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HMausolf

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Geschriebene Berichte

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Alles mit F... 06.09.2004

Die besten Fotografen aller Zeiten

Alles mit F... Ich beschäftige mich in meiner Freizeit sowohl aktiv als auch passiv am liebsten mit Fotografie. Aktiv heißt, ich fotografiere gern und viel und verarbeite meine Schwarzweißfilme selbst in meiner eigenen Dunkelkammer. Passiv bedeutet, dass ich mir gern gute Fotos ansehe und schon recht weite Wege zurückgelegt habe, um interessante Ausstellungen zu sehen. Ich weiß sehr wohl, dass der Titel dieses Berichts anmaßend ist, denn ich kenne eine ganze Menge Fotografen, die mich mit ihren Bildern in irgendeiner Weise berührt haben. Darunter sind einige völlig unbekannte Männer und Frauen, die z.B. ihre Bilder im Internet ausstellen oder in Kleinstserien eigene Fotobücher herausgegeben haben. Hier ist jedoch die Rede von den Fotografen, für die ich kaum Kosten und Mühe scheuen würde, ihre Bilder im Original zu sehen. Zum Glück bin ich in meiner Heimatstadt Hamburg mit einigen guten Museen und Galerien gesegnet. Erst kürzlich eröffnete hier das Haus der Fotografie in den Deichtorhallen unweit des Hauptbahnhofs. Aber auch das Museum für Kunst und Gewerbe, das Altonaer Museum oder das Museum der Arbeit zeigen häufig sehr schöne Ausstellungen unterschiedlichster Stilrichtungen. Ich fange also an mit meinen Favoriten. Gleich zu Beginn möchte ich Euch HENRI CARTIER-BRESSON vorstellen. Nachtrag im September 2004: Henri Cartier-Bresson starb am 3. August 2004 im Alter von 96 Jahren. Die Welt der Fotografie verlor einen ihrer Größten. Bis zu seinem Tode lebte HCB ...

Autofahren in Irland - Tipps & Tricks 02.08.2004

Von Major Roadworks und Loose Chippings

Autofahren in Irland - Tipps & Tricks Im Juli 2004 war ich drei Wochen lang mit einem Mietauto in Irland auf Rundreise. Durch zahlreiche Urlaube in Großbritannien war ich an den Linksverkehr gewöhnt, allein das Fahren mit einem Rechtslenker bereitete mir leichte Selbstzweifel. In diesem Jahr legte ich in Irland 3200 km zurück. Wie in den letzten Jahren habe ich dadurch deutlich mehr Fahrpraxis im Links- als im Rechtsverkehr. Vorsichtshalber mietete ich ein Auto mit Automatikschaltung. Mit der linken Hand im Getriebe herumzurühren stelle ich mir dann doch zu ablenkend vor. Anfangs hatte ich leichte Probleme, die Spiegel zu finden, weil ich links von mir oben eben normalerweise keinen Spiegel habe. Sobald man sich an solche ungewohnten Bedingungen gewöhnt hat, ist das Fahren in Irland fast die reine Freude. Von allen Autofahrern, die mir bisher begegnet sind, halte ich die Iren für die besten. Sie fahren entspannt, rücksichtsvoll, nicht zu schnell. Sie fahren nicht zu dicht auf, sind dankbar, wenn man dennoch merkt, dass sie gern schneller führen und sie überholen lässt. Sie reagieren gelassen auch auf vorsätzliche Fehler anderer (etwa auf Fußgänger, die bei Rot gehen). Kurzum: so schön kann Autofahren sein. Natürlich ist das eine grobe Verallgemeinerung, aber ich bin in drei Wochen nicht ein einziges Mal bedrängt oder angeblinkt worden. Autobahnen gibt es in Irland nur sehr wenige rund um Dublin. Andernfalls gibt es ein paar besser ausgebaute Verbindungen, die mit N (wohl wie National Route) und einer ...

Alles mit W... 07.07.2004

Weil mir langweilig ist...

Alles mit W... Weil mir gerade langweilig ist, habe ich beschlossen, diesen Fragebogen auch auszufüllen. Warum nicht... Also los geht's. 1. Wie heißt du? Heiko 2. Spitznamen? Kann ich nicht mit dienen 3. Welche Farbe hat die Hose, die du gerade trägst? verwaschen blau (Jeans) 4. Was hörst du gerade? Sun80s FM aus Dublin via Stream Audio. Es läuft gerade "Michael Caine" von The Madness. 5. Wo ist 5.? 6. Was ist das Letzte, das du gegessen hast? Ein Käsebrot. Ist schon lange her. Hunger!! 7. Wenn du ein Buntstift wärst, welche Farbe wärst du? Rot, grün und gelb. Die Farben Portugals fand ich hübsch, wie sie so in der Sonne leuchteten. 8. Wo willst du in Deinen Flitterwochen hinfliegen? Das ist längst erledigt. Wenn ich mir heute etwas aussuchen sollte: Paris vielleicht. 9. Wie ist das Wetter gerade? Schön. Heiter und 24°, dabei weht ein schöner Wind. 10. Wer ist die letzte Person, mit der Du telefoniert hast? Meine Chefin. 11. Was bemerkst du als Erstes am anderen Geschlecht? Guck an, ein Weibchen! 12. Wie geht es dir heute? Noch zwei Tage arbeiten, dann ist Urlaub. Say no more! 13. Was ist Dein Lieblingsgetränk? Apfelschorle vielleicht. Aber situationsbedingt auch mal Tee, Kaffee oder was gerade da ist. 14. Lieblings - alkoholisches - Getränk? Malt Whisky, am besten Glenmorangie. 15. Wie isst du ein Hanuta? schnell und gierig. 16. Lieblingssport zum Zuschauen? Fußball. 17. Welche CD wirst du dir als nächstes ...

Fußball-EM 2004 allgemein 07.07.2004

Dummschwätzer in Hochform

Fußball-EM 2004 allgemein Gleich vorweg: mit dem gewählten Titel nehme ich nicht Bezug auf mich -- das könnt Ihr selbst beurteilen und entsprechend bewerten, wenn Ihr mögt. Ich meine damit eine ganze Reihe von so genannten Experten -- meist in Gestalt von Fernsehmoderatoren und Reportern. Ich möchte hier versuchen, eine Analyse des Fußballs zu bieten, der bei der zurück liegenden Europameisterschaft geboten wurde. Dazu gehört eine Erklärung, warum die vermeintlichen Favoriten frühzeitig die Heimreise antreten mussten, ein Streiflicht auf die Gründe für das Versagen der deutschen Mannschaft und natürlich eine Würdigung des neuen Titelträgers Griechenland. Das Schlagwort, das ich bei fortschreitender Turnierdauer immer häufiger zu hören bekam, war das des angeblich "modernen" Fußballs. Was soll denn das heißen? Ist eine Spielanlage modern, weil sie schön anzuschauen ist? Weil die darbietenden Spieler Dreierketten und Rauten bilden können? Weil offensiv gespielt wird? Dazu sollte man einmal versuchen, Fußball von vor zwanzig und mehr Jahren mit dem heutigen zu vergleichen. Man wird feststellen, dass es Ausnahmekönner mit perfekter Ballbehandlung und Übersicht schon immer gab. Man denke an Pele, Franz Beckenbauer, Johan Crujff und viele andere, deren Können dem eines Zinedine Zidane oder Luis Figo in nichts nachstanden. Aber der heutige Fußball ist viel schneller und athletischer als früher. Die Trainingsmethoden, die allgemeine physische Fähigkeiten verbessern, sind mittlerweile so ausgereift ...

Hamburg 29.06.2004

Was ist eigentlich die Mehrzahl von "Dom"?

Hamburg Meinen eigentlich ins Auge gefassten Titel "Hamburg, meine Perle" hat mir meine Vorrednerin (bzw. -Autorin) schon "weggenommen". Es ist der Titel eines Liedes von "Lotto King Karl", einem lokal zurzeit recht angesagten Schlagersänger, mit dem ich allerdings wenig am Hut habe. Aber dieses eine Lied spricht sogar mich an, und der Titel fasst schön zusammen, wie es mir beim Gedanken an meine Heimatstadt geht. Zahlen, Daten und Fakten lasse ich weitestgehend außen vor. So etwas findet man viel ausführlicher auf Webseiten wie www.hamburg.de oder www.meinestadt.de/hamburg. "Hamburg liegt an der Nordsee" scheint eines der am schwierigsten auszurottenden (Vor-)Urteile über Hamburg zu sein, das im Rest der Republik, vor allem im Süden, verbreitet ist. Ein Blick auf den Globus genügt: wenn wir Hamburger zur Nordsee wollten, hätten wir eine Reise von rund 100 km vor uns. Sogar die Ostsee ist näher, nämlich runde 70 km weg. Trotzdem sorgt diese relative Nähe zum großen Wasser für ein gemäßigtes, eher feuchtes Klima ohne extreme Schwankungen. Die Mär vom "Hamburger Schmuddelwetter", also andauerndem Nieselregen, ist das zweite nicht zutreffende Vorurteil. Natürlich regnet es hier auch mitunter, aber auch nicht signifikant mehr als anderswo. Dafür sind sowohl heiße Tage im Sommer ebenso selten wie sehr kalte Tage und viel Schnee im Winter. Aber wenn es denn mal zu solchen "extremen" Wetterlagen kommt, ist Hamburg außer Rand und Band. Sowie ein stahlblauer Himmel zu sehen ist ...

Akrostichons 23.06.2004

Heute abend

Akrostichons D eutschland fährt nach Hause E ndlich ist's vorbei. U nbedingt gewinnen? T atsächlich nicht drin. S chweden kriegen Tschechen, (C SSR war mal). H einz, Koller und Nedved L achen auf der Bank.. A lles geht zu Ende, N ur die deutsche Hoffnung D auert heut' noch an. F rankreich oder England, L etten oder Dänen, I st doch ganz egal, E h sind die zu stark. G egen Nedveds Mannschaft T riumphiern sie nicht. R udi hat heut fertig, A lles ist vorbei. U nzufrieden heimfahrn S oll das deutsche Team. *************** ************** Schade, denn nun fehlen mir noch 51 Worte. Drum muss ich wohl alle die trösten, die sich über "das Lösungswort" nicht freuen können. Mir als HSV-Fan stehen die Tschechen naturgemäß viel näher, denn bei denen spielen anderthalb HSVer (Tomas Ujfalusi und wenigstens früher mal Marek Heinz), bei den Deutschen ungefähr gar keiner. Und auch im Interesse der deutschen Fans scheint mir ganz allein ein Ausscheiden zu sein: wie sonst begreifen es Bundes-Rudi & Co, dass Bobic, Kahn und Nowotny spätestens 2006 längst ausgefallene Modelle sind? Egal, jetzt dürfte ich die 120 Worte voll haben, und mir ging's eh nur um den Text oberhalb der Sterne ;-).

Volksparkstadion, Hamburger SV 11.06.2004

5-Sterne-Stadion lockt Schickimicki

Volksparkstadion, Hamburger SV Dies ist mein einhundertster Bericht bei Ciao, und den habe ich mir für etwas aufbewahrt, was mir besonders am Herzen liegt. Ich bin seit über 30 Jahren HSV-Fan, und deshalb ist das Hamburger Volksparkstadion so etwas wie eine zweite Heimat für mich, in der ich schon viele tolle Erlebnisse haben durfte (die nicht so schönen verdrängt man ja zum Glück). Geschichte --------------- --------------- --------------- ---- Das Volksparkstadion wurde in den 1950er Jahren errichtet. Trümmer aus dem erst vor kurzem vergangenen Krieg wurde aufgeschüttet, und der bereits vorhandene Sportplatz in Hamburg-Bahrenfeld um eine Tribüne erweitert. Die Gegengerade bestand aus schlichten Holzbänken, in den Kurven gab es Stehplätze. So bot das Volksparkstadion rund 70.000 Zuschauern Platz. Es war, wie damals üblich, kein reines Fußballstadion. Es gab eine Laufbahn mit acht Bahnen, zunächst mit dem üblichen Aschebelag, und es fanden vor allem Leichtathletikveranstaltungen wie Polizeisportfeste, Deutsche Meisterschaften u.ä. statt. Als Schüler kam ich zweimal in den Genuss, im Volksparkstadion die Bundesjugendspiele austragen zu dürfen, weil unsere Schule gleich um die Ecke des Stadions liegt (wen's interessiert: das heutige Goethe-Gymnasium). Auch wenn keine Zuschauer dabei waren (außer einer Handvoll Eltern), war das für uns Elfjährige ganz schön aufregend. Der HSV nutzte das Volksparkstadion schon vor Bestehen der Bundesliga als Heimplatz, spielte jedoch gelegentlich auch noch am ...

Alles mit K... 10.06.2004

Kevin Keegan

Alles mit K... Wenn in Hamburg der Name Kevin Keegan fällt, bekommen die Eingeborenen wie ich glänzende Augen. Wohl niemals zuvor oder danach hat ein Fußballer die Fans so in seinen Bann gezogen wie Kevin Keegan in seinen drei Jahren beim HSV. Kevin Keegan wurde am 14.2.1951 geboren. Nachdem er bis zum 20. Lebensjahr beim FC Scunthorpe unterklassig gespielt hatte, entdeckte ihn die Liverpooler Manager-Legende Bill Shankley und lockte ihn zum damals erfolgreichsten englischen Club Liverpool FC. Mit den Roten gewann Keegan dreimal die englische Meisterschaft, zweimal den UEFA-Cup und 1977, in seinem letzten Spiel für Liverpool, den Europapokal der Meister mit einem 3:1 gegen Borussia Mönchengladbach. Für die damalige Rekordsumme von 500.000 englischen Pfund (rund 2 Mio DM) wechselte Keegan überraschend im Sommer 1977 zum frischgebackenen Europapokalsieger der Pokalsieger, dem Hamburger SV. Hier hatte er zunächst Schwierigkeiten, akzeptiert zu werden, hatten doch die Hamburger gerade ihren bis dahin größten Triumph der Vereinsgeschichte erzielt. Der ungeliebte neue Trainer Rudi Gutendorf setzte voll auf Keegan, die Mannschaft opponierte dagegen, und Keegan wollte am liebsten gleich wieder zurück auf die Insel. Doch es änderte sich einiges beim HSV. Der Präsident Dr. Peter Krohn zog die Notbremse, entließ Gutendorf, und Keegan überzeugte auch seine Mannschaftskollegen. Dennoch wurde der HSV in Keegans erster Saison nur enttäuschender Zehnter. Branko Zebec wurde als Trainer ...

Gewerkschaften & Berufsverbände 25.05.2004

Ein Trauerspiel

Gewerkschaften & Berufsverbände Gleich vorweg: ich möchte hier zwar die Gewerkschaften kritisieren, aber ich fürchte, dass der Beifall dafür von der falschen Seite kommt. Es ist ein langer Bericht geworden, der viele subjektive Aspekte meiner Kritik an den Gewerkschaften allgemein beschreibt. Wer nicht gern lange Berichte liest, den bitte ich um wohlwollende Nichtbeachtung. Ich war über 20 Jahre lang Mitglied der HBV bzw. nach der Fusion noch kurze Zeit von Ver.di. Die meiste Zeit war ich höchst aktiv als Vertrauensmann im Betrieb, in diversen Orts- und Landesgremien und in der Großen Tarifkommission. Da musste schon einiges passieren, dass ich nach so langer Zeit den Schritt getan habe auszutreten. Eingetreten in die HBV bin ich nicht aus freiem Willen. Ich hatte einen Ausbildungsplatz in einem Betrieb bekommen, der der BGAG, der Beteiligungsgesellschaft für Gemeinwirtschaft AG, gehörte. Dazu gehörten damals u.a. die Volksfürsorge, die Bank für Gemeinwirtschaft (BfG), das BHW, die Neue Heimat (eine Wohnungsbaugesellschaft), die Produktion (für die Jüngeren: eine Kette von Einzelhandelsgeschäften, vielleicht vergleichbar mit Edeka oder Spar), die Büchergilde Gutenberg, der ACE und noch einige andere, kleinere. Laut Tarifvertrag musste man Mitglied einer DGB-Gewerkschaft sein, um dort zu arbeiten, also "wurde" ich eingetreten, ohne dass ich darüber nachdenken musste. Erst später bildete ich mir eine Meinung dazu und war so weit, dass ich auch ohne diesen "Zwang" Mitglied geworden wäre. Die ...

Peter Gabriel 24.05.2004

Kaum noch Haare, aber in der Form seines Lebens

Peter Gabriel Peter Gabriel gehört zu der Handvoll Künstler, die mich nicht nur musikalisch überzeugen, sondern auch als Persönlichkeit herausragen. Seine Veröffentlichungen auf CD erreichen schon ein recht hohes Niveau, seine Live-Auftritte gehören aber zum Besten, was ich je auf einer Bühne erleben durfte. Schon im April 2003 habe ich das Hamburger Konzert der "Growing-Up"-Tour in der Color Line Arena erlebt und war begeistert. Als ich davon erfuhr, dass Peter Gabriel zum Ende der Tour unter dem Motto "Still Growing Up" noch einmal an den selben Ort zurückkehren sollte, habe ich spontan erneut Karten besorgt. Die noch recht neue Hamburger Arena war diesmal nicht ganz ausverkauft, aber doch gut gefüllt. Von den rund 15.000 Plätzen blieben nur ein paar hundert frei. Pünktlich um 19:30 Uhr erschien Gabriel diesmal auf den Video-Screens, um die erste Vorgruppe anzusagen -- in früheren Konzerten hatte er seine Gäste noch persönlich auf der Bühne angesagt. Zunächst trat eine Gruppe namens "Sizer Barker" aus Liverpool auf und bot ein paar hübsche Rocksongs, getragen von einem präsenten Drumset und treibenden Gitarren. Es folgte ein junger Mann aus dem Senegal. Daby Touré kam nur mit einer Akustikgitarre und einer phänomenalen Stimme auf die Bühne und begeisterte das schon reichlich vorhandene Publikum mit vier schwungvollen Songs. Wie immer bot Peter Gabriel also interessanten jungen Künstlern die Chance, sich zu präsentieren. Ich werde die beiden Acts im Auge behalten, d.h. mir haben ...

Funktion: Berichte bewerten 24.05.2004

Von Oberlehrern und Klugschnackern

Funktion: Berichte bewerten Ich bin seit gut drei Jahren Mitglied bei Ciao und schreibe gelegentlich Berichte über Produkte und Themen, die mich interessieren. Meine Motivation dürfte der der meisten anderen Ciao-Autoren ähneln: vor allem treibt mich ein gewisser Mitteilungs- und bisweilen Missionierungsdrang, hinzu kommt ein kleines Helfersyndrom, das Ratsuchenden, die sich etwas kaufen möchten, wozu ich etwas Schlaues sagen kann, eine kleine Hilfestellung geben möchte. Finanzielle Interessen sind bei mir eher gering ausgeprägt, denn einen ordentlichen Stundenlohn kann man bei Ciao natürlich nicht erzielen. Wenn ich mir einmal im Jahr vielleicht 30 Euro überweisen lassen kann, genügt mir das durchaus. Besonders lesenswert sind für mich oft Urlaubsberichte aus Gegenden, wo ich selbst schon einmal war oder vielleicht einmal hinfahren möchte. Hier findet man besonders häufig sehr lesenswerte Berichte, die mit viel Herzblut geschrieben wurden. Bei meinem Umgang mit Ciao in den letzten Monaten fielen mir jede Menge Berichte, aber auch Kommentare anderer Mitglieder auf, die mich über den Sinn von Ciao haben nachdenken lassen. An den Ergebnissen meines Nachdenkens möchte ich Euch teilhaben lassen. Ich werde dabei übrigens das Thema hier und da auch verfehlen ;-), weil ich mich nicht ausschließlich auf die Funktion "bewerten" beschränken werde. WAS IST ÜBERHAUPT "HILFREICH"? Schon lange frage ich mich, was überhaupt an einem Bericht "hilfreich" sein kann. Wenn ich ein höherwertiges Konsumgut ...

hansenet.net 16.05.2004

DSL-Flatrate mit Hindernissen

hansenet.net Ich gehöre zu den Menschen, die das Telefonieren so weit wie möglich vermeiden. Ich mag es nicht, und so war meine Telefonrechnung nie so hoch, dass es sich ernsthaft gelohnt hätte, mir über günstigere Telefontarife irgendwelche Gedanken zu machen. Wegen der Internet-Nutzung über ein analoges Modem und dem Web.de-Smartsurfer, der jeweils den günstigsten Call-by-Call-Anbieter auswählt, kam ich zuletzt auf Telefonrechnungen, die knapp über 40 Euro lagen. Zufällig geriet ich an ein Angebot von HanseNet, das für 41,90 Euro einen analogen Telefonanschluss inklusive einer echten DSL-Flatrate mit 800 kBit/s verspricht. Für zusätzliche 2 Euro gibt es das selbe mit ISDN-Telefonanschluss. Anschlusskosten entstanden dank einer laufenden Werbeaktion nicht (normalerweise sollen dafür 159 Euro anfallen). HanseNet bietet seine Dienste im Großraum Hamburg an. Zur Bestellung nutzte ich die HanseNet-Website, und damit handelte ich mir den ersten Verdruss ein. Unser alter Telefonanschluss bei der Telekom lief auf zwei Namen, nämlich meinen und den meiner Frau (auch als Verheiratete kann man unterschiedliche Namen haben, und das ist bei uns der Fall). Im Online-Formular gibt es keine elegante Möglichkeit, zwei Namen unter "alter Anschlussinhaber" einzutragen, also trug ich meinen Namen ein. Kein Problem, denn nach ein paar Tagen kam per Post die angekündigte Auftragsbestätigung, und in dem Formular machte ich einen auffälligen Vermerk, der darauf hinweisen sollte. Natürlich leisteten wir ...

Die 10 besten Filme aller Zeiten 13.05.2004

Meine Filmfavoriten

Die 10 besten Filme aller Zeiten Die besten zehn Filme auszuwählen ist nicht einfach. Die besten drei fallen mir wohl sofort ein, aber wenn ich eine Zehnerliste aufstellen muss, fallen einige heraus, die eigentlich auch jederzeit sehenswert sind. Und anderseits sieht diese Liste wahrscheinlich täglich anders aus, weil ich die Auswahl aus den Plätzen 4 bis 30 wohl eher willkürlich wählen muss. Was fehlt noch? Zwei Banditen (mit Robert Redford und Paul Newman) z.B., Taxi Driver oder The Fan (beide mit Robert de Niro), Die Unbestechlichen,d er Film über die Watergate-Affäre mit Dustin Hoffmann und Robert Redford. Oder Forrest Gump mit Tom Hanks. Oder, oder, oder. Sei's drum, heute sieht meine Liste wie folgt aus. Ich habe die Plätze nicht nummeriert, weil die meisten Filme für mich gleichwertig nebeneinander stehen. Nur auf die Plätze 2 und 1 habe ich mich festgelegt, die stehen am Schluss. Also, los geht's: Papillon --------------- --------------- --------------- --------------- -- USA, 1973 - Regie: Franklin J. Schaffner Steve McQueen und Dustin Hoffmann spielen die Hauptrollen in einem Film, der auf einer wahren Geschichte beruht. Der Titelheld, gespielt von McQueen, heißt so, weil er auf seiner Brust eine große Tätowierung eines Schmetterlings (frz. papillon) trägt. Wegen eines eher geringen Vergehens wird Papillon in ein Gefangenen-Straflager in Französisch-Guyana eingeliefert, um dort lebenslang einzusitzen. Die Gefangenen werden dort gequält, und jeder Fluchtversuch wird grausam und ...

Gossen Digisix 08.05.2004

Kleines Helferlein

Gossen Digisix Der eine oder andere Leser kennt vielleicht meine Vorliebe für ältere analoge Kameras wie z.B. meine Leica M2 von 1962. Eine solche Kamera ist optisch und mechanisch einer modernen Kamera von heute absolut ebenbürtig, mit der Ausnahme, dass ihr ein Belichtungsmesser fehlt. Für den Betrieb eines alten Schätzchens benötigt man also entweder ein mächtig genaues Auge und viel Erfahrung oder einen externen Belichtungsmesser. Ich habe in den letzten Jahren mehrere verschiedene Belichtungsmesser ausprobiert. Manch einer ist sehr exakt, hat einen unglaublichen Messumfang, aber fast alle sind eher ziemlich groß und unhandlich -- jedenfalls groß genug, um nicht unauffällig in der Hosentasche mitgeführt werden zu können. Maße --------------- --------------- ----------- Der Gossen Digisix (ebenso wie sein "größerer" Bruder, der Digiflash) ist anders. Er ist vergleichsweise winzig mit einer Größe von 75 x 50 mm bei 23 mm Höhe, dabei wiegt er mit Batterie gerade mal 40 Gramm. Den kann man wirklich immer dabei haben, ist er damit doch nicht viel größer als eine Streichholzschachtel. Preis, Lieferumfang --------------- --------------- ----------- Die Preisempfehlung für den Digisix beträgt 139 €. Ich habe ihn im Sonderangebot bei Foto-Partner Strasser in Hamburg für 99 € gekauft. Im Lieferumfang ist neben der erforderlichen Batterie (einer 3V-Lithium-Batterie vom Typ CR 2032) eine passende gepolsterte Tasche aus einem neoprenähnlichen Stoff (genauer äußert sich Hersteller Gossen ...

Mein absolutes Lieblingslied 06.05.2004

Tunnel of Love

Mein absolutes Lieblingslied Die Gruppe Dire Straits nahm 1977 ihr Debütalbum "Dire Straits" auf und schlug damit weltweit ganz groß ein. Die ausgekoppelte Single "Sultans of Swing" war täglich mehrmals im Radio zu hören, und Dire Straits war in aller Munde. Der Sound der Gruppe wurde maßgeblich getragen von dem unverwechselbaren Sound des Leadgitarristen Mark Knopfler, geboren in Glasgow und aufgewachsen in Newcastle-upon-Tyne. Knopfler spielte meist auf seiner Fender Stratocaster und benutzte fast nie ein Plektrum, sondern schlug die Saiten mit den bloßen Fingern an. Die folgenden Alben "Communique" und "Making Movies" hielten den hohen Standard der ersten LP und beinhalten gleich mehrere zeitlose Songs, die Mark Knopfler bis heute auf jedem seiner Konzerte spielen muss. Beispiele sind u.a. "Portobello Belle" oder "Romeo and Juliet". Später folgten weitere Meilensteine mit den Alben "Love over Gold", "Brothers in Arms" oder "On Every Street". Mark Knopfler war schon immer ein fleißiger Studiomusiker, der mit allen möglichen Musikgrößen zusammen gearbeitet hat. U.a. spielt er Gitarre auf Alben von Bob Dylan ("Jokerman"), Willy de Ville ("Miracle") und vielen anderen. Nebenbei machte er Filmmusik, u.a. zu einem meiner Lieblingsfilme "Local Hero", zu dem sehenswerten Film "Cal" oder zu "Wag the dog" mit Robert de Niro und Dustin Hoffmann. Für eine vollständige Diskographie muss man fleißig googeln, weil kaum jemand alle Gastauftritte Knopflers komplett festgehalten hat. In späteren Jahren bis ...
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