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Geschriebene Berichte

seit 24.11.2004

75

Liebe ist Für Alle Da (Special Edition) - Rammstein 27.12.2011

"Den Augenblick von Zeit befreien."

Liebe ist Für Alle Da (Special Edition) - Rammstein Eigentlich hatte ich gar nicht vor mir zu meinem 75. Bericht ein besonderes Thema auszudenken, doch dann stellte ich fest, dass eine Rezension meinerseits zu einem ganz bestimmten Album ja noch fehlte. Erschwerend hinzu kam, dass dieses Album nun auch schon 2 Jahre auf dem Markt ist und so war es naheliegend, gerade diese Veröffentlichung als Thema für diesen Bericht zu nehmen. Rammstein ist eine der bekanntesten Bands aus Deutschland überhaupt, besonders wenn man die internationale Bekanntheit betrachtet. Im Laufe der Jahre erspielten sie sich mit guten bis sehr guten Alben und spektakulären Live-Shows eine große Fangemeinde, zu der ich mich seit knapp 15 Jahre zählen. Ich besitze jedes Album und DVD der Band und so war es naheliegend, dass ich mir auch die damals neueste Veröffentlichung „Liebe ist für alle da“ kaufte, natürlich in der Special Edition. An das Album hatte ich gewisse Erwartung, zumal der Vorgänger „Rosenrot“ einige bis dato unbekannte Schwächen offenbarte und so war ich gespannt, ob die Band nach 4 Jahren wieder etwas besseres auf die Beine stellen konnten. Mehr darüber erfahrt ihr in diesem Bericht. Genre: Industrial Metal, Neue Deutsche Härte Rammstein lassen sich auf Grund des Gesangs nicht gradlinig in ein Genre stecken, deswegen erfand man für solche Bands den Namen "Neue Deutsche Härte". Musikalisch würde ich sie aber am ehesten dem Bereich "Industrial" zuordnen, da Rammstein mit dem Keyboardspiel auch viele elektronische Klänge in Ihren sonst ...

A - Lex - Sepultura 29.11.2011

A Clockwork Orange

A - Lex - Sepultura Mit „A Clockwork Orange“ schuf Anthony Burgess im Jahre 1962 einen viel beachteten Roman. Die Geschichte um seine Hauptfigur Alex dreht sich um Gewalt, Verrat und die anschließende Therapie von Alex im Zuge einiger Experimente mit Gehirnwäsche im Sanatorium. Auch der gleichnamige Film, der 1971 unter der Regie von Stanley Kubrick, gedreht wurde, gilt bis heute als ein Meisterwerk und gewann mehrere Preise. Moment, werden jetzt einige sagen. Was soll das mit Sepultura zu tun haben und warum schreibt er in der Kategorie für Musik über Bücher und Filme? Nun, bevor alle auf „Thema verfehlt“ klicken, sei euch gesagt, dass die Geschichte von Burgess viele Leute zu eigenen Ideen inspirierte. Und widerrum andere regte die Geschichte dazu an, sie neu zu interpretieren. Die brasilianische Thrash-Metal Band Sepultura entwickelte im Laufe der Zeit ein gewisses Interesse an Konzept Alben. War man fast 2 Jahrzehnte lang darauf bedacht Alben mit politischer Aussage zu produzieren, nahm man sich bald Klassikern der Weltliteratur an und vertonte die Geschichten. So entstand im Jahre 2006 das Album „Dante XXI“ in dem die Göttliche Komödie ein Thrash-Metal-Gewand bekam und schon im Nachfolger wurde die Thematik um „A Clockwork Orange“ behandelt und aufgenommen. Und um dieses Album, mit dem Namen „A-Lex“ dreht sich nun dieser Bericht. Genre: Thrash Metal Seit jeher ist die Band aus Brasilien in diesem Genre vertreten, welches für dieses Land, mit dem man eher Flamenco oder andere ...

Halloween 16.02.2011

Ein Sakrileg?

Halloween 1978 schuf John Carpenter einen Meilenstein des Horrorfilms und einen der Bekanntesten Film-Killer in der Geschichte. Es war zwar nicht das erste Mal, dass ein maskierter Killer Jagd auf kreischende Teenies machte (Texas Chainsaw Massacre, 1974), doch dieser Film trug maßgeblich dazu bei, dass weitere Filme dieser Art entstanden. Die Rede ist von „Halloween – Die Nacht des Grauens“. Es folgten weitere Filme dieser Art, wie etwa die Freddy Krueger Reihe oder Scream. Es gab auch einige Fortsetzungen zu „Halloween“, doch an die Klasse des ersten Teils kam kaum einer dieser Filme, denn in keinem Film wirkte Michael Myers bedrohlicher, als im ersten Teil. Dann kam die Jahrtausendwende und die Filmindustrie verlegte sich, besonders bei Horrorfilmen, auf Remakes, doch meisten Filme waren nur ein lahmer Aufguss des Originals. Doch an Halloween vergriff sich, zum Glück, bisher niemand. Im Jahre 2007 griff dann aber doch jemand die Geschichte auf. Was bei vielen Fans als Sakrileg galt, sollte nun doch die Leinwand erreichen. Ein Remake von „Halloween – Die Nacht des Grauens“ wurde gedreht und folglich war die Skepsis sehr groß. Dies besserte sich auch kaum, als bekannt wurde, dass Rob Zombie die Regie übernehmen würde. Der hatte zwar Erfahrung als Regisseur im Horror-Genre, doch seine Filme waren immer sehr krass und leicht bizarr gezeichnet und das war ganz und gar unpassend für den düsteren Halloween-Film. Dennoch wurde der Film ein Erfolg, sogar der kommerziell erfolgreichste Film ...

Mechanize - Fear Factory 21.12.2010

Alte Gewohnheiten

Mechanize - Fear Factory Die Menschen lassen nicht gerne von ihren Gewohnheiten ab. Hält man sich diesen Satz vor Augen und betrachtet beispielhaft die jüngste Geschichte der Band Fear Factory, kann man viel Wahres in diesen Worten finden. Nach dem kometenhaften Aufstieg, Mitte der 90er Jahre und der Etablierung als feste Größe im Metal, ist die Geschichte der Band von Veränderungen geprägt, die sich irgendwie doch immer wieder zu wiederholen scheinen. Im Jahre 2002 verließ überraschend der Sänger die Band, weil es interne Streitereien gab, später folgten weitere Mitglieder und die Band war gezwungen sich aufzulösen. Doch das gab rechtliche Probleme, denn laut Vertrag schuldete man Roadrunner Records noch ein Album. So setzten sich die Mitglieder, mit Ausnahme von Gitarrist Dino Cazares, einer der Hauptakteure der Streitigkeiten, zusammen und schon fand man wieder gefallen am musizieren. Alte Gewohnheiten eben. Mittlerweile ist man nicht mehr an das Label gebunden und bringt trotzdem ein neues Album mit dem Namen „Archetype“ auf den Markt und alle feiern die Rückkehr zu alter Stärke. Doch schon mit dem nächsten Album „Transgression“ macht man sich aufgrund des sonderbaren Stils viele Sympathien zunichte und die Band legt eine weitere Pause ein. Alte Gewohnheiten eben. Lange blieb es still um die Band, doch 2009 wurde angekündigt, dass sich Fear Factory neu formieren, um ein Album im gewohnten Stil auf den Markt zu bringen. Doch zunächst kommt wieder ein Rechtsstreit auf. Da Dino Cazares alten ...

Damnation and a Day - Cradle Of Filth 21.09.2010

From Genesis to Nemesis

Damnation and a Day - Cradle Of Filth Juli 2003, Zandvoort in Holland. Ich stehe in einem CD-Shop, den ich in irgendeiner Seitengasse gefunden hatte, halte eine CD in der Hand und bin mir sehr unschlüssig über den Kauf. Es ist wieder einmal eine dieser Situationen, in der mir ein Cover einer CD sehr gut gefällt und mich fast zum Kauf überzeugt. Das Cover! Hallo? Und wenn das Album nun schlecht ist? Zu der Zeit war ich noch nicht wirklich mit Ebay vertraut, einen Account bei Amazon hatte ich schon gar nicht und die Preise für CDs waren damals schon hoch. Die Band war mir zwar ein Begriff, doch die seltsame Anordnung der Trackliste auf der Rückseite ließ mich zweifeln, ob es überhaupt um ein Musikalbum handeln sollte. Die CD wanderte wieder ins Regal und ich verließ den Laden ohne etwas gekauft zu haben. Zeitsprung! 6 Jahre später, City Galerie in Wolfsburg, ich stehe im Saturn. Und wieder entdecke ich das Cover, welches mich damals schon so faszinierte, dass ich mir das Motiv mittlerweile als Poster zugelegt hatte. Über das Album selbst besaß ich seltsamerweise immer noch kaum Informationen, doch der Preis lag mittlerweile im akzeptablen Bereich von knapp 10 € und so wanderte die CD über den Scanner der Kasse und somit in meinen Besitz. Der Name des Albums ist „Damnation and a Day“ von „Cradle of Filth“. Es ist ein Konzeptalbum über das Poem “Paradise Lost” von John Milton und aufgeteilt in 4 Kapitel, was die seltsame Anordnung der Lieder auf der Rückseite der CD erklärt. Ob sich der Kauf nun gelohnt hat, lest ihr ...

Ithyphallic - Nile 28.07.2010

Härter als der Fluch des Pharao

Ithyphallic - Nile Ein beliebtes Thema bei vielen Metal Bands sind Mythologien. Einige widmen sich nur in bestimmten Liedern diesen Themen, während andere sich Bands sich komplett von Mythologien leiten lassen und sich dementsprechend auch präsentieren. So handeln die Lieder von der Death Metal Band „Ex Deo“ ausschließlich von der römischen Mythologie, während die Melodic Death Metaller von „Amon Amarth“ sogar mit einem Drachenboot auf die Bühne fahren, um ihre Lieder über nordische Sagen und Mythen rund um die Wikinger zum besten zu geben. Auch die Band „Nile“ verfolgt dieses Konzept. Schon der Name der Band, zu Deutsch „Nil“, zeigt auf, welcher Mythologie sich diese Band angenommen hat. Die, oftmals sehr genau, ausgearbeiteten Texte über ägyptische Gottheiten und Sagen sind ein herausstechendes Merkmal der Band. Gegründet im Jahre 1993 brauchte die Band erst einmal einige Zeit, um sich mit einigen Demos Gehör zu verschaffen, doch der Durchbruch gelang schließlich 1998 mit dem Album „Amongst the Catacombs of Nephren-Ka“. Es folgten 3 weitere Alben, die maßgeblich zu ihrer Bekanntheit beitrugen und so gilt die Band heute als eine der technisch besten Bands im Genre. Es erschien schließlich das Album „Ithyphallic“, was mich nach einigen Hörproben stark interessierte. Kaufen brauchte ich mir das Album aber nicht, denn meine liebe Freundin kam mir zuvor und schenkte mir die limitierte Edition zum Geburtstag. ïŠ Jedenfalls dreht sich dieser Bericht um besagtes Geburtstagsgeschenk. Genre: ...

Almost Heathen - Karma To Burn 03.06.2010

"Worte sind so schwach"

Almost Heathen - Karma To Burn Stell dir vor, du wohnst in den USA, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Hier kann jeder vom Tellerwäscher zum Millionär aufsteigen. Sollte man meinen. Den Gedanken hatten wohl auch ein paar Jungs aus West Virginia. Sie stammen aus Hicksville, seines Zeichen tiefste Provinz, wo sich nur ein paar Truckerfahrer in den Fast-Food Restaurant die Klinke in die Hand drücken. Um aus dem Kaff zu entkommen, versuchen sie sich Gehör mit Musik zu verschaffen. Sie schließen ihre Instrumente an rocken einfach mal drauf los. Dass sie keinen Sänger haben, stört die Jungs nicht weiter und eine Demo wird an sämtliche Plattenfirmen verschickt. Zur allgemeinen Überraschung meldet sich auch eine große Plattenfirma und bietet einen Plattenvertrag an, allerdings müsse man einen Sänger engagieren. Der Forderung wird nachgekommen, doch das Album floppt. Passend zur eigenwilligen Musik zeigt die Band der Plattenfirma den Mittelfinger, ist fortan wieder ohne Sänger unterwegs und schustert ein zweites Album zusammen, was nur aus Instrumental-Stücken besteht. Die Scheibe kommt 1999 auf den Markt und mit ihr schafft die Band den Durchbruch. 2001 erscheint das dritte Album. Es trägt den Namen „Almost Heathen“. Der Name der Band ist Karma to Burn. Und um dieses Album geht es nun in meinem Bericht. Genre: Stoner Rock Stoner Rock hat einen mörderischen Groove und ist sehr basslastig. Selbst die Gitarren werden oft mit Bassverstärker gespielt. Dazu gibt’s scheppernde Drums und rockige Vocals von Sänger ...

Twilight of the Thunder God - Amon Amarth 20.01.2010

Ragnarök auf CD

Twilight of the Thunder God - Amon Amarth Manchmal schaffen Bands es Alben herauszubringen, bei denen man denkt „Wie soll man das noch übertreffen?“ Da ist man aber natürlich gleich doppelt so neugierig, wenn die Bands eben doch einen Nachfolger auf den Markt bringen. So ähnlich lief das bei mir und Amon Amarth ab. Diese veröffentlichte im Jahre 2006 ein Album mit dem Titel „With Oden on our Side“. Es fand den Weg in mein CD Regal und später folgte auch ein Bericht bei Ciao, der allgemein gesagt als Lobeshymne bezeichnet werden kann. Bis auf ein Lied, was mir weniger gefiel, aber nicht schlecht war, bestand das Album aus unglaublich guten Liedern. Es war schier unvorstellbar, dass man dieses Album noch toppen konnte. Die Band ging auf Tour und später wieder ins Studio, um sich den Aufnahmen zu „Twilight of the Thunder God“ zu widmen. Das Album erschien im Jahre 2008 und wurde von Kritikern und Fans sehr gut aufgenommen und entsprechend gelobt. Ich selbst tat mich mit dem Kauf aber schwer. Vielleicht befürchtete ich, dass das Album dem hohen Standard nicht gerecht werden würde. Irgendwann bekam ich doch einmal Ausschnitte von dem Titeltrack zu „Twilight of the Thunder God“ zu hören und schon war die Entscheidung gefallen: Die CD muss ich haben. Das gestaltete sich aber ziemlich schwierig und so ergatterte ich erst einige Wochen später das letzte Exemplar im CD Regal vom Media Markt. Aber um den Vorgänger zu übertrumpfen, reicht nicht ein guter Titeltrack. Da muss das Album schon schwere Geschütze auffahren und ob das ...

Swarm! - Torture Killer 03.11.2009

Entwicklungshilfe

Swarm! - Torture Killer Torture Killer ist eine Death Metal Band aus Finnland, die ihren Ursprung aus dem Jahre 2002 hat und somit noch eine relativ junge Band ist. So gibt es in Finnland, wie in den anderen skandinavischen Ländern natürlich solche Bands wie Sand am Meer und dementsprechend schwer ist es, überregional bekannt zu werden. So fangen die Finnen an zu Beginn ihrer Karriere erst einmal Lieder von den Death Metal Größen „Six Feet Under“ und „Obituary“ zu covern. Das wurde den Jungs aber schnell langweilig, also schrieb man eigene Songs und schon 2003 erschien das erste Album. Und dann ging es schlagartig los. Man tourte nach dem Release mit „Vader“, DIE Death Metal Größe aus Polen, durch die Lande und so erspielte man sich in vielen anderen Ländern einige Aufmerksamkeit. Zum großen Durchbruch reichte das erst noch nicht, doch schon 2005 wurde kein geringerer als Chris Barnes auf die Band aufmerksam. Chris Barnes, seines Zeichens Sänger bei „Six Feet Under“ und früher bei „Cannibal Corpse“, ist eine der bekanntesten Personen im Genre überhaupt und stieg einfach mal bei der Band ein. Er produzierte das nächste Album, schrieb 5 Lieder dafür und stellte sich auch noch ans Mikro. Somit hatte die Band Material und Geld, sowie eine Stimme, die im Genre einen der höchsten Wiedererkennungswerte hat. Das Album, welches sie mit Chris Barnes produzierten heißt „Swarm!“ und über dieses Album handelt dieser Bericht. Genre: Death Metal Der Death Metal hat seinen Ursprung im Thrash Metal. Dieses Genre ...

Haus Carina, Büsum 30.07.2009

Zum schönen Urlaub die richtige Unterkunft

Haus Carina, Büsum Es ist Juli und was macht man im Juli, wenn man mal frei hat? Richtig, weg fahren, am besten noch mit der Freundin. Okay, eigentlich war das alles auch ihre Idee. Nach kurzem Überlegen wurde dann auch schnell ein passendes Reiseziel gefunden. Die Nordsee, denn es sollte ja nur ein Kurztrip von 3 Tagen werden. Präzise gesagt, wollten wir nach Büsum, denn meine Freundin war da schon öfter und es gefällt ihr da sehr und auch ich habe dort einmal als Kind einige Tage verbracht, aber dazu fehlt mir größtenteils die Erinnerung. Dennoch zeigte ich mich einverstanden. Da wir nicht über freiem Himmel übernachten wollten, suchten wir uns im Internet eine Pension, doch da Hauptsaison war, gestaltete sich die Suche doch recht schwer. Ich durchsuchte einige Website von Pensionen und hatte schließlich bei der Pension „Haus Carina“ Glück und konnte ein Doppelzimmer für 3 Nächte buchen. So stand unser Urlaub dann fest und wir konnten an einem Mittwoch los fahren. Reservierung Mit einem kurzen Telefonat mit Herrn Franke, dem Inhaber der Pension, kann man sich informieren, ob Zimmer zu entsprechenden Zeiten frei sind. Herr Franke verwies mich danach zur Reservierung auf die Website der Pension. Ganz unten auf der Seite kann man ein Onlineformular mit einer Reservierungsanfrage ausfüllen. Die Bedienung ist Kinderleicht. Das ausgefüllte Formular wird dann abgeschickt und kurz darauf kommt eine Bestätigung per Email. Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten ein Zimmer zu reserviere, aber ...

Death Magnetic - Metallica 25.06.2009

Anziehend

Death Magnetic - Metallica "Wie? Die ist noch nicht ausverkauft?" So reagierte die Verkäuferin einer großen Elektronikmarkt-Kette, als ich am 12. September 2008 die CD auf den Tresen legte. Natürlich gab es einigen Hype im Vorfeld des Erscheinens der CD. Schließlich veröffentlichte eine besten und erfolgreichsten Metal Bands nach 5 Jahren Abstinenz ein neues Album. Und schließlich wurde vorher oft gesagt, dass man sich an die alten Zeiten orientieren wollte. Denn zuvor driftete diese Band in den 90er Jahren in Bluesrock Gefilde ab und lieferte von dem letzten Album von 2003 einen ziemlich undefinierbaren Silberling ans Volk. Nun sollten diesmal Nägel mit Köpfen gemacht werden und man holte sich sogar als Produzenten Rick Rubin, der die alten Alben schon produzierte und auch Bands wie Slayer zu Weltruhm verhalf. Die Rede ist natürlich von Metallica und das neue Album, welches ich mir an dem überraschend sonnigem Septembertag kaufte, trägt den Namen „Death Magnetic“. Natürlich ging ich nicht unvorbereitet an das Album ran, denn die CD kostete schließlich stolze 18 Euro. Im Internet kursierten Videos mit einigen neuen Liedern. So spielten Metallica beim Ozzfest den Song „Cyanide“ und im Vorfeld bekam ich das Video zur ersten Single „The Day that never comes“ zu hören. Naja, was soll ich sagen, ohne jetzt schon zuviel zu verraten? Ich wurde davon überzeugt, mir die CD zu holen. Dieser Bericht soll nun näher Aufschluss darüber geben, ob Metallica wirklich an die alten Thrash Metal Zeiten anknüpft oder ob ...

Smash - Offspring 20.09.2008

Punk für die Massen

Smash - Offspring 1984 wurde eine Band mit dem Namen "Maniac Subsidal" gegründet. Die jungen Leute hatten nach einem Punkrockkonzert Blut geleckt und wollten selbst eine Band gründen. Typisch Punkrockmäßig fing man auch an, so nahm man einen Musiker nur aufgrund seiner Volljährigkeit, weil er so an Alkohol kam. Musikalische Erfolge ließen allerdings auf sich warten. Zwei Bandmitglieder hießen Byran Holland und Greg Kriesel. 10 Jahre später sollte den beiden Musikern der internationale Durchbruch gelingen. Mit zwei neuen Bandmitgliedern nannte man sich ab 1986 "The Offspring" und spielte zwei Alben ein, die nur lokale Erfolge erzielen konnten. Mit dem dritten Studioalbum, wurde die Band allerdings zu einer der meistgefragten Punkrock Bands der Welt. "Smash" war der Name des Silberlings, der im April 1994 veröffentlicht wurde und bis heute das am meisten verkaufte Album auf einem Independent Label. Weitere Nachfolge Alben in gleichmäßig guter Qualität ebneten den erfolgreichen Weg der Band, die an sich immer ohne große Skandale und großes Aufsehen auskamen und lediglich durch ihre Musik in den Medien vertreten waren (gab natürlich auch kleinere Ausnahmen). Doch bezeichnend ist für die Band die Musik. Und der heutige Bericht befasst sich eben mit dem Album, welches die Band groß machte. Genre: Punkrock Punkrockbands bestehen meisten nur aus einem Schlagzeuger, einem Sänger, einem Bassisten und einem Gitarristen. Die Komposition ist auch einfach gehalten, bezeichnend für die Musik sind "die ...

Christ Illusion - Slayer 16.08.2008

Hate. Fear. War. Rape. Obscene. Whore.

Christ Illusion - Slayer Müsste man die bedeutendsten und einflussreichsten Metal-Bands aller Zeiten benennen, so würde neben Metallica oder Iron Maiden sicher auch der Name Slayer fallen. Die Band hat seit dem Jahre 1981 einige Meilensteine in ihrer Discographie zu verzeichnen und prägt besonders in den 80er die Metal Szene, wie kaum eine andere Band es tat. Ihr Album "Reign in Blood" aus dem Jahre 1986 gilt als eines der besten Thrash Metal aller Zeiten. Slayer stehen für schnelle, kompromisslose Musik und äußerst kontroversen Texten, die stark anti-christlich, teilweise sogar satanistisch sind. Dennoch wäre es falsch die Band stumpf als Satanisten zu bezeichnen, denn meistens ist der Satan in den Texten eine Art Metapher für eine Person oder Personengruppe. Sänger und Bassist Tom Araya erzählt in einem Interview sogar einmal, dass er als Christ sich mit den Texten sich nicht identifiziert und gläubiger Katholik ist. Auch Gitarrist Kerry King, der die meisten Texte schreibt, meinte einmal, dass die meisten Texte fiktiv sind und er nichts und niemanden hasse. Dennoch versteht sich die Band sehr gut auf die Provokation, wie man es bei ihrem letzten Werk "Christ Illusion" wieder verstärkt sehen und hören kann. Der folgende Bericht soll nun näheren Aufschluss über dieses Album geben. Genre: Thrash Metal Anders als zum Beispiel Metallica bedienten sich Slayer immer der schnellen und aggressiven Art des Thrash Metal. Es wird geknüppelt was das Zeug hält. Schnelle Drums und Gitarrenriffs bestimmen ...

Master of Puppets - Metallica 13.07.2008

"Twisting your Minds and Smashing your Dreams"

Master of Puppets - Metallica Es gibt Alben, um die kommt man nun einmal nicht herum. So ist es schon fast strafbar, dass ich erst vor kurzem Metallicas drittes Album über Ebay erstanden habe, aber sagt es bitte nicht weiter. :-) "Master of Puppets" heißt das gute Stück, um das sich heute mein Bericht dreht und so ziemlich jedem sollte der Name ein Begriff sein, der sich auch nur ein wenig mit Metal beschäftigt. Klar, Metallica zählt zur erfolgreichsten Metal-Combo auf diesem Planeten, so ist es natürlich schwierig, einmal nicht von ihnen gehört zu haben. Viele sicherlich erst, seit "Nothing else matters" aus den Radioboxen kommt und sie mit dem schwarzen Album auch großen kommerziellen Erfolg hatten. "Master of Puppets" stammt allerdings aus einer Zeit, wo die Band gerade im kommen war. Nach dem guten Erfolg von den Vorgängern "Kill em all" und vor allem "Ride the Lightning" brachte "Master of Puppets" die Band endgültig auf den Metal-Olymp. Demnach also ein erfolgreiches Album, aber ist es auch ein qualitativ hochwertiges? Im folgenden Bericht wird das Album seziert und gründlich unter die Lupe genommen. Genre: Thrash Metal In den 80er Jahren aus denen das Album stammt, haben sich Metallica noch der schnelleren Art des Metal bedient. Thrash Metal zeichnet sich durch eine sehr schnelle Spielart aus mit einem, dem Tempo meist angepasstem Gesang. Wobei es in diesem Genre Bands gibt, die die Musik sehr brachial und gewaltig spielen, wogegen andere eher melodiöser und experimentierfreudiger sind. ...

Blood & Vomit - Nattefrost 20.05.2008

Blut & Kotze

Blood & Vomit - Nattefrost Black Metal. Für die meisten Leute der Inbegriff satanistischer Musik, was meistens ja auch berechtigt ist. Auch ich kann mit Teufelsverherrlichenden Texten wenig anfangen, deshalb habe ich bisher immer einen großen Bogen um diese Musik gemacht, zumal einigen Black Metal Bands auch Faschismus und rechte Inhalte nachgesagt werden. Eine Freundin meinte aber irgendwann mal, mir doch einige Bands mal näher bringen zu müssen und so war dann die Neugier doch irgendwann größer. 4 CDs habe ich mir ausgeliehen, von denen sie mir versicherte, dass die Bands ganz sicher nicht rechtsradikal seien (was auch, nach einigen Recherchen, stimmte). Nur lässt sich der Satanische Einfluss nun mal nicht von Black Metal abwenden, denn das sagt ja schließlich die Musikrichtung aus. So muss man mit dem Begriff aber auch vorsichtig umgehen, denn die Musik ist ebend nicht für solche Vollidioten, die Tiere auf Friedhöfen opfern oder im Namen des Satans Ritualmorde begehen. Auch der "normale" Metalfan kommt unter anderem auf seine Kosten, wobei bei man sich bei diesem Thema aber auch einem sehr schmalen Grad bewegt. Das merke ich zum Beispiel gerade beim Schreiben dieser Zeilen. Verteidige oder Verurteile ich nun das Genre und die Bands? Daher einfach mal Schluss mit der Thematik und wir kommen zum eigentlichen Produkt. Das Album über das ich schreiben möchte heißt "Blood & Vomit" von Nattefrost. Hinter dem Synonym "Nattefrost" verbirgt sich der Musiker Roger Rasmussen und diese CD ist ein Soloprojekt ...
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