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Destin

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Geschriebene Berichte

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85

NBA Live 2003 (PS2) 19.08.2003

Vielen Dunk...für dieses Spiel !

NBA Live 2003 (PS2) Was macht man, wenn man mal wieder so richtig Lust hat zu schwitzen ? Wenn man wieder Verlangen nach dem Gefühl zwischen Sieg und Niederlage hat ? Man treibt einen Mannschaftssport. Man geht raus und bereitet sich auf ein tolles Spiel vor. Aber was ist, wenn es mal wieder einfach nicht klappt ? Scheiß Wetter, nicht genug Mitspieler....tja...dann kann man immer noch auf „EA Sports“ zurückgreifen und sich das Beste aus Fußball, Football, Boxen, Golf oder Basketball nach Hause holen. Das Beste ? Wirklich ? Als ich neulich mal wieder den Drang verspürte den Ball in den Korb zu werfen, besorgte ich mir kurzerhand gleich mal das schon so viel umworbene „NBA Live 2003“ von EA. Jetzt wollt ihr natürlich wissen, ob es sich gelohnt hat, drinnen zu bleiben, sich ein Videospiel zu besorgen und auf den ganzen anderen Firlefanz zu verzichten. Kurz und knapp ? JA ! Das hat es ! Das letzte Sportspiel, dass mich derart überzeugt hatte muss schon so lange zurück liegen, denn ich kann mich einfach nicht mehr daran erinnern. „NBA Live 2003“ ist einfach von der Pike auf ein super gelungenes Game, dass in seinem Genre Maßstäbe setzt. Von dem Eröffnungsvideo bis zur Menüauswahl (und da kann man wirklich sehr viel anstellen) passt alles perfekt zusammen. Ihr könnte euch eigene Spieler erstellen, alle möglichen Spielvarianten nutzen (ob eine ganze Saison oder einfach nur die Play- Offs). Ihr könnte euch ebenfalls die Tricks, die euch zu einem guten Spieler ...

Cannabis - Tipps & Tricks 30.07.2003

Die Saat des Bösen

Cannabis - Tipps & Tricks Und als ich so umher wandelte stieg der süßliche Geruch von Marihuana in die Luft und der Park war erfüllt mit lachenden Gesichtern. Ob es nun die Reinkarnation der einstigen Hippiebewegung oder das letzte Überbleibsel des ersten Cheech & Chong Fan Clubs war blieb unbeantwortet, eines war allerdings sicher; sie folgten alle ein und dem selben Ziel - stoned zu sein. Jetzt wo der Rausch verflogen war und die Sonne sich dem Westen sengte, trabten sie alle dahin und gingen online. Mit ihren Blicken gerichtet auf die Überschrift, die da lautete: Cannabis – Tipps & Tricks. Was für Tipps ? Was für Tricks ? Wir hatten weder Tipps, noch arbeiteten wir mit Tricks. Alles was wir taten, war einen Joint zu rauchen und somit unserer kriminellen Ader Blut zu spenden. Trink Bier und du wirst besoffen, rauch einen Joint und du wirst bestraft. Für alle die nach Tipps & Tricks gucken, sollten sich mit soviel botanischer Literatur eindecken, wie sie kriegen können. Allen voran natürlich das neuste Werk, das besonders in England Anklang gefunden hat; Martin Booth`s „Cannabis: A History“. Aber was soll die ganze Theorie, wenn die Praxis unverständlich wirkt ? Hier sitzt ich nun und schreibe über eine Pflanze die eigentlich verboten ist und eigentlich auch wieder nicht. Die Strafverfolgung ist von der nötigen Menge und vom Bundesstaat anhängig in dem man sich gerade befindet. Hast du kleine Menge ist es nicht strafbar, oder doch ? Der Handel ist strafbar und da du als Käufer ...

Nicht Auflegen (2003) 26.07.2003

Geht mal einer ran hier !

Nicht Auflegen (2003) Danke. Nett, dass ihr dran seid, ich hab Euch da was zu erzählen... Viele mögen jetzt wahrscheinlich anfangen zu rätseln, wo sie den Titel „Phone Booth“ schon einmal gehört haben. Vielleicht beim letzten USA oder England Urlaub, als man sich nach einer Telefonzelle erkundigt hatte ? Vielleicht, aber das habe ich nicht gemeint. Ich rede von einem Titel zu einem Film, der dieses Jahr mit Sicherheit sich unter den besten fünf einfinden wird. Ja, jetzt scheint`s langsam durch, was ? Schon den Trailer geguckt, oder vielleicht sogar das Glück gehabt den ganzen Film schon gucken zu können ? Nun, ich hatte dieses Glück, beim Flug über den großen Teich. Der Plot war vielversprechend, obwohl ich mir nichts so sehr aus dem Hauptdarsteller machte, hier ist es Colin Farrell (vielleicht schon in „Tigerland“ oder „Das Tribunal“ gesehen). Da ich gerade beim Plot bin und ihn so hervorhebe, möchte ich euch den natürlich nicht vorenthalten, werft einfach noch 50 Cent ein und es kann weiter gehen.... Raschel....raschel...klack....klack...klack Danke. Also, weiter geht’s: Das ist also so eingebildeter Typ (Farrell), von Beruf Agent für Supermodels oder auch Schauspieler. Der arrogante und selbstüberzeugte Hollywood – Charakter der fast alle Klischees erfüllt; Frau, Geliebte, teure Anzüge und teure Freunde. Für ihn sollte es ein ganz normaler Tag im New Yorker Leben werden, käme da nicht der tägliche Anruf bei seiner Geliebten ...

Jim Beam (Kentucky Straight Bourbon) 24.07.2003

Mein Freund ist eine Flasche !

Jim Beam (Kentucky Straight Bourbon) Nach längerer Abstinenz vom Rezensieren habe ich nach Stöbern im Ciao – Parcour einen alten Bekannten wiedergefunden. Aber was kann ich schon groß über ihn sagen ? Jim Beam ist jener Whiskey, der im Preisleistungsverhältnis überzeugt und durchaus mit Jack und Johnny mithalten kann. Egal wie der Tag verlief und was da noch kommen möge, ein doppelter Jim Beam auf Eis ist halt nicht zu verkennen. Wie man so nichtsahnend durch den Supermarkt schlendert und Abstand zum Trudell und Stress der Wochenendeinkäufer sucht, findet man sich manchmal zwischen bunten Flaschen wieder. Ja, genau, da wären wir. Die Alkoholabteilung. Aber was ein Paradies für Trinker ist, stellt den normalen Amateur- Alkoholiker vor die Qual der Wahl. Welches Narkosemittel schenke ich mir heute ins gekühlte Glas daheim, vorm Fernseher sitzend einen uninteressanten Film guckend ? Wer vor dem Whiskey stehen bliebt hat bis hier her schon mal nichts falsch gemacht, natürlich wäre ein Abstecher zu den Tequila - Mädels zwei Regale weiter auch keine Dummheit, aber Bourbon ist eben Bourbon. Nein, kein Scotch, sondern ein Bourbon. Aber welchen ? Jim Beam, der kostet doch am wenigsten. Genau ! Und zu allem Überfluss schmeckt der auch noch gut. Goldig wärmend würde ein Fachmann sagen, nachdem er einen Schluck zu sich genommen hat und genauso könnte man es auch als Laie ausdrücken. Ihr seht schon, dieser Bericht ist eigentlich so überflüssig wie ein Kropf, aber um den Mitteteilungsdurst (kleines ...

Kalifornia (Film 1993) 17.05.2003

`Bout Killin` n` Writin`!

Kalifornia (Film 1993) Es gibt Filme, die man wunderschön mit Popstars vergleichen kann, die ohne Verstand und Visionen an ihren Erfolg kamen und genauso schnell wieder in der Versenkung der Medien verschwanden. Doch es gibt auch Filme, die ebenso subtil hervortreten, aber eine Botschaft mit sich bringen, die nur wenige erreicht. Es gibt Filme, die sehen das Tageslicht nur kurz, um Momente später wieder die Augen zu schließen. Sie erwachen und keiner bemerkt es, vielleicht nur eine handvoll Cineasten oder Fans des Hauptdarstellers oder der Hauptdarstellerin. Es mag sogar Fans und Kritiker geben, die zählen „Kalifornia“ zu den wichtigsten Filme der 90ger Jahre und ich möchte mich diesem Kreis nicht ausschließen. Aber wenn man gewissenhaft die Medien in diesem besonderen Jahrzehnt verfolgt hat und deren Helden und Merkmale getroffen hat, weiß man, „Kalifornia“ zählt nicht dazu. Ein weiterer Stern am Hollywoodhimmel, der zu unrecht vom Licht nicht mehr berücksichtigt wird, dabei hat Superstar Brad Pitt einer seiner für mich prägendsten Rollen in diesem Streifen. Doch fragen sie doch mal hundert Menschen nach Filmen mit Brad Pitt, die Antworten würden sich zwischen „Meet Joe Black“, „Mexican“ und „Oceans Eleven“ verhalten. Schade eigentlich, den der in Oklahoma geborene Frauenschwarm hatte seine größte Zeit mit „Fight Club“, „12 Monkeys“ und den hier vorgestellten Film „Kalifornia“. Aber für alle, denen ...

Best Of - Nirvana 22.04.2003

Lest NICHT diesen Bericht !

Best Of - Nirvana Woran erkennt man eine großartige Rockband ? An ihrem Best Of Album ? Ja, so könnte man es fast sagen. Aber worauf muss man jetzt achten ? Die Antwort ist so simpel wie Musik hören; Entwicklung ! So wie einst Kurt Cobain über legendäre Rockbands wie die „Rolling Stones“ oder die „Beatles“ gesprochen hat, kann man gleiche Worte auch für seine Band, nämlich „Nirvana“ gebrauchen. Wenn man sich zum Beispiel mal das brachiale Kopf-durch-die-Wand-zu-Hause-ist-scheiße-Punk-Stück „Sliver“ anhört, dass ich auf keinen Fall heruntermachen möchte und dann „Heart-Shape Box“ oder Rape Me“, entdeckt man ganze spezielle entwicklungsbedingte Differenzen. Diese Differenzen zwischen den Anfängen und den Etablierungen zeigen die wahre Größe einer Rockband vor. Am 5. April dieses Jahres erinnerte uns der amerikanische Musiksender „MTV“ an das tragische Schicksal von Frontmann Kurt Cobain, der sich vor 9 Jahren selbst erschoss. In jenem Jahre, 1994 verdeutlichen sich die Untergänge vieler musikalischer Bestleistungen, die nie wieder deren Klasse zurückerlangen konnten. Wenn man heutzutage ein gutes Album entdeckt, ist es fast wie ein Segen. Das Öl in der weiten Prärie, dass mir kurzweilig das Glücksgefühl vermacht, dass ich so gebraucht habe. Vielleicht war es auch so im letzten Jahr, 2002. Groß und breit wurde in entsprechenden Musikzeitschriften eine nie dar gewesene „Nirvana“ – Kollektion ...

Bowling For Columbine 09.03.2003

Ein Plädoyer für das Leben !

Bowling For Columbine Der Titel hat schon so viele Menschen verwirrt, dass viele immer noch nichts damit anfangen können. „Bowling for Columbine“, Bowling für Kolumbianer ? Okay, vielleicht übertreib ich hier, aber wer wusste schon, dass die Littleton – Attentäter Harris und Klebold vor ihrem Massenmord Bowling spielen waren – so die Annahme jedenfalls. „Columbine“ war der Name der Schule, in der 12 Schüler und 1 Lehrer hingerichtet wurden. Auch wenn dieses tragische Ereignisse jetzt schon fast 4 Jahre zurück liegt, sind die Bilder leider immer noch aktuell – nicht nur wegen dem Massaker in Erfurt letzten Jahres. Waffengewalt und die Passion vom Schießen und töten hat die Menschen gepackt und zieht sie an wie ein Magnet. Gewalt ist die Mode des 21. Jahrhunderts. Doch nirgendwo ist die Gewalt so alltäglich und verbreitet wie in den Vereinigten Staaten von Amerika. Über 10.000 Schusswaffenmorde pro Jahr können die Amerikaner verzeichnen. Eine traurige Bilanz, das fand auch Beststeller – Autor und Dokumentarfilmer Michael Moore („Roger & Me“), der gerade jetzt in den Bestellerlisten besonders in den USA und Europa mit seinem aktuellen literarischen Plädoyer für die Freiheit und für das Leben für Furore sorgt. Titel dieses Werkes: „Stupid White Men“ – liegt schon griffbereit auf meinem Schreibtisch und wartet darauf gelesen zu werden. Moore zog also mit seiner Filmcrew durch Nordamerika und interviewte alles und jeden, ...

Geil auf Gewalt - Unter Hooligans / Bill Buford 22.02.2003

Immer auf die Fresse !

Geil auf Gewalt - Unter Hooligans / Bill Buford Es ist schon eine ganze Weile her, da habe ich mir über einen Trikotversand ein Buch zukommen lassen mit dem vielversprechenden Titel: „Geil auf Gewalt.“ Natürlich sprach die Lektüre das Thema gewaltbereite Fußballfans an, oder besser gesagt „Hooligans“. Der Autor dieses Buches war der amerikanische Journalist Bill Buford, dass schon gleich das erste kleine Paradox in den Weg stellt: wie soll ein Amerikaner über die Phänomene und Gegebenheiten des europäischen Fußballs schreiben können ? Was weiß der schon ? Das dachte sich der Autor am Anfang des Buches sogar selber und grub tiefer und tiefer bis er schließlich in der Szene drin steckte. Das Interesse für den Fußball und dessen Fans erwischte Buford als er zu Besuch in einem britischen Stadion war und Tage zuvor grölende und pöbelnde Fans an einem Bahnsteig in England beobachtete. Was war also dran, an diesem Wahn und diesem Kitzel sich für einen Sport die Fresse blutig schlagen zu lassen ? Buford ließ diese Frage nicht mehr los, setzte sich an seine Schreibmaschine, besuchte englische Stadien, versuchte mit der Hooligan- Szene Kontakt zu knüpfen und machte sich bei jeder erdenklichen Gelegenheit Notizen. Was dabei heraus kam, präsentiert uns Billy kompakt in diesem Buch, dass 359 Seiten fasst – jede Menge Notizen mit einer großen Überschrift: immer auf die Fresse, was das Zeug hält. „Geil auf Gewalt“ spielt sich eigentlich nur in der englischen Hooligan – Szene ab und ...

Edward mit den Scherenhänden 18.02.2003

Über den, der den Schnee macht...

Edward mit den Scherenhänden Tim Burton hatte mal wieder Lust etwas anderes zu machen. Nach dem riesigen Erfolg von „Batman“ machte sich der skurrile Regisseur auf eines der schönsten und kitschigsten Fantasy – Märchen in der Geschichte Hollywoods zu drehen. Die Rede ist natürlich von „Edward mit den Scherenhänden“, ein Film der die Meinungen wie kaum ein anderer teilt (so sind zu mindest meine Erfahrungen). Die eine Partie liebt diesen Film, es ist einer dieser Streifen, den man immer wieder gucken kann und die andere Partei, nun ja...kann mit diesem Struwwelpeter mit den komischen Fingern einfach nichts anfangen. Der Film schlug damals, 1990 jedenfalls ein wie eine Bombe und zog Millionen on Teenagern, besondern die weiblichen jungen Zuschauer in ihren Bann. Drehbuchautorin Caroline Thompson setzte sich mit Tim Burton zusammen und erschuf eine Gestalt, die den Menschen in Erinnerung bleiben sollte. Als „Location“ wählte Burton die klischeehafte Fassade der amerikanischen Kleinstädte und therapierte so sein eigenes Kindheitstrauma über die verrückten Eigenschaften der oberflächlichen Vorstädter. Burton selbst wuchs in einer Vorstadt im sonnigen Kalifornien auf und wurde Zeuge der unglaublichen Verhaltensweisen dieser Menschen. Als das Buch nun endlich fertig gestellt war, musste natürlich auch ein passendes Gesicht für diesen „liebenswerten Zombie“ gefunden werden. Es musste jemand sein, der die Generation personifizierte, er musste gutaussehend ...

Dead Man 02.02.2003

Kennen Sie meine Gedichte ?

Dead Man Es war damals, als das neue Jahrzehnt schon fünf Jahre alt war und wir sehen konnten wozu wir vorher nicht im Stande gewesen sind. Lag es daran, dass die Farben unseren Augen ein Rätsel aufgaben, zu deren Lösung es keinen bestimmten Weg gab ? Oder lag es daran, dass „Bonanza“ und „Erbarmungslos“ die gleichen Eltern hatten ? Vielleicht haben wir auch nur auf etwas gewartet, von dem wir gar nicht wussten, dass es kommen würde ?! Das Independentkino erlebte die erste große Monarchie des Genres und konnte einen König willkommen heißen, dessen Krone unechte Diamanten hatte, aber keiner dort draußen hatte es bemerkt. Großartige Diamanten die in vollem Stolz ihrer Unabhängigkeit die Kamera des Hofnarrs verblüfften. Lasset uns dichten und Spaß haben mit der Freiheit eines Eingesperrten. So wurde es dann „Mr. Stench“ alias Johnny Depp der hinauszog um einen Film zu machen, der noch nicht mal 2 Millionen Dollar einspielte. Kunst ist einfach ein göttliches Desaster. Doch der gute Ruf des Hofnarrs verhalf dem Film zu so vielen Diamanten, die das zu seien schienen, was sie gar nicht waren – das beste Schauspiel überhaupt. Versammelt euch und machet traurige Gesichter. Gabriel Byrne ( Die üblichen Verdächtigen ) trauerte, Lance Henriksen ( Aliens ) jagte und Robert Mitchum ( El Dorado ) kommandierte und wir sitzen vorm Bildschirm und fragen uns, ob wir im richtigen Film sind. Machet lustige Gesichter ! Johnny Depps großartige Vorstellung lässt ...

Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa 16.01.2003

Der Film einer ganzen Generation !

Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa Jede Generation hat ihre eigene Art sich auszudrücken, sich ein Gesicht zu verschaffen. Kein Medium kann dies besser übernehmen, als all die Foren und Ventile der Jugend – die Musik und der Film. Zweiteres wird hier nun etwas näher betrachtet, aber nicht irgendeiner, sondern der Film der 90ger – eine ganz eigene neue Generation, wie sie damals aus den Überbleibseln der 80ger Yuppie – Kultur stieß. Ein Krieg begann, die Leute mussten sich neue Ziele setzen, der Rock N`Roll erlebte eine kurzweilige Reinkarnation in Form zerfetzter Jeanshosen und rebellischen Ausreißern und die Zeitungen waren gespickt von tragischen und erfüllenden Momenten. In so einer Zeit haben Filme wie der hier vorgestellte „Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa“ Hochkonjunktur gehabt. Die Träume, der Zorn und die Sehnsüchte vieler junger Menschen wurde in den Augen Johnny Depps wiedergespiegelt – raus aus dem Alltag, eine Liebe Meilenweit entfernt von der Oberflächlichkeit der modernen Welt zu haben und das Gefühl gebraucht zu werden. Der Film prägte wie einige andere in dieser Zeit sehr stark das Lebensgefühl der sogenannten Generation X. Die Geschichte spielt, wie schon der Titel verrät in einem verschlafenen Nest in Iowa, das von außen so weltfremd wirkt, dass man meinen könnte hier hätte schon seit Zeiten von Billy the Kid kein Mensch mehr ein Fuß auf den Boden gesetzt. Aber der Eindruck täuscht, den dieses kleine Örtchen ist die Heimat von Gilbert ( Johnny ...

Brave, The (Film 1997) 10.01.2003

Johnny auf dem Regiestuhl ! Geheimtipp oder Ente ?

Brave, The (Film 1997) Nachdem Johnny Depp mit einer brillanten Auswahl von Regisseuren schon zusammen gearbeitet hat ( Oliver Stone, Tim Burton, Terry Gilliam, etc...) wollte er es selber mal auf dem Regiestuhl versuchen und bereitete eine Adaption für die Eröffnung seiner favorisierten Filmfestspiele, das Cannes Festival vor. Johnny machte sich an die Buchvorlage zu dem hier vorgestellten Film „The Brave“ und arbeitete mit seinem Bruder D.P. Depp und einem weiteren Autoren das Drehbuch aus. Was haben wir schon für Erfahrungen mit Schauspielern gemacht, die auch mal das Zepter der Filmkunst in die Hand nehmen wollen. Auf Flops wie Schwarzenegger („Kaktus Jack“), gab es aber auch sehr positive Überraschungen von de Niro „A Bronx Tale“) über Tim Robbins („Dead Man Walking“) bis hin zu Sean Penn („Das Versprechen“). Was wird sich also Johnny Depp machen – hier übernimmt er allerdings auch noch die Hauptrolle. Bevor man den Film gesehen hat dürfte man allerdings schon mal bei der unkonventionellen Story verharken und sich fragen: Was wird daraus wohl werden ? Story: Der Indianer Rafael ( Johnny Depp ) hat ein schweres Schicksal zu tragen. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern auf einer Mülldeponie und hat keine Aussicht auf einen halbwegs anständigen Job. Er hat mit dem Alkohol und den Konditionen eines hoffnungslosen Lebens zu kämpfen, doch als eines Tages ihm der mysteriöse Filmemacher McCarthy ( Marlon Brando ) ...

Ed Wood 29.12.2002

Tim Burton läßt uns erinnern...

Ed Wood Und bitte.... Jeder Regisseur hat seine Lieblinge. Seine Kameramänner, die Designer, auf die er sich verlassen kann. Produzenten, Komponisten etc. Aber was tut dem Auge des Zuschauers am Besten ? Die Harmonie zwischen Regisseur und seinem Schauspieler. Den besten Scorsese Filmen gab Robert de Niro ein Gesicht ( „Wie ein wilder Stier“, „Taxi Driver“, „Casino“), auch Regie-Genie und Ex- Scorsese Schüler Oliver Stone verlässt sich fast nur auf „sein Team“ (Tommy Lee Jones, Charlie Sheen, John C. McGinley u.a.). Schauspiel Chamäleon und Wahlrocker Johnny Depp läuft ebenfalls auf Hochtouren auf, wenn er mit einem seiner Liebsten, wie hier Tim Burton das Set aufmischen kann. Man merkt sofort das erstklassige Zusammenspiel der Beiden, der Spaß an der Kunst überträgt sich auf den Zuschauer und lässt ihn so zu einem Teil werden, eine Farbe die dem Film den letzten Touch gibt. Apropos Farben: Burton hat bei dem hier besprochenen „Ed Wood“ viel Herz und Risiko bewiesen und den Streifen in Schwarz-Weiß abgedreht. Aber thematisch ist „Ed Wood“ farbefroher als ein Disney- Cartoon. Story: Ed Wood (Johnny Depp) ist ein kleiner untalentierter Regisseur, der in Hollywood sein Glück versucht und leidenschaftlich an einem Erfolg arbeitet. Er verpflichtet praktisch jeden Künstler, der es sonst nirgendwo mehr bringt und macht ihn zum Star seiner katastrophal schlechten Filme. Aber nicht nur Künstler fallen in sein ...

Der Herr der Ringe - Die zwei Türme 19.12.2002

Ring frei - für die 2. Runde !

Der Herr der Ringe - Die zwei Türme Wenn man nach den Gesetzen des Sequels geht, kommt es eigentlich im seltensten Fall vor, dass dieses besser als der Vorgänger bzw. der erste Teil ist. Was haben die Filmschaffenden nicht schon alles versucht, um die zweiten Teile noch spannender, actionreicher und vielleicht sogar aufschlussreicher zu machen. Gestern war es soweit, der so sehnsüchtig erwartete Teil 2 der „Ring – Trilogie“ feierte Kinopremiere. „Der Herr der Ringe – Die zwei Türme“ heißt das neue Werk und verspricht ein echter Kracher zu werden. Um allerdings „Die Gefährten“ zu übertrumpfen, braucht es auch noch ein bisschen Glück. Teil 1 hatte ja wirklich alles mitgenommen, was ein Film bekommen kann: volle Kinosäle über Wochen hinweg, Lobesgesänge der Kritiker aus aller Welt und schließlich eine tolle Ausbeute bei den letzten Oscarverleihungen. Jetzt also nun Teil 2, es muss krachen....so oder so... Die Stars aus Teil sind die Selben geblieben ( Gott sei Dank ! ), nur einige sind dazugestoßen, denn es nahm auch sehr mit neuen Charakteren in der Geschichte zu. Apropos Geschichte, lasst mich doch kurz über den Plot eins zwei Zeilen verlieren, obwohl es wahrscheinlich mehr als nur überflüssig ist.... Am Ende der ersten teils trennen sich wie bekannt die Wege der Gefährten und diese nun daraus entstehenden Gruppen haben ihre eigenen Abenteuer zu bestehen. Abenteuer 1: Frodo und sein Begleiter Sam machen sich auf den Weg nach Mordor und kriegen dabei ...

Bildung - Alles was man wissen muss / Dietrich Schwanitz 09.12.2002

Was müssen wir denn wirklich wissen ?

Bildung - Alles was man wissen muss / Dietrich Schwanitz Da kam doch neulich dieser Spruch im Fernsehen :“ In einem Land, in dem ein Buch von Dieter Bohlen ein Bestseller wird – muss sich dies überhaupt noch durch die PISA testen lassen ?“ Ich kann mich nicht mehr an den Namen des / der Komiker/in erinnern, falls es ein / e Komiker/ in gewesen ist, erinnern die diesen weisen Satz von sich gab. Allerdings, dieser Kommentar hat ja was für sich. Der Bildungstand in Deutschland ist nicht gerade hoch und die schulischen Ausbildungen lassen auch des öfteren zu wünschen übrig. Apropos „Bildung“ ( womit wir wieder beim Thema wären ) – da ging ich doch neulich durch die Buchhandlung und plötzlich starrt mich dieses Wort ganz penetrant an: BILDUNG. Da wurde ich neugierig und schaute mal nach und als ich näher trat las ich den Satz „Alles, was man wissen muss“ darunter. Das machte mich aber nun wirklich neugierig. Ich nahm mir also das Buch und wurde sofort ein wenig verwundert. Es war recht schwer und wies eine Seitenanzahl von sage und schreibe 697 Seiten auf ( inklusive Vorwort, Index, Epilog etc. ). Ich schaute noch mal auf das Cover und las ein weiteres Mal: „Alles, was man wissen muss.“ Ich nahm mir das große Stück Literatur mit nach Hause und blätterte mal durch und las hier und da ein paar Zeilen. Doch dieser eine prägende Satz ließ mich einfach nicht in Ruhe. Wenn man über alle Themen die in diesem Buch beschrieben und erläutert werden bescheid wissen sollte bzw. ...
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