebettet und hat einen gewissen 70er Jahre Las Vegas-Charme mit viel Glitter und Glamour. Eddie ist ein überhebicher Stinkstiefel mit Starallüren, der sich jedoch recht ...

Played-A-Live (Single) - Safri Duo 21.06.2001

Vorsicht Trance-Gefahr !!!

Played-A-Live (Single) - Safri Duo Normaler weise bin ich ja nicht gerade der weltgrößte Drum & Bass-Fan. Ich kann mich nicht sonderlich begeistern für all diese Stampferei, die lieblos und ohne sonderliche Kunstfertigkeit am Computer zusammengeklatscht wird. Deshalb habe ich dieses Genre auch schon ziemlich abgeschrieben. Für Safri Duo mache ich jedoch mit Freuden eine Ausnahme. Die beiden Jungs haben mich verblüfft und begeister. Sie machen Drum & Bass auf Basis einer Live-Performance bzw. nehmen ihre Songs und besonders "Played-A-Live" mit Hilfe von allerlei Schlagwerkzeug im Studio auf, anstatt einfach nur gesamplete Schnippselchen aneinander zu reihen. Besonders sehenswert ist ihre Live-Performance, in der sie im Fernsehen schon mehrfach gezeigt haben, was sie drauf haben. Doch nun zum Song: Played-A-Live ist ein ethno-artiger Rythm-Track, in dem der Rythmus das zentrale Thema ist. Das Trommeln der beiden Akteure wird zwar noch durch einige Sample-Sounds unterstützt, hat aber eine so durchdringliche Power, daß es sicherlich auch eigenstädig hörenswert wäre. Man kann sich in den Track richtig schön "hineinmeditieren". Der Song hat eine sehr kraftvolle Ausstrahlung und wirkt auch irgendwie aufputschend und motivierend. Vorsicht beim Autofahren! Dieser Song könnte einem zu unvorhergesehenen High-Speed-Orgien verführen.

Lebenslänglich (Film) 21.06.2001

unerwarteter Spaß im Doppelpack

Lebenslänglich (Film) Martin Lawrence und Eddie Murphy in einem Film? Ich war verwundert, als ich "Lebenslänglich" in der Videothek fand. Der Film war mir nicht bekannt, obwohl ich beide Schauspieler recht gern mag. Vermutlich war es nicht gerade der größte Kinoerfolg, aber als Video fand ich "Lebenslänglich" dann doch durchaus sehenswert. Die Geschichte spielt in den 20er Jahren und handelt von zwei ungleichen Typen, die gezwungener Maßen auf Tour gehen, um einen Auftrag für einen Mafia-Boss zu erledigen. Eddie ist ein ausgebuffter Trickbetrüger und dem Mafioso noch einige Gefallen schuldig, Martin ist ein angehender Schalterbeamter und kann seine Schulden nicht bezahlen. Deshalb machen sie sich im Mafia-Auftrag auf den weg nach Mississippi, um eine Ladung schwarzgebrannten Fusel abzuholen. Dort werden sie dann unsculdig in einen Mord mit hineingezogen und zu lebenslanger Haft verurteilt. Hier beginnt die eigentliche Handlung des Films: Eddie und Martin sitzen in einem kleinen, fast schon familiären Gefängnis in den Südstaaten und haben nur ein Ziel: AUSBRECHEN!!! Und sie geben sich alle Mühe, ihr Ziel zu erreichen. Daß das natürlich nicht unbedingt erfolgreich ist versteht sich von selbst. Eddie und Martin erleben gemeinsam allerhand Abenteuer im Knast und teilen eine ausgeprägte Haßliebe. Der Film an sich ist eigentlich nichts besonderes. Die Story ist wahrlich kein sonderlicher Geniestreich und auch nicht wirklich neu. Es ist eigentlich mehr ein "kleiner Film". Ohne ...

Nur noch 60 Sekunden 15.06.2001

Autofreaks aufgepaßt!

Nur noch 60 Sekunden Die Story ist schnell erklärt: Nick Cage spielt einen Autoknacker, der nach legendären Raubzügen aus dem kriminellen Millieu ausgestiegen ist und sich zurückgezogen hat. Nur sein kleiner Bruder ist noch im Geschäft und arbeitet für einen düsteren Mafia-Boss. Als er einen Auftrag versiebt, stellt der Mafiose Nick ein Ultimatum: 50 Autos in 2 Tagen, oder der Bruder ist tot. Diese 50 Autos sind nicht irgendwelche Autos, sondern stehen auf einer Liste, die Schritt für Schritt abgearbeitet werden muß. Und außerdem sind es ausschließlich Nobelwagen vom feinsten. Nick trommelt also seine alten Kumpels zusammen und ,macht einen Plan... Soviel zur Story. Der besondere Reiz des Films liegt in der Audführung. Straßenjagden mit Ferraris und Porsches, geniale Diebstahltricks, coole Ganoven und schöne Frauen, naja, eigentlich nur eine schöne Frau in Form von Angelina Jolie, aber sie genügt völlig. Bemerkenswert ist, daß der Film meines Erachtens ein Remake ist. Es gab da in den 80ern mal eine deutsch/französische Produktion namens "Carnapping", die Gone in 60 seconds recht ähnlich ist. Egal, die Action und ein grandioser Nicolas Cage sind es auf jeden Fall wert, den Film anzusehen und vielleicht gibt man danach seinem eigenen Auto ja auch einen Namen wie Eleanor oder Lucy... (versteht man nur NACH dem Film). Liebe Grüße Bluesy

Erkan & Stefan 15.06.2001

Alles hart in Stuttgart? - Ich liebe diesen Film!

Erkan & Stefan Es ist unglaublich, wie viele dumme Sprüche man in einem einzigen Film unterbringen kann (siehe Überschrift). Stefan und Erkan sind für mich mit die größten Comedy-Stars und Kaberettisten der letzten Zeit. Sie persiflieren die Sprache und Kleidung der Jugend und zeigen somit vielleicht auch so manchem Möchtegern-Coolen, wie lächerlich er in seinen viel zu breiten Sporthosen und mit seinem pseudo-lockeren Ostblock-Ghetto-Slang eigentlich wirkt. Erkan und Stefan sind zwei liebenswürdige Jungs, die davon träumen, auch mal richtig harte Burschen zu sein. Deshalb versuchern sie immer wieder, ihre wahre Härte zu beweisen, was ihnen aber so gut wie nie gelingt. Im Film bekommen sie überraschend einen Auftrag als Bodyguards. Das freut sie zwar sehr, sie sind jedoch denkbar ungeeignet. Ihr job ist es, ein junges, attraktives Mädchen zu beschützen, das eine hochbrisante Kassette bei sich hat. Wider erwarten des Auftraggebers der beiden wird das Mädchen tatsächlich verfolgt und die beiden müssen ihre bisher unbekannten Security-Qualitäten beweisen. Bis zum Happy End jagt ein Gag den anderen und Erkan und Stefan zeigen sich und ihr Sprüche-Repertoire von der besten Seite. Allerdings kann einem diese kraß geballte Ladung mit der Zeit auch auf die Nerven gehen, weshalb vermutlich nicht jeder den Film bis zum Schluß durchsteht (habe ich jedenfalls mehrfach gehört). Aber für Fans kann ich nur sagen: Ey, mach dich konkret auf den Weg in die Videothek, knall Deinen krassen ...

O Brother, where art thou? 15.06.2001

Abgefahrenes Movie mit coolem Soundtrack

O Brother, where art thou? Wow, da hat sich doch mal wirklich jemand eines interessanten Themas angenommen: Ein Jailbreak-Movie in den Südstaaten der 20er Jahre. Der Film ist zwar ein relatriv "harmloses" Jailbreak-Roadmovie, aber es ist kaum zu glauben, wie perfekt der Regisseur so ziemlich alle gängigen Südstaaten-Klischees umgesetzt und durch den Kakao gezogen hat. Der Hauptdarsteller (George Clooney) bricht mit zwei anderen Sträflingen aus dem Gefängnis aus, um die versteckte Beute eines seiner Raubzüge zu holen. Es stellt sich jedoch heraus, daß er nur gelogen hat und es gar kkeinen Schatz gibt, sondern daß er ein kleiner Betrüger ist, der verhindern will, daß seine Ex-Frau einen anderen heiratet. Auf dem Weg zum Schatz bzw. der Ex-Frau erleben die drei Flüchtigen allerlei Abenteuer stets begleitet von herrlich groovender Bluegrass-Musik. Typische Klischees, die im Film bedient werden: - der Ku Klux Klan - die Gitarrenlegende Robert Johnson (hier als Tommy Johnson) - die Südstaaltler dargestellt als einfältige Hinterwäldler - George Clooney als durchtriebener, wenn auch nicht unbedingt super-intelligenter, dafür aber eigentlich ziemlich harmloser Ganove (seine Straftat, wegen der er verurteilt wurde war, daß er sich ohne Lizenz als Anwalt ausgegeben hat) Außerdem wird noch auf herrlich charmante Art die südstaatliche Lebensweise in den 20ern mit all ihren kleinen Wichtigkeiten gezeigt. Mein Tip: Für Musikfans lohnt sich das anschauen auf jeden Fall, für alle anderen ist es ...

Drei Engel für Charlie 15.06.2001

Yo Baby Yo !!!

Drei Engel für Charlie So stelle ich mir einen gelungenen Kinoremake einer TV-Serie vor! Die Story ist die alte: Der exzentrische (und nie sonderlich sichtbar in Erscheinung tretende) Millinär Charles Townsend (=Charly) ist der Besitzer einer von seinem getreuen Helfer Bosley geleiteten Detektiv-Agentur. Seine Detektive sind drei junge, hochtalentierte Damen mit fast übermenschlichen Fähigkeiten in Sachen Nahkampf und Repräsentation. Die drei Engel bekommen hier den Auftrag, einen entführten Computer-Guru nebst wertvoller Software wiederzufinden und verstricken sich dabei in ein gefährliches Netz aus intrigen und unsauberen Machenschaften. Dabei bleiben sie natürlich immer cool und sexy. Cameron Diaz, Lucy Liu und Drew Barrymore sind drei Engel zum verlieben. Selten haben so attraktive Damen James Bond so starke Konkurrenz gemacht. Die Kampfszenen sind gigantisch, der Spaßfaktor ist hoch und der Film ist rundherum eine Augenweide (nicht nur die Engel, auch die Sets sind schön anzusehen). Mein Tip: sehr empfehlenswert!

Coyote Ugly 15.06.2001

Hübsche Mädels, heiße Musik, dünne Story

Coyote Ugly Schade, ich dachte eigentlich, Coyote Ugly wäre wirklich mal was außergewöhnliches in Sachen "Kneipen-Story", aber ich habe mich in diesem Punkt wohl doch eher getäuscht. Während bspw. "Studio 54" sehr gekonnt eine Discothek, deren Besucher und das dazugehörige Lebensgefühl charakterisiert, ist die Bar "Coyote Ugly" lediglich Requisite ohne tiefere Bedeutung und nicht das Lebensgefühl, sondern die Marketing-Gags der Bedienungen, die ein durchweg durchschnittliches Publikum animieren sollen stehen im Vodergrund. Das eigentliche Thema ist eine typische 0815-Erfolgsstory: kleines braves Mädel aus New Jersey zieht nach NY, um berühmt zu werden. Weil das nicht klappt, jobt sie in eine verruchten Bar (CU) und genau deshalb wird sie dann natürlich auch entdeckt und reich und berühmt und toll und schön sind alle sowieso und cool..... so viel Pathos ist nur zu ertragen, weil die Darstellerinnen wenigstens in optischer Hinsicht ganz ordentlich gewählt sind und die Musik recht groovy ist. Ansonsten hat der Film für mich den wert einer Highschool-Erfolgsstory aus den 80ern. Ich bin froh, daß ich mir diesen stellenweise extrem langatmigen und mit super-lauen Gags (z.B. Hauptdarstellerin spricht Club-Chefin in der Meinung an, sie wäre irgend eine Hilfskraft -> waaahnsinns aha-Effekt als sich herausstellt, daß sie die Chefin ist!!!) nicht im Kino angeschaut habe - ich glaube, ich hätte es bereut. Zudem: Verrucht ist anders! Ich habe kaum einen Film gesehen, in dem derart ...

Anatomie 15.06.2001

Gruselig gute Schlachterei

Anatomie Puuh, bei Anatomie darf man echt keine schwachen Nerven haben. In kaum einem anderen Film wird so intellektuell geschlachtet wie hier. Die Story handelt von einer Studentin, die nach Heidelberg zieht, um dort Medizin zu studieren. An der dortigen Uni gehen jedoch seltsame Dinge vor sich. Menschen verschwinden oder sterben an seltsamen Todesursachen. Die von Franka Potente gespielte Studentin findet heraus, daß einige ihrer Kommilitonen anscheinend die Finger im Spiel haben. Langsam nähert sie sich der Wahrheit: es handelt sich um einen Geheimbund, der Opfer für seine Forschungen sucht. Da die Übeltäter im Film sich auf die Präparation ihrer Opfer spezialisiert haben, brauchen sie noch lebende Menschen, an denen sie ihr grauenhaftes Experiment durchführen können Der Film strotzt nur so von medizinischen Perversitäten. Ich bin wahrlich kein Weichei in Sachen Action-Kino, aber dieser Film hat mich doch ein paar mal zittern lassen. Man spürt förmlich die Spritzen und Knochensägen. Anatomie ist durchweg spannend und die Story selbst ist recht kreativ. Meines erachtens erreicht das junge Team im Film auf jeden Fall Hollywood-Niveau. Man sollte sich den Film allerdings nicht unbedingt alleine antun. Gerade zärtere Gemüter könnten danach eine unruhige Nacht haben.

Homeworld [BTG] (PC CD-ROM) 15.06.2001

Tierisch gutes Game auf neuen Wegen

Homeworld [BTG] (PC CD-ROM) Als alter Sci-Fi-Fan liebe ich die 70er Jahre-Serie "Kampfstern Galaktika" und an genau dieser Serie hat sich meines Erachtens Sierra bei "Homeworld" orientiert. Die Story ist einfach: Ein Planet wird zertört und die Bevölkerung macht sich auf den Weg nach einer neuen Heimat, einem Planeten, von dem sie ursprünglich abstammen soll. Auf dem Weg dorthin lauern viele Gefahren und Gegner, die die Ankunft unbedingt verhindern wollen. Das Spiek selbst ist eine Art 3D-Command&Conquer. Ausgangspunkt ist ein Mutterschiff, das die Reise durch den Raum angetreten hat. Durch das einsammeln von Rohstoffen mit Hilfe von Bergbauschiffen kann man weitere Schiffe, wie z.B. Abfangjäger, Reparaturschiffe, Bomber u.s.w. bauen. Man muß sich eine Flotte zusammenstellen, die den jeweiligen Anforderungender Missionen gewachsen ist. Da die Schiffe von Level zu Level erhalten bleiben und man nicht jedes mal eine neue missionsbezogene Truppe bekommt, ist der sinnvolle Truppenaufbau spielentscheidend. Die Missionen selbst sind zwar manchmal schon ein bißchen Haarig, aber durchaus spielbar, von demher stört der nicht wählbare Schwierigkeitsgrad auch nicht allzu sehr. Die Graphik ist herrlich und verschafft ein sehr gutes Weltraum-Feeling. Allerdings wird sie vom Nachfolger "Cataclysm" noch deutlich getoppt. Internet-Multiplayer-Games sind möglich und machen auch tierisch spaß, denn hier treffen sich die echten Cracks. Meine Tip: Anspielen! - Wer´s mag wird süchtig.
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