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Ciaobock

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Bin ein manchmal netter aber immer ehrlicher Zeitgenosse... - ich bitte auf JEGLICHE Bewertung meiner Berichte ohne sinnvollen Kommentar zu verzichten und es gibt KEINE Gegenlesungen! "Beam me up Scotty... - there is no intelligent life down here..."

Geschriebene Berichte

seit 12.11.2008

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BMW R 1200 RT 07.01.2013

Mein Touren-Sofa

BMW R 1200 RT Zur Abwechslung gibt es von mir mal einen Schmalspur-Bericht, was allerdings weniger mit dem Umfang des Berichts als vielmehr dem beschriebenen Produkt zu tun hat… ;o)) Das Vorspiel: Da ich im wirklichen Leben ein eher ungestümer ( die Kurve geht schnell ...) und optimistischer Mensch (... oder sogar noch schneller!!?? ) bin und das Leben liebe ( Oh, Scheibe, Sand. ...), faßte ich mit 20 Jahren den vernünftigen Entschluss nur den Autoführerschein zu erwerben und auf den Motorradführerschein zu verzichten. Diverse Stürze mit meinem Rennrad incl. einiger Frakturen, u.a. beide Unterarme gleichzeitig gebrochen (!) legten mir diesen Verzicht zur Freude meiner Eltern nahe. Im Sommer 2004 gab es hier in Bayern eine längere Hitzeperiode, die einen Spontankauf eines kleinen 50ccm Peugeot-Rollers mit 4,9 PS zur Folge hatte und einen unheilbaren Virus entfachte: das Zweirad-Fieber. Im Sommer 2007 war es dann nach 5.000km auf meinem kleinen Roller soweit; 5 PS und 45 km/h Höchstgeschwindigkeit reichten angesichts immer längerer Touren und der vielen Autostraßen, die wie Pilze aus dem Boden schossen, nicht mehr aus. Als ich meinen kleinen Roller im Juni 2007 zur Inspektion brachte verliebte ich mich spontan in einen bildschönen blauen Großroller von Suzuki, den Burgman 400 mit 34 PS, den ich vom Fleck weg kaufte nachdem ich nach kurzer Überlegung zur Meinung gekommen war, das ich nunmehr mit 45 Jahren erwachsen genug für ein stärker motorisiertes Zweirad sein sollte... ...

Honda CBR 250R 07.01.2013

Hausmannskost auf zwei Rädern?

Honda CBR 250R Soooo... - nach einem Jahr Pause, das ich anderen Interessen gewidmet habe, folgt jetzt mal wieder ein neuer Bericht auf CIAO. 2011 habe ich wieder viel Zeit auf meinen Zweirädern verbracht und dabei gut 25.000km auf drei Mopeds absolviert. Die dabei gemachten Erfahrungen und Beobachtungen sind in diesen Bericht über meine 2011 neu erworbene Honda CBR 250 RA eingeflossen. Los geht's... Wer heute ein alltagstaugliches, sparsames und sicheres Motorrad sucht hat eigentlich kaum eine Wahl... - die Motorradhersteller und wohl auch die Masse der Konsumenten bevorzugen nach wie vor wohl eher die Show als die alltägliche und dabei keinesfalls langweilige Praxis. Wer zum lustvollen Landstraßenräubern bei zivilem Benzinverbrauch und hoher Sicherheit ein Angebot sucht, stellt jedenfalls gähnende Leere in den Katalogen der Motorrad-Industrie fest. In der 125ccm Kategorie erwacht zwar nach dem fulminanten Start der Yamaha YZF-125R im Umfeld der Dauertiefschläfer jetzt endlich so etwas wie Wettbewerb, in der Klasse der „richtigen“ Motorräder darüber sieht es jedoch nach wie vor absolut düster aus. Kawasaki hat zwar diese Marktlücke schon vor Jahren erkannt und die Tür zur 250er Klasse aufgestoßen aber leider mit der Ninja 250 nur einen nicht besonders wertig verarbeiteten und ausgestatteten und dann auch noch vergleichsweise versoffenen Möchtegern-Sportler ins Rennen geschickt - laut www.spritmonitor.de mehr als 4,1L/100km im Durchschnitt von 23 gemeldeten Fahrzeugen. So ist ...

Mercedes-Benz SLK 200 12.07.2011

Zwischen allen Stühlen... (R171)

Mercedes-Benz SLK 200 Nach 15 Jahren wieder ein eigenes Auto... Mein SLK 200 Kompressor Baujahr Juni 2008 (R171 Facelift) mit 184 PS aus einem bescheidenen 1,8 Liter Kompressormotor ist mein erstes eigenes Auto nach fast 16 Jahren Dienstwagen und mein erster Daimler überhaupt. Nachdem ich die letzten 15 Jahre nur Dienstwagen von AUDI und BMW gefahren bin und privat mehr auf Zweiräder als auf "Dosen" fokussiert war, stand jetzt nach meinem Ausscheiden aus dem Angestelltenverhältnis erstmals wieder ein eigener Untersatz auf dem Kaufzettel. Anforderungen hatte ich eigentlich nur wenige: Offen fahren musste sein, zwei Sitze sollten reichen, wasserdicht und wintertauglich musste er sein, ein noch angemessenes Preis-Leistungsverhältnis bieten und innen und außen nett aussehen. Da Ampelsprints nicht mehr zu meinen Hobbies gehören war mir die Beschleunigung relativ egal, dafür ist mir der Durchzug im unteren und mittleren Drehzahlbereich wichtig und da ich auf der Autobahn gerne zügig unterwegs bin, sollte auch die Höchstgeschwindigkeit ein lockeres Dauertempo jenseits der 200 km/h ermöglichen. Als Preisobergrenze für mein neues Auto hatte ich mir ein Limit von 42.000€ gesetzt, es sollte maximal 2 Jahre alt sein und höchstens 25.000km auf dem Tacho haben. Nach einer kurzen Sondierungsphase blieb nicht mehr viel übrig, von dem was der Markt zu bieten hatte. Die Auswahl war eingedampft auf AUDI TT Roadster, Porsche Boxster und - Überraschung für mich - die neue Mercedes SLK R171 Baureihe mit ...

Boss Me-70 02.02.2011

Fast-Food oder Sterne-Menü?

Boss Me-70 Hallo liebe Gitarrenfans! Auf Grund des nicht enden wollenden und besonders heftigen Winters dieses Jahr (von Experten auch "Globale Erwärmung genannt...) habe ich besonders viel Zeit mit Musik verbracht und dabei in den letzten Wochen mal wieder ein Instrument, oder besser gesagt ein Effektgerät, besonders intensiv durchgetestet und möchte es euch heute kurz vorstellen. Okay... - hiermit "oute" ich mich als User eines digitalen Multieffektpedals! Öööörrgs, höre ich jetzt die Puristen stöhnen, was soll das denn? Wie passt das denn zu Deinen "Vintage" Ansprüchen und in Deine sonstige Sammlung? Gute Frage... - aber der Reihe nach... Natürlich gibt es hier keine "Entschuldigungen" nach dem Motto: "Ja aber ich habe doch auch ein paar "normale" Effektpedale", sondern eine hoffentlich hinreichend umfassende Erörterung, was das Boss ME-70 kann und auch was es halt nicht kann... Vorstellung von Meinereiner… Bevor ich mich dem Boss ME-70 widme, möchte ich ein paar Worte zu meiner Person verlieren, damit ihr euch auch ein Bild davon machen könnt, in welchem Kontext die Bewertung dieses Multieffektpedals erfolgt. Ich spiele seit meinem 16. Lebensjahr Gitarre, wenn auch mit einigen Unterbrechungen, das sind in der Zwischenzeit also schon fast 35 Jahre. Ich bin kein Profi-Musiker und spiele auch schon seit Jahren nicht mehr fest in Bands, trotzdem habe ich mein Hobby Musik nie ganz aufgegeben, im Gegenteil. In den letzten 12 Jahren habe ich mich wieder intensiver damit ...

VOX Lil Night Train NT-2H 11.01.2011

Ein grandioser Couch-Potato...

VOX Lil Night Train NT-2H Vorwort: Leider hat CIAO bei meinem Produktvorschlag das Wort „Set“ unterschlagen, auch wenn auf dem Produkt-Foto ganz klar nicht nur das NT-2H Topteil, sondern auch die dazu gehörige Box V110NT abgebildet ist. Dieser Bericht dreht sich also nicht nur um das VOX Topteil, sondern um das komplette Set… ooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo Hallo liebe Gitarren-Fans, Kaum zu glauben wie die Zeiten sich ändern… - noch vor 20 Jahren konnten Gitarren-Verstärker nicht groß genug sein; wer mit weniger als 100 Watt bei der Probe ankam konnte meistens gleich wieder einpacken… Irgendwie schien damals die ganze Welt am Wettrüsten zu sein! Inzwischen geht aber auch bei uns Gitarristen der Trend wieder in die andere Richtung. Ähnlich wie es immer mehr Autofahrern dämmert, dass 300PS in den üblichen morgendlichen, abendlichen und sonstigen Staus leider auch nicht glücklicher machen, wachen auch bei den Musikverstärkern immer mehr Leute auf und stellen fest, dass Ihnen ihre Verstärker-Türme meistens gar nichts nutzen weil man erstens meistens NICHT in Fußballarenen oder Mega-Hallen spielt und zweitens die großen Watt-Monster leiser eingestellt meistens recht lahm klingen. Da kommt dann einer mit einem kleinen 15 Watt Koffer zum Gig in der Kneipe nebenan, reißt das Ding ohne jedes Risiko auf physische Gegenmaßnahmen von Wirt und Gästen weit auf und spielt damit die versammelte schaumgebremste 100W Marshall-Liga aus dem Stand an die Wand… - da hilft ...

David Gilmour - David Gilmour in Concert (DVD) 27.12.2010

Purer Purismus Pur (Reissue)

David Gilmour - David Gilmour in Concert (DVD) HINWEIS: Dieser Bericht ist weitgehend eine Kopie meines Berichtes von März 2005, der leider inzwischen auf CIAO verloren gegangen ist. Ich habe den Text lediglich korrigiert, neu formatiert und leicht upgedated... So, genug der Vorworte, es geht los... xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx ...oder von einem, der auszog um die Welt nicht mehr zu verstehen... Tach allerseits, eine Warnung vorab: dieser Erfahrungsbericht ist ziemlich anders als alle meine anderen Beiträge und deshalb bitte ich darum lieber keine Bewertung abzugeben, wenn man diesem Bericht nicht folgen mag - nicht für mich, sondern um der Musik willen... Einleitung: Warum habe ich mir diese DVD eigentlich gekauft? Nun, ich spiele inzwischen seit gut 30 Jahren (mit Unterbrechungen) Gitarre und bin ein ziemlicher Musikfreak... - trotzdem hatte ich die DVD damals (2003) nicht auf dem Wunschzettel... David Gilmour war, wie die meisten meiner Mitmenschen wissen, Gitarrist bei Pink Floyd. Einer Gruppe, die ich seinerzeit wegen ihres pathetischen Bombast-Rocks trotz unbestrittener Qualität nicht unbedingt schätzte. Damals waren Deep Purple, Led Zeppelin und Rory Gallagher eher meine Favoriten - wenn schon, dann favorisierte ich "richtige" Gitarristen: Jimi Hendrix, Eric Clapton, Jeff Beck, Ritchie Blackmore, später die Jazzer wie Joe Pass, Wes Montgomery, John Abercrombie oder Pat Metheny. David Gilmour war für mich immer nur der coole "Ex-Dressman" ...

Yamaha YZF-R125 02.10.2010

Nicht wirklich klein - aber viel mehr als nur fein...

Yamaha YZF-R125 Hallo liebe Kaufinteressenten an der Yamaha YZF-R125, In diesem Bericht werde ich versuchen, euch so viel Informationen wie nötig für eine Kaufentscheidung mitzugeben und dazu noch ein paar Hintergrundinfos, wie meine Bewertungen für euch einzustufen sind. Falls noch etwas fehlen sollte oder ihr einzelne Punkte klargestellt haben möchtet, bitte meldet euch. Dieser Bericht ist keineswegs in Stein gemeißelt und auch ich bin nicht allwissend… Ein paar Sätze zu meinereiner und was ich gesucht habe… Infiziert vom Zweiradfieber war ich schon immer, allerdings auch vernünftig genug zu warten bis ich „erwachsen genug“ war um mein geschätztes Leben nicht übermäßig in Gefahr zu bringen. So richtig zum Ausbruch kommen lassen habe ich diese Krankheit deshalb erst 2004 in Form eines kleinen 50ccm Rollers, der mir so viel Spaß bereitete, dass ich 2007 meinen Motorradführerschein machte und anschließend erst mit dem Großroller Burgman 400 und seit 2009 mit einem BMW R1200RT Reisedampfer die Welt erkundete. Allerdings kann und will man ja nicht immer nur auf großer Tour durch ferne Länder sein, auch der kurze Ausflug in die schöne bayerische Landschaft hat absolut seine Reize und da kam dann bald der Wunsch nach einem kleineren, agileren und sparsameren Zweit-Motorrad auf. Irgendwie schien es aber keine Lösung für meine Vorstellungen zu geben... - die 1000er Supersportler waren viel zu stark und damit für mich zu langweilig (so was hatte ich ja schon in Form meiner R1200RT). ...

Gibson Les Paul Tradional Pro 01.04.2010

Die Tradition öffnet sich der Moderne...

Gibson Les Paul Tradional Pro Okay, ich gebe zu dass es langsam Überhand nimmt mit meinen Instrumentenberichten, aber es gibt da halt noch so viele Gitarren in meiner Sammlung, über die ich noch nicht geschrieben habe... Na gut, versprochen... - der nächste Bericht dreht sich nicht um Musik!!! Prelude: Vor vier Wochen war ich nach langer Zeit mal wieder bei Thomann Musik in Burgebrach, dem größten Musikhändler Europas, um mal wieder nach Neuheiten, Schnäppchen und Kuriositäten zu shoppen, auch wenn ich eigentlich nur ein Digitalkabel und ein spezielles Netzteil brauchte, was ich mir auch bequem per Post hätte schicken lassen können... Beim studieren der Angebote stolperte ich über ein Gitarren-Angebot, dass ich erst für einen Druckfehler hielt: Eine neue Gibson LesPaul Traditional Pro Serie mit splitbaren Tonabnehmern, Grover Locking Tunern, komplett aus A-Grade Hölzern (d.h. etwas hochwertigeren Hölzern) gebaut, mit einem Hals im 60er Jahre Profil und Hals und Body in Satin-Lackierung. Das Ganze für 1598€ in Burstlackierung (in einfarbig schwarz sogar nur 1498€). Diese Kombination aus Gibson, Features und Preis passte einfach nicht zusammen! Nachdem ich endlich einen freien Verkäufer gefunden hatte den ich befragen konnte, stutze selbiger auch erst einmal, bestätigte dann aber nach Konsultation mit seinem Computer dieses Angebot. Kaum zu glauben: statt immer nur wieder sich selbst zu wiederholen und bei jeder weiteren Wiederholung überflüssiger zu werden, scheint Gibson auf ein Mal ...

Gibson Les Paul Standard 50 Faded HB 28.03.2010

Ein rustikales Urviech...

Gibson Les Paul Standard 50 Faded HB Prelude: Bevor ich mich meiner Gibson Les Paul Standard Faded Honeyburst widme, möchte ich ein paar Worte zu meiner Person schreiben damit ihr euch auch ein Bild davon machen könnt, in welchem Kontext die Bewertung dieser Gitarre erfolgt. Ich spiele seit meinem 16 Lebensjahr mit einigen Unterbrechungen Gitarre, das sind also schon gut über 30 Jahre in der Zwischenzeit. Ich bin kein Profi-Musiker und spiele auch schon seit Jahren nicht mehr in Bands, trotzdem habe ich mein Hobby Musik nie ganz aufgegeben, im Gegenteil. In den letzten 10 Jahren habe ich mich wieder intensiver damit beschäftigt, ein eigenes kleines Homestudio eingerichtet und meine Instrumentensammlung inzwischen auf 26 Gitarren, zwei Bässe und vier Keyboards ausgebaut, dazu das übliche Equipment an Verstärkern, Effekten, Mischpulten, etc. Musikalisch gibt es fast nichts, was ich nicht höre, aktiv ist meine Bandbreite da schon deutlich eingeschränkter, da kreist das allermeiste um die Eckpfeiler Jazz und Blues und genehmigt sich gelegentlich Ausreißer in die Richtungen Hardrock oder ChillOut, das war's dann auch. Aktiv bin ich eher ein Freund der leisen als der zu lauten Töne... Insgesamt besitze ich heute fünf Les Paul Gitarren: Eine Gibson Les Paul Studio, eine Epiphone Les Paul Ultra-II, eine Epiphone Les Paul Standard Plus, eine ganz neue Gibson Les Paul Standard Traditional Pro und halt diese Gibson Les Paul Standard Faded Honeyburst mit 50er Halsprofil und Burstbucker Pro Pickups. Ich bin ...

Sennheiser IE 8 13.02.2010

60.000€ pro Kilogramm....

Sennheiser IE 8 Heute gibt es von mir schon wieder einen Bericht aus dem Bereich Audio/Musik, dieses Mal über meinen neuesten Kopfhörer, oder besser gesagt InEar-Hörer (also ein Hörer der im Gehörgang getragen wird), den ich jetzt seit gut drei Monaten im Test habe und der mich vor eine schier unlösbare Aufgabe gestellt hat... Ja, lieber Kaufinteressant, es geht hier natürlich NICHT - wie die wieder einmal dilettantisch-amüsante CIAO-Produktkategorisierung vermuten läßt - um ein "Handyzubehör", sondern erwartungsgemäß um einen relativ hochpreisigen HiFi-Audio-InEar-Hörer. Wie bringe ich anderen Menschen bei, dass dieser InEar-Hörer nicht nur einer der besten Kopfhörer (inclusive der großen HiFi-Kopfhörer!) ist, den ich je gehört habe, der aber andererseits beim ersten Hören erst einmal verunsichert weil er sehr konsequent in eine bestimmte Richtung geht, und vor allem vergleichsweise teurer ist als Platin! Ein Kilo dieser Ohrhörer würde basierend auf dem empfohlenen Verkaufspreis von 299,95€ knapp 60.000€ kosten, selbst zum aktuellen Straßenpreis von knapp unter 200€ kostet ein Kilo dieser kleinen Plastikknöpfe immer noch fast 40.000€… - unfassbar und trotzdem ist der Preis nicht unangemessen. Dabei ist der Sennheiser IE8 eigentlich relativ unspektakulär. Ein einziger Treiber muss das gesamte Frequenzspektrum abdecken, das Gehäuse besteht ganz normal aus Kunststoff, das Kabel ist nicht hochwertiger als bei anderen Sennheiser-Hörern auch, allerdings sind sie in diesem Fall ...

Ibanez Ts-808 09.02.2010

Der schreiende Frosch...

Ibanez Ts-808 Heute möchte ich euch ein Effektgerät vorstellen, über das man höchst kontrovers streiten kann: mein Ibanez TS-808 Tube Screamer Reissue, der von Ibanez 2004 wieder neu aufgelegt wurde und der seit Anfang 2008 auch bei mir Einzug gehalten hat. (Einige CIAO-User fragen sich vielleicht, warum man über ein Gerät, das nur drei Regler und einen Ein/Aus-Schalter hat einen vierseitigen Bericht schreiben muss. Nun, ein Gitarrist hat sicher viele Fragen zu so einem kleinen Effektpedal das immerhin fast 200€ kostet und ich möchte so viele davon wie möglich beantworten.) Ein Tube Screamer gilt als eines der klassischen "Overdrive" Effektpedale für Gitarre. Als erstes Effektpedal lieferte es einen ähnlich sahnigen und dynamischen Ton wie ein übersteuerter Röhrenverstärker und klang nicht mehr so kratzig und kaputt wie die früher schon verfügbaren Fuzz-Pedale, deren berühmtester Anwender sicher der gute alte Jimmy Hendrix war. Overdrive-Pedale sind klanglich eher "zahme" Verzerrer-Pedale, die vor allem einen sahnigen, glockigen und mit viel Sustain und Dynamik geprägten Ton erzeugen sollen. Die nächsthärtere Gangart sind die Distortion-Pedale, die das Gitarrensignal schon deutlich stärker verzerren und einen raueren und noch intensiveren Ton erzeugen währen die härteste Stufe, die Fuzz-Pedale, heutzutage nur noch als Special-Effekt verwendet werden weil es meistens einfach nicht mehr angenehm klingt. Anders als der Ur-TubeScreamer wird die Neuauflage nicht mehr vom ...

Ibanez Wd7 Weeping Demon 31.01.2010

Der weinende Dämon

Ibanez Wd7 Weeping Demon Nein - ich muss die Buch-Fans leider enttäuschen. Dies ist kein Bericht über den neuesten Roman von C. J. Cherryh sondern ein Bericht über ein Gitarren-Effektpedal. ;-)) Ich habe zwar absolut keine Ahnung, warum ein Dämon weinen sollte – es sei denn er würde gezwungen Fernsehen zu schauen – auf jeden Fall haben die Marketing-Gurus von Ibanez ihre ultimative Wah-Waffe auf diesen rührenden Namen getauft: Ibanez WD7 Weeping Demon. Was ist ein Wah-Pedal? Nun, wer kennt nicht die "Uhakka-Uakka-Uakka" Sounds aus Shaft oder überhaupt aus der Funk- und Motown-Musik? Auch Jimmy Hendrix oder der junge Eric Clapton bekamen zu ihrer Zeit von häufigen "Uuaahhh-Uuaahh" Sounds wohl echt stramme Waden... ;o)) Weniger bekannt – selbst unter Gitarristen – ist, das man ein Wah-Pedal auch prima als moderates Fuzz- oder Booster-Pedal einsetzen kann. Einfach den Sweet-Spot suchen, an dem die Gitarre so herrlich zu singen beginnt und dann einfach so stehen lassen. Ziemlich oft wenn ich mich gefragt habe, wie einer meiner Helden nur diesen Sound hinbekommen hat war ein Wah-Pedal die Antwort auf meine Frage… xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Kleiner Exkurs für Technikinteressierte: Die Basis des Wah-Effekts bildet ein sogenannter Bandpassfilter. Die Kombination aus Hoch-und Tiefpassfilter lässt nur ein relativ schmales Mittenband stehen indem sie alle umliegenden Frequenzen wegfiltert. Da die Eckfrequenzen über das Fußpedal ...

Vox DA5CLASSIC 29.01.2010

Schweizer Taschenmesser für Gitarristen

Vox DA5CLASSIC Die Vorgeschichte Früher war halt doch nicht alles besser… - als ich 1976 begann Gitarre zu spielen waren gute Verstärker unglaublich teuer. Nur wirkliche Profis konnten sich einen der unerschwinglichen Röhren-Verstärker leisten. Anfänger und arme Schüler wie ich konnten sich gerade mal einen billigen Transistor-Verstärker leisten. Ich erinnere mich auch heute noch mit Grausen an meinen Mars G-15 Verstärker für 149 DM mit nichts als einem Lautstärke- und einem Tonregler und natürlich dem Ein- und Ausschalter. Das Ding klang so lustlos und muffig und langweilig das meine ganze Motivation nötig war um weiter Gitarre zu üben – jeder andere hätte wohl lieber auf dem Kamm geblasen als mit dem Mars Verstärker Gitarre zu spielen, oder es zumindest zu versuchen. So ist es sicher verständlich das ich dem Verstärker keine Träne nachweinte, als er während einer Session plötzlich einen elektrischen Schlaganfall erlitt und verstarb. Danach musste ich 18 Monate auf einen neuen und besseren Verstärker sparen aber ich war mir sicher, dass kein Verstärker immer noch besser war als so ein Teil… Heutzutage hingegen haben junge Gitarristen das Paradies zur Verfügung. Für kleines Geld gibt es bereits Verstärker, die alles sind außer einer Notlösung! Je nach Musikrichtung gibt es Amps für HeavyMetal, richtige Röhrenamps für Blueser oder sogar Digitale Amps mit unterschiedlichen Verstärker- und Effektsimulationen für unter 100€! Wer jetzt so blöd ist um zu meinen, dass 100€ ja auch mehr ...

Fender 65 Princeton Reverb 27.01.2010

Eine Legende wohnt bei mir zu Hause...

Fender 65 Princeton Reverb Einleitung: Heute gibt es mal wieder einen Bericht über ein Gerät aus meinem Musik-Fundus, genauer gesagt einen Bericht über meinen neuesten Gitarren-Amp, einen Fender Princeton Reverb 65 Vintage Reissue. Diesen Amp habe ich völlig ungeplant und ohne mein sonst übliches langes ausprobieren und vergleichen wie in Trance gekauft und warum das so war, lest ihr jetzt. Im Herbst letzten Jahres packte mich wieder mal ein Anfall von Jazz-Laune und ich hörte und spielte wochenlang fast nichts anderes mehr als alle möglichen Arten von Jazz; von Oscar Peterson über Chet Baker, Michael Brecker, E.S.T. sowieso, Nils Landgren, Joshua Redman, Pat Metheny, Keith Jarrett, John Scofield, Ulf Wakenius, Mike Stern bis hin zu Diana Krall und den Yellowjackets. Irgendwie kriegte ich beim hören diverser alter und neuer Aufnahmen eine unbändige Lust auf eine neue Gitarre. Da ich ja schon 24 Gitarren besaß suchte ich dieses Mal allerdings etwas finales, etwas klassisches: eine Gibson L-5 spukte durch meine Träume und Anfang Januar war es soweit. Ein Musiklehrer aus Aschaffenburg verkleinerte seine Gitarrensammlung und bot mir eine Gibson L-5 Custom Shop Wes Montgomery zu einem fairen Preis an. Ich fuhr sofort hin, testete die Gitarre und kaufte sie. Alles weitere erfahrt ihr dann in einem separaten Bericht in einigen Wochen… *grins* Als ich die Gitarre dort testete, geschah dies über einen kleinen Fender Röhren-Combo und die Gitarre – und auch andere Gitarren – klangen mit diesem ...

Ultimate Ears super.fi 5 Pro 21.11.2009

HiFi im Ohr... - allerdings nicht mehr alleine im HighEnd-Bereich

Ultimate Ears super.fi 5 Pro Inzwischen sollte ja aufgefallen sein, daß ich ein ziemlich großer Musikfan bin und sehr viel Zeit und nocht mehr Geld in mein Hobby investiere. Wenn ich denn mal Besuch bekomme sehe ich ob meiner aktuell 24 Gitarren fast immer ein sehr langes Kopfschütteln von meinen Gästen, die vier Keyboards und zwei Bassgitarren werden dann kaum noch weiter gewürdigt. Das ich zwei Stereoanlagen benutze, dafür aber keinen Fernseher besitze gilt dann fast schon als "normal"... Obwohl, was die Leute wohl sagen würden, wenn sie meine aktuell 32 Kopfhörer sehen würden, von den 30 alten im Keller mal zu schweigen? Meine Kopfhörer teilen sich auf in: * 3 HiFi Kopfhörer, u.a. AKG 701, * 3 Studio-Kopfhörer, u.a. AKG 271Studio und Sennheiser HD25, * 5 Reisekopfhörer mit NoiseReduction, u.a. BOSE Quietcomfort und Sennheiser PCX250, * 5 Reisekopfhörer ohne aktive Geräuschdämmung, u.a. Sennheiser, Koss * 8 Knopfhörer, u.a. Sennheiser, AKG, Sony * 8 InEar-Hörer, u.a. Sennheiser, Creative, Sony, UltimateEars * 1 Bluetooth InEar-Headset von Nokia Ooops, also gut, ich habe zur Zeit 33 Kopfhörer im Einsatz, wobei die meisten Hörer davon nur noch "Referenzzwecken" dienen aber nur noch selten im Einsatz sind. Am häufigsten im Einsatz sind: * AKG 271 Studio (klar, im Studio verbringe ich viel Zeit...) * AKG 701 (hervorragend neutraler, sehr räumlich klingender offener HiFi Hörer) * Creative Aurvana (mit ca. 60€ preiswerter aber recht guter Allround-InEar Hörer) * UltimateEars ...
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