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Klaus Alfred

Klaus Alfred

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Nach einer längeren Pause bin ich wieder dabei. Zum Wiedereinstieg stelle ich noch einmal meine Typologie nach vorn. Ein Hinweis: Fragebögen sowie Berichte über Kosmetikartikel interessieren mich nicht.

Geschriebene Berichte

seit 18.11.1999

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duracelldirect.de 02.12.2010

London antwortet nicht

duracelldirect.de Auf unserer letzten großen Reise war es mir immer mal wieder passiert, dass tagsüber der Akku meiner Digitalkamera schlapp machte und ich bei den schönsten Motiven auf den Apparat meines geliebten Weibs zurückgreifen musste. Das passte ihm natürlich auch nicht immer, mal abgesehen vom späteren Streit um die Urheberschaft unserer schönsten Bilder. Ich brauche also einen Reserve-Akku, den ich immer prall gefüllt in meiner Tasche mitführen kann. Bereits drei Wochen vor Reisebeginn, für meine Verhältnisse ungewöhnlich früh, kümmere ich mich darum. Das Fotogeschäft, bei dem ich meine Panasonic DMC-TZ1 gekauft habe, hat den Original-Akku nicht vorrätig. Aber ich kann einen Nachbau für 39,95 Euro bekommen. Das will ich für den Reserve-Akku eigentlich nicht ausgeben. Ich suche im Internet und stoße auf die Seite von DuracellDirect. Auf der steht in großen Lettern: „Schnelle kostenlose Lieferung in die meisten Länder Europas.“ Im Kleingedruckten heißt es noch genauer: "Die meisten Bestellungen innerhalb von UK werden am nächsten Werktag geliefert, die Lieferzeit an die meisten europäischen Länder beträgt 2-3 Werktage. Bestellungen, die bis 17 Uhr bei uns eingegangen sind (für Produkte, die auf Lager sind) werden normalerweise noch am selben Werktag ausgesendet.“ Das klingt gut. Wir haben den 8. September. Wir fliegen am 28. September. Also Zeit genug. Außerdem hat der Markenname „Duracell“ für mich einen guten Ruf. Wer kennt sie nicht, die Werbung mit dem Hasen? Also ...

Schreiben von Berichten - Tipps & Tricks 12.09.2010

Mach mehr aus deinem Typ

Schreiben von Berichten - Tipps & Tricks Ich surfe nun schon einige Jahre durch die Gefilde von Ciao, und es macht mir immer noch Spaß. Ich bewerte und kommentiere recht fleißig und möchte einige Erfahrungen vermitteln und einige Tipps verraten, wie man aus meiner Sicht einen guten Bericht schreiben, kurzum, wie man mehr aus seinem Typ machen kann. Und weil zu diesem Thema schon viele gute Berichte geschrieben wurden, habe ich mir was Neues (hoffe ich) einfallen lassen - eine Typologie der Mitglieder von Ciao, die ihr aber nicht zu Ernst nehmen solltet. Die Mitglieder lassen sich ganz grob in fünf Hauptgruppen einteilen: 1. die Genies, 2. die Handwerker, 3. die Raffzähne, 4. die Faker, 5. die Chaoten. Natürlich gibt es bei einer solchen Typologie (ist laut Duden die Einteilung nach Typen) Überschneidungen. Ich will nicht völlig ausschließen, dass das eine oder andere Genie auch auf das bisschen Geld scharf ist, das man bei Ciao verdienen kann Außerdem sind die Übergänge zwischen den einzelnen Gruppen fließend. Da kann man auch geniale Kunsthandwerker oder chaotische Genies treffen. Die Genies Ich bin immer wieder fasziniert, wie viele talentierte Schreiberinnen und Schreiber unter Euch sind. Ihnen macht das Schreiben offenkundig Spaß. Sie formulieren anschaulich, manchmal witzig, bieten zugleich wertvolle Informationen an und beherrschen die Rechtschreibung und die Grammatik. Sie sind wie alle Genies extrovertiert und bringen auch ihre eigene Person, ihren Partner und andere in ihre ...

Argentinien - Wissenswertes 31.08.2010

Mit dem Zug in die Wolken - atemberaubend

Argentinien - Wissenswertes An der Endstation bleibt uns der Atem weg, buchstäblich und auch im übertragenen Sinn. Auf rund 4200 Meter Höhe ist die Luft dünn. Ein aufkommendes Schwindelgefühl zwingt uns zu langsamen Bewegungen. Atemberaubend ist aber auch der Blick auf den stählernen Viadukt La Polvorilla und auf die schneebedeckten Sechstausender. Wir haben eine siebenstündige Fahrt mit dem „Tren a las Nubes“, dem „Zug in die Wolken“, auf einer der höchstgelegenen Eisenbahnlinien der Erde hinter uns. Ihr Höhepunkt ist die langsame Passage des 65 Meter hohen Stahlkolosses, der an einen kopfstehenden Eiffelturm erinnert. Erst schiebt die Diesellok die rotbraun, weiß und gelb lackierten Waggons langsam über die 224 Meter lange Brücke, dann zieht sie uns wieder herunter. Der Zug hält. Indios haben weite Wege zurückgelegt, um den Touristen ihre Waren anbieten zu können, Wolldecken, Ponchos, Mützen, Halsketten, Holzschalen. Wir kaufen nichts, aber ich zahle einer Frau mit einem Lama einen Dollar. Sie macht hier die besten Geschäfte, weil viele Passagiere mit dem Tier und dem Viadukt aufs Bild wollen. Dann werden die Fahnen Argentiniens und der Provinz gehisst. Uns war gesagt worden, es würden „einige Takte“ der Nationalhymne gespielt. Daraus werden gefühlte fünf Hymnen. Drei unserer Zugbegleiterinnen in ihren Kolonialtrachten singen mit ernsten Mienen mit und machen zum Text passende Handbewegungen. Dabei zeigen sie immer wieder auf ihr Herz. Die Herzen der Argentinier bewegt auch die folgende Musik: ...

onlinedownloaden.de 05.08.2010

Abzockerei im Netz - ein Lehrstück

onlinedownloaden.de Inzwischen ist ein halbes Jahr vergangen, seitdem ich meine „LETZTE MAHNUNG“ erhalten habe, wie das Schreiben von Online-Downloaden.de in Großbuchstaben drohte. Falls ich nicht endlich 84 Euro plus fünf Euro Mahngebühren zahle, werde ein Rechtsanwalts-/Inkassobüro mit der „notfalls gerichtlichen Durchsetzung unserer Forderung“ beauftragt. Seitdem habe ich von dem Unternehmen nichts mehr gehört. Diese Mahnung war offenbar wirklich die letzte. Aber zurück zum Anfang. Ich wollte die Videos bearbeiten, die wir von unserer entzückenden Enkelin aufgenommen hatten und suchte dafür im Internet nach kostenloser Software. Irgendwo gab es den Hinweis auf ein Gratis-Programm, das mir Hilfe versprach. Ich klickte den Link an und kam direkt zu einer Download-Möglichkeit, die ich auch nutzte. Ich hatte mir die Seite, von der aus das geschah, nicht groß angeschaut. Ich wusste ja, dass das Programm kostenlos ist und hatte auch Erfahrung mit solchen Downloads. Sie können ja nicht nur auf der Seite des Anbieters, sondern auch von anderen Portalen aus vorgenommen werden. Wenn ich zum Beispiel das Antivirenprogramm von Avira haben möchte, kann ich das auch über die Seiten von chip.de oder computerbild.de herunterladen. Da sich das neue Programm als nicht tauglich erwies, warf ich es schnell wieder von meinem Rechner und hatte es gleich vergessen. Bis einige Tage später die Rechnung von „Online-Downloaden.de“ kam. Die Firma hatte mich aufgrund der IP-Adresse meines Rechners identifiziert und ...

First Floor Im Hotel "Palace", Charlottenburg, Berlin 21.07.2010

Verwässerter Stern

First Floor Im Hotel "Palace", Charlottenburg, Berlin Das „First Floor“ war einmal eines der besten Restaurants in Berlin. Jetzt ist es nur noch ein Nobelrestaurant. Wir waren das erste Mal 1999 dort, mit ein paar Freunden zur Feier unserer Silbernen Hochzeit. Damals waren wir von dem Lokal im ersten Stock des Hotels „Palace“ im Herzen Westberlins begeistert. Der Küchenchef hieß Matthias Buchholz, der ein Jahr später zum besten Berliner Koch gewählt und noch ein Jahr später vom Reiseführer Gault Millau zum Koch des Jahres 2001 gekürt wurde. Das spürten wir damals auf der Zunge, auch dass er sich schon mehrfach einen Michelin-Stern erkocht hatte. Nachdem Buchholz diesen Stern 13 Jahre lang verteidigt hatte, nahm er eine Auszeit, um sich seiner Familie zu widmen. Nun begab es sich, dass wir mal wieder unseren Hochzeitstag würdig begehen wollten und der neue Küchenchef im First Floor, Matthias Diether, im Radio vorgestellt wurde. Dabei empfahl er, sein „Amuse-Bouche-Menue“. Damit könne der Gast acht oder neun Gänge in kleinen Portionen essen und erhalte damit den Durchschnitt der ganzen Karte. Das machte uns neugierig. Wir bestellten also für einen Freitag einen Tisch für zwei Personen. Schön, dass wir mit der U-Bahn sehr schnell am Bahnhof Zoo sind. Von da aus sind es nur ein paar Schritte zum Breitscheidplatz und dem Hotel Palace, das zu den „Leading Hotels of the World“ gehört. Das überrascht mich ein wenig, denn unter den Berliner Spitzenhotels spielt es allenfalls eine Nebenrolle. Als wir gegen halb acht die Treppe ...

Brandenburg 03.08.2005

Wo die Kraniche ziehen

Brandenburg Zur herbstlichen Dämmerstunde stapft eine Gruppe von dunkel gekleideten Menschen über einen mit Regenpfützen bedeckten Weg, der an rechteckigen Teichen entlang führt. Alle recken die Köpfe gen Himmel, denn immer lauter werden die trompetenden Rufe - die Kraniche sind im Anflug. Sie kommen von den abgeernteten Maisfeldern der Umgebung, wo sie tagsüber die zurückgebliebenen Körner aufgepickt haben. Dann ist der erste Schwarm schon zu sehen. Es folgt der zweite. Deutlich sind auch die piepsigen Stimmen der Jungvögel zu hören. Immer mehr Vögel streben ihren Schlafplätzen in den flachen Teichen zu. Erst aber sammeln sie sich an anderen ruhigen Stellen, den Vorsammelplätzen, wie unser Führer Henrik erklärt. Wir sind im brandenburgischen Linum, nur gut eine Autostunde von Berlin entfernt und haben uns beim Naturschutzbund Deutschland (NABU) zu einer Führung angemeldet. Nachdem wir früher schon ein paar Mal die scheuen Vögel aus der Entfernung beobachten konnten, wollen wir dieses Mal das Schauspiel ihres abendlichen Einflugs erleben. Wir treffen uns an der "Storchenschmiede", der NABU-Station in Linum, entrichten unseren Obolus von vier Euro pro Person und melden uns zu der Gruppe, die den weitesten Weg, sieben Kilometer, zurücklegen wird. Es werden insgesamt vier Gruppen gebildet, Gehbehinderte können auch auf einem Weg von 500 Metern einen Eindruck vom Kranichzug gewinnen. (Und wenn jetzt jemand fragt, warum die Station "Storchenschmiede" heißt und nicht Kranichschmiede - ...

La Pignata, Berlin 11.11.2004

Wo Apulien gleich um die Ecke liegt

La Pignata, Berlin Wenn Liebhaber von Bella Italia schwärmen, dann reden sie oft auch von der unscheinbaren Gaststätte in einer kleinen Stadt, in die sie der Zufall oder auch der Tipp eines Kenners geführt hat. Das ist meist ein schlicht eingerichtetes Lokal mit Holztischen, der Fernseher läuft, ein Schulkind macht an einem der Tische seine Hausaufgaben. Falls es überhaupt eine Speisekarte gibt, dann ist sie nicht zu sehen. Aber da erscheint schon der Padrone und empfiehlt sein Tagesmenü. Nun kann man, sofern man des Italienischen mächtig ist, nach Einzelheiten fragen. Ich empfehle aber, sich überraschen zu lassen. Was dann serviert wird, das liefert den Stoff für die Schwärmereien und Schwelgereien in Erinnerungen noch Jahre danach. Weißt du noch? Damals die kleine Osteria in Spumante de mare? Am liebsten würde man seine Koffer packen. Aber weil das Leben anders ist, beschließen wir in solchen Fällen, mal wieder ins La Pignata zu gehen. Das liegt bei uns praktisch um die Ecke und gilt leider nicht mehr als wirklicher Geheimtipp, weil Bernd Matthies bereits im Jahre 1999 im Tagesspiegel die Adresse der damals neuen Gaststätte veröffentlichte. Ihm war sogar durchaus bewusst, was er damit anstellte. Er schrieb damals – noch vor der Einführung der neuen Rechtschreibung – , es sei vermutlich „der Fehler des Jahres, daß ich hier die Adresse einer relativ neuen und besonders viel versprechenden Trattoria ausplaudere“. Seitdem muss man im „La Pignata“ einen Tisch reservieren, was nicht allein ...

Palast der Republik, Berlin 27.08.2004

Volkspalast - das letzte Gefecht

Palast der Republik, Berlin Als ich den Palast der Republik das erste Mal sah, war ich fasziniert: In bronzefarbenen großen Glasflächen dieses mächtigen, den Berliner Schlossplatz beherrschenden Quaders spiegelte sich die Kuppel des gegenüberliegenden Berliner Doms. Neues verband sich mit Altem – so wie auch beim Staatsratsgebäude auf der anderen Seite des Platzes, in das eine Ikone des Sozialismus eingebaut ist. Das ist der Balkon des Preußenschlosses, von dem aus Karl Liebknecht 1918 eine „Sozialistische Republik“ ausgerufen hatte. Inzwischen ist der Palast der Republik, in dem die Volkskammer tagte, in dem sich aber auch die ganz normalen Bürger bei Festen, Bällen und Konzerten vergnügten, absichtsvoll in eine Ruine verwandelt worden. Die in den 70er Jahren auch im Westen übliche Verwendung von Asbest zum Brandschutz war der Grund für eine nur so genannte Sanierung. Sie hatte nicht die Sanierung, sondern letztlich nur den Abriss zum Ziel. Da es kein Konzept für einen Wiederaufbau oder eine neue Nutzung gab, blieb nur ein Skelett aus Stahl und Glas zurück – ein Schandfleck im Herzen der Stadt. Die Befürworter eines Abrisses und einer Restauration der Fassade des Preußenschlosses gewannen die Oberhand: 2005 soll das Gebäude, ein Spiegelbild einer wichtigen Etappe der deutschen Geschichte, endgültig platt gemacht werden. Doch bevor die Bagger ihr Werk aufnehmen, erwachte der Palast der Republik noch einmal zum Leben: Erst strömten die Berliner zu einer Ausstellung von Kopien der chinesischen ...

Calpe 20.08.2004

Drei Wege, um Calpe zu ertragen

Calpe Calpe, die Stadt an der spanischen Costa Blanca, ist für mich eines der Beispiele dafür, wie ein ganzer Landstrich Geschäftemachern zum Opfer fallen kann. An der einstmals idyllischen Küste haben Immobilienhaie ganze Arbeit geleistet. Das Ergebnis: Phantasielose Appartment-Hochhäuser in allen Stadien des Aufbaus und des Zerfalls säumen den Strand. Nur der Peñón de Ifach, der solitäre Felsen vor dem Ort, kann sich noch gegen die tristen Betonbauten behaupten. Und die einstmals wohl ganz schmucke Altstadt wird immer stärker von der Tourismusindustrie eingeschnürt. Die Infrastruktur konnte mit dem Bauboom nicht mithalten. Vor allem in der Saison leiden die Menschen unter der schlechten Infrastruktur, der mangelhaften Wasserversorgung und Kanalisation, den fehlenden Fuß- und Radwegen. Normalerweise würden mich also keine zehn Pferde in diese Gegend schleppen können. Da aber eine Freundin ein Haus in Calpe geerbt hat und sie uns fragte, ob wir sie während meines Resturlaubs im April dort nicht besuchen wollten, haben wir einen Billigflug bei Air Berlin gebucht und eine sehr schöne Woche an der Costa Blanca verbracht. Wie das geht? Man kann sich zum Beispiel mit einem Buch auf die Terrasse setzen, zwischendurch die bunten Stieglitze beobachten oder eine Partie Backgammon spielen. Aber man kann sich auch auf den Weg hinunter nach Calpe machen. Wir haben nämlich drei Wege gefunden, die Hässlichkeiten Calpes zu vergessen und zu erahnen, wie die Stadt früher einmal ...

Windows-Berater 12.05.2004

Wie man Kunden ködert

Windows-Berater Da stapeln sich im Arbeitszimmer mehrere dicke Schwarten und auch einige Taschenbücher mit „Tipps und Tricks“ zu Windows. Doch wenn dann wieder einmal das System aus unerfindlichen Gründen abstürzt und die Onlinehilfe auch nicht weiter weiß, dann helfen im Zweifel die Bücher auch nicht. Entweder behandeln sie frühere Windows-Versionen, sind zu kompliziert oder zu einfach. So war ich also für Alternativen aufgeschlossen, als mir eine Werbung für die Loseblattsammlung „Der Windows-Berater“ auf den Schreibtisch kam. Die klang wirklich ganz verheißungsvoll: Der Windows-Berater helfe, Probleme mit Windows 95, 98, Me und XP wie Geschwindigkeitsverluste, Systemabstürze oder fehlerhafte Konfigurationen „schnell und effizient zu lösen“. Er enthalte „Tipps, die Sie bei einer Windows-Neuinstallation unbedingt beachten sollten“ sowie „effiziente Lösungen zum Einrichten einer Highspeed-Verbindung für die Datenfernübertragung“ und „Tuning-Tricks für deutlich mehr Systemleistung“ und „Fehler-Tabellen inklusive Schnellübersichten und Soforthilfe-Anleitungen“. Ja, an solchen Lösungen bin ich sehr interessiert. Zumal die Loseblatt-Sammlung mir garantiert, dass mir auch nach einem Versionswechsel noch geholfen wird. Das 672 Seiten umfassende Grundwerk soll zur Einführung nur 14,95 statt später 24,95 Euro kosten. Ich kann es sechs Wochen kostenlos testen und innerhalb dieser Frist jederzeit zurückschicken. Außerdem nehme ich mit der Bestellung automatisch am „Aktualisierungs- und ...

Linguatec USB-Edition 10 Komplettes Paket 10.05.2004

Erste Erlebnisse mit Edith Menzel

Linguatec USB-Edition 10 Komplettes Paket HAL 9000, ja der konnte das bereits 1968. Der Bordcomputer des Raumschiffs „Discovery“ in Stanley Kubricks großartigem Film „2001 – Odyssee im Weltraum“ beherrschte die menschliche Sprache tadellos. Er sprach sie nicht nur fließend. Er verstand auch jedes Wort und konnte sogar von den Lippen lesen. Doch das war Science Fiction. Zwar arbeiteten bereits seit Anfang der Sechzigerjahre Forscher an der automatischen Spracherkennung. Als ich Ende der Siebzigerjahre IBM in Stuttgart besuchte, da berichteten die Wissenschaftler von großen Fortschritten, aber ebenso großen Problemen. So richtig kamen die elektronischen Datenknechte mit der Sprache des Menschen nicht zurecht. Inzwischen weiß ich aus eigener Erfahrung: Wer eine Maschine das Sprechen und vor allem das Verstehen lehren will, der braucht zunächst einmal sehr sehr viel Geduld. Ich bin nämlich seit kurzem Besitzer der Software linguatec Voice Pro 10, USB-Edition, die bei der Stiftung Warentest alle Konkurrenten klar ausstach, allerdings auch den stolzen Preis von 199 Euro hat. Bei ebay hatte ich eine originalverpackte CD mit Headset rund 50 Euro billiger ersteigert. An einem ruhigen Sonntagvormittag mache ich mich an die Installation. Helma, mein Weib, hat sich vorsichtshalber verzogen. Ich lege die CD ein, das Installationsprogramm erscheint. Ich klicke den ersten Schritt des Setups an. Es geschieht nichts, meine ich jedenfalls. Also klicke ich noch einmal. Schon läuft das Setup zweimal gleichzeitig. Ich sagte ja, ...

Deponie, Berlin 02.04.2004

Jazz, Brunch und ein wenig Geschichte

Deponie, Berlin Piano-Schulze hämmert auf die schwarzen und weißen Tasten seines Instruments. Über unseren Köpfen donnern S-Bahnzüge. In ihrem Takt vibrieren eine im Tonnengewölbe hängende zweispännige Kutsche und ein leicht ramponierter Personenschlitten. Auf den Tellern der Gäste türmen sich kalte und warme Speisen. Eckensteher Nante und ein Berliner Blumenmädchen schauen von einer blau-weiß gekachelten Wand aus zu. Wir sind beim sonntäglichen Jazz-Brunch in der Deponie Nr. 3. Die Gaststätte, deren Name ähnlich rätselhaft ist wie manche ihrer Einrichtungsgegenstände, kann sich nicht recht entscheiden, ob sie Restauration, Kneipe oder Café ist. Sie befindet sich mitten in Berlin-Mitte. Der Bahnhof Friedrichstraße und die Humboldt-Universität liegen ganz in der Nähe. Nicht zuletzt deshalb wird sie gern auch von Studenten besucht (oder von Studierenden, wie es im Gender-Kauderwelsch heißen muss). Als wir gegen halb elf kommen, lädt sich gerade ein XXXL-Typ in stramm sitzenden Jeans Berge Nudeln auf den Teller, dekoriert sie reichlich mit Sauce und schafft es auch noch, eine ansehnliche Portion Rührei mit Buletten und Speck auf die Tellerränder zu platzieren – eine reife logistische Leistung. Die helle sämige Suppe und den Schweinebraten mit Kroketten lässt er zunächst unberührt. Als wir später zum Büffet gehen, stapelt er etwa ein halbes Pfund Lachs auf seinen Teller. Auch dieses Mal gelingt es ihm, noch weiteren Räucherfisch daneben zu packen. Da kommt ihm offensichtlich langes hartes ...

Compaq iPAQ Pocket PC H3950 10.03.2004

Mein Baby ist aus dem Gröbsten raus - Teil 2

Compaq iPAQ Pocket PC H3950 (Dieser Bericht ist eine Fortsetzung. Der erste Teil endete damit, dass mein erstes Baby nicht wieder auftauchte und ich deshalb ein neues adoptierte, den iPAQ H3950.) Nun tut mein neuer Kleiner wieder seinen Dienst. Hoffentlich noch lange. Denn ich bin inzwischen daran gewöhnt, dass er brav meine Outlook-Dateien zwischen dem PC im Büro und dem zu Hause abgleicht. So kann ich gleich am Morgen, wenn ich verschlafen an den Rechner im Arbeitszimmer torkele, schauen, welche Termine der Tag bringt. Außerdem kann ich unterwegs in der U-Bahn ein Spielchen Solitär machen, wenn ich meine Zeitung ausgelesen habe, oder mich übers abendliche Fernsehprogramm unterrichten. Und wenn mir was Wichtiges einfällt, kann sich - wenn man alle Tricks kennt - ein paar Notizen mit dem Stift handschriftlich oder per Mini-Tastatur eingeben oder auf den Speicher sprechen. Auf diese Annehmlichkeiten habe ich ganze fünf Tage lang verzichten müssen. Denn mein gerade neun Monate alter iPAQ H3950 hatte einen schweren Defekt. Kaum hatte ich ihn von der Stromversorgung getrennt und einige Notizen gemacht, gab er seinen Geist auf. Nein, es lag nicht daran, dass der fest eingebaute Akku leer war. Dann hätte es eine Warnung gegeben und ich hätte das Dokument noch in Ruhe speichern können. Nein, der Akku zeigte regelmäßig noch über 90 Prozent Ladung an. Trotzdem zerbröselte plötzlich das Bild auf dem Display, und die Notizen waren verschwunden und damit auf Dauer verloren. Dumm für mich, als dies das ...

Compaq iPAQ H3800 Pocket PC 07.03.2004

Ein Baby mit kleinen Macken - Teil 1

Compaq iPAQ H3800 Pocket PC Unser Baby ist verschollen. Nur ein halbes Jahr habe ich mit ihm spielen können, dann verschwand es auf Nimmerwiedersehen. Deshalb ist dieser Erfahrungsbericht zugleich ein Nachruf. Wie kam unsere PC-Familie, bisher bestehend aus dem „Alten“ auf dem Schreibtisch zu Hause, und dem „Kleinen“, dem Laptop, an den Zuwachs? Daran war im Oktober 2002 unsere bevorstehende Vietnamreise schuld. Denn ich mache mir auf Reisen gern Notizen, wollte aber diesmal den Laptop wegen seines Gewichts nicht mitnehmen. Also hatte ich einen Grund, mir erstmals einen Pocket PC zuzulegen – bei den Gesamtkosten unserer Reise war der Anschaffungspreis von 449 Euro ja fast ein Klacks. Während das Gerät in anderen Läden noch weit über 600 Euro kostete, lockte der MediaMarkt mit diesem interessanten Preis. Für einen Pocket PC hatte ich mich vor allem deshalb entschieden, weil ich das Tagebuch in Word führen wollte und davon ausging, dass dies mit einem Windows-Betriebssystem leichter zu bewerkstelligen ist als mit einem Palm. Geliefert wurde der silbern schimmernde Winzling mit einigem Zubehör, einem Heft mit dem Titel „Einführung“, einer Docking-Station für USB- und serielle Anschlüsse, zwei Stiften zur Benutzung des Touch Screens, einem Netzteil und einem Gleichstromadapter. Daneben gab es eine CD mit Software, die unter anderem ActiveSync – natürlich auch von Microsoft – sowie Outlook 2000 enthält. Zunächst einmal nahm ich die Einzelteile in die Hand. Die gedruckte „Einführung“ schien mir sehr ...

Der Tagesspiegel 02.03.2004

Ein Ehemann liest Zeitung (Update)

Der Tagesspiegel Statt eines Vorwortes - ein Ereignis, drei Schlagzeilen „Zwei deutsche Soldaten in Kabul getötet“ (Der Tagesspiegel) „Zwei deutsche und drei dänische Soldaten in Kabul getötet“ (Berliner Zeitung) „Fünf Soldaten sterben bei Explosion in Kabul“ (Süddeutsche Zeitung) *************** *************** *************** ***** Klaus: „Ich versteh‘ das nicht.“ Helma: „Hmm. Was?“ Klaus: „Wie die auf die Idee kommen, diese Schröder-Rede riesig aufzumachen und die Sauerei mit der Arbeitsvermittlung mit einem Einspalter abzutun.“ Helma kaut schweigend. Klaus, blättert weiter, schenkt sich Tee nach: „Guck doch mal hier, das Aufmacherfoto vom Lokalen, da fehlt in der Bildunterschrift doch ein Wort.“ Helma, schenkt sich Kaffee nach: „Ja und?“ Diese Szene vom 5. Februar 2002 ist nicht erfunden, und Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind gewollt. Helma, was mein Weib ist, liebt den Tagesspiegel. Sie stammt aus Charlottenburg, und ...
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