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Geschriebene Berichte

seit 18.06.2000

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Liebherr KD 2542 Premium 11.08.2002

Geringer Energieverbrauch nutzlos

Liebherr KD 2542 Premium Es handelt sich um eine Doppeltür-Kühl-Gefrierkombination der "Premium"-Klasse mit den Außenmaßen 138 x 60 x 61,6 cm (HxBxT); der Nutzinhalt des Kühlteils beträgt 185 l, der des Gefrierteils (4-Sterne-Fach) 47 l. Der Energieverbrauch liegt lt. Katalog bei ausgesprochen günstigen 288 kWh/Jahr und erfüllt somit locker die Anforderungen an die Energieeffizienzklasse A. Leider sind Isolierung und Kühlaggregat dermaßen schlecht aufeinander abgestimmt, daß bei der in der Anleitung empfohlenen Thermostateinstellung im Inneren eine Temperatur unter 0 °C herrscht! Bei kleinster (d.h. wärmster) Thermostateinstellung wird eine Temperatur von 6 °C erreicht. Sinnvoll wäre eine Temperatur von 8 °C. Diese und höhere Temperaturen sind aber nicht einstellbar - das Gerät ist im relevanten Temperaturbereich nicht regelbar! Diesbzgl. wurde der Kühlschrank mehrfach von einem Techniker untersucht und nachgebessert, so wurde z.B. probehalber der Thermostat ausgetauscht und ein automatisches Temperaturaufzeichnungsgerät für mehrere Tage im Kühlschrank installiert. Das Meßprotokoll ergab, daß "alle Werte im Bereich der Norm liegen", was mir auch direkt von der Fa. Liebherr schriftlich bestätigt wurde. - Es ist somit "normal" (serienmäßig!), daß das Modell zu kalt und nicht regulierbar ist! Praktisch bedeutet dies, daß z.B. frisch entnommener Käse nach nichts schmeckt und Getränke Zahnschmerzen verursachen. Und es wird dafür mehr Energie verbraucht, als eigentlich erforderlich ...

Lichtblick GmbH, Strom 18.07.2002

Für wenig Geld ein gutes Gewissen

Lichtblick GmbH, Strom Ich habe die Lichtblick GmbH als Stromanbieter gewählt und meine damit ein wirklich gutes Geschäft gemacht zu haben. Die Kosten sind für atom- und kohlefreien Strom sehr günstig: Der Grundpreis beträgt 5,25 EUR/Monat, der verbrauchsabhängige Preis 14,95 Ct./kWh, weitere Gebühren fallen nicht an. Der zuvor von den örtlichen Stadtwerken bezogene Strom kostete mich praktisch das Gleiche. Der Strom wird zu 76 % aus regenerativen Energiequellen und zu 24 % in hocheffizienten, erdgasgefeuerten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen erzeugt, was einen derzeit sehr vernünftigen Mix darstellt. - Der gesamte Strom kommt aus Neuanlagen. Mindestens 25 % des Gewinns aus dem Stromverkauf wird in Klimaschutzprojekte investiert (z.B. Offshore-Windparks). Der Wechsel dauerte sechs Wochen und ging problemlos vonstatten - was (lt. Stiftung Warentest, Heft 6/00) nur in einem Drittel der Fälle gelingt! Die Kündigungsfrist beträgt nur einen Monat. Die Webseite und die Korrespondenz wirken professionell und engagiert. Im Gegensatz zu manch anderen Anbietern sehe ich keine Gefahr, "abgezockt" zu werden. Anfragen (auch per eMail) wurden schnell, freundlich und kompetent beantwortet. Die Stiftung Warentest (Heft 5/00) und www.strommagazin.de vergeben jeweils die bestmögliche Vergleichswertung.

Florena Hand & Nail Creme 23.03.2001

Hervorragendes Preis/Leistungs-Verhältnis

Florena Hand & Nail Creme Auf die "Florena Hand-Creme mit Glycerin und Kamille" stieß ich zufällig und bin davon sehr angetan. Ich habe schon zahlreiche Handcremes ausprobiert und werde jetzt wohl bei Florena bleiben. Die Creme ist nicht zu dünnflüssig, läßt sich gut verteilen und zieht schnell ein. Die Wirkung bzw. das Hautgefühl ist ausgesprochen gut. Der Geruch könnte angenehmer sein, ist aber in Ordnung. Als zusätzlicher Wirkstoff ist Kamillenextrakt enthalten, das nachweislich einen positiven Effekt auf die Haut hat. Eine spezielle Wirkung auf die Nägel konnte ich, wie auch bei allen anderen Hand & Nail-Cremes, nicht feststellen. Bestätigt fand ich meine Einschätzung in "test" 7/99, wo Florena Hand & Nail als bestes Produkt (Note 1,3) dargestellt wurde. Erfreulich: Mit 2,30 DM/100 ml gehört diese Creme zu den mit Abstand preiswertesten!

Privileg 8018 23.03.2001

Für den Preis in Ordnung...

Privileg 8018 Als kürzlich der Erwerb einer neuen Mikrowelle anstand, habe ich zuerst die "test"-Zeitschrift (Heft 5/00) bemüht. Ich wollte ein Standgerät ohne Grill und sonstigen Schnickschnack anschaffen; sechs solcher Geräte wurden getestet, vier davon erhielten die Note "gut", zwei "befriedigend". Die Wahl fiel demnach leicht: das Quelle-Gerät war Testsieger (Note 2,3) und zugleich das billigste (DM 150,-). Es handelt sich, wie gesagt, um ein Sologerät ohne Grill und viel Elektronik. Der nutzbare Garraum beträgt entgegen der Herstellerangabe (18 l) nur 16 l, der maximale Geschirrdurchmesser 17 cm. Die Mikrowellenleistung ist fünfstufig regulierbar und beträgt absolut ausreichende 800 W. Ein erstes Problem trat schon beim Kauf auf: Das Gerät wird deutschlandweit unter zwei verschiedenen Bestellnummern (1323102 und 1323104) angeboten. Ich hätte gern das Gerät mit der Endziffer 2 erworben, da dieses eindeutig das "gut" getestete war. Dies war aber nicht erhältlich und der Verkäufer versicherte mir, daß das Gerät mit der Endziffer 4 absolut identisch sei - Achtung, jetzt kommt's: "der Computer nähme keine '2' an"! Daraufhin habe ich mich per eMail direkt an den Quelleservice gewandt - aber keine Antwort erhalten... Das Design ist natürlich Geschmackssache, ich finde es ein wenig zu "wulstig". Beim Auspacken muß eine Schutzfolie vom Lack abgezogen werden. Diese ist aber scheinbar vor der Montage aufgebracht worden, d.h. sie ist ohne ein Auseinanderschrauben des Geräts nicht ...

Liebherr KDP 2542 23.03.2001

Geringer Energieverbrauch nutzlos

Liebherr KDP 2542 Es handelt sich um eine Doppeltür-Kühl-Gefrierkombination der "Premium"-Klasse mit den Außenmaßen 138 x 60 x 61,6 cm (HxBxT); der Nutzinhalt des Kühlteils beträgt 185 l, der des Gefrierteils (4-Sterne-Fach) 47 l. Der Energieverbrauch liegt lt. Katalog bei ausgesprochen günstigen 288 kWh/Jahr und erfüllt somit locker die Anforderungen an die Energieeffizienzklasse A. Leider sind Isolierung und Kühlaggregat dermaßen schlecht aufeinander abgestimmt, daß bei der in der Anleitung empfohlenen Thermostateinstellung im Inneren eine Temperatur unter 0 °C herrscht! Bei kleinster (d.h. wärmster) Thermostateinstellung wird eine Temperatur von 6 °C erreicht. Sinnvoll wäre eine Temperatur von 8 °C. Diese und höhere Temperaturen sind aber nicht einstellbar - das Gerät ist im relevanten Temperaturbereich nicht regelbar! Diesbzgl. wurde der Kühlschrank mehrfach von einem Techniker untersucht und nachgebessert, so wurde z.B. probehalber der Thermostat ausgetauscht und ein automatisches Temperaturaufzeichnungsgerät für mehrere Tage im Kühlschrank installiert. Das Meßprotokoll ergab, daß "alle Werte im Bereich der Norm liegen", was mir auch direkt von der Fa. Liebherr schriftlich bestätigt wurde. - Es ist somit "normal" (serienmäßig!), daß das Modell zu kalt und nicht regulierbar ist! Praktisch bedeutet dies, daß z.B. frisch entnommener Käse nach nichts schmeckt und Getränke Zahnschmerzen verursachen. Und es wird dafür mehr Energie verbraucht, als eigentlich erforderlich ...

Aldi Fruchtoase Apfelsinensaft 02.08.2000

Beste Qualität mies verpackt

Aldi Fruchtoase Apfelsinensaft Als O-Saft-Fan habe ich viele Sorten ausprobiert, Aldis "Fruchtoase" ist mir positiv aufgefallen. Es handelt sich um einen Saft mit Fruchtfleisch, was mir persönlich weniger behagt, aber unter diesen ist es mein Favorit. Wie die meisten Fruchtsäfte wird er aus Konzentrat hergestellt. Dies ist kein Nachteil, da die Mehrzahl der sog. Direktsäfte (erstaunlicherweise) deutlich schlechter schmecken. Auch ökologisch erscheint das Konzentrieren sinnvoll, da so weit weniger Masse und Volumen über den Atlantik geschifft werden muß. Als Verpackung dient leider eine Wegwerfflasche. Diese ist zudem noch aus Klarglas, was bei Lagerung im Licht dem Gehalt an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen abträglich ist. Vom Brennwert (Kalorien) und Vitamin C-Gehalt her gibt es bei Orangensäften kaum Unterschiede. Der Brennwert der Fruchtoase beträgt 43 kcal/100 ml, Vitamin C ist mit 43 mg/100 ml etwas überdurchschnittlich enthalten. Der Preis beträgt nur 1,29 DM/0,75 l und ist damit deutlich günstiger als vergleichbare Säfte. Die Stiftung Warentest hat im Heft 7/99 fünf Orangensäfte mit Fruchtfleisch getestet: Mit der Note 2,4 ging die Fruchtoase daraus als Sieger hervor. Fazit: Selbstgepresst schmeckts noch besser, aber für einen Fertigsaft vorzüglich!

EXPO 2000 - allgemein 26.07.2000

Interessant und einmalig

EXPO 2000 - allgemein Also, ICH fand die Weltausstellung zum Thema "Mensch, Natur, Technik" sehr sehenswert. Fast 200 Nationen stellen sich in schätzungsweise hundert Pavillons und Ausstellungshallen dar. Darunter kleinste, arme Länder, von denen ich nie zuvor etwas gehört hatte, nicht aber die USA - man denke sich dabei was man wolle... Im großen Themenpark werden nationsunabhängig Themen wie Mobilität, Arbeit, Energie, Gesundheit, Ernährung und Umwelt z.T. spektakulär aufgearbeitet. Empfehlenswert sind u.a.(!!!) der Planet of Visions, die Pavillons von Finnland, Island, Japan und Deutschland und auch irgendwie die Mongolei (winzig aber nett), sowie im Themenpark die Hallen Mensch und Ernährung. Mexiko zeigt einen eindrucksvollen 180°-Panorama-Film - war mir schlecht... Sparen kann man sich den Heiligen Stuhl und die Pavillons von China, Indien und Norwegen (den beeindruckenden Wasserfall sieht man von außen). Auch das Außengelände ist klasse und vielfältig - deshalb sollte man schon anstreben, den Besuch bei gutem Wetter stattfinden zu lassen. Man trifft z.B. auf Gimmicks wie ein vom Baum durchwachsenes Auto, ein Telefonzellen-Aquarium und eine furchtbare Menschenschleudermaschine... Bei Dunkelheit wird's nochmal besonders nett! Allerdings ist das Außengelände wirklich groß... Angeblich muß man 56 km laufen, um alles einmal gesehen zu haben! Es gibt aber verschiedene Elektromobile zu mieten und zwei Seilbahnen, die einen schnell vom einen zum andern Ende befördern. Erholen kann man ...

Original Wagner Amerikan. Art Texas 22.07.2000

Kräftig und lecker

Original Wagner Amerikan. Art Texas Es handelt sich um eine Pizza mit dickem, lockeren Boden ("Amerikanische Art"). Dieser ist lecker, aber mir persönlich schmeckt der klassische italienische Boden besser. Der Belag ist angemessen dick, bestehend aus Peperoniwurst, Mozzarella und natürlich Tomaten. Geruchlich und geschmacklich steht eindeutig die Wurst im Vordergrund. Diese ist am ehesten vergleichbar mit einer guten Salami, aber schärfer - lecker! Mit 1010 kJ/100g ist der Brennwert etwas höher als bei den meisten anderen Pizzen. Salz ist durchschnittlich, d.h. reichlich, vorhanden. Positiv zu werten ist der hohe Ballaststoffgehalt, der allen Pizzen eigen ist. Wie bei den meisten Pizzen sind weder Glutamat noch zusätzliche Aromen beigesetzt. Preislich ist sie mit 10,50 DM/kg der gehobenen Klasse zuzuordnen. Im Sonderangebot ist sie auch schon mal für 7,74 DM/kg zu haben. Meine Gesamtwertung stimmt überein mit der der Stiftung Warentest, die in Heft 2/00 das Geschmacksurteil "gut" und die Gesamtnote "1,8" vergab; (bessere Salamipizzen waren im Test nicht vertreten). Auch www.pizzatest.de vergab "4 von 5 Tomaten". - Schade, daß es Wagners "Texas" nicht nach Italienischer Art gibt!

Antibiotikum Nitrofurantoin 21.07.2000

Dringend abzuraten

Antibiotikum Nitrofurantoin Nitrofurantoin ist der antibiotische Wirkstoff in Furadantin, Nifurantin, Nifuretten, Urospasmon, Uro-Tablinen und Cystit. Es wird ausschließlich bei Harnwegsinfektionen eingesetzt, was eigentlich positiv zu werten ist, da es sich also um keinen Breitspektrum-"Hammer" handelt. Allerdings treten häufig schwere Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Lähmungen, schwere Leberschäden und bleibende Lungenschäden auf, insbesondere bei Langzeittherapie. Der Wirkstoff gilt deshalb offiziell als überholt! Dies aber scheint sich bei den niedergelassenen Ärzten noch nicht herumgesprochen zu haben, denn es werden jährlich etwa 800.000 Packungen verschrieben ["Bittere Pillen", 72. Aufl.]. Ich persönlich hatte bereits zwei mal die Ehre. Die erste Einnahme liegt schon ein paar Jahre zurück, damals mußte die Therapie wegen massiver Übelkeit abgebrochen werden. Dies geriet bald in Vergessenheit und kürzlich mußte ich wieder Furadantin einnehmen. Diesmal kam der Übelkeit eine heftige Allergie zuvor: es trat ein unwahrscheinlicher Juckreiz auf, meine Haut verfärbte sich rot und fühlte sich irgendwie nashornartig an und die Atmung war auch nicht mehr das Wahre. (Zufällig hatte ich ein Antihistaminikum im Haus, ich weiß nicht, wie das sonst geendet hätte...) Ein bei Harnwegsinfektionen empfehlenswerter Wirkstoff ist z.B. Cotrimoxazol (u.a. in Bactrim, Cotrim und Kepinol).

Schlecker AS Allesreiniger Frühlingsfrisch 21.07.2000

Keiner reinigt schlechter

Schlecker AS Allesreiniger Frühlingsfrisch Ich habe schon viele Allzweckreiniger ausprobiert und bzgl. der Reinigungsleistung praktisch keine Unterschiede festgestellt. So fand ich ehrlich gesagt auch den "AS Allesreiniger Frühlingsfrisch" nicht deutlich schlechter als die anderen Mittel, aber Feinheiten fallen wohl nur im Labortest auf. Einen solchen hat die Stiftung Warentest durchgeführt: in Heft 2/00 wurden 15 Allesreiniger vergleichend bewertet. Auffallend ist, daß alle Reiniger eine "gute" Reinigungswirkung aufweisen - bis auf Schleckers Frühlingsfrischen. Dieser erhielt als einziger nur die Note "befriedigend". Da zudem noch die Handhabung nicht überzeugte, ist das Produkt das absolute Schlußlicht des Tests. (Die Umwelteigenschaften waren bei allen Mitteln "gut".) Der Reiniger ist damit natürlich nicht völlig untauglich und der günstige Preis (1,70 DM/l) soll auch nicht unerwähnt bleiben. Aber wieso sollte man diesen kaufen, wenn es zum gleichen Preis (gemessen an der nach Dosiervorschrift hergestellten Lösung) bessere Produkte gibt? Ich habe mich für Lidls "W5 Allzweckreiniger Ultra Konzentrat" entschieden.

Ajax Ultra 20.07.2000

Sehr viel Geld für normale Reinigung

Ajax Ultra Da ich es leid bin, für jeden Spezialfall einen eigenes Reinigungsmittel zu horten, benutze ich gern Allzweckreiniger. Dabei habe ich zugegebenermaßen meist recht wahllos zugegriffen - dummerweise ohne groß auf den Preis zu achten. Bzgl. der Reinigungsleistung bemerkte ich nie einen wirklichen Unterschied. Erst als mir das "test"-Heft 2/00 ins Haus flatterte, wurde mir klar, daß man für die bekannteren Marken ein Vielfaches(!) bezahlt. Ich habe mal die Tabellenkalkulation angeworfen und festgestellt: Spitzenreiter ist das "Ajax Ultra Allzweckreiniger Konzentrat", das preislich 400 % über dem Durchschnitt der weniger großen Marken liegt (gemessen an der nach Dosiervorschrift hergestellten Lösung)! Im Vergleich zu den zahlreichen Allesreinigern, die nur 1 DM/500 ml kosten, sogar 480 % - bei praktisch gleicher Qualität! Ähnlich unverschämt langen "Mr. Proper Ultra", "Der General Allzweckreiniger" und "Viss Allzweckreiniger Konzentrat" zu. Seitdem folge ich dem Rat der Stiftung Warentest und verwende das "WS Allzweckreiniger Ultra Konzentrat" von Lidl, das nur 1 DM/500 ml kostet, bzgl. Reinigungsleistung und Umwelteigenschaften kein bißchen schlechter und in Sachen Handhabung sogar besser ist!

Salto-Salami 11.07.2000

Unspektakuläre Durchschnittspizza

Salto-Salami Für eine Pizza italienischer Art besitzt die Pizza einen relativ dicken, vorgebackenen Boden. Geruchlich und geschmacklich stehen die Salami und Gemüse (und natürlich Tomate) im Vordergrund. Dies jedoch nicht sonderlich charakteristisch - ein unauffällig schmeckende Durchschnittspizza. Aufgrund des relativ neutralen Geschmacks und des nicht allzu dicken Belags ist diese gut geeignet, um sie nach eigenem Geschmack mit zusätzlichem Belag (Oliven, Pepperoni, Pilze, Käse...) und/oder Würze ein wenig aufzupeppen. Mit 894 kJ/100g ist der Brennwert etwas weniger hoch als bei den meisten anderen Pizzas. Salz ist durchschnittlich, d.h. reichlich, vorhanden. Positiv zu werten ist der hohe Ballaststoffgehalt, der allen Pizzas eigen ist. Wie bei den meisten Pizzas sind weder Glutamat noch zusätzliche Aromen beigesetzt. Vom Preis her (2 DM/350 g) liegt die Pizza im Mittelfeld - wenn man von den sehr teuren "Wagner"- und "Dr. Oetker"-Pizzas absieht: Diese sind (pro Gramm) mehr als doppelt so teuer! Die Stiftung Warentest hat im Heft 2/00 14 Salami-Pizzas italienischer Art untersucht: Die Salto-Pizza ging daraus mit der Note 1,8 als Sieger hervor. Wie vier weitere Pizzas war diese geschmacklich "gut". (Die anderen kamen mit der Geschmacksnote "befriedigend" davon.) Obwohl sich immerhin 80 Tester auf dieses Urteil geeinigt haben, möchte ich mich dem nicht anschließen. Treffender finde ich die Wertung von www.pizzatest.de, die "3 von 5 Tomaten" vergaben. --- [Tip: Pizzas ...

Aldi Rio d'oro Orangensaft 07.07.2000

Höchste Qualität zu niedrigstem Preis

Aldi Rio d'oro Orangensaft Als O-Saft-Fan habe ich viele Sorten ausprobiert, Aldis "rio d'oro" (nicht verwechseln mit Aldis "Goldhorn"!) schmeckt ausgesprochen gut und ist mein Favorit. Es handelt sich um einen Saft ohne Fruchtfleisch (mag ich persönlich lieber), wie die meisten hergestellt aus Konzentrat. Letzteres ist kein Nachteil, da die Mehrzahl der sog. Direktsäfte (erstaunlicherweise) deutlich schlechter schmecken. Auch ökologisch erscheint das Konzentrieren sinnvoll, da so weit weniger Masse und Volumen über den Atlantik geschifft werden muß. Als Verpackung dient leider ein Tetrapack (- was aber bzgl. der Ökobilanz immerhin besser als eine Einwegflasche ist). Vorteilhaft ist die Wiederverschließbarkeit der Packung. Vom Brennwert (Kalorien) und Vitamin C-Gehalt gibt es bei Orangensäften kaum Unterschiede. Der Brennwert des rio d'oro beträgt 43 kcal/100 ml, Vitamin C ist mit 41,9 mg/100 ml minimal überdurchschnittlich enthalten. Der Preis beträgt nur 1,09 DM/l. Die Stiftung Warentest hat im Heft 7/99 16 Orangensäfte getestet: Der rio d'oro erhielt die Note 2,5 und gehört damit zusammen mit drei anderen in die Spitzengruppe - kostet aber weniger als die Hälfte! Fazit: Besser geht's nur selbstgepresst!

Meridol Mundspül-Lösung 24.06.2000

Gut und teuer

Meridol Mundspül-Lösung Für mich ist Meridol die Mundspüllösung der ersten Wahl. Ich verwende diese schon seit Jahren und mein Zahnarzt verdient ausgesprochen wenig an mir. (Ob das auch ohne Meridol so wäre, muß dahingestellt bleiben...) Die Wirkstoffkombination (Aminfluorid und Zinnfluorid) ist einmalig (patentiert), klinisch getestet und hochwirksam. So bescheinigt die Zeitschrift "test" 8/94 eine gute Kariesprophylaxe und Plaquereduktion, was nur die wenigsten der 20 getesteten Lösungen erreichten. (Plaquereduktion bedeutet u.a. Parodontitisprophylaxe.) Meridol ging als bestes Produkt aus dem Test hervor. Insbesondere bewirkt Meridol angeblich (lt. eigener Deklaration) keine "Ausrottung" der biologisch bedeutsamen Mundflora (weniger als 1/10 der 300 Bakterienarten der Mundhöhle sind für Karies und Parodontitis verantwortlich), sondern eine Art Lenkung in den günstigen Bereich. Vorteilhaft dürfte auch die Alkoholfreiheit sein. Meridol gehört mit 0,24 DM/Tagesdosis zu den teuren Mundspülungen. Die Wichtigkeit der Mundhygiene läßt den Preis jedoch akzeptabel erscheinen. So weisen z.B. Studien auf eine signifikante Minderung der Lebenserwartung durch Parodontitis hin, bei Schwangeren steigt dadurch das Risiko einer Frühgeburt um ein mehrfaches. Es gibt eine kostenlose Telefon-Infoline und eine Internetseite. --- [Unten mußte ich "Reinigungswirkung: ausgezeichnet" angeben, um der Vorstellung des Programmierers zu entsprechen. Ich glaube aber nicht, daß eine Mundspüllösung eine ...

Bayernwerk AG 23.06.2000

Aquapower - Nein Danke!

Bayernwerk AG Außer Abstand halte ich von der Bayernwerk AG nichts. Inbesondere nervt mich der scheinheilige "Ökostrom"-Tarif "Aquapower": Oft scheint der Strom überhaupt nicht geliefert zu werden (s. "test" 5/2000 und Ciao-Meinungen). Weiterhin handelt es sich um einen Festpreistarif, d.h. auch wenn weniger als die vereinbarte Strommenge (1600, 4000 od. 6000 kWh/Jahr) verbraucht wird, muß der Gesamtpreis gezahlt werden. Somit besteht kein Energiesparanreiz und der Strom ist weniger preiswert, als dies vordergründig den Anschein hat. Es werden nur abgeschriebene Altanlagen betrieben, es erfolgt keine Investition in Neuanlagen. In anderen Tarifen verkauft das Bayernwerk auch bzw. hauptsächlich Atomstrom; es steckt also kein umweltpolitisches Engagement hinter dem Angebot ("laß die Deppen doch ruhig mehr ausgeben"). Mit den Gewinnen aus der "Aquapower" wird der Konzern in seiner rein profitorientierten Ausrichtung gestärkt. Deutlich wird diese Ausrichtung auch an der Tatsache, daß das Bayernwerk der Vorreiter bei der Planung des Bezugs von billigstem Atomstrom aus Russland ist. Nicht belegen kann ich die folgende Aussage, habe sie aber aus mehreren unabhängigen Quellen gehört: Der Strom kommt z.T. aus Pumpspeicherwerken, d.h. nachts (bei Stromüberschuß) wird das Wasser mit Atomstrom in große Becken nach oben befördert, um dann tagsüber beim Abfließen den "Ökostrom" zu liefern... Die Stiftung Warentest vergibt für diesen Stromtarif nur die absolute Mindestpunktzahl. Auch ...
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