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Cosmay

Cosmay

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Wo alle nur nehmen wollen, da stirbt die Gemeinschaft. (W.J. Oehler)

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Lost Girl - Fürchte die Erlösung (2014) 25.04.2017

"Eine spezielle Art, alles kaputt zu machen."

Lost Girl - Fürchte die Erlösung (2014) Nach äußerst bemerkenswerten – im negativen Sinne – Reaktionen eines Bekenntnisses, dass es eine phantastische Art und Weise der Selbstheilung sein soll, gegen seinen Willen Oralverkehr an jemanden zu vollziehen, damit man den früheren Missbrauch überwinden kann, schaltete ich persönlich die mir überlassene DVD ab. Dass ich bis hierhin – und nicht weiter – eher marginal von dem insgesamt 99 Minuten umfassenden, im Jahre 2014 publizierten, jedoch erst vor wenigen Wochen auf DVD erschienenen Film “Lost Girl ~ Fürchte die Erlösung“ gefesselt war, versteht sich somit von selbst, bin ich ansonsten eher der Typ, der immerfort die Hoffnung inneträgt, dass der letzte Schwung inmitten des Produktes noch aufkeimen würde. Nun.. hier keimte bedauerlicherweise nichts. Die Story um den jungen Psychiater Travis (Mark Leonard Winter), der eine Grenze dahingehend überschreitet, seine Patientin zu beschlafen, bringt diesen in die Klauen einer obskuren Sekte, die er zuvor erfolgreich ignoriert hat. Die Flyer, die die junge Grace (Tilda Cobham-Hervey) immerfort fleißig im Bus verteilte, hat er bis dahin gekonnt abgelehnt, findet sich im weiteren Verlauf dennoch in einer der angepriesenen Selbsthilfegruppen wieder, die er jedoch ähnlich verhalten verlässt. Warum er im weiteren Verlauf sodann nicht einmal ernsthaft versucht, der Farm unter der Leitung von Jay (Steve Le Marquand) zu entkommen, mag das ewige Geheimnis von Drehbuchautoren Craig Behenna und Nick Matthews, von denen ...

Das Mädchen aus dem Wasser 23.04.2017

"Wie viele von euch gibt es?"

Das Mädchen aus dem Wasser In einer gewissen Stimmung, die Werken von M. Night Shyamalan anbelangt, sah ich mir wiederholt einen Film an, der mich vor Jahren bereits eher wenig begeisterte ~ in der Hoffnung, dass ich dem Ganzen nun etwas offener gegenüber stehen würde. Um es jedoch direkt vorwegzunehmen: Dass mir die dazugehörige DVD zum jetzigen Zeitpunkt bereits nicht mehr gehört, erfüllt mich nicht gerade mit Trauer. Der US-amerikanische, märchenhafte Fantasy Film “Das Mädchen aus dem Wasser“ (Alternativtitel: Lady in the Water – Das Mädchen aus dem Wasser, Originaltitel: Lady in the Water) stammt auf den ersten Blick betrachtet nahezu von  M. Night Shyamalan alleine, verfasstee dieser nicht nur das Drehbuch, sondern führte überdies Regie und übernahm einer der nicht unwichtigen Nebenrollen. Die Story ist an für sich recht kompakt: Der Hausmeister Cleveland Heep (Paul Giamatti) hört nachts immer wieder Geräusche aus dem Swimmingpool; rasch erwischt er das rothaarige Mädchen auf frischer Tat und holt sie in seine Wohnung. Story (Bryce Dallas Howard) heißt nicht nur so, sondern hat obendrein eine zu bieten: sie stammt aus der blauen Welt, in der sie am Folgetag zurückkehren will ~ nur leider wird sie daran von einer seltsamen Kreatur, die ausschaut wie eine wandelnder Kunstrasen, daran gehindert. Nach und nach offenbart sich dank einer jungen Asiatin nun, dass die Bewohner des Appartementkomplexes allesamt auserwählte Menschen sind, die ihr bei ihrer Rückkehr helfen sollen. Die Umsetzung ...

Das Ding aus einer anderen Welt (1981) 22.04.2017

"Es ist also keineswegs tot."

Das Ding aus einer anderen Welt (1981) ~ "Glauben Sie an diesen Horrorblödsinn?" ~ "Das ist kein Horror. Das sind Außerirdische." Einem nostalgischen Gefühl folgend erwarb ich via Amazon für 4,70 € (jetzt: 6,60 €) die spärlich ausgestattete DVD aus dem Hause Universal Studios, welches großspurig mit dem Schriftzug „Uncut“ wirbt, wenngleich es meines (!) Wissens nach neben der seinerzeit publizierten VHS Variante, die fürwahr um 38 Schnitte (sprich: 09:15 min) zensiert wurde, nie eine ähnlich gekürzte DVD-Fassung gab. So oder so basiert der laut DVD-Rückseite knapp 104 Minuten, laut meinem Player jedoch 107 Minuten umfassende Science-Fiction-Horrorfilm von John Carpenter aus dem Jahr 1982 im Grunde genommen auf der Erzählung "Who Goes There?" von John W. Campbell Jr., die im Jahr 1951 bereits als "Das Ding aus einer anderen Welt" von Christian Nyby verfilmt worden war Die mir vorliegende Version “Das Ding aus einer anderen Welt“ ~ uncut  (Originaltitel: "John Carpenter’s The Thing" ) beginnt für meinen Geschmack durchaus recht zugkräftig wie auch spannend, wenngleich bereits die ersten Filmbilder die Altbakenheit des Gesamtwerkes durchaus andeutet. Ein mittellustiger Witz rund um den Dialog ~ „Ist hier jemand? He, Ihr Schweden!“ ~ „Es sind keine Schweden, Mac. Norweger.“ mag für mich noch für gewisser Erheiterung sorgen, zieht sich jedoch gewissermaßen bereits der Anfang des Filmes, welcher vorgenannten MacReady (Kurt Russel) metaphorisch doppelt unterstrichen als starken Trinker zeigt, ein wenig in die ...

Storm Hunters (2014) 21.04.2017

Keine Ruhe vor dem Sturm.

Storm Hunters (2014) Anno dazumal von „Twister“ förmlich mitgerissen, lag es für mich auf der Hand, dass ich den im Jahre 2014 veröffentlichten US-amerikanischen Vertreter, welcher eine recht vergleichbare Story aufweist, ebenfalls sehen wollen würde. Für den Preis von lediglich 4,99 € erwarb ich somit die lediglich mit einem kleinen, rund 5 Minuten umfassenden und durchaus interessanten Blick hinter die Kulissen („Künstliche Stürme – realistische Bedingungen") ausgestattete DVD “Storm Hunters“ (Originaltitel: "Into the Storm"), welche ich mir wenig überraschend dann auch tatsächlich anschaute. Unter der Regie von Steven Quale entstand zwar John Swetnam's Drehbuch getreu eine Verfilmung, die an keiner Stelle Langeweile aufkeimen lässt, mir persönlich jedoch schwer fallen ließ, mich für mehr als die typische „Vater sucht seinen Sohn während eines Unglücks“ Konstellation Figuren zu erwärmen. Sprich: Die Zahl der Personen, die „Storm Hunters“ dem Zuschauer präsentiert, bevor dieser erfährt, auf welchen gesondertes Augenmerk zu richten gilt, fällt meines Empfindens nach ein wenig zu umfangreich aus. Einerseits befinde ich es zwar durchaus als begrüßenswert, nicht von Anfang an exakt zu wissen, welches Schicksal wem vermutlich wann blüht ~ andererseits fiel es mir hier schwer, mich überhaupt näher für eine der auftretenden Protagonisten ausgiebig respektive ausreichend zu erwärmen. Eine solide Story an sich ist jedoch kaum ernsthaft umreissbar, ohne direkt nahezu den kompletten Verlauf ...

The Lazarus Effect (2015) 20.04.2017

Regelbruch ~ Konsequenz.

The Lazarus Effect (2015) ~ „Nenn es wie du willst – Seele, Bewusstsein... das sind nur Neuronen die durch deinen Kopf schießen, richtig? Also Energie. Energie kann weder erzeugt noch zerstört werden. Sie geht nur über in einen anderen Zustand. Das ist kein Aberglaube, sondern Wissenschaft.“ ~ „Und wie lautet deine Theorie?“ ~ „Ich denke, wenn wir sterben, hilft das DMT unseren Seelen dabei, weiterzuziehen. An ihren Bestimmungsort. Es öffnet die Tür für sie.“ ~ „Das DMT ist also wie ein Pförtner. Der sagt.. hier ist das Leben und da ist der Tod, ich schließ euch auf. Geht einfach durch.“ ~ „Vielleicht. Ich finde es arrogant, dass das,w as im Moment des Todes geschieht, nur mit einem chemischen Vorgang zu erklären. Im Grunde wissen wir es nicht." Den gemischten, im Überwiegenden jedoch eher verhaltenen Kritiken zum Trotze obsiegte abermals mein eigenes Gefühl, so dass ich mir den ohne Abspann eigentlich nur 79 Minuten umfassenden  US-amerikanischer Science-Fiction-Thriller aus dem Jahre 2015 schlussendlich mit nur ein wenig verhaltener Stimmung in den DVD-Player legte. “The Lazarus Effect“ beginnt sodann fürwahr nicht sonderlich vielversprechend, wirken die ersten Szenen von David Gelb's Regiebeitrag ein wenig wie aus dem recht abgenutzten Teenie-Horrorfilm entsprungen, fängt sich die Story nicht zuletzt eingedenk des Drehbuchs seitens Luke Dawson und Jeremy Slater jedoch zügig, so dass ich mit einer gehörigen Portion Spannung behaftet dem bisweilen recht nervenkitzeligen Verlauf folge leistete. ...

Knock Knock (2015) 18.04.2017

"Sie liebt dich nicht so wie ich."

Knock Knock (2015) "Ich verstehe die Männer. Ich weiß, dass wenn ich mal heirate, mein Mann auch mit anderen Frauen zusammen sein will. Deswegen will ich mich jetzt schon an Dreier gewöhnen. Weil ich genau weiß, dass das der einzige Weg ist, dass er mich niemals betrügen wird. Jener Monolog stellt nur einen der unglaublich offenherzig-dreist-plumpen Anmachversuchen dar, die die sich die Drehbuchautoren Eli Roth, Nicolás López sowie Guillermo Amoedo, von denen sich erstgenannter ebenso für Regie als auch Produktion verantwortlich zeigt, einer der weiblichen Protagonisten in den nicht ganz so genre-geklärten Filmbeitrag “Knock Knock“ in den Mund legen sollte. Der Aspekt, dass jenes Remake des im Jahre 1977 veröffentlichten „Death Game“ nicht viel mit diesem zu tun haben dürfte, dürfte auch dem klar sein, der lediglich eine von beiden Publikationen zu Gesicht bekommt, liegen zwischen den Entstehungszeiten schlichtweg rund 40 Jahre. Fakt ist, dass die Story des im Jahre 2015 neu aufgelegten „Knock Knock“ durchaus rasch zusammengetragen ist, geht es hier um Evan Webber (Keanu Reeves), der das Vatertagswochenende ohne Familie verbringen will respektive muss, um seine Arbeit als Architekt in Ruhe vollenden zu können. Mehr aus Spaß äußert dieser, tatsächlich jedoch eine Party feiern zu wollen, beginnt jedoch direkt nach Abreise von Frau Karen (Ignacia Allamand) und den gemeinsamen Kindern Jake (Dan Baily) und Lisa (Megan Baily) mit der Arbeit, bis es unverhofft an der Tür klingelt. Völlig ...

Schmidt Spiele - Puzzle Thomas Kinkade - Winterliches Mondlicht, 500 Teile 16.04.2017

Tagwerk.

Schmidt Spiele - Puzzle Thomas Kinkade - Winterliches Mondlicht, 500 Teile Sofern der ein oder andere gewiss bedeutsam schneller damit sein wird, ein 47,50 x 32 cm großes Puzzle zueinander zu bringen, hat es für mich hier durchaus gewissermaßen drei Viertel eines Tages gebraucht, um das in 500 Teile zerlegte Motiv "Thomas Kinkade ~ Winterliches Mondlicht" fertig zu stellen. Seinerzeit für 9,99 € bei mytoys gekauft, lässt sich dieses bei der ein oder anderen Verkaufsstelle etwas günstiger erwerben (mitunter: puzzle.de; 8,95 €). Qualitativ lässt sich hier meines Erachtens nach der Vergleich zwischen Puzzles aus dem Hause Ravensburger mit dem aus der Schmidt Spiele werkstatt durchaus erkennen, wirkt das Material per se ad hoc bröseliger, was sich bereits bei der anfänglichen Sortierarbeit aus der Verpackung heraus erkennen lässt. Sprich: Da ich persönlich immerfort zuerst die Randteile heraussuche, durfte ich mich nach entsprechendem Vorgang darüber wundern, wie viele blaue Papierfitzelpunkte an meinem Händen klebten und sich noch in der Packung befanden. Des Weiteren begegneten mir ein halbes Dutzend Puzzlesteine, die nicht sauber ausgestanzt waren ~ dies kann vereinzelt gewiss einmal vorkommen, ist mir in dieser Anzahl jedoch bislang nur selten begegnet. Während des Puzzelns selbst stieg für mich der Frustfaktor fernerhin dadurch, dass nicht gerade wenige Teile an mehrere Enden passen wollten ~ dass ich beispielsweise den rechten Bildrand falsch zusammengesteckt hatte, fiel mir jedoch erst dann auf, als es mit der Verbindung des Innenlebens ...

In the Electric Mist - Mord in Lousiana (2009) 14.04.2017

"Sie sollten die Leute jetzt in Ruhe lassen."

In the Electric Mist - Mord in Lousiana (2009) ~ "Mir ist klar, ich hab mein Wort gebrochen. Aber es kostet 25 Riesen in einer Stunde, wenn 100 Kerle rumstehen, während ich versuche, meine Probleme zu lösen." ~ „Ich möchte Ihnen etwas erklären. Gestern hat jemand im Süden dieses Bezirks ein 19jähriges Mädchen vergewaltigt und ermordet. Er hat ihr die Brüste abgeschnitten, ihre Eingeweide aus dem Bauch gezerrt und einen Zypressenast in ihre Vagina gestoßen. Können Sie verstehen, warum ich an den furchteinflößenden Produktionsproblemen ihrer Firma nicht interessiert bin?“ ~ Anhand eines gesichteten Trailers entschied ich mich trotz des „made en france“ Aspektes wie auch der eher verhaltenen privaten Kritiken inmitten der Amazon Kundenrezensionen zur leihweisen Sichtung des 117 Minuten umfassenden französisch-amerikanisches Kriminaldrama von Bertrand Tavernier aus dem Jahr 2009. Zuvor noch gewitzelt, dass “In the electric Mist ~ Mord in Louisiana“ vermutlich auch tatsächlich Mist sein würde, blieb mir mein schlechter Scherz durchaus im Halse stecken, als ich mich durch das genreübergreifende Machwerk mehr oder minder quälte; stets der Hoffnung inne, dass die Spannung wie auch die Möglichkeit für den Zuschauer, hier mitzufiebern, noch ihren Auftritt haben würden. Bedauerlicherweise war dem jedoch nicht so. Die Handlung beginnt im Grunde genommen recht vielversprechend, wird Detective Dave Robicheaux (Tommy Lee Jones) nicht nur mit dem Mord an einer jungen Prostituierten konfrontiert, sondern erfährt von dem ...

Böse. - Horror / Bentley Little 13.04.2017

"Vielleicht. Aber das glaubte er nicht."

Böse. - Horror / Bentley Little Die Leiche des Mädchens lag auf dem Bett. Neben den Messern. Die war nackt und lag auf dem Bauch, das Gesicht abgewandt. Durch das blutige Loch in ihrer Kopfhaut war der hintere Teil ihres Schädels sichtbar. Die Knochen waren an mehreren Stellen abgesplittert, sodass die blassen Windungen des Gehirns sichtbar wurden. Ihr Rücken war mit Dutzenden von Stichen und Schnitten übersät, und die Haut ihrer Hinterbacken war abgezogen worden, so dass der Muskel darunter freigelegt war. Blut tränkte das Bettlaken. (Zitat, S. 287) Anhand dieser Passage könnte ein jeder die trügerische Schlussfolgerung erleiden, dass der 415 Seiten umfassende (Bastei Lübbe, 8,85 €), aus der Feder von Bentley Little stammende Horroroman “Das Böse“ ein äußerst brutales, verstörendes Werk darstellt. An dessen statt stellt die obige Passage meines Empfindens nach jedoch neben zwei weiteren verstörenden Elementen in dem Gesamtwerk die einzige Darbietung dessen dar, was von nachwirkenden Details möglih gewesen wäre, sofern und soweit sich der Autor in vergleichbarer Manier auch den übrigen Seiten gewidmet hätte. Fakt ist: Die Story rund um einen Postboten namens John Smith, durch dessen Auftreten sich die tägliche Briefpost dahingehend verändert, wie sie nur im ersten Moment angenehm erscheint, ist meiner Meinung nach alles andere als schlecht gewählt. Jene Stimmen, die hier vehement von einem Abklatsch von Stephen King's „Needful things“ berichten, mögen dahingehend stillschweigen, dass es meiner These ...

Rossmann Ideenwelt Fuchsia 12.04.2017

Auch ~ oder gar besser? ~ für zappelnde kleine Etwase geeignet.

Rossmann Ideenwelt Fuchsia Zeit meines Lebens ohne Küchenwaage ausgekommen, beschloss ich aus einem Gespräch unter Hamsterhaltern heraus, mir zumindest zum Wiegezwecke der kleinen Mitbewohner nun doch endlich mal ein entsprechendes Utensil ins Haus zu holen. Nachdem die Kleinanzeigen in mittelbarer Nähe durchforstet waren, die meisten Menschen, deren Gebrauchtwaren in Frage kämen, höhere Preise verlangten als in etlichen Geschäften üblich waren, latschte ich kurzerhand in die Stadt und fand auch recht schnell in einer der mannigfaltigen Rossmann Filialen die Rossmann Ideenwelt Digitale Küchenwaage welche, soweit der Name offenbart, einzig und allein in eben jenem Geschäft unter eben jenem Namen zu kaufen ist. Preislich lag die Waage für mich Dank eines 10% Rabatt Coupons noch unter der ausgewiesenen 7,99 € ~ ein Preis, bei dem ich persönlich es von vorneherein nicht als sonderlich dramatisch empfinden würde, wenn die Waage kleine Schwachpunkte beinhalten würde. Die Gebrauchsanleitung mag für die meisten Menschen als überflüssig betrachtet werden, ist ein solches Produkt zumeist selbsterklärend. Nichtsdestominder gab sich der Hersteller mit seinem 20seitigen Heftchen gesetzestreu Mühe, in verständlicher Sprache Worte zur Bedienung, Reinigung und Pflege, Technische Daten, Umweltschutz und nicht zuletzt Garantiekarte zu erstellen. Die Waage selbst ist optisch in mehreren Ausführungen, sprich: Farben, zu erhalten. Ich für meinen Teil entschied mich rasch gegen das übliche weiß - welches in diesem ...

The Chair (2007) 11.04.2017

"It's my nature."

The Chair (2007) Bereits die ersten Sekunden des im Jahre 2007 publizierten kanadischen, wohl irgendwie auf Edgar Allen Poes Kurzgeschichte „The Facts in the Case auf M. Valdemar“ basierenden Horrorfilm kamen mir verdächtig nach „low budget“ vor, muss sich der gewillte zuschauer hier auf die ein oder andere merkwürdige Kamerafahrt einlassen und überdies damit rechnen, dass eigentlihc der Großteil des knapp 87 Minuten (excl. Abspann) umfassenden Werkes an ein und dem selben Ort stattfindet. “The Chair“ lässt sich überdies sehr lange (gefühlt: noch länger) Zeit, um seine Geschichte um die Studentin Danielle Velayo (Alanna Chisholm), zu erzählen ~ verschweigt dem geneigten Filmgucker jedoch nahezu sämtliche Details, was Danielle eigentlich außerhalb des Hauses tut, wie sich sich die Bude leisten kann oder wer sie ist. Umso bemühter widmeten sich etliche Bilder Großaufnahmen von Medikamtenten, die Danielle mal mehr, mal deutlich weniger bereitwillig schluckt, um ihre einstigen Wahnvorstellungen in den Griff zu bekommen. Als sie immer wieder des nächtens Geräusche hört, stellt sich rasch eine Kamera auf, um sich selbst im Schlaf zu filmen ~ ein Unterfangen, was wohl nur dadurch Sinn macht, dass Regisseur Brett Sullivan wie auch Drehbuchautor Michael Capellupo es sehr ausgebufft fanden, sich in diesem Gruselwerk einmal nicht den klappernden Türen zu widmen, sondern an dessen statt die Kamera selbst sich bewegen soll. Bu-Hu. Ihre herbeigerufene Schwester Anna (Lauren Roy) zweifelt ...

Kneipp Badekristalle Hab Dich Lieb 10.04.2017

Veganes Rot.

Kneipp Badekristalle Hab Dich Lieb Produkte, die man eigentlich nicht selbst gekauft hätte, dann aber geschenkt bekommt und von Grund auf auch nie wirklich vehement abgeneigt war, sind des öfteren die liebsten. Die wie üblich leicht zu öffnende, 60g beinhaltete Tüte der "Kneipp Badekristalle ~ Hab dich lieb" landeten mitsamt weiterer Gaben in meinem Haushalt und weckten ad hoc mein Interesse. Selbst gesehen im heimischen DM hatte ich das Inhaltsstoffgemisch aus Sodium Chloride, Parfum (Fragrance), Vaccinium Macrocarpon (Cranberry) Seed Oil, Rubus Idaeus Seed (Raspberry) Extract, Citrus Aurantium Dulcis (Orange) Peel Oil, Limonene, Citronellol, Benzyl Salicylate, Polysorbate 20, Rosmarinus Officinalis (Rosemary) Leaf Extract, Sodium Carbonate, Sodium Methyl Oleoyl Taurate, Tocopherol, CI 16255 durchaus, meine mich überdies an den recht günstigen Preis in Höhe von 0,95 € erinnern zu können. Gekauft hatte ich das Produkt trotz des interessant klingenden avisierten Duft nach Himbeere und Preiselbeere jedoch nicht, weil auf der Verpackung ein Teddybär abgebildet ist. So einfach ist das. Im Test befand ich die kleinen Badekristalle optisch bereits herzallerliebst, sahen die roten Fragmente in meinen Augen recht vielversprechend aus, während sich direktemang ein recht natürlicher, angenehmer Duft nach Preiselbeeren bemerkbar machte. Von der Himbeerkomponente indes nahm ich lediglich nur durch das direkte dran schnuppern wahr ~ und wohl ebenfalls aufgrund des Umstandes, dass ich wusste, nach was das ganze ...

Findet Dorie (DVD) 09.04.2017

"Folge mir!" - "Du bist in nem Becher." - "Dann folge ich dir."

Findet Dorie (DVD) Mit der womöglich nachvollziehbaren Vermutung, dass der im Jahre 2016 US-amerikanischer 3D-Computeranimationsfilm von Pixar und gewisserweise gemeinsam mit Disney veröffentlichte Fortsetzungsfilm von „Findet Nemo“ an diesen kaum heranreichen würde, machte ich mich am gestrigen Abend daran, meine Ahnung zu verwerfen oder gar zu widerrufen. Bereits an dieser Stelle kann ich offenbaren, dass ich zwischenzeitlich durchaus der Meinung bin, dass „Findet Dorie“ (Originaltitel: "Finding Dory") ein wunderbarer, bisweilen tieftrauriger und zugleich amüsanter Film für jedermann ist, der dessen ungeachtet erwartungsgetreu nicht völlig an dem vor sage und staune 13 Jahre zuvor publizierten Trickfilm heranreicht, läuft hier für mein Empfinden manches zu glatt und spektakulär ab, um die Dramatik des Vorgängers streckenweise auch nur ansatzweise erreichen zu können. Die Handlung an sich ist rasch zusammengefasst: Dorie (Stimme: Anke Engelke, Marie Düe, Lucy Fandrych ), die nach wie vor mit Nemo (Stimme: Vicco Clarén) und Marlin (Stimme: Christian Tramitz) quasi nachbarschaftlich zusammenwohnt, erinnert sich zunehmender Natur an ihre Eltern ~ da sie jedoch an Gedächtnisschwund leidet, traut Dorie sich die Suche nicht alleine zu und bittet Marlin wie auch Nemo, sie zu begleiten. Nach anfänglichem Zögern, jedoch besten Wissen darin, wie es ist, seine Familie zu vermissen, willigt Marlin schließlich ein. Mit der Hilfe des alten Bekannten Crush (Stimme: Udo Wachtveitl), der ...

Kong: Skull Island (2017) 07.04.2017

"Man betritt nicht einfach ein fremdes Haus und wirft mit Bomben.

Kong: Skull Island (2017) ~ "Die Teufel leben unter uns. Ich nenne Sie Schädelkriecher." ~ "Wieso?" ~ "Weil's toll klingt." ~ "Okay. Äh..." ~ "Den Namen habe ich eben erfunden. Ich will Ihnen Angst einjagen." ~ "Von mir aus nennen wir die so." Dank des dazugehörigen Sichtung des Kinotrailers war für mich persönlich rasch klar, dass ich den 119 Minuten umfassenden, mich irgendwie nicht zuletzt an an Jurassic Park erinnernden Genre-Mix "Kong: Skull Island" würde sehen wollen und fand mich somit alsbald in der Nachmittagsvorstellung im heimischen Kino wieder. Das, was Regisseur Jordan Vogt-Roberts hier auf die Leinwand brachte, wird als Fantasy-Abenteuerfilm vermarktet, erfüllt für mich jedoch zumindest streckenweise ebenso die Eckpfeiler für einen durchweg dramaturgischen, ansatzweise horresken Film mit unterhaltsamen Aspekten. Die bunte Mischung an dichter, spannungsgeladener Atmosphäre und wahrlich erschreckenden wie auch tief unter die Haut gehenden Bildern trifft hier auf eine durchgängig großartige Besetzung, die noch die letzten Möglichkeiten des mitreißenden Films aus sich herauskitzelt. In anderen Worten: „Kong: Skull Island“ hat mich von der ersten bis über den Abspann hinaus erscheinenden – und naturgemäß auf eine lockere Fortsetzung deutenden - Szenen vollends in seinen Bann gezogen, während ich mitfieberte, mit-litt, mit-wütete und fernerhin sogar mitweinte. So viel der Trailer an sich bereits an Handlungsfragmenten offenbart, so vorhersehbar ist gewissermaßen auch der weiter ...

JR Farm Nuß-Spezialitäten 06.04.2017

Mogelnüsse.

JR Farm Nuß-Spezialitäten Warum um alles in der Welt König Kunde für 200g Nüsse 2,99 € (bei Zooplus hingegen 2,49€) bezahlen soll, offenbart sich mir persönlich ehrlich gesagt nicht, freute ich mich über Liebespost, deren Bestandteil eine des vorgenannten Tütchens der JR Farm Nuss-Spezialitäten sein sollte, dessen ungeachtet. Die Mischung aus Erdnüsse 73%, Walnüsse 9%, Haselnüsse 9%, Kokosnuss 9% ist vollends unbehandelter Natur, stellt ein Ergänzungsfuttermittel "für alle Nager außer Degus" dar und soll laut Hersteller überdies ebenso für Großsittiche und Papageien geeignet sein. Mich selbst verwirrte hier eingangs durchaus der Aspekt, dass sich geschälte wie auch ungeschälte Erdnüsse in der Tüte befinden, täuscht dies jedoch schlicht und ergreifend darüber hinweg, dass die vermeintlich bunte Mischung in Wahrheit gar nicht mal so bunt ist. Die ungeschälten Erdnüsse halte ich persönlich für eine sehr gute Idee, liefert man dem jeweiligen Tier hier gleich noch ein wenig Beschäftigungsarbeit, während sich die geschälten Erdnüsse rasch ad hoc verzehren lassen. Wesentlich mehr ist in der einzelnen Tüte, die sich immerhin so öffnen lässt, dass diese nicht automatisch immer mehr einreißt, nicht vorhanden ~ die einzelnen Haselnüsse muss man förmlich suchen und bekommt diese kaum gerecht auf mehrere Tiere aufgeteilt. Die Akzeptanz beim Tier könnte kaum besser sein, beherberge ich derzeit keine Hamster, der nicht sofort auf die Nüsse losgetappelt kommt und diese in sein sicheres Versteck zu bringen ...
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